Geschäftsgeheimnisse

Ein Ministerium berief sich auf das Geschäftsgeheimnis des Nordrhein Westfälischen Landgestüts hinsichtlich eines Informationszugangs zu den Fohlenzahlen von Hengsten, deren Bekanntgabe zu einem wirtschaftlichen Schaden des Landgestüts führen würde. Im Zusammenhang mit einer Bekanntgabe der Besamungszahlen könnten sich möglicherweise fehlerhafte Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit der Hengste ziehen lassen.
Grüße von unter dem Tisch,
Flusskiesel

Kalenderwechsel

Ich musste ungefähr fünfmal wie ein Depp ein bestimmtes Datum suchen, bis mir auffiel, dass an der Bürowand noch der alte Kalender hing.

Immerhin schreibe ich dieses Mal nicht *jedes* Mal statt dem aktuellen das vergangene Jahr.

Digitalsuizid

Der Sven, der einmal der Jochen war, hat ja vor einiger Zeit seine ganze digitale Existenz (also eigentlich die von Jochen) aus dem Netz gelöscht. Da ich des Jochens Podcast “Radio Bastard” eigentlich immer recht gerne gehört habe, fand ich das einerseits zwar traurig, andererseits auch verständlich – ich habe ja auch bisweilen im digitalen Leben solche “Tabula-Rasa”-Anwandlungen.

Nun erklärt Sven seinen “Digitalsuizid” in seinem Tumblr-Blog und einen Podcast gibt es auch wieder (Danke an Carsten für den Tipp!).

Wir sind gespannt!

(Und hoffentlich ernährt sich Sven gesünder als Jochen!!)

Müllhaufen

In unserer Straße haben wir für zwei Häuser der insgesamt vier unterirdische Müllcontainer – zwei für Verpackungs- und zwei für Restmüll. Geleert wird donnerstags, aber leider ignorieren immer wieder Autofahrer das Parkverbot von insgesamt zwei Stunden pro Woche und so kann der Müllwagen die Container nicht erreichen.

Strafzettel bekommen die PKWs nicht und wir Anwohner wissen nicht mehr, wohin mit dem Müll.

Ich werde dann wohl mal eine Mail an die Stadtverwaltung schicken.

Waschsalon

Im Moment trocknet die Wäsche im Trockenkeller nicht besonders gut und muss länger auf dem Ständer hängen. Konnte man im Sommer die Wäsche jeden Tag ab- und wieder aufhängen, so muss sie jetzt mindestens zwei Tage trocknen. Deswegen staut sich die Wäsche und ich bin heute mal nach Feierabend mit zwei großen Reisetaschen in den Waschsalon gegangen.

Es ist doch ziemlich praktisch mehrere Waschmaschinen und auch mehrere Trockner parallel befüllen zu können (zu Hause haben wir aus Platzgründen nicht einmal einen Trockner!).

Hier im Salon sitzt ein bunt gemischtes Häufchen Leute rum:
Offensichtliche Studenten mit Dutt, ein blasses Pärchen. Ein Mann mit dunklem Teint und starkem Akzent erklärt einem jungen Mann mit Brille, dass man in den Trocknern auch mal das Flusensieb reinigen muss, da sonst die Wäsche zu heiß wird. Eine Mutter mit ihrer sehr hübschen jungen Tochter kommt fröhlich hereingestürmt und sie räumen die durchgelaufene Waschmaschine aus. Eine schüchterne Frau trocknet große Kissen.

Draußen ist es derweil dunkel, die Straßenlaternen kämpfen gegen die Nacht an und die Autos rasen hin und her.

Die Menschen hier sitzen im grellen Neonlicht herum und schauen zu, wie ihre Unterhosen und Handtücher herumgewirbelt werden. Überall stehen Körbe auf fahrbaren Gestellen herum (so einen hätte ich gerne zum Wäscheaufhängen, denke ich bei mir).

Der Brillenmann ist eingepennt.

Es ist friedlich hier und ein dicker Mann mit Pferdeschwanz tippt in seinen Laptop und wundert sich, warum ihm das so gut gefällt.