KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2021 KW 21

Montag

Impftag! Nach einer schlechten Nacht (Aufregung wegen der bevorstehenden Impfung, Herzeleid) bin ich zügig und früh aufgestanden. Nach einer Dusche bin ich zu Fuß zum Duisburger Coronazentrum im Theater am Marientor gelaufen. Dort kam ich eine halbe Stunde zu früh an, was aber kein Problem darstellte. Ich wurde von den zahlreichen Ordnerinnen und Ordnern freundlich und schnell durchgewunken. Das Scannen meiner Einladung und das Checken meiner Papiere dauerte keine Minute und schon wurde ich in eine ,,Impfstraße'' geleitet. Nach einem kurzen Gespräch mit der Impfärztin bekam ich meine Spritze und die Impfbescheinigung. Die 20 Minuten Wartezeit verbrachte ich im Theatersaal. Es wurden Drohnenfilmchen aus Duisburg und Präventionsvideos der Kriminalpolizei gezeigt. Dann ging es wieder heim.

Ich war fröhlich, aber im Laufe des Tages fühlte ich mich schlapp und bekam leichtes Kopfweh. Ich weiß nicht, ob das wegen des Schlafmangels war oder wegen der Aufregung oder wegen des Herzeleids oder wegen der Impfung.

Zum Glück hat mich der Thronfolger besucht und wir haben gemeinsam den Film R.I.P.D. geguckt (wegen Jeff Brigdes). Die Filmwahl war genau richtig, denn man musste für ihn überhaupt nicht denken.

Zu Essen gab es Döner.

Dienstag

Noch immer schlapp und kopfschmerzig ins Homeoffice. Die Dienstbesprechungen zogen sich endlos und nur ein paar freundliche Chatnachrichten einer lieben Kollegin (die ebenfalls schlecht geschlafen hatte) hielten mich aufrecht. Im Anschluss noch eine Arbeitsgruppensitzung für unser großes Datenbankprojekt.

Nach dem Feierabend verfiel ich fast schon hektische Aktivität (wenn ich sehr müde bin, muss ich entweder ins Bett oder darf einfach nicht zur Ruhe kommen). Ich kaufte ein, putzte Wohnzimmer und Diele (war lange überfällig) und abends habe ich mich dann mit dem Vorkochen des Essens für die nächsten zwei Tage beruhigt. Dazu hörte ich ,,Podcasts - der Podcast'', eine ganz witzige Parodie auf bekannte Podcasts und das wundervolle Hörbuch ,,Der Ohrfeige nach'' von Wiglaf Droste.

Mittwoch

Aufgestanden um sechs Uhr. Der Nachtschlaf war schon ein wenig weniger schlecht als in den Nächten zuvor. Die Aussicht, mal wieder in die Bibliothek zu fahren, erhöhte meine Stimmung.

Mit der Lieblingskollegin fröhlich gequatscht.

Unser Datenbankfusionsprojekt lief in die entscheidende Phase. Gegen Mittag stellten wir die Arbeit in den drei Datenbanken ein und ich bekam von den verschiedenen Stellen die Datenexporte. Schon am Nachmittag konnte ich sie an die Fremdfirma zum konvertieren und zusammenspielen schicken.

Abends mit einem alten Freund und ehemaligen Kollegen aus der IT ein paar Fernbiere getrunken, um das zu feiern.

Donnerstag

Die Biere vom Vorabend haben dem Schlaf nicht sonderlich gut getan. Ich konnte zwar gut einpennen, war aber in der Nacht immer wieder wach. Da die Datenbanken ja bereits bei der Firma waren, konnte ich mir am Morgen aber Zeit lassen und ich bin erst später ins Büro. Den Tag über war ich sehr unruhig (auch wegen des Herzeleides) und die Konvertierung zog sich hin. Ich machte gegen 16 Uhr ,,Feierabend'', fuhr nach Hause und loggte mich ins Homeoffice ein. Irgendwann gegen 19 Uhr konnte ich dann die konvertierte und zusammengespielte Datenbank an unseren IT-Dienstleister (Landesbetrieb) weiterleiten. Das Importieren der Datenbank war schon vorher auf den nächsten Morgen verschoben worden. Wir hatten den Zeitplan ein wenig gerissen, aber genau dafür hatte ich den Termin auch auf den Donnerstag gelegt anstatt wie vorgeschlagen auf den Freitag.

Danach hörte ich noch Podcasts und verdödelte den Abend.

Freitag

Die Datenbank wurde am Freitag in aller Herrgottsfrühe eingespielt und wir konnten zu Dienstbeginn bereits auf die Daten zugreifen und testen. Gegen Mittag gingen wir in den Produktivbetrieb über.

Ich war in Feierlaune und so gingen mein alter Freund und ehemaligen Arbeitskollegen Th. zur Teststation in unserem Dienstgebäude und mit dem negativen Testergebnis zum frühen Feierabend in die Altstadt zum Brauhaus ,,Uerige''. Wir mussten ein wenig warten, bis wir einen freien Platz im Außenbereich bekamen und verbrachten einen tollen Nachmittag mit den anderen Gästen.

Samstag

Bis in den Vormittag den Rausch ausgeschlafen. Da ich keine Lust hatte, Pizzateig zu machen, habe ich kurzerhand eine Bolognese für den Thronfolger gekocht. Wir schauten am frühen Abend eine Doku über die Germanen und ich alleine später die ersten beiden Captain America-Filme. Leider dauerte das bis in die späte Nacht und ich fiel übermüdet ins Bett.

Sonntag

Lange geschlafen und im herrlichen Sonnenschein spazieren gewesen. Am Abend den dritten Captain America-Film geguckt. Mir gefallen alle drei Filme ganz gut (ich mag ja Superhelden-Filme und Marvel sowieso). Ich habe die drei aber absichtlich geguckt, weil ein sehr netter Mensch aus meinem Umfeld der weltgrößte Fan vom ,,Cap'' ist.

Zeitig zu Bett.