Arme Betty Page

Irgendwie finde ich es traurig, wie die arme Betty auch jetzt noch vermarktet wird. Sie hat von ihrem Ruhm eigentlich nie richtig profitieren können und nur andere (Männer) haben sich die Taschen vollgemacht.

Freifunk

In „meiner“ Bibliothek durfte ich jetzt endlich das Freifunk-Schild aufhängen!
Freies WLAN in der Bibliothek! Yeah!!

Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Lars berichtet drüben in seinem Blog über das Felgenfest im Weserbergland und erwähnt auch die etwas nervigen Inline-Skater.

Mir ist beim Lesen in den Sinn gekommen, dass ich auf meinen Radeleien bisher kaum oder sogar noch gar keinen Inline-Skatern begegnet bin. Ist das vielleicht wieder aus der Mode gekommen?

Sonst fällt mir auf, dass das Zusammenspiel der Verkehrsteilnehmer in meiner Umgebung eigentlich immer recht gut funktioniert. Wenn man selber acht gibt und freundlich ist, dann sind das die Fußgänger, Autofahrer und anderen Radfahrer meist auch.

Kommen mir in unserer recht engen Straße PKW entgegen und ist rechts neben mir eine Parklücke, so halte ich dort auch mal ganz gerne und lassen den Gegenverkehr durch. Meist werde ich dann von den Fahrer freundlich gegrüßt.

Ich habe mir auch angewöhnt, mich immer höflich zu bedanken, wenn Fußgänger mir Platz machen und Hundehalter ihre Tiere festhalten.

Nur eine Sache nervt mich schon ziemlich:

Wenn ich mit dem Rad auf der Straße fahre und links abbiegen will, strecke ich den linken Arm aus und möchte dann rüber zur Fahrbahnmitte, um mich einzuordnen. Regelmäßig brausen dann jedoch PKW „noch schnell“ an mir vorbei und schneiden mir so den Weg ab. Eigentlich müssten sie doch hinter mir herfahren und mich dann rechts überholen, wenn ich stehenbleibe und auf eine Lücke im Gegenverkehr warte.

Einfach nur den Arm ausstrecken und dann schnell Richtung Fahrbahnmitte rüber zu ziehen, traue ich mich allerdings nicht. Ich möchte ja nicht überfahren werden …

Folkfest 2017

Am 10. Juni haben die Allerliebste das 24. Tempel-Folkfestival in Duisburg-Rheinhausen besucht. Das letzte Mal, dass wir dort waren, ist schon so unendlich lange her …

Das Folkfest gefällt durch die freundliche, familiäre Atmosphäre und gleichzeitig wird es durch die vielen, vielen ehrenamtlichen Helfer sehr professionell organisiert.

Der Eintritt ist frei. Finanziert wird das Festival durch den Verkauf von Essen und Getränken.

Die Bergheimer Mühle.

Der Portraitautomat ist auch da!

Singadjo spielt auf der Mühlenbühne.

Frase auf der Wiesenbühne.

Ich mag die Deko.

Vorbildlich: Der Fahrradparkplatz!

Kombinierter Rad- und Fußweg (Radverkehrsanlage)

Da ich in der letzten Zeit recht viel auf dem Fahrrad unterwegs war, habe ich etwas über die kombinierten Rad- und Fußwege gelernt, was ich Euch nicht vorenthalten will:
Ist auf dem Verkehrsschild ein *senkrechter* Strich, so werden den Radfahrern sowie den Fußgängern jeweils getrennte Fahrstreifen zugewiesen. Ist auf dem Schild ein *waagerechter* Strich, so können sowohl Radfahrer als auch Fußgänger frei entscheiden, auf welcher Seite sie fahren oder gehen. Es wird aber empfohlen, dass grundsätzlich auf der rechten Seite gefahren und gegangen wird, damit der Verkehr besser fließt.
de.m.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage?wprov=sfla1

Raddtour von Duisburg ins Sauerland Teil: 2

Nach einer erquicklichen Nacht im Parkhotel Witten sind wir nach dem Frühstück zeitig los Richtung Dortmund gefahren.

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Witten vom Frühstücksraum in der 9. Etage aus.

Der Radweg trägt den schönen Namen “Rheinischer Esel” und lässt sich gut fahren. Allerdings hatten wir die fast 50 Kilometer vom Tag davor noch ziemlich in den Knochen und zumindest für mich war das alles ganz schön anstrengend.

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Rheinischer Esel!!

Deswegen habe ich diesmal nicht so viele Fotos gemacht. Ein bisschen geärgert hat mich, dass ich den Wegweiser zum “Naturbad Froschloch” nicht fotografiert habe – so ein Name für ein Naturbad klingt ja allzu verlockend …

Dummerweise hat uns unser Navi ein klein wenig in die Irre und über den Burgberg der Hohensyburg geführt – das hat uns einige Schweißtropfen gekostet. Danach ging es allerdings mit einem lauten “Hui!” die Syburger Dorfstraße wieder nach unten und wir konnten endlich auf dem Ruhrtal Radweg weiterfahren. Hier war die Strecke angenehm flach – allerdings auch sehr gut von anderen Radfahrern besucht. Die Abfahrt war teilweise aber ganz schön steil und uns taten die Knie vom Bremsen weh.

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Haus Ruhr in Schwerte

Kurz darauf fuhren wir fast nur noch die Ruhr entlang und mein Herz weitete sich zu einem blutigen Steak, denn die Landschaft war die meiner Heimat:

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Fühlt sich an wie zu Hause

Allerdings hatten wir noch gute 20 Kilometer vor uns und die haben sich für mich dann doch noch ganz schön gezogen. Vielleicht auch deswegen, weil ich das Gefühl hatte, schon bald zu Hause zu sein.

Irgendwann durchquerten wir dann aber doch plötzlich Dellwig und wir waren so gut wie da. Während der letzten Kilometer zwischen Halingen und meinem Elternhaus hatte ich die ganze Zeit “Chariots of Fire” im Kopf. Zwinkerndes Smiley

Die Ankunft im Kliff war schön.

Wunderschön.

Meine Eltern haben sich rührend um die müden Krieger gekümmert und wir saßen auf der Terasse hinter dem Haus und schauten dem Sonnenuntergang zu.

Insgesamt haben wir in zwei Tagen fast 90 km geschafft – als ungeübte Radfahrer mit einem Spartacus-Hollandrad (7 Gänge) und einem Gazelle-Hollandrad (3 Gänge, Torpedo) können wir durchaus stolz auf unsere Leistung sein.

Die effektive Fahrtzeit betrug (ohne Pausen) ungefähr etwas unter 8 Stunden.