15.01.2019: Erzählzeiten, Fettberge, Social Media Berater, schlaflos

Ich schreibe diese Einträge ja hier manchmal während des Tages, manchmal am Abend und manchmal sogar am nächsten Tag. Also habe ich beschlossen, mich nicht besonders um die Erzählzeiten zu kümmern und eventuelle Sprünge innerhalb eines Eintrages einfach so hinzunehmen. Ich hoffe, es nervt nicht allzu sehr.

Heute musste ich beim Aufwachen an die gigantischen Fettberge denken, wie man sie nun schon zum zweiten Mal in Londoner Kanalisation gefunden hat und wie die sich eigentlich so fühlen. Außerdem hätte ich jetzt beinahe statt ,,Londoner Kanalisation’’ ,,Londoner U-Bahn’’ geschrieben und möchte diese Bilder jetzt nicht im Kopf haben.

Abends dann kurz noch beim Lieblingsburgerbrater reingehüpft und einen Geschenkgutschein geholt. Neben der Bedienung rannte da noch ein unangenehmer Typ rum, der die ganze Zeit große Sprüche von wegen ,,Corporate Identity’’ und ,,Liken’’ und ,,Sharen’’ geklopft hat. Zwischendurch hat er das, was er dem Kellner erzählt hat, als Sprachnachricht verschickt. Haben die sich jetzt einen Social Media Berater eingetreten?

Wäre schade!

Nachts dann schlaflos.

14.01.2019: RRX, Anpfiff, Spätzle, GTD, Kalender

Viel zu kurz geschlafen fiel ich müde in die warmen Arme des RRX. Die trugen mich sanft nach Düsseldorf.

Wieder ein anstrengender, langer Tag. Kaum bis zum Anpfiff des Handballspieles Deutschland gegen Russland (hier absichtlich kein Stalingrad-Witz) zu Hause gewesen. Zerschlagen keine große Lust auf TV-Sport.

Zum Abendbrot Spätzle und Hackbällchen Toskana (Reste von gestern). Es sind noch so viele Spätzle übrig. Ob man davon auch einen Salat machen kann? Mit etwas Olivenöl und Zwiebelchen?

Gestern habe ich mich noch etwas mit GTD beschäftigt. Ich mag mich ja eigentlich nicht so ein System zwängen, aber ich habe einige ganz gute Anregungen aus Webseiten und Podcasts zum Thema herausgezogen.

Da die Anzahl der Kalender, die ich führe, langsam aber sicher mehr werden (privater elektronischer Kalender, persönlicher dienstlicher Kalender, dienstlicher Gruppenkalender) und ich trotzdem nicht in Besprechungen alle Termine überblicken kann (an die dienstlichen Kalender komme ich aus Sicherheitsgründen nicht mit privaten Geräten heran und ein dienstliches Mobiltelefon habe ich nicht), will ich es ganz oldschool mit einem Taschenkalender versuchen. In die elektronischen Kalender trage ich dann nur noch was ein, wenn ich mich erinnern lassen will.

Abends dann noch Handball gucken und mit den Erinnerungen kämpfen.

13.01.2019: Gedankenkette, Aufgabenliste

Freitag und Samstag bin ich nicht zum Schreiben gekommen: Die Arbeitstage waren für mich ganz schön anstrengend und auch der Rest der Welt hat mich in Trab gehalten. Freitagabend hat mich dann F. besucht und wäre er nicht extra aus Hamm angereist – ich hätte abgesagt und mich ins Bett gelegt. Aber zum Glück habe ich das nicht getan und so hatten wir einen schönen Abend. Dafür habe ich den Samstag erschöpft und verkatert vergammelt.

Heute Morgen im Bett hatte ich dann eine lustige Gedankenkette: Erst dachte ich an die mobile Festplatte, die ich gestern wiedergefunden habe. Dann fiel mir ein, dass dort mal der Film ,,Fury – Herz aus Stahl’’ drauf war, der mich seinerzeit schwer beeindruckt hat. Von diesem Film (in dem der Sherman-Panzer ,,Fury’’ eine zentrale Rolle spielt) kam ich dann zu einem historischen Foto, dass ich zur Bundeswehrzeit in einer Zeitschrift sah: Der Fotograf hatte über die Schulter eine deutschen Soldaten ein Bild gemacht. Der Soldat hockte in einem Schützenloch, links im Bild sah man einen Teil des Stahlhelms, rechts lagen mehrere Panzerfäuste. Im Hintergrund des Bildes sah man aus dem Nebel feindliche Panzer auf den Soldaten zufahren. Mich ist die Fotografie in Erinnerung geblieben, weil sie garantiert nicht gestellt war und man die Anspannung des Soldaten förmlich hat spüren können.

Nutze den Sonntag für etwas Arbeit im Haushalt. Die letzten Tage hat sich so einiges angesammelt. Auch für die Hausarbeit nutze ich meine Aufgabenliste. Das mag übertrieben klingen, aber ich wenn ich meine Aufgaben nicht einzeln aufschreibe, sortiere und abhake, vergesse ich immer die eine Hälfte und die andere Hälfte verursacht bei mir einen immensen Stress, weil ich meine, alles auf einmal erledigen zu müssen. Doch jetzt schreibe ich brav alles in eine Liste ,,geplant’’ und ziehe mir die nächste und übernächste Aufgabe nach oben in den Status ,,nex Action’’ (ich habe mich hier von Getting Things Done inspirieren lassen). So kann ich mich auf die aktuellen Todos konzentrieren und die Liste mit den geplanten Aufgaben wird Stück für Stück kleiner. Was ich am aktuellen Tag nicht schaffe, wird halt auf den nächsten verschoben.

Abends dann Hackbällchen Toskana mit selbstgemachten Spätzle. Dazu Papierkram.

10.01.2019: Star-Wars-Traum, gehetzt, Gormenghast

Die Rückenschmerzen verklingen langsam. In der Nacht einen komischen Star-Wars-Traum gehabt. Ich versuche, ihn mal aufzuschreiben.

Der Arbeitstag ist unangenehm. Fühle mich gehetzt. Wir müssen so viele Dinge klären und haben so wenig Zeit dazu. Außerdem muss ich heute früher weg, weil ich Gruppentherapie habe. Wenn ich so gehetzt bin, passiert es mir hin und wieder, dass ich mitten in einer Aufgabe plötzlich eine ganz andere Aufgabe beginne und später dann vollkommen verwirrt bin. Also:
Durchatmen.
Durch.
Atmen.

Texte wie dieser hier von Read on bringen mich auch wieder in die Wirklichkeit zurück, genau wie das Lesen von Büchern wie Gormenghast.

Abends nach der Therapie dann fertig mit den Nerven und der Welt. Abendbrot und Füße hoch!

09.01.2018: Rücken, Fliesenspiegel, Habeck, Masterarbeit, Petersilienpesto

Die gestrige Nacht war besser als die vorherige, dennoch tat der Rücken noch ganz schön weh. Bin noch einen Tag zu Hause geblieben um ihn zu schonen.

Als ich gestern Abend ein warmes Bad für den Rücken nahm, machte die Wand plötzlich ein Geräusch und der Fliesenspiegel sackte ein Stück ab. Heute dann flugs ein paar Fotos gemacht und an die Hausverwaltung geschickt. Dazu der Gedanke, ob sich eine Mitgliedschaft in einer Mieterschutzvereinigung lohnt.

Der Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, hat sich von Twitter und Facebook verabschiedet und natürlich tröten die üblichen Digital-Dödel herum, ein Politiker habe die Pflicht sich via soziale Medien persönlich und direkt (!) angreifen und beleidigen zu lassen. Sie – die Digital-Dödel – sind dabei besoffen von der Illusion ihrer eigenen Wichtigkeit.

Ich finde es eher gut, wenn ein Politiker mal konsequent ist und seine Zeit mit seiner Arbeit verbringt anstatt zu twittern. Echte Diskurse sind meiner Meinung über solche Plattformen überhaupt nicht mehr möglich.
Eine positive Seite hat der ganze Mist: Herr Habeck muss sich den größten Teil der Aufregung überhaupt nicht mehr antun, weil die ja im Goldfischglas Twitter stattfindet.

Gestern noch ein Anruf des Betreuers meiner Masterarbeit: Ich muss jetzt nur noch auf das ok der Gutachter warten und dann kann ich endlich die Arbeit anmelden und mit dem Schreiben beginnen.

Der Tag plätscherte so dahin, die Schmerzen ließen nach. Abends dann Mathe Lernen mit dem Thronfolger. Abendessen dann Spaghetti mit Petersilienpesto. Wer einmal selbstgemachtes Pesto gegessen hat, der wird niemals wieder das Zeug aus den Gläschen anrühren.

08.01.2019: Rücken, Ibuprofen, ,,was drauf”, Abend

Gestern Nachmittag habe ich noch fleißig im Haushalt gewerkelt, bin zum Getränkemarkt gewackelt und habe im Keller herum geräumt. Die Quittung: Des Nachts schmerzen Schulter, oberer Rücken und Nacken so sehr, dass ich kaum ein Auge zugemacht habe. Heute morgen habe ich mich dann krank gemeldet und dank Schmerzmittel konnte ich mich etwas ausruhen.
Das Alter scheint sich langsam einzustellen.

Den Tag ist dann so dahin geplätschert. Ich konnte mich doch noch aufraffen, mal einkaufen zu gehen und haben neue Briefmarken für die Postkarten gekauft, mit denen ich mehr oder weniger regelmäßig Freunde von mir zu pflastere. Dank Ibuprofen waren die Schmerzen erträglich und am Abend ging es schon besser.
Mir hat mal jemand in einem sozialen Netzwerk ein schlechtes Gewissen gemacht, weil ich Ibuprofen einnehme. Das Zeug würde die Umwelt schädigen. Auf meine Entgegnung, andere Schmerzmittel würden meine Leber schädigen, meinte er, ich müsse mich zwischen meiner Leber und der Umwelt entscheiden. Vielen Dank!

Mittags war ich zum Essen in einer Pommesbude um die Ecke. Die Frage des Tages für mich: Wenn man in einer Pommesbude irgendwas mit Pommes bestellt und ,,was drauf’’ möchte (Ketchup, Mayo, Jägersoße, Currysoße, Joppiesoße, Jungfernblut, was weiß ich), warum schreiben die sich die Bestellung nicht auf? Warum muss man mindestens (!) einmal zusätzlich sagen, was man ,,drauf’’ haben will? Kann man sich das nicht einfach bei der Bestellung aufschreiben? So in der Art: ,,1x CW + PM’’ (,,Einmal Currywurst mit Pommes und Mayo’’)? Handelt es sich dabei um eine Art Tradition? Oder entscheiden sich die Kunden in der Regel so häufig um, dass man besser nachfragt?
Auf jeden Fall gibt es diese Frage schon länger, wenn man Helge Schneider Glauben schenken darf (,,mit Mayonnaise war datt, ne??’’).

Den Abend habe ich dann noch fein in meiner Küche verbracht und habe die Lichterkette angeschaut, die noch mein Vormieter am Fenster angebracht hat. Die muss er wohl zu Weihnachten 2017 dort angebracht haben und ich habe die einfach übernommen und hängen gelassen, da Lichterketten prinzipiell eine schöne Lichtquelle sind.

07.01.2019: RRX, Tagebuch, Tablette, 2-Faktor-Authentifizierung, trüb

Auf der Strecke durch das Ruhrgebiet fährt ja jetzt der Rhein-Ruhr-Express (RRX) der Firma abellio. Das ist sehr fein: Die Wagen sind brandneu und sauber und groß und die erste Klasse (ein Upgrade, welches ich mir schon seit Jahren gönne) ist sogar noch ein bisschen brandneuer, sauberer und größer. Hier gibt es sogar freies WLAN!

Ich denke, ich werde meine Einträge hier zusätzlich noch in mein eigentliches, privates Tagebuch übernehmen. Dann sind die gesichert, falls dieses Blog mal gelöscht wird.

Die Tablette gestern Abend hat mich mal wieder ganz gut durcheinander gebracht. Inzwischen kann ich mich auf die Verwirrtheit ganz gut einstellen. Geschlafen habe ich einigermaßen – ohne Tablette hätte ich wahrscheinlich wieder wach gelegen.

Ich muss gerade an einen ,,lustigen’’ Photoshop-Ausdruck denken, der mal in meinem Büro am Schrank hing: Dort war ein Kätzchen zu sehen, dass extrem vergrößerte Augen hatte. Darunter stand geschrieben:
ICH DARF NICHT SO VIEL KAFFEE TRINKEN!

Daran muss ich jetzt gerade denken, weil ich wirklich auf meinen Kaffeekonsum achten muss. Mit meiner momentanen Strategie fahre ich ganz gut: Kaffee nur noch vormittags, höchstens direkt nach dem Mittagessen noch eine Tasse. Der Nachmittag bleibt koffeinfrei.

Ich probiere für mein Google-Konto (ja, ich habe noch eines) mal die 2-Faktor-Authentifizierung aus. Da dort eine Menge Daten liegen (z.B. welche vom Studium), ist das sicher besser. Mal schauen, wie sich das auf den Nutzungskomfort auswirkt.

Es ist heute noch trüber als gestern. Erstaunlich, wie trüb so ein Tag sein kann. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass der Niederschlag dabei hilft, die Wasserspeicher der Natur wieder aufzufüllen.

06.01.2019: Grimberg, Mein Riechtwieich, Spaziergang und Abend, Überschriften

Grimbergen

Gestern Abend war ich dann noch in meiner Lieblingskneipe, dem Finkenkrug. Der hat irgendwas zwischen 200 und 300 Biersorten im Angebot und davon über 20 am Fass. Ich habe verschiedene Biere probiert, aber irgendwie wollte mir nichts schmecken – selbst die Biere, ich kenne und die eigentlich lecker sind.

Irgendwann habe ich dann das Grimberg Blonde für mich entdeckt und das ist unglaublich köstlich: Starke Malznoten, perliger Hopfen, frisch und fruchtig.

Mein Riechtwieich

Heute viel zu lange im Bett gelegen. Eigentlich war ich schon längst aufstehwach, aber das Bett war so kuschelig und weich und warm, da wollte einfach nicht raus in die kalte Welt. Stattdessen habe ich mich in Phantasien ergeben, was ich vor ein paar Jahren hätte anders machen sollen und wie mein Leben dann verlaufen wäre.

Das war keine gute Idee.

Den Rest des Vormittags habe ich dann vor dem ChromeBook gesessen, geschrieben, gelesen und Kaffee getrunken. Zum (späten) Frühstück dann gekochte Eier und die zwei letzten Scheiben Schinken auf Brot. Später dann Übelkeit und Traurigkeit. Immerhin habe ich die Tickets für die Reise nach Leuven gebucht.

Spaziergang und Abend

Konnte mich dann doch noch aufraffen, die Bude zu verlassen. Ich bin durch den Nieselregen spaziert. Später dann ein Wannenbad und viel gelesen (Rumo von Walter Moers). Tablette zur Nacht.

Überschriften

Die Überschriften nerven mich. Wenn ich für jeden Absatz eine Überschrift mache, kommen dabei so staatstragende Sachen wie ,,Abendbrot’’ zustande. Vielleicht lasse ich die Weg und markiere stattdessen ein wichtiges Wort im Absatz fett. Dieses oder ein ähnliches kommt dann auch in den Titel des Beitrags.

05.12.2019: Echt, Tischtennis, Menschenwert

Echt

Heute Vormittag habe ich im Radio das Lied ,,Du hast keine Liebe in Dir’’ der Gruppe Echt gehört. Das Lied gibt es wohl schon länger, ich habe es aber erst heute so richtig wahrgenommen. Es hat mich ganz schön getriggert, weil ich genau so einen Menschen kenne, der keine Liebe in sich hat. Daran erinnert zu werden, hat alte Wunden wieder aufgerissen und das tut sehr weh.
Auf der anderen Seite ist es ein Lied, welches ich diesem Menschen gerne ins Gesicht singen würde – auch wenn er es aufgrund seiner Störung nicht verstehen kann.

Tischtennis

Den Thronfolger zum Tischtenniswochenende in Düsseldorf gebracht. Das Tischtenniszentrum dort ist sehr schön und neu und hat sogar ein eigenes Hotel. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr sich der düsseldorfer Stadtteil Flingern doch in den letzten Jahren gewandelt hat mit seinen vielen schönen Restaurants und Cafés – wobei er noch viel von seinem quirligen und leicht kaputten Charme behalten hat.
Allerdings wohne ich da nicht und sehe das nur von außen.

Menschenwert

Letztens habe ich mit meinem guten Freund O. telefoniert und ich erzählte ihm von meinem Ehreamt als Hilfsschöffe. Er meinte darauf, dass etwas mit unserem Rechtssystem nicht stimme, wenn man die Perspektive der Opfer nicht in die Urteilsfindung mit einbezieht. Da ich ein langsamer Denker bin, habe ich das erst einmal aufgenommen und heute kam mir dazu ein Gedanke:
Wenn man die Opferperspektive wirklich mit einfließen lassen will – wie soll das vonstatten gehen? Wie misst man den Schmerz eines Opfers?
Meines Erachtens nach würde bei einer solchen Praxis am Ende doch nur die Person des Opfers wichtig: Das Leiden eines kleinen Kindes oder einer lieben Oma wäre dann mehr wert als das eines unfreundlichen alten Mannes und wenn man schon einmal in diese Richtung denkt, ist das grundsätzliche Bewerten von Menschen nicht mehr weit. Wer ist schützenswerter? Wer ist wichtiger?
Ich musste an den Film iRobot denken, in dem Will Smith einen Polizeibeamten spielt, der in einen schweren Unfall verwickelt wird und ein Roboter rettet ihm anstatt einem kleinen Mädchen das Leben, weil der Polizist eine höhere Überlebenschance hat. Der Roboter entscheidet ohne Ansehen, Alter oder Geschlecht der Person. Ein bisschen so ist (bzw. sollte) unser Rechtsstaat sein, nämlich jedes Menschenleben und jedes Leid gleich bewerten.

04.01.2019: Klamottenkauf, Kantinenfreuden, Trübe Freude

Klamottenkauf

Gestern nach der Arbeit noch ,,inne Stadt” gewesen und Klamotten eingekauft.
Da ich ja schon immer zu dick gewesen bin, war früher der Kauf von neuer Kleidung eine ziemliche Qual in Goold Ol’ Menden: Mit meiner Mutter zog ich von Geschäft zu Geschäft und probierte Hosen an und immer, immer waren die zu klein (bzw. ich zu dick). Die Verkäuferinnen schauten mitleidig und sagten so Sachen wie: ,,Ich schau mal im Lager nach – da haben wir noch welche, die größer geschnitten sind!” und Mutter sagte so Sachen wie: ,,Mein Sohn hat ja eine sitzende Tätigkeit!” und ich sagte so Sachen wie: ,,Mutter!!!” und habe mich fürchterlich geniert.
Irgendwann dann gab es mal eine Werbung, in der zwei Mädels auf einem Sofa saßen und die eine fragte die andere: ,,Was ist das denn für ein Krach da oben?” und die andere sagte zur einen: ,,Ach, der Dicke da oben hat sich wieder neue Hemden gekauft!” und dann sah man Rainer Hunold glücklich im Hemd auf seinem Sofa herumhüpfen.
Es handelte sich um Werbung für die Übergrößen-Kollektion von C&A. Von da an war das ,,Einkaufserlebnis” für mich anders! Ich konnte Hosen anprobieren und wieder zurückhängen, weil sie zu klein waren!
Gestern dann also ein neues Hemd, einen Pullover sowie ein schwarzes T-Shirt gekauft. Danach noch im ,,Café Museum” einen Pfannkuchen zu Abend gegessen.

Kantinenfreuden

Mit den Kollegen in der Kantine gefrühstückt und viel gelacht. Jedem fiel eine Geschichte über einen verrückten Opa oder Onkel ein, die er zum Besten gegeben hat.
Eigentlich hätten wir auch dort den ganzen Tag verbringen können …

Trübe Freude

Den ganzen Tag ist es neblig, trüb und grau und ein feiner Nieselregen fällt. Trotzdem bin ich sehr gut gelaunt, denn in der letzten Nacht habe ich fröhliche Träume gehabt und außerdem ist Freitag und ich freue mich darauf, heute wieder mit dem Thronfolger Pizza zu backen und was Schönes zu gucken.