KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Pilz

Pilz unbekannter Art

Keine Ahnung, was das für ein Pilz ist, aber er sieht interessant aus.

Update: Es handelt sich wohl um einen Schopf-Tintling.

Traumtagebuch 2021-09-17: Tanten, russische Mütter und Ritter Olaf

Mir träumte, ich würde zum Nachbarhaus rüber gehen, weil ich etwas in Ruhe zu erledigen hatte. Dort wohnten unglaublich viele alten Tanten: Tante Sophie, Tante Klara, Tante Hermine, Tante Loretta und Tante Edith.

Bis auf Tante Edith saßen alle im großen Wohnzimmer rund um den Tisch und schimpften über ,,Winkeladvokaten''. Tante Edith führte mich in einen kleinen Raum mit einem Schreibtisch und sorgte sich darüber, dass mir mein Chef wieder zu viel Arbeit aufbürden würde. Ich beruhigte sie und sagte, es handele sich um eine private Angelegenheit. Ungefragt erzählte Tante Edith davon, wie sie bei ihrer ersten Stelle aus Hausmädchen seinerzeit den ersten Stromausfall erlebt habe.

Später wollte ich noch einmal rüber zu den Tanten, war mir aber unsicher, ob ich nicht träumen und nachher beim Nachbarn einfach so ins Haus eindringen würde. Auf dem Klo sah ich mich im Spiegel gleich zweimal und machte mir Sorgen.

Ferner träumte mir, ich sei ein Russe und meine russische Mutter (die keinerlei Ähnlichkeit mit meiner tatsächlichen Mutter hatte) war schwer an Darmkrebs erkrankt.

Ich verfolgte wütend einen bösen Mann durch die Straßen. Irgendwann holte ich ihn ein und warf ihn zu Boden. Ich entdeckte bei mir die Fähigkeit, in die Gedanken anderer Menschen einzudringen und zwang den Mann, mit dem Kopf gegen eine Wand zu schlagen -- so wütend war ich!

Danach torkelte der Mann ein Stück weiter und explodierte. Meine Traum-Mutter filmte das und stellte den Clip mit einem Kommentar ins Internet.

Ich ging in die Schule und suchte meinen Klassenraum. Überall fand ich versteckte Kameras und die Menschen flohen. Sollte meine Traum-Mutter einen Bombenanschlag planen, um auch diesen ins Internet zu streamen?

Ich lief davon.

Ferner träumte mir, ich wäre ein Magier in einem Computerspiel. Um mir die lästigen Feinde vom Leibe zu halten, bestellte ich mir einen Ritter mit Namen ,,Olaf'' als Beschützer. Ich bedankte mich brav beim Programmierer des Spiels und lobte sein Werk in den höchsten Tönen.

Dann verfolgten wir einen Kobold-Schamanen durch ein Höhlenlabyrinth. Immer wieder schloss er Türen vor uns. Ich öffnete sie immer einen Schlitz und sandte einen Feuerstrahl hindurch. Dann stürmte ich mit dem gezogenen Schwert vor mir in den Raum.

Sammelpost 027

Freitag. Die Nacht war durchwachsen, was auch auf das schwül-warme Wetter zurückzuführen ist. Gegen sechs Uhr ganz gut aus dem Bett gekommen und nach einer Dusche direkt ins Homeoffice gehüpft (ok -- angezogen habe ich mich auch noch).

Mir träumte etwas von einer großen Feier, bei der auch mein längst verstorbener Jugendfreund N. anwesend war.  Die Feier fand in und um mein Elternhaus statt. Irgendwas war im Garten und wir gingen in den Keller, um Bier zu holen. Dort fanden wir die Kühltruhen offen und machten diese zu. Ich bot an, dass wir eine Runde Dart spielen könnten (im Keller hängt eine Dartscheibe), aber N. hatte keine Lust.

Frühstück im Homeoffice: Ciabatta mit Tomaten. Die Tomaten aus dem elterlichen Garten sind zwar schon längst aufgefuttert, aber sie haben mich gelehrt, beim Tomatenkauf nicht zu sparen.

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Auf Instagram folgen mir gerne vollbusige, in Bikinis gekleidete Bots. Die blockiere ich dann immer fleißig. Nun aber folgte mir ein Account, dessen Profilbild ein vielleicht zwölfjähriges Mädchen im Bikini zeigte. Den Account wollte ich melden, aber leider hätte ich dazu ein Alter der vermeintlichen Accountinhaberin angeben müssen. Auch gab es kein Freitextfeld, wo ich noch etwas hätte reinschreiben können.

Also habe ich den Account auch einfach geblockt.

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Life-Hack: Briefmarken einfach bei der Post bestellen und sich per Brief liefern lassen!

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Die Deutsche Umwelthilfe hat eine Petition gegen unverlangten Werbemüll gestartet

Das finde ich super und ich habe sie mitgezeichnet. Vielleicht kann man diese Petition ja weiter verbreiten?

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Dienstag. Abreisetag. Nach dem Frühstück geht es noch kurz auf das Zimmer. Wie immer verabschiede ich mich von den Geistern dieses Ortes.

Natürlich steigt bei mir die Nervosität -- wie immer, wenn sich etwas verändert.

Draußen auf dem Zeltinger Marktplatz lachen die Menschen fröhlich.

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Donnerstagmorgen. Sehr viel geschlafen. Die schönen Tage an der Mosel (Bilder folgen) klingen nach und machen mich ein wenig melancholisch. 

Heute ist von der Arbeit aus ,,Teamtag Mixed'' und ich gehe mit Kolleginnen und Kollegen Minigolf spielen und zum Bowling. Darauf freue ich mich schon!

Ich fahre mit der S-Bahn nach Großenbaum. Dort will mich die Lieblingskollegin mit dem Auto abholen, weil die Bowlinghalle ein wenig auswärts liegt.

Mein Herz flattert vor Aufregung wie immer, wenn etwas die tägliche Routine und die bekannte Umgebung verändert.

Mich erstaunt und fasziniert immer wieder, wie stark die Nervosität bei mir immer wieder ist, obwohl ich doch schon genug erlebt und erfahren habe, so dass es für Ängste keinerlei Grund mehr gibt.

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Die Fotos von der kleinen Ixus sind ganz ordentlich geworden. Natürlich wären sie mit dem Smartphone ,,besser'' geworden, weil die Software die Bilder aus den Kameras doch ganz ordentlich zusammensetzt. Es war trotzdem schön, die kleine und kompakte Kamera dabei zu haben und nicht immer mit dem großen Galaxy Note herumzufuchteln.

Zum Verwalten meiner Fotos (bisher liegen sich in Ordnern und Unterordnern auf der Festplatte) teste ich gerade Evernote (einen Dienst, den ich eh intensiv nutze). Mir geht es dabei in erster Linie um Metadaten (Titel, Zusatzinformationen, Erinnerungen). Bisher klappt das ganz gut, auch wenn  Evernote natürlich nicht in erster Linie für Fotos gedacht ist.

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Der Teamtag Mixed (= Betriebsausflug) war echt schön. Wir hatten viel Spaß beim Schwarzlicht-Minigolf und beim Bowling.  Beim Minigolf bin ich sogar Sieger geworden und habe von der Lieblingskollegin einen Origami-Orden überreicht bekommen:

Origami-Orden

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Abends dann erschöpft und seltsam traurig.

Aus dem Netz