12.03.2019

06:15 Uhr:
Morgens gemütlich im RRX sitzen und nach Düsseldorf brausen wie ein Herr
– das hat was!

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Momentan zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf. Wahrscheinlich werde ich für diese Woche wieder mit dem Beruhigungstabletten anfangen müssen. Nicht gut, aber es ist immer noch besser als nicht zu Schlafen.

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Abends dann noch ein wenig zur Ruhe gekommen. Total erschöpft ins Bett gefallen.

11.03.2019

Auf dem Hof vor dem Bürofenster steht wieder der Kackepumper mit seinen leuchtenden Leuchten. Das bedeutet für uns: Fenster zu, Nase rümpfen!

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Es heißt, eine unendliche Anzahl von Affen, die ewig an
Schreibmaschinen sitzt, wird irgendwann ein Shakespeare-Werk
schreiben.

Android sieht nach vier Affen und einem langen Wochenende aus.

Matthew Green von der Johns-Hopkins-Universität

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Der Fernsehturm ist heute sturmumtost.
Der Fernsehturm ist heute sturmumtost.

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Lange im Büro. Bin der letzte in der Bibliothek. Schon halb sieben. Draußen wird es dunkel, ein erneuter Sturm zieht auf. Schwarze Wolken bedrängen den Fernsehturm.

10.03.2019

Am Freitag noch mit dem Lieblingskollegen noch einige Biere getrunken und am Samstag verkatert gewesen. Den Tag habe ich schlafend und faulenzend verbracht. Die Erschöpfung kam nicht alleine vom Kater, sondern vor allen Dingen vom Schlafmangel unter der Woche. Nun ist Sonntag und ich sitze mit einem Kaffee vor dem Laptop und fühle mich fast schon wieder wie ein Mensch.

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Im Sauerland graben Archäologen nach den Überresten von Massenerschießungen am Ende des zweiten Weltkrieges.

Unter den Opfern befand sich auch ein Kleinkind. Da sich die Soldaten des Erschießungskommandos weigerten, das Kind zu erschießen, schleuderte ein Soldat es mit dem Kopf gegen einen Baum.

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Das Buch für den nächsten Bücherschwank ist angekommen! Hatte es mir günstig bei Booklooker bestellt. Leider ist es das Buch zum Film und daher zwar schön, aber vollkommen nutzlos.

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Abends noch eine Runde Oblivion gespielt und dort von einem Vampir gebissen worden. Es gibt ja Leute, die das total toll finden, weil man in dem Spiel als Vampir einige Spezialfertigkeiten bekommt. Ich finde es aber eklig, mich nachts an schlafende Bettler heranzumachen um sie auszusaugen. Glücklicherweise besitze ich eine Höhle, die mal ein Vampir-Unterschlupf war und dort gibt es die Möglichkeit der Heilung von dieser Krankheit.

08.03.2019

Eigentlich wollte ich gestern ja zeitig in die Heia gehen, allerdings habe ich dann doch mal ,,kurz” in die Hamburg-Folge von ,,Gemischtes Hack” reingehört und fand sie so lustig, dass ich sie bis zum Ende hören musste.

Wenn man eh schon übermüdet ist, ist es keine gute Idee, zu spät schlafen zu gehen, daher habe ich heute morgen dann einfach den Wecker ausgeschaltet und bin erst recht spät zur Arbeit – der flexiblen Arbeitszeit sei es gedankt!

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An der Straßenbahnhaltestelle saß eine dicke Obdachlose inmitten ihres Hausrats und lachte fröhlich. Die Sonne schien.

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Die E-Petition zum Tempolimit der EKMD hat heute (Stand 10:00 Uhr) schon über 7.000 Mitzeichnerinnen und Mitzeichner. Ich hoffe inständig, dass das Quorum erreicht wird, denn meiner Meinung nach ist ein solches Limit eine gute und vernünftige Idee über die zumindest mal öffentlich vernünftig diskutiert werden sollte.

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Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen.

Heinz Rühmann

07.03.2019

Die Straßenbahn wollte schon losfahren, aber dann kann sie angerannt:Jung, vielleicht 20 Jahre alt, ein Smartphone schwingend. Sie rannte und rannte den langen Bahnsteig entlang und winkte dem Fahrer zu.
Sie war dabei schön wie eine Heilige – und das Wunder geschah.

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,,Sie sind mir aber mal einer!”
,,Schauen Sie sich doch mal selber an: Sie sind schon mindestens zwei!”

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Wie fängt ein Tag, wenn man sich morgens früh unter der Dusche schön das Haar schamponiert und später die Schuppen dann aus dem Bart rieseln?

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Was bin ich doch für ein kluges Kerlchen (stinkt es hier etwa nach Eigenlob?)!
Ich habe noch gute 20 Minuten bis zu meinem Termin und dazu auch noch Lust auf einen Kaffee. Erfahrungsgemäß würde ich mir an einem heißen Café Creme hektisch die Schnute verbrühen und dies würde das Vergnügen des Koffeinkonsum merklich schmälern.
Was tut der kluge, dicke Mann von Welt?
Er bestellt sich einen Espresso.
Das kleine Tässchen schwarzen Saftes hat dann auch noch den zusätzlichen Benefit, dass der Konsum einen sich fühlen lässt, als wäre man unbesiegbar!

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Nach der Gruppentherapie war ich noch im ,,Ostende” auf ein Bier und Aioli und Fladenbrot. Dabei Postkarten geschrieben und zufrieden nach Hause gewackelt wie ein Tanzbär mit Rentenbescheid.
Gute Nacht!

06.03.2019

Nächtens herumgewälzt. Ziegelsteine im Kopfkissen. Irgendwann dann doch eingeschlafen.

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Mir träumte, ich würde mich mit meinen alten Schulfreunden J. und C. in Süddeutschland treffen. Wir hatten Hunger und gingen in ein Gasthaus. C. und ich bestellten uns eine Art Gulasch, dazu süffiges Bier. Die Bierauswahl war vortrefflich und ich hätte mich durchaus durch die ganze, lange Bierkarte trinken können. Die Kellnerinnen freuten sich über mein Interesse und berieten uns. Zum Schluss gab es noch einen Likör aufs Haus (nicht für J., der noch fahren musste; er bekam eine kleine Cola). Nach dem Essen wollten wir noch irgendwo hin.
Die Stimmung war gut – vor allem, wenn man bedenkt, dass C. schon seit über 20 Jahren tot ist.

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Du fühlst dich angekommen, alles Suchen hat ein Ende. Es ist, als zöge die Brandwehr einen Ring Warmwasserschläuche um deinen Körper, ohne einen Fingerbreit auszusparen.

Glumm, ,,Heron. Ein Frontbericht”

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Gerne wäre ich musikalisch, bzw. als Kind beim Musikinstrumente lernen nicht so unvorstellbar faul gewesen. Wäre ich ein richtiger kleiner Musiker, würde ich zwei Lieder komponieren. Das eine hieße ,,And then she kissed me” und das andere ,,Bauingenieur”.

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Der Fernsehturm gibt sich heute spröde.

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Feierabend! Ich bin froh, recht früh aus dem Büro rausgekommen zu sein, weil ich noch ein Päckchen bei der Hauptpost abholen will. Doch: Ach! Die Hauptpost schließt schon um 18 Uhr und in 15 Minuten schaffe ich es nicht von Düsseldorf nach Duisburg…

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Bahnbrechende Erkenntnis: Man könnte in den Innenstädten unglaublich viel Platz schaffen, wenn man nur die ganzen Parkplätze aufgeben würde; benötigt werden die Parkplätze eh nicht, da die Autos sowieso die meiste Zeit im Stau stehen!

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Daheim das Nicht-mehr-Baustelle-Bad geputzt und dann auch noch das Wohnzimmer und auch das Schlafzimmer und dann noch den Flur. Obwohl meine Wohnung ja recht klein ist, strengt mich das doch sehr an. Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden und da können wir uns zum Abend noch etwas gut gelaunte Gänsehaut:

05.03.2019

Heute von daheim aus gearbeitet, da der Handwerker das Bad noch fertig gemacht hat. Es ist vollbracht. Morgen kann ich das Bad putzen und dann soll wohl hoffentlich alles erledigt sein. Die Heimarbeit war nicht sonderlich lohnend, da auf meinem neuen Laptop noch nicht alle notwendigen Programme installiert sind. Zu Mittag Nudeln mit Pesto. Das Pesto war ein Rest von gestern und ich habe zu viel davon gegessen. Folge: Übelkeit mit Erbrechen. Ingwertee hilft.

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Mit der Masterarbeit geht es gut voran. Habe gemerkt, dass ich doch zu sehr Druck in mir aufbaue. Die Folge davon ist, dass ich dann immer sehr kurz und knapp formuliere und der Inhalt dadurch unverständlich ist. Mit LaTex komme ich gut zurecht und bin froh, damit schon Übung zu haben.

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Der Zwiebeltopf ist da und nun kann ich endlich … nun ja … meine Zwiebeln aufbewahren.

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Das Tagebuchbloggen hinkt im Moment ein wenig hinterher. Ich komme nicht jeden Tag zum Schreiben und ich will ja auch noch immer das Notizbuch für die einzelnen Tage durchforsten. Es sei wie es sei!

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Letzte Notiz vor dem Schlafengehen: Der Tee hat wirklich geholfen. Habe noch ein paar Salzstangen gegessen und sogar eine halbe Stunde Oblivion gespielt. Um 21 Uhr fällt für mich der Hammer.

04.03.2019

Rosenmontag. Vor meinem Küchenfenster sammelt sich die Duisburger Karnevalsumzug und ich habe ununterbrochen das Lied ,,Heute schütte ich mich zu!’’ von Karl Dall im Kopf.

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Gestern habe ich beim Schreiben der Masterarbeit einen Panikattacke bekommen, weil ich nicht mehr wusste, wie das Importmodul funktioniert. Der Datenimport hat zwar schon mal funktioniert, aber in meiner Begeisterung darüber hatte ich vergessen, den genauen Weg zu dokumentieren. Also panisches Herumprobieren bis es dann endlich ging. Danach wegen der Aufregung schlaflose Nacht mit zu viel Bier.