KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Aus dem Netz

So arbeitet die "Social Audit"-Industrie | Die Anstalt

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Glück durch Arbeit

Die Geschichte mit dem LKW-fahrenden Gehirnchirurgen hatte ich schon mal irgendwo gehört, aber ohne die Pointe am Schluss.

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Die Wahrheit über die Lügen der Journalisten

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Wut ist gut

Mir hat eine gewisse Wut (kein Zorn, kein Hass!) auch schon geholfen, mich erfolgreich von Menschen abzugrenzen, die mir nicht gut taten.

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Wie kann eine kleine Pommes so glücklich machen?

Eine nicht wirklich überraschende Kolumne. Dieser Absatz glänzt dann aber doch:

Freibadpommes sind dabei immer auch Freizeitpommes. In Zeiten, in denen das Schlafzimmer zum Büro und die Küche zum Pausenraum geworden ist, fällt die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit immer schwerer. Die Trennung zwischen Arbeit und Pommes hingegen ist relativ deutlich. Ich frittiere meine Arbeit nicht.

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Der Konflikt um Hongkong, verständlich erklärt

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Nicht-Orte

Via hmbl

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Zu viel Zeitmanagement schadet, sagt ein Experte - was hilft also wirklich?

"Denn wenn wir effizienter werden, schaffen wir dadurch nur Platz für noch mehr Aufgaben und setzen uns zusätzlich unter Druck", schreibt er.

Ach was!

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Die 20er Jahre - jetzt in Farbe

Wehret den Anfängen ... :-(

Traumtagebuch 2021-08-04: Alptraum

Mir träumte, ich würde ziellos durch den Keller des Elternhauses laufen. Dann wollte ich ins Treppenhaus, doch da war die Mieterin und ich wollte nicht, dass sie mich in so einem verwirrten Zustand sieht. Bevor ich mich jedoch wieder in den Keller zurückziehen konnte, sagte sie so etwas wie ,,Morgen'' und ich grüßte zurück. Da kam sie in den Keller und ich versteckte mich hinter Getränkekästen.

Dann musste ich zur Arbeit. Auf dem Weg zum Bahnhof war der Himmel voller Angst. Jeder einzelne Schritt war unglaublich schwer. Der Hauptbahnhof in Düsseldorf war ganz rot. Der Nordtunnel war mit Toren versperrt und man sah nirgends Menschen. War der Bahnhof gesperrt worden? Doch durch den Haupteingang konnte ich hinein. Hier liefen Leute herum und in den Geschäften und Callcentern des Bahnhofes wurde gearbeitet. Die Angst drückte mir die Brust und ich begann zu wimmern. Ich wollte nicht, dass mich Kollegen so sehen, aber ich musste ja zur Arbeit! Also hieß es: Schritt für Schritt, Träne für Träne. Irgendwann hatte ich es durch den Bahnhof geschafft und auf dem Vorplatz traf ich die besondere Kollegin. Sie fragte, was mit mir los sei und ich antwortete: ,,Ich habe Angst!'' -- ,,Wovor denn?'' wunderte sie sich und ich erwiderte: ,,Das weiß ich nicht!''

Dann wollte ich über die Straße und als ich in deren Mitte angelangt war, konnte ich mich nicht mehr bewegen vor Panik. Ich zitterte am ganzen Körper und die Autos fuhren auf mich zu.

(Disclaimer: Auch wenn es für mich mitunter nervlich sehr anstrengend ist, gehe ich gerne zur Arbeit. Ich habe -- wie ich es ja schon häufiger hier geschrieben habe -- sehr liebe Kolleginnen, die mich schon mehr als einmal aufgefangen haben.)

Sammelpost 014

Montag. Erster Arbeitstag nach dem Urlaub. Nicht aus dem Bett gekommen und erst spät am Vormittag im Büro erschienen. Dann erst einmal E-Mails gelesen und den Posteingang aufgeräumt. Seltsame Stimmung, halb bei mir selber und halb woanders.

Mir schwirrt der Kopf beim Versuch, die Aufgaben zu sortieren.

In der Mittagspause einen Spaziergang an den Rhein gemacht und der hat gut getan:

Mittagspause am Rhein

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Wenn da so ein Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird und man selber den wahren Hintergrund und sogar Namen kennt, sie aber nicht öffentlich nennen darf, dann macht das ein seltsames Gefühl in einem.

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Es klappt einigermaßen gut, mich von dem Menschen, der toxische Gefühle in mir auslöst, fernzuhalten. Es tut trotzdem weh und bindet viel Kraft und Aufmerksamkeit.

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Als privilegierter weißer alter Sack ertrage ich den Pendlerverkehr mit Hilfe einer Fahrkarte für die erste Klasse.

Nun gerate ich immer Mal wieder in einen Gewissenskonflikt:

Oft setzen sich Menschen in die erste Klasse, die von außen betrachtet kein solches Ticket haben. Dies passiert häufig im RRX, da hier die entsprechende Beschilderung nicht sonderlich deutlich ist.

Mein Dilemma: Soll ich die Leute warnen, dass sie bei einer Kontrolle eine Straffe zahlen müssen oder falle ich hier selber auf meine eigenen Vorurteile rein?

Ich selbst sehe ja auch nicht gerade so aus, als könne ich mir das Ticket leisten ... bin ich es gar schuld, wenn andere Leute sich unberechtigterweise in die erste Klasse setzen weil sie denken: ,,Ach, wenn der abgerissene Typ hier sitzt, ist es bestimmt schon in Ordnung!''?

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Großeinkauf im Edeka, dabei Podcast gehört. Ich tue das immer, um mich von dem beklemmenden Gefühl und der aufkeimenden Panik abzulenken, die mich in Supermärkten immer befällt.

Abends völlig schlaff ein paar Telefonate geführt und Dinge am PC erledigt. Danach ein bisschen Youtube geguckt und mich dabei etwas schmutzig gefühlt.

Gegen 22 Uhr ins Bett.

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Dienstag. Wieder schlecht geschlafen, aber weiterhin nicht darüber geärgert -- im Gegensatz zu früheren Zeiten. Zwar bin ich um sechs Uhr eine halbe Stunde später als geplant aufgestanden, immerhin habe ich es geschafft, aus den Federn zu kommen. Ein frühes Frühstück (ein ,,Rosenbrötchen'' mit Radieschen und Schinken) gab Struktur. Danach Träume aufgeschrieben und Kaffee getrunken.

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Nachdem ich mir schon eine Lizenz für iA Writer auf dem PC gekauft hatte, habe ich noch einmal tief in den Geldbeutel gegriffen und mir auch eine für mein Android-Smartphone gekauft. So kann ich auch leichter auf dem Handy bloggen. Zwar funktioniert dies mit der Demoversion auch ganz gut, aber die Anbindung an Google Drive (wo die Entwürfe liegen) ist so einfacher und außerdem möchte ich die Arbeit der Programmierinnen und Programmierer, deren Apps ich gerne und häufig nutze, auch honorieren.

Richtig billig ist das Programm nicht, aber der Preis ist es meiner Meinung nach wert.

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Ich folge im Homeoffice einem Vortrag der Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung NRW, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, welche in unserer Dienststelle zu Gast ist.

Fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer halten sich die inzwischen etablierte Videokonferenz-Etikette und schalten von sich aus Mikrofon und Kamera aus.

Um das VPN zu umgehen, habe ich mich mit meinem privaten PC eingewählt und kann nebenbei auch mal mein Blog sichern und andere Dinge tun.

Das Update meines Feedreaders FreshRSS auf die aktuelle Version hat auch geklappt. Uff!

Erfreulicher Effekt: Der Feedreader ist deutlich schneller geworden und das freut mich doch sehr.

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Ich denke darüber nach, meinen Podcast Kieselfunk neu aufzusetzen, da mein bisheriges CMS Podcast Generator doch ein bisschen frickelig ist. Doch was wäre eine Alternative? Wordpress? Da müsste ich viel Energie und Zeit reinstecken, um die Installation abzusichern. Fremder Hoster? Dann wäre ich von anderen Anbietern abhängig, allerdings ist Podcasting momentan so in aller Munde, dass die großen Hoster sicher einigermaßen stabil aufgestellt sein sollte.

Hat jemand Meinungen dazu?

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Mittagspause mit Salat, Brötchen und Kaffee auf dem Balkon.

Mir ist klar geworden, dass ich im Homeoffice richtig Pause machen muss, anstatt ,,mal schnell was'' zu erledigen. Ich mache im Homeoffice ja eh zu wenig PC-Pausen.

Traumtagebuch 2021-08-02: Wieder in der Schule

Mir träumte mal wieder, ich müsse als Erwachsener für eine gewisse Zeit zurück in die Schule. Da ich allerdings auf Mannschaftsfahrt in einem Hotel war, hatte ich darauf überhaupt keine Lust. Missmutig nahm ich meine schwarze Ledertasche von früher und ging ins Klassenzimmer. Fast alle Plätze waren schon besetzt, also musste ich relativ weit vorne sitzen. Ich hatte keinen Stundenplan und aus Bockigkeit hatte ich keine Bücher eingepackt und bekam es mit der Angst zu tun: Religion in der ersten und Mathe in der zweiten Stunde!

Doch mein Sturkopf war stärker und ich fragte meine Schulkameraden links und rechts neben mir, warum wir denn überhaupt noch als Erwachsene in die Schule müssten. Von links kam die Antwort: ,,Weil man halt muss.'' und von rechts: ,,Weil es eine Frage der Ehre ist!''

Ich war nicht überzeugt.

Aus dem Netz

Die vielen Fehlschläge der „Querdenker“: So oft irren sich die Verschwörungsideologen

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Na, endlich: Saufen für den guten Zweck

Via Alltägliches + Ausgedachtes

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Ignorierte Warnhinweise

Via hmbl

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Dicke Diktatoren und ihr Style: Warum die Armbanduhr von Kim Jong-un so wichtig ist

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Infrastruktur im Katastrophenfall: "Im Extremfall sterben Menschen"

CB-Funk und Amateurfunk sind eine Möglichkeit. Es gibt aber, ganz ohne Apps, in den Mobilfunknetzen auch die Funktion des Cell Broadcast. Dabei bekommt jedes Gerät, das in der Nähe der entsprechenden Sendemasten ist, automatisch eine Meldung auf das Display, quasi wie eine SMS. Darin kann nur die Warnung enthalten sein, oder auch ein Link, sodass Menschen mit Smartphone sich weitere Informationen holen können.

Sammelpost 013

Mittwochmorgen. Es regnet, Gott segnet, die Erde wird nass. Gestern habe ich mich mit einer ehemaligen Mitstudentin aus dem ersten Studium (lang, lang ist's her!) getroffen. Wir haben stundenlang am Rhein gesessen und haben gequatscht. Es war nett, lustig und gehaltvoll. Ich war erst spät wieder zu Hause. Die Nacht war voller wirrer Träume und ich bin gut gelaunt aufgewacht. Aufgestanden gegen neun Uhr und in kindlich-fröhlicher Stimmung durch die Wohnung gehopst.

Die Gespräche gestern haben mich zu einem Entschluss gebracht, der einerseits schmerzt, mich auf der anderen Seite aber auch befreit.

Zum Frühstück Spiegelei auf ,,Saftkornbrot'', dazu Kaffee. Im Radio ein Gitarrenkonzert von Vivaldi. Im Hintergrund rauscht der Regen.

Der Regen entbindet mich auch von der selbst auferlegten Pflicht, etwas ,,unternehmen'' zu müssen. Stattdessen will ich lieber die Wohnung aufräumen und putzen, denn das ist mal wieder überfällig.

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Die letzte Urlaubswoche geht zu Ende und ich wünschte, ich hätte doch vier Wochen genommen.

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Im Erdgeschoss unter mir werden noch immer die beiden leerstehenden Wohnungen saniert und das nervt nach den vielen Wochen dann doch ganz schön.

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Einen Termin für eine Stuhlberatung gemacht. Das hat nichts mit Verdauung zu tun, sondern mit meinem Rücken.

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Erwähnte ich, dass mich meine neue Brille einen horrenden Betrag kosten wird? Ich will nicht jammern, denn Rücklagen dafür sind vorhanden und ich möchte bei einem Ding, welches ich den ganzen Tag auf der Nase herumtrage, nicht sparen.

Das neue Gestell gefällt mir ganz besonders.

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Zeitsprung auf Freitag: Seit ein paar Tagen geht es mir wieder schlechter. Ein Gespräch hat mich auf den Gedanken gebracht, dass ich mich von einer bestimmten Person fernhalten sollte, da sie doch sehr narzisstische Züge aufweist. Ich denke wieder viel über meine Affäre mit einer Narzisstin nach, schlafe schlecht und bleibe tagsüber lange im Bett und auf dem Sofa.