KieselBlog

Flusskiesels Notizen

2021 KW 18

Montag

Sehr unruhig geschlafen, aber trotzdem einigermaßen gut gegen sechs Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück einen Morgenspaziergang gemacht, um gute Chancen auf Erreichung meiner Tagesschritte (12.000) zu haben. Der Morgen war klar und frisch und es war viel los auf den Straßen: Müllwagen und LKWs umkurvten zarte SUVs mit großäugigen Müttern darin.

Auf der Arbeit habe ich mich mit dem Lesen von Protokollen (ich war ja lange nicht da) und mit CSS beschäftigt. CSS ist nicht direkt meine Stärke, aber ich bin halt der Einzige bei uns mit Erfahrung darin und eigentlich bin ich immer froh, wenn ich auf der Arbeit technische Dinge tun kann.

Im Laufe des Vormittages hatte ich meine erste Fika per Videocall mit einer lieben Kollegin und das war eindeutig das Highlight des Tages. Am Nachmittag war ich Einkaufen und habe ein paar Dinge im Haushalt erledigt. Später kam Freund M. vorbei und wir machten einen ordentlichen Spaziergang im Kaiserberg danach saßen wir noch gemütlich in meiner Küche.

Abends gab es für mich Salat und eine leichte Gemüsepfanne mit Paprika, Zuccini und Spitzkohl. Dazu Hähnchen. Die Hälfte ließ ich für den nächsten Tag übrig. Nach dem Duschen saß ich noch auf meinem neuen Poäng und erfreute mich bloggenderweise meines Lebens.

Dienstag

Auch diese Nacht eher bescheiden geschlafen, aber es ging dann doch ganz gut. Ich hatte sehr ausschweifende und sehr verrückte Träume über Vampire und ich hoffe, dass ich heute Zeit dazu finde, die Träume auch aufzuschreiben.

Aufgestanden bin ich um sechs Uhr und habe erst einmal die Morgenrunde gedacht. Es läuft gerade dann doch nicht ganz so schlecht mit den Strukturen!

Das Homeoffice ist dienstags häufig von Besprechungen geprägt und heute ist es besonders gedrängt. Der (noch immer verkürzte) Arbeitstag ist so schnell gefüllt.

Ab dem Nachmittag aufgekratzt und aufgedreht gewesen. Ich habe versucht, die Aufregung mit Aktivitäten zu übertünchen aber alles mündete in eine komplett schlaflose Nacht. Am Abend noch eine Fressattacke.

Mittwoch

Irgendwann etwas Schlaf in den frühen Morgendstunden. Ich war komplett arbeitsunfähig und habe mich krank gemeldet. Schlaf nachgeholt. Dann beim Kaffee Manöverkritik: Wenn ich ehrlich zu mir selber bin, so habe ich die seit Tagen ansteigende Unruhe ignoriert und ich von ihr abgelenkt, anstatt etwas für mich selber zu tun. Spätestens am Dienstagabend hätte ich meine Tropfen nehmen sollen.

Den Rest des Tages habe ich mit einem Fußmarsch durch Sonnenschein, Regen und Hagel verbracht. Das hat gut getan. Danach ein warmes Bad, ,,Star Trek Beyond'', 25 ml Atosil-Tropfen und dem festen Vorsatz, mehr zur Eigenberuhigung zu tun.

Donnerstag

Die Nacht war dank der Tropfen relativ schlafreich. Aufgestanden mit seltsamen Gefühlen, aber doch recht ausgeruht. Nach dem Müsli zu Frühstück habe ich die erst 3.800 Schritte des Tages gemacht. Das Wetter war trüb und kühl, aber die immer grüner werdenden Bäume taten der Seele gut. Danach ging es ins Homeoffice. Ich war recht motiviert bei der Sache.

***

Gegen Nachmittag stieg die Unruhe wieder, aber ich konnte mit Bewegung (Einkäufe, Umwege), Meditation und angenehmen Beschäftigungen wie Bloggen ein bisschen etwas dagegen tun. Ich begann einzusehen, dass ich diese Unruhezustände nun mal zur Zeit eben akzeptieren muss, denn für einen recht ordentlichen Teil meines ,,Unruhepakets'' gibt es Ursache, die so schnell nicht weggehen wird. Diesen Grund kann ich hier natürlich nicht nennen. Also: Akzeptanz und Weitermachen!

* * *

Ich habe einen Impftermin Ende Mai! Ich hatte meinen Arzt angerufen und gefragt, welche Prioritätsgruppe ich denn mit meinen Vorerkrankungen hätte und ich bin (für mich ein bisschen überraschend) Prioritätsgruppe 2. Über das Impfzentrum habe ich mir dann die Termine gemacht und abends war ich in Feierlaune.

Freitag

Der Freitag wäre recht unspektakulär gewesen: Nach Feierabend habe ich ein Brathähnchen gekauft und in den Ofen geschoben. Als es dann fertig war, haben es der Thronfolger und ich gemeinsam verzehrt. Es war recht gelungen, aber ich überlege, ob ich demnächst nicht lieber zum Hähnchenbrater am Bahnhof gehen sollte. Der hat immerhin einen Grillautomat.

Highlight des Tages: Wir haben Dunkirk geguckt, nachdem mich Armidas mit seiner Rezension angefixt hatte. Ich war begeistert ob der Spannung, der Kameraführung und der Detailfreude der Ausstattung. Nur der Score von Hans Zimmer ging mir irgendwann auf den Keks.

Nachdem der Thronfolger wieder zu Hause war, bin ich ein bisschen im Homekneiping versackt.

Samstag

Schluffisofasamstag als Homekneipingversackungsspätfolge. Ein kleiner Spaziergang, ein Telefongespräch. Eigentlich wollte ich mich mit der Serie ,,Shadow and Bone'' auf Netflix vergnügen (ich mag die Fantasywelt, in der die Serie spielt und auch die Ausstattung), aber dann hat mich ein Freund doch zu einer kleinen Runde Homekneiping überredet. ,,Ach, so eine oder zwei Stunden bin ich dabei!'' habe ich gesagt und es wurde sehr ziemlich spät.

Sonntag

Ebenfalls ein ruhiger Tag mit Spaziergang und diesmal doch ,,Shadow an Bones''. Ich ging zeitig zu Bett.