15.03.2019

Morgens um 05:53 Uhr ist der Zug nach Düsseldorf schon gut gefüllt.
Ich staune immer wieder.

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Bei Symbolbildern wie diesem hier kommt in mir die Frage hoch: Wie würde ein Mensch von vor 30 oder 40 Jahren reagieren, wenn man ihn mal durch unsere modernen Straßen schickte?
Wenn er all die Smartphons mit ihren Menschen dran sähe?

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Backfisch

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Am Job des Triebwagenführers hätte Sigmund Freud seine helle Freude gehabt.

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Nachts, wenn die Determinanten kommen.
Die Nacht der reitenden Determinanten.
Determinanten im Kaufhaus.

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Ich wollte gerade schreiben ,,ich bin erledigt” und daraus geworden ist: ,,ich bin erleidigt”.
Passt auch.

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Der Abend ist da und der Urlaub (fast) auch. Ich war mit dem Thronfolger niederrheinisch Essen (er: Holzfällersteak, ich: Panhas mit Schmandkartoffeln) und dabei haben wir wie üblich über Geschichte und Politik diskutiert.
Nun bin ich müde, rund und träge.
Trotzdem will die Küche geputzt werden, denn morgen kommt Besuch.

14.03.2019

Die Frage des Tages: Benutzt man Büroklammern heutzutage eigentlich noch für etwas anderes als dazu, sie aufzubiegen und irgendwelche elektronischen Geräte zurückzusetzen?

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Der Fernsehturm steht heute im Regen, lässt sich aber nichts anmerken.

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Der hintere Zugteil verendet in Wesel.

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Die Erschöpfung hat einen Höchststand erreicht. Kann man das so ausdrücken?
,,Die Erschöpfung hat einen neuen Höchststand erreicht”?
Oder ist es vielleicht mehr ein Tiefststand?Jetzt habe ich es:
Die Erschöpfung erreicht den Höchststand, wenn die Energie den Tiefststand erreicht hat.
Nur noch morgen und den Rest von heute und dann kann ich mich endlich ausruhen.

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Randy Newman singt ,,I Think It’s Going to Rain Today”.
Ich schaue aus dem Zugfenster und schaue den Regentropfen zu.

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Markttag

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Frischfickerdelle

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Wenn im Krieg ein Kanonier durch eine Artilleriegranate stirbt, dann nennt man das einen einschlägigen Einschlag.

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Interessante Erfahrung:Seitdem ich wieder regelmäßig blogge, kommen auch langsam wieder Ideen für Texte und auch die Energie, sie aufzuschreiben.
Trotz der vielen Arbeit und dem ganzen sonstigen Stress.

13.03.2019

Nicht alles gut? Na, macht jemand mit beim Trinkspiel: Für jeden Bullshit-Satz einen heben?

caasn, Multichannelaktivgedanken

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Der Fernsehturm steht heute da, überarbeitet und zu dick.

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Mittags drangvolle Enge beim Libanesen. Momentan weiß ich jeden Tag schon gegen 10 Uhr, dass der Arbeitstag schon wieder lang werden wird – aber ich muss nur noch zwei Tage und den Rest von heute durchhalten und ich kann zwei Wochen lang durchatmen und an der Masterarbeit schreiben.

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Schon interessant:
Durch das Tagebuchbloggen kommen mir immer mehr spontan Ideen, die ich
eigentlich gerne niederschreiben würde; dies aber nicht kann, weil ich
gerade unterwegs bin.
Nun überlege ich, ob ich die Ideen nicht einfach in mein Smartphone
diktieren und entweder
a) Später abtippen oder
b) direkt ins Blog oder in den vor sich hindümpelnden Podcast
,,reinquaken” einbinden sollte.

Für die Abtipplösung würde ich Evernote nutzen, da ich die Audionotiz
dann auch gleich auf allen Devices habe. Dagegen spricht, dass ich
mich wieder ,,hinsetzen” und abends was tun muss – und das bekomme
ich momentan nicht mit meinem RL koordiniert.

Das mobile Aufnehmen hingegen ist mit dem Smartphone und die
Weiterverarbeitung ist ja dank Auphonic und deren App recht einfach
geworden. Ich könnte die Schnipsel einfach in den Feed des Podcasts
werfen (der Podlove Publisher sei an dieser Stelle gepriesen!) und die
Episode dann im Tagebucheintrag verlinken. Wer nur die Schnipsel hören
will, kann dann sogar auch den Podcast-Feed abonnieren.

Vielleicht probiere ich beides ja mal aus.

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Das neue Blog von caasn wird ja mit FlatPress betrieben, einer einfachen Blogsoftware, die ganz ohne Datenbank auskommt. Würde ich auch mal gerne ausprobieren, weil das Teil so einfach und schnell ist.
Kommt auf die Liste für nach der Masterarbeit …

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Ein neuer Versuch

12.03.2019

06:15 Uhr:
Morgens gemütlich im RRX sitzen und nach Düsseldorf brausen wie ein Herr
– das hat was!

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Momentan zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf. Wahrscheinlich werde ich für diese Woche wieder mit dem Beruhigungstabletten anfangen müssen. Nicht gut, aber es ist immer noch besser als nicht zu Schlafen.

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Abends dann noch ein wenig zur Ruhe gekommen. Total erschöpft ins Bett gefallen.

11.03.2019

Auf dem Hof vor dem Bürofenster steht wieder der Kackepumper mit seinen leuchtenden Leuchten. Das bedeutet für uns: Fenster zu, Nase rümpfen!

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Es heißt, eine unendliche Anzahl von Affen, die ewig an
Schreibmaschinen sitzt, wird irgendwann ein Shakespeare-Werk
schreiben.

Android sieht nach vier Affen und einem langen Wochenende aus.

Matthew Green von der Johns-Hopkins-Universität

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Der Fernsehturm ist heute sturmumtost.
Der Fernsehturm ist heute sturmumtost.

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Lange im Büro. Bin der letzte in der Bibliothek. Schon halb sieben. Draußen wird es dunkel, ein erneuter Sturm zieht auf. Schwarze Wolken bedrängen den Fernsehturm.

10.03.2019

Am Freitag noch mit dem Lieblingskollegen noch einige Biere getrunken und am Samstag verkatert gewesen. Den Tag habe ich schlafend und faulenzend verbracht. Die Erschöpfung kam nicht alleine vom Kater, sondern vor allen Dingen vom Schlafmangel unter der Woche. Nun ist Sonntag und ich sitze mit einem Kaffee vor dem Laptop und fühle mich fast schon wieder wie ein Mensch.

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Im Sauerland graben Archäologen nach den Überresten von Massenerschießungen am Ende des zweiten Weltkrieges.Unter den Opfern befand sich auch ein Kleinkind. Da sich die Soldaten des Erschießungskommandos weigerten, das Kind zu erschießen, schleuderte ein Soldat es mit dem Kopf gegen einen Baum.

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Das Buch für den nächsten Bücherschwank ist angekommen! Hatte es mir günstig bei Booklooker bestellt. Leider ist es das Buch zum Film und daher zwar schön, aber vollkommen nutzlos.

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Abends noch eine Runde Oblivion gespielt und dort von einem Vampir gebissen worden. Es gibt ja Leute, die das total toll finden, weil man in dem Spiel als Vampir einige Spezialfertigkeiten bekommt. Ich finde es aber eklig, mich nachts an schlafende Bettler heranzumachen um sie auszusaugen. Glücklicherweise besitze ich eine Höhle, die mal ein Vampir-Unterschlupf war und dort gibt es die Möglichkeit der Heilung von dieser Krankheit.

08.03.2019

Eigentlich wollte ich gestern ja zeitig in die Heia gehen, allerdings habe ich dann doch mal ,,kurz” in die Hamburg-Folge von ,,Gemischtes Hack” reingehört und fand sie so lustig, dass ich sie bis zum Ende hören musste.Wenn man eh schon übermüdet ist, ist es keine gute Idee, zu spät schlafen zu gehen, daher habe ich heute morgen dann einfach den Wecker ausgeschaltet und bin erst recht spät zur Arbeit – der flexiblen Arbeitszeit sei es gedankt!

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An der Straßenbahnhaltestelle saß eine dicke Obdachlose inmitten ihres Hausrats und lachte fröhlich. Die Sonne schien.

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Die E-Petition zum Tempolimit der EKMD hat heute (Stand 10:00 Uhr) schon über 7.000 Mitzeichnerinnen und Mitzeichner. Ich hoffe inständig, dass das Quorum erreicht wird, denn meiner Meinung nach ist ein solches Limit eine gute und vernünftige Idee über die zumindest mal öffentlich vernünftig diskutiert werden sollte.

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Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen.

Heinz Rühmann

07.03.2019

Die Straßenbahn wollte schon losfahren, aber dann kann sie angerannt:Jung, vielleicht 20 Jahre alt, ein Smartphone schwingend. Sie rannte und rannte den langen Bahnsteig entlang und winkte dem Fahrer zu.
Sie war dabei schön wie eine Heilige – und das Wunder geschah.

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,,Sie sind mir aber mal einer!”
,,Schauen Sie sich doch mal selber an: Sie sind schon mindestens zwei!”

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Wie fängt ein Tag, wenn man sich morgens früh unter der Dusche schön das Haar schamponiert und später die Schuppen dann aus dem Bart rieseln?

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Was bin ich doch für ein kluges Kerlchen (stinkt es hier etwa nach Eigenlob?)!
Ich habe noch gute 20 Minuten bis zu meinem Termin und dazu auch noch Lust auf einen Kaffee. Erfahrungsgemäß würde ich mir an einem heißen Café Creme hektisch die Schnute verbrühen und dies würde das Vergnügen des Koffeinkonsum merklich schmälern.
Was tut der kluge, dicke Mann von Welt?
Er bestellt sich einen Espresso.
Das kleine Tässchen schwarzen Saftes hat dann auch noch den zusätzlichen Benefit, dass der Konsum einen sich fühlen lässt, als wäre man unbesiegbar!

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Nach der Gruppentherapie war ich noch im ,,Ostende” auf ein Bier und Aioli und Fladenbrot. Dabei Postkarten geschrieben und zufrieden nach Hause gewackelt wie ein Tanzbär mit Rentenbescheid.
Gute Nacht!

06.03.2019

Nächtens herumgewälzt. Ziegelsteine im Kopfkissen. Irgendwann dann doch eingeschlafen.

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Mir träumte, ich würde mich mit meinen alten Schulfreunden J. und C. in Süddeutschland treffen. Wir hatten Hunger und gingen in ein Gasthaus. C. und ich bestellten uns eine Art Gulasch, dazu süffiges Bier. Die Bierauswahl war vortrefflich und ich hätte mich durchaus durch die ganze, lange Bierkarte trinken können. Die Kellnerinnen freuten sich über mein Interesse und berieten uns. Zum Schluss gab es noch einen Likör aufs Haus (nicht für J., der noch fahren musste; er bekam eine kleine Cola). Nach dem Essen wollten wir noch irgendwo hin.
Die Stimmung war gut – vor allem, wenn man bedenkt, dass C. schon seit über 20 Jahren tot ist.

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Du fühlst dich angekommen, alles Suchen hat ein Ende. Es ist, als zöge die Brandwehr einen Ring Warmwasserschläuche um deinen Körper, ohne einen Fingerbreit auszusparen.

Glumm, ,,Heron. Ein Frontbericht”

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Gerne wäre ich musikalisch, bzw. als Kind beim Musikinstrumente lernen nicht so unvorstellbar faul gewesen. Wäre ich ein richtiger kleiner Musiker, würde ich zwei Lieder komponieren. Das eine hieße ,,And then she kissed me” und das andere ,,Bauingenieur”.

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Der Fernsehturm gibt sich heute spröde.

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Feierabend! Ich bin froh, recht früh aus dem Büro rausgekommen zu sein, weil ich noch ein Päckchen bei der Hauptpost abholen will. Doch: Ach! Die Hauptpost schließt schon um 18 Uhr und in 15 Minuten schaffe ich es nicht von Düsseldorf nach Duisburg…

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Bahnbrechende Erkenntnis: Man könnte in den Innenstädten unglaublich viel Platz schaffen, wenn man nur die ganzen Parkplätze aufgeben würde; benötigt werden die Parkplätze eh nicht, da die Autos sowieso die meiste Zeit im Stau stehen!

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Daheim das Nicht-mehr-Baustelle-Bad geputzt und dann auch noch das Wohnzimmer und auch das Schlafzimmer und dann noch den Flur. Obwohl meine Wohnung ja recht klein ist, strengt mich das doch sehr an. Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden und da können wir uns zum Abend noch etwas gut gelaunte Gänsehaut: