Arbeitstraum Traumarbeit

Mir träumte, ich wäre nach einem längeren Urlaub wieder auf der Arbeit erschienen. Zuerst war ärgerlich, dass das Einstempeln nicht funktionierte: Bei meiner Karte kam immer wieder die Fehlermeldung, der Speicher sei voll.

Doch der Ärger war wie weggeblasen, als ich dann den Lesesaal der Bibliothek sah: Die Umbauarbeiten waren abgeschlossen und nun war der Raum mindestens doppelt, wenn nicht sogar dreimal so groß wie vorher! Der Saal war lichtdurchflutet und überall gab es gemütliche Sitzgelegenheiten. Hier konnte man – hier wollte man! – gerne arbeiten!

Ich ging los, um die Kolleginnen in ihren Büros zu besuchen. Die Begrüßung war fröhlich und auch die Büros waren größer geworden. Kollgin N. hatte sogar ein eigenes Büro bekommen, in dem sie nun saß. Der Umbau und die Renovierung der Büroräume habe nur 7 Minuten in Anspruch genommen, lachte sie und ich rief aus: ,,Genau wie ein gutes Pils!’’

Wir lachten alle.

Zusätzlich besaß die Bibliothek nun einen eigenen Aktenraum. Sehr praktisch!

Es gab nur zwei Wehrmutstropfen: Zum einen hatte man uns auch eine ,,Kommissarstelle für die Kommunalaufsicht’’ in die Bibliothek gesetzt, mit der wir uns den Raum teilen mussten. Immerhin waren die Kollegen sehr nett und versprachen uns, sie würden viele Besucher (hauptsächlich Studenten) anlocken.

Das zweite Problem war: Man hatte mein Büro vergessen.

Der Raum war ganz einfach mit allen Möbeln und Sachen verschwunden.

Wütend ging ich zum Inneren Dienst. Dort sagte man mir, man habe meinen Arbeitsplatz vorübergehend im Keller aufgebaut. Ein neuer, junger und dynamischer Hausmeister kam dazu und meinte, er wolle mich gerne zu meinem Büro führen, aber er habe vergessen, in welchem Kellerraum das genau sei. Man müsse suchen und ich solle ihm folgen.

Also gingen wir los und gingen erst einmal in einen Innenhof, den ich bis dahin noch nie gesehen hatte. Von dort aus stiegen wir eine Treppe hinunter in den Keller. Ich hatte zwar schon gewusst, dass der Keller des Ministeriums sehr groß war – aber die wahren Ausmaße waren gigantisch:

Es ging Treppen auf und Treppen ab. Einige der Treppen waren so sehr verschachtelt, dass ich mich an den Treppenabsätzen durch schmale Lücken quetschen musste. Wir gingen durch ewig lang scheinende Gänge mit Türen zu Räumen. Die Raumnummern waren vierstellig. Wir durchquerten Räume, deren Wände, Böden und Decken komplett aus Beton und mit Graffiti beschmiert waren. Es roch nach Urin.

Dann wieder hohe, gemauerte Gewölbe.

So ging es weiter, bis wir wieder an die Oberfläche kamen. Hier plätscherte ein lustiger Bach und am Hang hatte ein Wirt Terassen angelegt und dort Tische und Bänke aufgestellt.

Der Hausmeister und ich stärkten uns mit ein paar Krügen Bier, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Er führte mich zurück in die Bibliothek und versprach mir, dass wir am nächsten Tag weitersuchen würden.

Mir blieb nichts anderes übrig, als mich zu fügen und nun schlich ich durch den Lesesaal. Immer wieder kam Leute rein, darunter ganze Schulklassen. Die Kollegen von der Komissarstelle hatten also recht gehabt! Den ganzen Rest des Tages achtete ich nun darauf, ob die Benutzer nicht in der Bibliothek aßen oder tranken und wenn doch, so bat ich sie höflich, aber bestimmt, unter Hinweis auf dei Benutzungsordnung aus den Räumlichkeiten der Bibliothek.

BGH-Urteil zu Unitymedia-Hotspots

Der BGH hat entschieden, dass Unitymedia auf den Routern seiner Kunden (bzw. sind es ja die Router von Unitymedia …) ein öffentliches WLAN aufmachen darf.[1].

Mich als Kunde dieses Unternehmens interessiert dieses Urteil ja sehr.

Meine persönliche Meinung: Mich hat die Widerspruchslösung nicht gestört und finde es sehr gut, wenn die Hotspots eingerichtet werden. Niemand hat dadurch einen Nachteil (es handelt sich um ein getrenntes Netz und die eigene Bandbreite bleibt voll erhalten) und Kunden, welche dem nicht widersprochen haben, können jetzt einfach \textit{jeden} der Unitymedia-Hotspots kostenlos nutzen. Dies ist besonders für mich als mobilen Laptopbenutzer praktisch.

Wer das nicht möchte, kann die Funktion in den Einstellungen ganz einfach deaktivieren. Das habe ich selber schon getestet.