02.05.2019

02.05.2019 – Schlaflose Selbstfürsorge Contents
Contents
 1.  Schlaflose Nacht
 2.  Selbstfürsorge

1. Schlaflose Nacht Eigentlich war alles töfte: Meine Eltern und der Thronfolger waren zu Besuch und mein Vater hat mir geholfen, die schleifende Wohzimmertür hinzubekommen (bzw. hat er das gemacht und ich habe ihm assistiert). Dann wurde ein wenig gegrillt und gequatscht. Abends war ich noch in der Wanne und habe etwas gelesen und haben um ca. 21:30 Uhr das Licht ausgemacht.
In dem Moment, wo das Licht im Raum aus war, knipste jemand das Licht in meinem Kopf an und ich konnte nicht Schlafen. Zum Glück kommt das nicht mehr so häufig vor wie noch vor ein paar Monaten, aber die Gedanken, Selbstvorwürfe, Vorwürfe anderen gegenüber und Sorgen haben mich eine Nacht gekostet und mich aus einer eigentlich ganz guten Stimmung gekegelt.

2. Selbstfürsorge Am Nachmittag ging es dann wieder zur Gruppentherapie. Dort wurde diesmal viel über Selbstfürsorge gesprochen und ich bin wie schon oft mit schlechter, niedergeschlagener Stimmung in die Gruppe hinein und guten Mutes dann wieder hinaus.
Abends dann schon mal den Pizzateig für heute (Pizza- und Dokuabend mit dem Thronfolger) und für die nächsten zwei Freitage angesetzt.

01.05.2019

01.05.2019 – Morgen, Sterben, Abend Contents
Contents
 1.  Der Morgen
 2.  Vereinssterben
 3.  Thronenspiel
 4.  Abendmüde

1. Der Morgen 12 Stunden geschlafen und vermatscht aufgestanden. Schön am freien Tag ist, dass ich dann gerne mit Kaffee in der Küche sitze, blogge und meine Korrespondenz (E-Mail) erledige.
Ganz in Ruhe.

Allerdings muss ich gleich noch Aufräumen, weil meine Eltern mich besuchen kommen.

2. Vereinssterben Heute eine Mail vom Trainer meines Sohnes bekommen. Das Vereinssterben geht schon so weit, dass Mannschaft um Mannschaft, Verein um Verein zerfällt. Die Vereine kämpfen nun schon (mit teil unlauteren Mitteln) um Jugendspieler, um ihre Reihen zu füllen.
Sehr traurig das Ganze.

3. Thronenspiel Überall ,,Recaps” der letzten Game of Throne-Staffel. Ich werde mir die Staffel erst viel später angucken können und nun gleicht ein Gang durchs Netz einem Lauf durchs Minenfeld.

4. Abendmüde Um kurz vor acht Uhr abends ward ich müde und ließ mir eine Wanne ein.
Danach ab ins Bett.

30.04.2019

30.04.2019 – Müde Monstergedanken Contents
Contents
 1.  Die Nacht
 2.  Monströse Gedanken
 3.  Feierabend

1. Die Nacht Schlecht geschlafen, zu früh raus. Eigentlich Termin beim Sport für einen neuen Trainingsplan gehabt, der hat sich aber irgendwie zerschlagen, was sehr ärgerlich war. Dann noch nach Hause und erst um halb zehn im Büro gewesen.

2. Monströse Gedanken Manchmal komme mir so komische Gedanken in mein ausgetrocknetes Gehirn. Zum Beispiel diese Seite hier mal wieder komplett einzustampfen und dann mit Plain Text oder einfachen HTML wieder anzufangen – oder die Texte fürderhin nur noch auf Schreibmaschine oder mit der Hand zu schreiben und diese Notizen dann einzuscannen (so wie man es auf der Seite von Hermes Phettberg sehen kann[1]).
Oder mich sogar wie irre in ein ,,soziales Netzwerk” zu stürzen und jeden, wirklich jeden Tag dort was Schreiben.
Verrückt! Bin ich verrückt oder ist es diese Welt?

3. Feierabend Früh müde nach Hause. Sonnenschein genossen, ins Tagebuch geschrieben. Im Zug einen seltsamen Mann getroffen.
Beim eigentlich recht lustlosen Einkauf die aktuelle Folge von ,,Fest und Flauschig” gehört, dann doch gelacht. Im Getränkemarkt alkoholfreies Bier gekauft.
Früh zu Bett.

29.04.2019

29.04.2019 – Lustiger Spam, korrupte Politiker und wie ich das Land gerettet habe Contents
Contents
 1.  Die Nacht
 2.  Lachen am Morgen
 3.  Mittagspause
 4.  Ich nenne es ,,graue Korruption”
 5.  Veränderungen
 6.  Dienstrecherche
 7.  Heißhunger

1. Die Nacht In der Nacht gewälzt und fühlte mich heute wie gewalzt. Träume: Kinderwagen mit Munitionskisten darauf (der neueste Schrei) und ein vergessener Kleinkrieg zwischen Deutschland und Japan in den 20er Jahren:
Die Soldaten mussten ihre Waffen selber finanzieren und alles ging furchtbar in die Hose. Wir hockten hinter eine Mauer auf der anderen Seite eines tiefen Grabens lagen in erhöhter Position die Feinde und ihre Scharfschützen. Neben mir bekam ein Kamerad einen Kopfschuß und ich hatte furchtbare Angst, über den Rand der Mauer zu schauen.
Aufgestanden um 04:17 Uhr, weil irgendwie schon wach.

2. Lachen am Morgen Habe eine lustige Spam-Mail bekommen: ,,Hallo! Hier ist Kristin! Ich bin auch Single und wir könnten uns ja mal treffen! Damit Du keine verräterische WhatsApp-Nachricht auf Deinem Handy hast, schicke ich Dir mal besser eine WhatsApp-Webmail [sic!]!”
Wirklich? Man kann jetzt per WhatsApp auch Nachrichten an E-Mail-Postfächer schicken? So wie mit … wie hieß das noch gleich … E-Mail?
So und nicht anders sollte ein Montag beginnen!

3. Mittagspause Mittagspause. Kleiner Ausritt in Düsseldorf.
Ich mag Düsseldorf.
Die Stadt ist städtisch, ohne eine richtige Großstadt zu sein. Dazu ist sie noch auf eine niedlich-provinzielle Art angeschnöselt.
Die teuren Restaurants im Medienhafen sind alle leer.
Kapitel muss sparen.
Im Sonnenschein ist es angenehm warm, im Schatten weht ein kühler Wind.
Schiffe ziehn vorbei.

4. Ich nenne es ,,graue Korruption” Zitat aus ,,Industrie und Lobbyismus: Gekaufte Agarpolitik?”[1]:
,,CDU-Obmann Holzenkamp war zur Zeit der Verhandlungen im Nebenjob im Aufsichtsrat der Agravis AG, einem der größten Händler von Agrargütern in Deutschland. Auf der Homepage des Bundestages sind seine Nebentätigkeiten angegeben: Während er 2016/17 die Düngeverordnung verhandelt, wird sein Einkommen bei der Agravis angehoben. Er verdiente vorher bis zu 7000 Euro und nach der Beförderung bis zu 15.000 Euro monatlich, bei einem Unternehmen, das direkt von seinem politischen Handeln profitiert.”
(Link via caasn[2])

5. Veränderungen Ich bin gebannt von einem Artikel über Veränderungen[3] und nehme mir vor, öfter in den Wald zu gehen.

6. Dienstrecherche Wegen einer wichtigen Recherche noch in der UB Duisburg gewesen. Glücklicherweise konnte ich alles finden und habe die Ergebnisse dann von einem Lesesaalrechner mit dem privaten Mailaccount weitergeleitet. Obwohl es sich bei dem Rechner um ein Kiosk-System handelt, welches nach jedem Abmelden alles löscht, bekam ich in der Folge mindestens 10 Alarmmeldungen von Google. Habe dann mal sicherheitshalber das Passwort geändert.

7. Heißhunger Habe durch den ,,Urlaub” noch nicht wieder in meinen richtigen Essensrythmus gefunden und daher abends Heißhunger bekommen. Zuviel zu schnell zu schwer gegessen und nachts schlaflos gewesen.

28.04.2019

28.04.2019 – Sparsamkeit beim Datenschutz, hoffnungsvoller Abend

1. Die Nacht Erst wirr und mit vielen Unterbrechungen geträumt, dann einen längeren mit Zusammenhang[1]. Den Morgen dann schreibend und Kaffee trinkend verbracht, den Brotteig von gestern[2] im Ofen.

2. Sparsamkeit Fräulein Read On berichtet von Zeiten der Sparsamkeit und des Mangels[3] und ich fühlte mich ertappt und bin zu Gedanken über unsere Überflussgesellschaft inspiriert worden. Hierzu passt auch ein sehr schöner Blogartikel[4], den sie letzten verlinkt hatte.

3. DSGV Beim Lesen dieses Blogeintrages[5] denke ich darüber nach, ob ich nicht auch besser die Kommentarfunktion abschalten sollte. Viel kommt ja eh nicht rein.
Gibt es in der Leserschaft (der kleinen, feinen) dazu Meinungen?

4. Wohnung Weil ich immer wieder gefragt werde und die Antwort nicht weiß (und wenn doch, die Zahl immer wieder vergesse), hier für ein und allemal:
Meine Wohnung ist 49,52 qm groß (oder klein. Wie man’s nimmt. Für mich reicht es.)

5. Nervenglühn Ab Mittag dann nervöse Zustände wegen eines geplanten Treffens am Nachmittag. Ein wichtiges, schmerzhaftes Treffen. Tablette genommen. Übelkeit. Schwindel.

6. Kimchi Heute eine Portion Kimchi[6] angesetzt. Allerdings ,,nur” mit einer Fertig-Gewürzmischung. Ich werde berichten, wie es geworden ist.

7. Abenrot, hoffnungsvoll Das Gespräch war schwer und herzensvoll. Danach noch mit O. telefoniert. Er hat mich aufgebaut. Problemlösungsmodus. Zum Walking angemeldet. Termin beim Fitnesstrainer gemacht. Sportsachen aus dem Schrank gekramt.

27.04.2019

27.04.2019 – Dämonische Lovestories gucken Balkonfußball Contents
Contents
 1.  Der Morgen in der Stadt der Knochen
 2.  Fußball
 3.  Balkonien
 4.  Abend

1. Der Morgen in der Stadt der Knochen Gestern spät abends doch noch spontan ,,City of Bones”[1] geguckt – eine Art BRAVO-Fotolovstory mit Dämonen (ich gehöre einfach nicht zur Zielgruppe!). Daher spät zu Bett und heute lange im selbigen geblieben. Es war viel zu kuschelig und weich und warm. Mittags es dann doch aus der Heia geschafft. Kaffee, Tag organisieren.

2. Fußball Entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, habe mir im Free-TV das Derby BVB gegen Schalke angeguckt und dabei mit Freund D. SMS hin- und hergeschickt. Es war ganz entspannt. Die Dortmunder waren – vor allen Dingen in der ersten Halbzeit – technisch und spielerisch stärker, die Schalker standen taktisch aber sehr gut und hatten den längeren Atem. Dortmund ging verdient in Führung, aber ein glücklicher Elfmeter für Schalke und zwei sehr dumme rote Karten für Dortmund schoben die Waagschale in Richtung Schalker, welche das Spiel dann auch für sich entschieden.
In der Halbzeitpause habe ich dann einen Brotteig angesetzt.

3. Balkonien Ich habe die Balkonkästen aufgeräumt und das ganze tote Zeug entsorgt. Im linken Balkonkasten ist Schnittlauchknoblauch gesät (später kommt noch Basilikum dazu) und in den rechten habe ich irgendwelche widerstandsfähigen Bodendecker gepflanzt.
Später dann mit dem Kontakgrill Nackensteaks (mariniert in Teriyaki-Soße und Zwiebeln) gegrillt.

4. Abend Nach dem Grillen dann in die Wanne und mit einem guten Buch ins Bett.

26.04.2019

26.04.2019 – humane T-Shirts und dürre Stereotype Contents
Contents
 1.  Die Nacht
 2.  Das T-Shirt
 3.  Die Trockenheit
 4.  Stereotype
 5.  Pizza

1. Die Nacht Die Nacht war wieder reich an wirren Träumen. Zwei waren sogar erotisch angehaucht und ich traf dort jemanden wieder, den ich schon lange, lange nicht mehr gesehen habe. Die Person fühlte sich aber gut an.

2. Das T-Shirt Christian hat ein neues T-Shirt[1] und ich möchte plötzliches eines mit dem Aufdruck: ,,Cooler Humanist”.[2]
(So etwas fabriziert mein Gehirn morgens vor dem resten Kaffee.)

3. Die Trockenheit ,,… und eine lange Dürre folgte ihm …” – solche Sprüche sind schon lange nicht mehr witzig und endlich, endlich regnet es mal wieder. Höchste Zeit dafür, denn die Waldböden sind noch viel zu trocken.[3]

4. Stereotype In einem Artikel in der ZEIT über das Volk der Sentinelesen (welche jeglichen Kontakt mit der Außenwelt ablehnen) zeigt Günter Marks die Macht der Stereotypen.[4]

5. Pizza Abends dann mit dem Thronfolger Pizza gebacken und ,,Goodbye Lenin”[5] geschaut. Er hat sich diesen Film gewünscht. Das hat mich gefreut. Allerdings musste ich beim Schauen einige Tränen vergießen.

25.04.2019

Beltz beruhigt

Contents
Contents
 1.  Die Nacht
 2.  Irrungen und Verwirrungen
 3.  WLAN in Android priorisieren
 4.  Haushaltstipp
 5.  Beltz
 6.  Ein Stück weiter
 7.  Textarbeit

1. Die Nacht Trotz der gestrigen schlechten Stimmung[1] ganz gut geschlafen. Um 7 Uhr aufgestanden, Kaffee getrunken, Leseliste leer gelesen und dann ab ans Werk.

2. Irrungen und Verwirrungen Ich habe eine Versandbestätigung eines Händlers für Seglerbedarf erhalten. Ich denke erst an einen Pishing- oder anderen Angriff, danach an einen Joe Job[2] oder an eine Fake-Bestellung auf meinen Namen. Das angehängte PDF öffne ich natürlich nicht.
Lieber schaue ich mir den Händler an, der die Meldung verschickt hat und siehe da:
Die vertreiben auch Trinkflaschen von Klean Kanteen[3] und ich habe letztens eine direkt beim Hersteller bestellt. Es scheint so zu sein, dass der Seglerbedarfshändler den Versand für Klean Kanteen in Deutschland übernimmt.

3. WLAN in Android priorisieren Dank Herrn Schieb weiß ich nun, wie ich meinem Android-Smartphone beibringen kann, in welcher Reihenfolge es sich in welche WLANs einwählen soll.[4]. Das ist sehr praktisch!
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch mal die Liste der bekannten Netzwerke aufgeräumt – die Liste liest sich wie eine Zeitreise vergangener Urlaube.

4. Haushaltstipp Wenn man Gummibänder braucht: Einfach mal öfter Frühlingszwiebeln kaufen und verwenden!

5. Beltz Zwischen der Schreiberei habe ich mich um den Haushalt gekümmert und dabei mal wieder die CD ,,Freund/Feind” gehört mit Ausschnitten aus den letzten Interviews mit Matthias Beltz[5]. Ich bin immer wieder erstaunt, wie klug und witzig der Mann war. Es gibt auf der Doppel-CD auch zahlreiche kurze Ausschnitte aus seinen Programmen.

6. Ein Stück weiter Mit der Masterarbeit bin ich ein gutes Stück weiter gekommen. Wieder ein Thema abgeschlossen! Ich bin froh und erleichtert!

7. Textarbeit Abends kam mich noch J. besuchen und wir sprachen wieder viel über Fantasy und Texte und ich habe einige gute Anregungen bekommen. Viel Dankbarkeit in mir.

24.04.2019

Chinesen in Duisburg, Kino, Traurigkeit

Contents
Contents
 1.  Die Nacht
 2.  Die Hosen
 3.  Kalauer
 4.  Verwirrtheit
 5.  Kurzkritik Shazam
 6.  Kälte
 7.  Wetterumschwung

1. Die Nacht In der Nacht wirr, aber nicht schlimm geträumt. In einem Traum haben die Chinesen ein großes Werk in Duisburg betrieben und das ist in Brand geraten. Große LKWs brachten hunderte chinesischer Soldaten zum Brandherd. Wir waren doch verwundert, wie viele chinesische Soldaten es doch in Duisburg gibt.
Abends dann gab es einen Empfang, wo die Damen sich in leichte, sehr leichte Abendkleider wandeten.
Ich bin dann früh gegangen.

2. Die Hosen Morgens beim Kaffee plärrt Campino im Radio.
Ich kann die Toten Hosen einfach nicht mehr hören.

3. Kalauer Wenn immer wieder an der Kaffeemaschine geschimpft wird:
Zeterum Senseo

4. Verwirrtheit Ich ging zum Bäcker, um 6 normale und 4 Käsebrötchen zu kaufen. Zurück kam ich mit 4 normalen und 6 Käsebrötchen. In der Summe stimmt es … irgendwie.

5. Kurzkritik Shazam Antizyklisch zum Wetter war ich heute im Film ,,Shazam”[1]. Sehr lustig, extrem gut gelaunter Cast. Handlung durchschnittlich. Der Humor überwiegt und was fürs Herz (Familie!!) gibt es auch. Es gibt die Todsünden als Monster zu sehen. Ihre Handlungen haben kaum etwas mit ihrer … Profession zu tun. Die Völlerei ist halt dick, die Gier hat vier Arme, der Zorn ist groß und stark, der Neid ist klein und die Wollust hat eine lange Zunge. Der Schurke hat aber eine nachvollziehbare Geschichte und es macht Spaß, Zachary Levi[2] beim Chargieren zuzusehen.

6. Kälte Manchmal, wenn es wieder so schlimm weht tut innen drin, dann wünsche ich mir, dass ich dort ganz kalt wäre (Eisbären müssen nie weinen![3]). Doch dann fällt mir ein, dass ich ja weiß, wie sich das anfühlt, wenn man ganz kalt ist da drinnen.
Es ist nicht nur eiskalt, sondern auch leer und grau und öde.
Die Kälte im Herzen bringt den Tod.

7. Wetterumschwung Zum Abend dann eine Gemüsepfanne mit Paprika, Zuccini, Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Nudeln und Gewitter mit stürmischen Böen und Regen.[4]
Weltuntergangsstimmung.
Die Stimmung in mir war auch nicht viel besser, auch wenn das Literaturverzeichnis jetzt steht.
Blitze zucken und zucken und zucken und es donnert und dann blitzt es wieder und ich finde keinen Trost.

23.04.2019

Ein Alptraum, ein Sprudler und der Kampf um Mittelerde

Contents
Contents
 1.  Alptraum
 2.  Die gute Frage des Tages
 3.  Neuanschaffung
 4.  Der Amtsschimmel und das Bier
 5.  Schreibgespräche
 6.  Third Age

1. Alptraum Gestern Nacht hatte ich einen furchtbaren Alptraum, der nun folgt. Der Text ist sehr ekelig und ich möchte eine Triggerwarnung aussprechen.

Der Traum
Meine Frau und ich waren in Oberhausen in einer Fabrikhalle. Hier wurde ein Experiment für den Physikunterricht unseres Sohne durchgeführt. Gemeinsam mit einer anderen Familien hatten wir einen alten Kühlschrank an einen Plasmafernseher angeschlossen und nun kühlten sich beide Geräte gegenseitig.
Um 18:30 Uhr fiel mir ein, dass ich ja noch eine Kinokarte für eine Vorstellung um 19:00 Uhr in Duisburg hatte und ich lief schnell los. Nach einigem Hin und Her beim Ticketkauf kam ich gegen 18:20 Uhr im Duisburger Hauptbahnhof an. Dort erst bemerkte ich, dass ich keine Schuhe anhatte und musste auf Socken durch den Bahnhof laufen. Kurz vor dem Ostausgang hatte wohl jemand hingekackt und mehrere Leute hatten in den Haufen hineingetreten. Der Kot war überall verstreut und verschmiert und ich habe mich natürlich furchtbar davor geekelt, dort mit meinen unbeschuhten Füßen hineinzutreten. Rechts am Rand lag ein Mann wie tot. Neben ihm lagen seine inneren Organe. Es sah so aus, als habe er sie ausgekotzt.
Ich konnte nicht weiter, aber hinter mir drängelten immer mehr Leute und schoben mich vor. Da lief ich zur linken Seite die Treppe zu den Bahnsteigen hoch und im Nebentunnel wieder hinunter. Hier jedoch bot sich ein noch schlimmeres Bild, denn hier lagen mehrere Menschen neben ihren Innereien auf dem Boden. ,,Das ist eine Krankheit! Eine ansteckende Seuche!” schoß es mir durch den Kopf.
Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie ich aus dem Bahnhof herausgekommen bin, aber später sollte sich noch herausstellen, dass die Menschen auf dem Boden wieder aufgestanden und Passanten angegriffen hatten.
Es war die Apokalypse.

2. Die gute Frage des Tages In der aktuellen Folge von Gästeliste Geisterbahn[1] (für Kenner: Einem ,,Bähnchen”) wird die absolut gute Frage des Tages gestellt und die lautet:

,,Wenn die Multiversum-Theorie stimmt, dann müsste es ein Universum geben, in dem sie nicht stimmt, oder?”

3. Neuanschaffung Ich habe mir einen Soda-Streamer mit Glaskaraffen gekauft[2], nachdem mir die Verkäuferin im Rewe-Markt umme Ecke letztens zuraunte, der Chef wolle die Sprudelkästen mit Glasflaschen demnächst aus dem Programm nehmen.

4. Der Amtsschimmel und das Bier Wenn der Amtsschimmel das Bier genehmigen muss, dann sollte er lieber vorher welches trinken![3]

5. Schreibgespräche Am späten Nachmittag dann J. besucht und viel über das Schreiben gesprochen. Also, über das literarische Schreiben und ausnahmsweise nicht über Masterarbeiten. War sehr angenehm und interessant und anregend. Wenn die Arbeit abgegeben ist, will ich mit einem Roman beginnen.

6. Third Age J. hat mir ausserdem den Mod ,,The Third Age” von Total War[4] gezeigt, wo man die Armeen von Mittelerde in den Kampf und den Ring führt. Auch wenn Spiel und Mod schon ziemlich alt sind, ist das sehr beeindruckend.