KieselBlog

Flusskiesels Notizen

Aus dem Netz

JUGOLIGA AUF SCHWÄBISCH

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Deswegen ist Squid Game die erfolgreichste Netflix-Serie aller Zeiten

Via Christian

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NIGHTMARE ALLEY Trailer

Wow!

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BusinessLion: „Ich bin eigentlich kein erfolgreicher Mensch“

(Zitat)
Und warum hast du dir den Löwen ausgesucht?
Der passt so gut, Löwen mit prächtiger Mähne sind in der Business-Bubble omnipräsent. Dabei ist das ja eigentlich ein richtig faules, blödes Tier. Liegt den ganzen Tag in der Sonne, schickt seine Frauen zum Jagen, wie so ein ekliger Macho.
(/Zitat)

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Warum kommen Arbeitskräfte nicht zurück?

(Zitat)
Corona habe beim Arbeitskräftemangel in einigen Branchen "wie ein Brandbeschleuniger gewirkt", so Sell. Aktuell besonders betroffen seien Bereiche mit niedriger Vergütung wie in der Hotel- und Gastrobranche. "Sie haben ein sehr niedriges Kurzarbeitergeld bekommen, so dass es einen starken Anreiz gab, während der letzten Monate zu versuchen, sich Jobs in anderen Branchen zu suchen, um über die die Runden zu kommen."
(/Zitat)

Was kann man da nur tun????!

Via Fefe

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Christian macht sich kluge Gedanken über Marginalisierung

Ich finde: Es lohnt sich, da mal mitzudenken!

Sammelpost 043

Am Sonntag mit Kumpel J. ,, Galaxy Quest'' geguckt. Meiner Meinung nach die beste Filmparodie, die je gedreht worden ist.

Zum Abendessen ,,Notfall-Bolognese'' aus Corned Beef mit Röhrennudeln gekocht. Ist lecker geworden.

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Montag. Spät aufgestanden und ins Homeoffice eingeloggt. Ich habe momentan einen hohen Schlafbedarf und das Wochenende war wunderbar schluffig. Auch mal schön, einfach mal nichts machen zu müssen.

Im Laufe des Vormittags steigt die innere Unruhe wieder. Dazu kommt noch, dass der Hund eines guten Freundes eingeschläfert werden musste und auch mich das sehr traurig macht. Durch die liebe T. habe ich es geschafft, meine Angst vor Schäferhunden wenigstens zum Teil ablegen zu können.

Die Unruhe steigt und steigt. Ich mache mir einen Schlaf- und Nerventee. Dazu ist der ja auch da.

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Feierabend um 14 Uhr. Der Spaziergang durch was herbstwarme Duisburg zur Therapie tut gut. Das Nervenglühn lässt nach. Der Tee scheint zu wirken.

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In der Gruppentherapie die Ursache meiner Unruhe herausgearbeitet. Das war sehr anstrengend, aber auch sehr hilfreich. Für die nächsten zwei Wochen ohne Therapie habe ich einige Dinge zum Nachdenken und -fühlen.

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Leckeres Pide mit Zwiebeln und Käse im Ostende. Die Gedanken fließen.

Ruhe kehrt ein.

Ich kann auf einmal wieder die Welt fühlen.

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Abends große Sehnsucht nach der Wunderschönen.

Damit muss ich dann wohl auch leben.

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Dienstag. Unruhig geschlafen. In den frühen Morgenstunden einen pornographisch-erotischen Traum gehabt.

Hätte ruhig länger sein können.

Aufgestanden um halb sechs. Lustlos nach Düsseldorf gefahren.

Müde.

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Die gestrige Gruppentherapie wirkt nach. Ich beschäftige mich zwischendurch immer wieder mit bestimmten Ängsten, die ich jedoch nicht richtig fassen kann.

Am Nachmittag steigerte sich die Müdigkeit immer weiter. Ich musste aber noch einen morgigen Vortrag zuende planen, da meine mitvortragende Kollegin leider krank ist.

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Auf der Rückfahrt sitzt ein alter Mann mir schräg gegenüber und spricht die ganze Zeit mit sich selbst. Ziemlich anstrengend. Er murmelt irgendwas von ,,Schlafbahn'' und ,,Aussteigen auf die Schienen''.

Ich haue mir Podcasts auf die Ohren und versuche, ihn zu ignorieren.

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Dienstag ist Sawadi-Tag! Ich gebe mich thailändischem Schlager hin und küsse große Deko-Goldfische.

Helge Schneider lächelt mir zu, denn man hat ihn auf ein Bild gebannt und an die Wand gehängt.

Ich verwandel mich in eine Konfetti-Kanone der Zufriedenheit.

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Daheim den Grill sauber gemacht: Den Rost geschrubbt und zusammen mit ein paar anderen Teilen in die Spülmaschine gepackt. Im Kerzenschein in der Küche herumgegähnt und die Jokes-Folge mit Felix Lobrecht gehört.

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Mittwoch. Wegen des bevorstehenden Vortrages schlecht geschlafen und wieder ,,gesnoozed''. So langsam mache ich mir Sorge, dass es wohl doch nicht nur Schlafmangel ist, der mich im Bett hält, sondern eine gewisse Überforderung. Das Bett erscheint mir als übersichtlicher, sicherer Ort.

Ob ich vielleicht beim Kopfdoktor vorstellig werde um die Dosis des Sertralin zu erhöhen?

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Rollmöpse sind gepfählte Vampir-Heringe.

Aus dem Netz

UFO 1970 - 1971

Ein wunderschönes Meisterwerk der frühen britischen Science-Fiction. :-)

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Hussiten vs. Ritter - Die Wagenburg

Sehr nett gemachtes und informatives Video!

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Die Präsentation

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Last-Minute-Beförderungen: Braun mahnt Zurückhaltung an

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Ein Punkt am Ende eines Satzes in sozialen Netzwerken und Messengernachrichten sind wohl passiv-aggressiv

Soso.

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Jetzt auch noch Peak-Zinn

Kapitalismus ist ja soooo toll!

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Fenster auf Kipp

Heinz Strunk hat einen Podcast und niemand hat mir davon erzählt!

Sammelpost 042

Simpelnote als Textsenke fürs Bloggen, aber auch für das Schreiben von ,,echten'' Tagebucheinträgen zu nutzen, hat sich als sehr angenehm erwiesen. Auf den Chromebooks und dem ,,großen'' Smartphone nutze ich die Android-App (funktioniert prima offline), auf dem PC das entsprechende Windows-Programm und darüber hinaus die sehr gute Web-App.

Eigentlich ist dieser Dienst genau das, was ich bisher gesucht habe: Eine simple, abwechslungsarme Oberfläche, die Konzentration auf reinen Text, die Unterstützung von Markdown und eine problemlose Synchronisierung.

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Der Arbeitstag verflog durch (wirklich wichtige) Besprechungen und Recherchen wie im Flug. Extrem pünktlich den Feierabend eingeläutet, damit nicht wieder etwas dazwischen kommt.

Mit der Lieblingskollegin nach Duisburg gefahren und sie dort verabschiedet.

Als ich am frühen Abend im Finkenkrug sitze (es sind bayrische Wochen), erreicht mich die Nachricht, dass die Lieblingskollegin wegen einer Bombenentschärfung erst nach Stunden zu Hause ankommen wird.

Mein Mitleid hilft ihr natürlich leider nicht weiter.

Im Finkenkrug habe ich zwei Biere getrunken und dann sind mir fast die Augen zugefallen. Ein schöner Spaziergang tat da gut. Daheim bekam ich spontan Besuch von Freund M. Wir saßen in meiner Küche und tranken Bier. Dazu gute Gespräche.

Ein wenig zu spät ins Bett.

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Donnerstag. Wegen des Besuches ein bisschen länger geschlafen. Aufgestanden um Vierteil vor acht und recht schnell ins glückliche Homeoffice. Stimmung gut.

Ab zehn Uhr in die schrecklichste Videokonferenz der Welt: Ein Mensch, der überhaupt nicht vortragen kann, trägt vor und zeigt ein Buchungssystem. Die Lieblingskollegin und ich lachen uns im privaten Chat kaputt.

Vom Inhalt bekomme ich nicht viel mit.

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Der Arbeitstag verflog mal wieder. Wie schön! In Erinnerung an die ViKo noch viel nachgelacht.

Nebenei im Gruppenchat Scherze über eine große Spinne am Bürofenster und über ein Tentakelmonster in unserem Luftschutzkeller.

Mittags Fischstäbchen, die sich im Bauch ein paar Mal gewendet haben.

Eine kleine Idee für eine Verbesserung fiel bei der IT auf freundlichen und fruchtbaren Boden und wird bald umgesetzt. Wenn das klappt, wird uns das ein paar Dinge erleichtern. Das freut mich sehr.

Nach Feierabend einen Einkauf im Bio-Supermarkt. Dort habe ich dann den Bio-Metzger ausprobiert und bin mal gespannt, wie das Bio-Fleisch und die Bio-Wurst auf meinem Bio-Grill meinem Bio-Sohn und meinem Bio-Ich schmecken wird.

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Einen schönen melancholischen Herbst-Spaziergang gemacht und dann auf ein paar E-Mails und zwei Bier im Finkenkrug eingekehrt. Da ich auf dem Acer-Chromebook tippen wollte, habe ich mich mal nicht auf meinen Lieblingsplatz am Ende der Theke sondern an einen Platz im hinteren Raum gesetzt. Hier kann man den Raum sehr schön überblicken, allerdings werde ich hier nicht gut vom Personal gesehen.

Als ob ich unsichtbar wäre!

Kurz bevor ich einen Umzug auf meinen Lieblingsplatz erwäge, erlöst mich dann doch der freundliche junge Mann und nimmt meine Bestellung auf.

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Der Abend im Finkenkrug war schön. Später habe ich mich doch noch auf meinen Lieblingsplatz gesetzt. Gegen 21 Uhr war ich wieder zu Hause und bin totmüde ins Bett gefallen.

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Freitag. Nicht recht aus dem Bett gekommen, was natürlich auf das Bier am Vorabend zurückzuführen ist. Um halb acht dann doch aus den Federn und unter die Dusche gehüpft.

Am Bahnhof ärgere ich mich über den Sprayer, der die komplette rechte Seite vollgesprüht hat. Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich Streetart sehr schätze -- ich möchte aber trotzdem gerne während einer Zugfahrt aus dem Fenster schauen.

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Freitagabend kam der Thronfolger für Grillen und Daredevil zu Besuch. Ein schöner, ruhiger Abend.

Aus dem Netz