Terminal

terminal

Ich sitze vor dem Laptop und starre auf das Terminal. Auch wenn ich nicht genau weiß, was hier gerade passiert – es fühlt sich gut an.

Ich sitze in der Vorlesung und die Zeit beginnt sich zu dehnen.

Zäh wird sie.

Lang wird sie.

Ich sehe der Zeit dabei zu, wie sie sich zieht wie ein Kaugummi.

Es ist 15:20 Uhr. Die Vorlesung geht bis 19:00 Uhr.

Aktualität der Beiträge

Da ich an einem Tag nicht so viele Beiträge veröffentlichen mag, bleiben mitunter welche auch für einige Zeit in der Warteschleife. Schreibe ich in Blogposts also etwas von “heute”, so ist der Tag gemeint, an dem ich den Eintrag verfasst habe – der kann durchaus auch eine oder zwei Wochen vor der Veröffentlichung liegen.

Also bitte nicht wundern!

Kommunikation

Die Bässe wummern, pusten dem Igel die Stacheln um die Ohren. Geile Mucke! Geile Stimmung! Yeah!

Der Igel hat für die Musik extra seinen Winterschlaf unterbrochen und feiert nun total ab. Die Soundanlage gibt ihr Bestes.

Nur der Topf mit den Blumenzwiebeln ist verzweifelt:

Er möchte so gerne mit dem Igel reden, ihm Erzählen von der Hoffnung und der Liebe. Berichten von dem knospenden Leben in ihm.

Aber der Igel hört nichts.

Er feiert weiter.

Dieses Headset der Firma Hama hat trotz pfleglicher Behandlung nur ca. 3 Wochen gehalten.

Hat jemand eine Empfehlung für In-Ear-Kopfhörer oder Headsets (3,5 mm Klinke), die etwas robuster sind?

Eine Zugfahrt nach Berlin: Grauen, Hass und fürchterliche Qualen

Zugegeben: Die Beitragstitel ist maßlos übertrieben, aber da die meisten Blogeinträge und Zeitungskolumnen über Bahnfahrten immer zum Extrem neigen, wollte ich nicht nachstehen und hoffe natürlich durch eine solche Überschrift auf maximale Aufmerksamkeit.

Ich musste wieder nach Brandenburg, um mir eine Woche lang Lernstoff in die Birne prügeln zu lassen und wie immer wollte ich getreu dem alten Motto von Max Goldt die Bahn nehmen:

Willst Du schnell und sicher reisen – nimm die Bahn,
die Bahn aus Eisen!

Die Allerliebste und der Stammhalter haben mich über blitzeisglatte Straßen und Wege zum Duisburger Hauptbahnhof begleitet. Wie es sich für einen preußischen deutschen Beamten gehört, bin ich natürlich gute 20 Minuten vor Abfahrt des Zuges auf dem Bahnsteig.

Der Schock beim Blick auf die Anzeigetafeln: Züge fallen aus. Alle Fernzüge fallen aus – auch mein Zug Richtung Berlin Gesundbrunnen!
Bei Duisburg war eine Oberleitung defekt und sämtliche Strecken Richtung Osten gesperrt.

Die in mir aufkeimende Panik (Beamter!) konnte die Allerliebste gut mit dem Hinweis zerstreuen, dass ich ja eigentlich eine ganze Menge Zeit habe. Ich kann auch abends in Wildau ankommen oder sogar nachts oder sogar morgen früh. Genügend Essen und Trinken habe ich ja mit und glücklicherweise musste ich wegen eines defekten Koffers meinen Andersen-Einkaufsroller nehmen und war dadurch sogar verhältnismäßig geländegängig.

Die Allerliebste schlug dann vor, ein Taxi nach Mülheim zu nehmen und von dort aus weiter Richtung Dortmund zu fahren – gesagt, getan!

Es ging von dort aus mit einer glücklicherweise einfahrenden S3 Richtung Hattingen weiter und keine 10 Minuten später war ich in Essen. Wie gesagt, habe ich damit gerechnet, bis Dortmund weiter fahren zu müssen, weil mir keine Strecke einfiel, über die Züge um Duisburg herum umgeleitet werden könnten. Möglicherweise würde dann von dort aus einen anderen Fernzug nach Berlin oder wenigstens einen Regionalzug nach Ostwestfalen bekommen.

Bis zur Abfahrt des nächsten Zuges nach Dortmund dauerte es noch ein paar Minuten und ich musste mich nicht hetzen.

Am Gleis sah ich dann dies hier:

Mein Zug! In Essen! Wie konnte das sein?

Egal: Der Zug fuhr ein und ich habe sogar meinen reservierten Platz bekommen. Eine Mitreisende erzählte mir, sie sei in Duisburg eingestiegen – die Strecke sei wohl kurz vor der geplanten Abfahrt freigegeben worden.

Die Fahrt war dann bei Tee, Gebäck und netter Plauderei noch sehr angenehm – leider sind wir dann doch kurz vor Bielefeld bei einen Indianerüberfall ums Leben gekommen – typisch deutsche Bahn!

Waschsalon II

Wieder einen riesigen Haufen Wäsche gesammelt und da ich morgen wieder für eine Woche nach Brandenburg muss, komme ich nicht an einem erneuten Besuch des Waschsalons vorbei.

Samstagmorgen ist ein guter Zeitpunkt für eine solche Aktion, denn jetzt sind die meisten Waschmaschinen und Trockner noch frei.

Während meine drei Maschinen laufen gehe ich eben rüber in die Bäckerei und frühstücke.

Ich komme mir dabei sehr urban vor.