06.04.2019

1. Die Nacht und das Codein

Die Nacht war wieder ganz gut. Ich überlege nun, wann ich das Codein so langsam absetzen kann. Das Dilemma: Da ich mit dem Mittel die Symptome der Bronchitis (bei mir nächtlicher extremer Reizhusten) unterdrücke, weiß ich nicht, ab wann es besser wird. Laut Packungsbeilage soll man es nur ,,einige Tage’’ anwenden.

Da ich das Codein bisher nur zweimal genommen habe, werde ich es wohl noch heute Nacht einmal in der vollen Dosis nehmen und evtl. in der Nacht darauf mal absetzen. Sollte der Reizhusten dann doch wiederkommen, kann ich es immer noch einnehmen (auf nüchternen Magen entfaltet es binnen einer Stunde seine volle Wirkung) und habe zur Not ja auch noch das Asthma-Spray.

Ich habe einen ziemlichen Respekt vor diesem Medikament.

2. Warum sieht das hier so anders aus?

Ich teste das WordPress-Plugin LaTex2HTML[1], welches mir erlaubt, meine Blogposts in TeX[2] zu schreiben, eine Sprache, an die ich schon durch die Masterarbeit gewöhnt bin.
Es ist zwar kein ,,richtiges’’ TeX (bzw. LaTeX) aber für die Gliederung usw. reicht es völlig aus.
TeX erlaubt mir sogar, hier ganz einfach Fußnoten[3] zu setzen!

3. reingequakt

Leistungsschutzrecht als Chance?

4. Profitipps aus dem Reich der Bronchien

Brustkaramellen kann auch super in Tee auflösen. Sie knacken dann wie Kandis und tun den Hälsen wohl.

Brustkaramellen sind die einzigen Hustenbonbons in unserer Apotheke, die noch ohne Süßstoff sind.

5. Werbung

Poetische Bilder von Häfen und Häusern und Menschen. Eine junge Frau erzählt etwas von schönen Dingen im Alltag. Ein Mann vom Reisen und Begegnen. Ein junger Mann weist auf das verborgene Schöne hin und auf die Natur. Kameras fahren um schöne, nachdenkliche Menschen herum. Sie tanzen. Dann spricht jemand Englisch.
Alles ist schön.
Wunderschön.
Es ist Werbung für Kartoffelschnaps[4].

6. Musik-Charts

Ich hocke wieder auf dem Krankensofa und schaue mich durch meine Youtube-Später-Angucken-Liste.
Das ist sehr lehrreich, denn nun weiß ich, warum die Musik-Charts so unglaublich seltsam sind[5].

7. Thor – Tag der Entscheidung

Abends dann ,,Thor – Tag der Entscheidung’’ (eigentlich ja ,,Thor – Ragnarök’’, aber verstehe mal einer die Eindeutschung ausländischer Filmtitel! Hatten die Leute Angst, dass die Zuschauer denken, es handele sich um einen Film über Wagner?). Mit dem müsste ich eigentlich jetzt alle bisherigen Filme rund um die Avenger gesehen haben und ,,Avenger – Endgame’’ will ich im Kino gucken.

,,Thor – Tag der Entscheidung’’ war erstaunlich lustig; genauer gesagt habe ich die meiste Zeit gegiggelt und gelacht. Neben dieser ganz Thanos-Infinity-Sache tat der Humor mal sehr gut. Leider hatte Youtube bei der Wiedergabe irgendein Lizenzproblem, so dass ich die zweite Hälfte des Filmes auf dem Laptop gucken musste.

05.04.2019 – Akzeptanz, Mini-Eis

Die Nacht | Dank des Paracodins konnte ich recht ordentlich schlafen. Ich musste nur einmal das Schlafanzugoberteil wechseln und hatte mir klugerweise schon eines zurecht gelegt. Nun hängen zwar die Bronchien voller Schleim (hört sich schon fast poetisch an), aber dafür gibt es ja mal zur Abwechslung ein pflanzliches Mittel, das gut wirkt.


Akzeptanz | Ich schaute dieses Interview, in dem es unter anderem auch um die Aktzeptanz von Robotern geht (Prof. Bauer war übrigens mal ein Nachbar von mir). Nachdem ich gestern auf dem Krankensofa ,,Avengers: Age of Ultron’’ gesehen habe, muss ich zugeben, dass meine Akzeptanz von Robotern eine leichte Delle erhalten hat.


Mini-Eis | Nachdem ich mal eben zur Apotheke rüber geschlichen bin, gönne ich mir in der Eisdiele einen Milchkaffee.

In der Eisdiele herrscht das Regiment der Selbstbedienung. Über einem Platz vor dem Tresen hängt ein Schild folgenden Inhalts:

Für Bestellungen

am Tisch wenden

Sie sich bitte an die Theke

Das ist auf so vielen Ebenen falsch, dass es schon wieder lustig ist.

Aber das Eis hier ist hausgemacht und lecker und zum Milchkaffee gibt es ein neckisches Mini-Eis:

Nun geht es aber wieder ab aufs Krankensofa und unter die Decke!


Am späten Nachmittag hat mich dann der Thronfolger besucht und wir haben eine seltsame Dokumentation über das Deutsche Kaiserreich gesehen. Abends noch ,,Avengers : Invinity War’’ und dann zeitig ins Bett.

04.04.2019 – Circus Bronchiale, Tee, Bestelldienste, Notlüge, Blaues Licht

Circus Bronchiale | Nach zwei guten Nächten mit einem Hustenstopper aus der Apotheke wollte ich gestern mal eine Nacht ohne Medikamente wagen und das hätte ich nicht tun sollen. Ich hätte auch nicht nach einem anstrengenden Dienstag am Mittwoch wieder arbeiten und dann übermäßig lange im Büro bleiben sollen (zu meiner Verteidigung führe ich an, dass es mir körperlich ganz gut und geistig sehr gut ging und ich unbedingt ein wichtiges Projekt endlich, endlich anschieben wollte). Die Folge meiner Dummheit: In der Nacht stundenlanges Husten schlimm wie nie. Zeitweise war der Hustenreiz so stark, dass ich fast gekotzt hätte. Danach Atemnot, denn jeder Zug Luft wurde sofort wieder ausgehustet. Später dann wie gelähmt auf dem Sofa gesessen, denn der Hustenreiz scheint aufrecht weniger stark als im Liegen zu sein. Nun weiß ich auch, warum es ,,schwer atmen’’ heißt.

Was wohl gewesen wäre, wenn ich gleichzeitig hätte Kotzen und Husten müssen? Die Antwort auf diese Frage muss ich den Leserinnen und Lesern dieses Blogs zum Glück schuldig bleiben.

Zum Glück kennt mein Hausarzt auch ein probates Mittel: Paracodin, die Panzerfaust gegen den Hustenreiz. Man darf zwar während der Anwendung keine Champagnerbäder ausschlürfen (in diesem Falle droht der Erstickungstod durch Atemstillstand im Schlaf) und auch sonst ist das Zeug nicht ohne, was Nebenwirkungen angeht. Doch ich habe meinen Paracelsus gelesen und – was noch besser ist – die Bronchitis auch.
Ich freue mich auf die Nacht.


Tee | Wo ich gerade auf dem Sofa sitze und Tee trinke, nutze ich die Gelegenheit, um ein bisschen in Blogs zu stöbern:

Frau Read on schreibt sehr schön über Tee. Bei Sätzen wie

In Irland ist Tee nichts davon. In Irland ist Tee ein grüner oder ein roter Pappkarton. Barry‘s oder Lyons, beige Teebeutel, der Tierarzt tunkte zwei Teebeutel in eine Tasse, heisses Wasser und dann langes Warten.

denke ich an die letzten Beutelchen des irischen Frühstückstees, den ich mir vor mehr als einem Jahr in Dublin gekauft habe und der bald zur Neige geht. Als leidenschaftlicher Kaffeetrinker (ich trinke ihn schwarz und bitte – ganz wie das Leben) trinke ich diesen Tee aus Gründen der Reminiszenz und nun ist er bald alle.

Vielleicht bewahre ich ja die Schachtel auf.

Nachklapp:

Mir ist schon klar, dass Frau Read on schreibt, dass sie den Beuteltee ganz furchtbar findet und ich damit ein Banause bin. Trotzdem finde ich den Text von ihr (mal wieder) sehr, sehr schön.
Die Schachtel habe ich übrigens schon längst weggeworfen.


Bestelldienste | Wenn ich erkältet bin, dann verspüre ich häufig in mir den Drang, stark und scharf gewürzte Speisen zu essen. Gerne asiatisch. Oder indisch. Oder ist indisch nicht auch asiatisch? Geographisch gehört Indien ja zu Asien, bei dem Begriff ,,asiatische Küche’’ denkt man aber doch eigentlich eher an die thailändische, chinesische, koreanische Küche usw. – oder geht das nur mir so?
Zählt die indischen Küche ,,bei uns’’© vielleicht eher zur orientalischen Küche? Früher einmal, so raunen die Alten, galt Indien ja durchaus als orientalisches Land!

Nun, da ich in meiner Gegend keinen asiatischen (sic!) Lieferdienst kenne, werde ich dann wohl etwas beim ,,Inder’’ bestellen (was überhaupt nicht schlimm ist, da ich das Essen von dort sehr schätze!). Gerne würde ich das über seine Webseite tun, denn mir fällt das telefonische Bestellen bei Lieferdiensten immer recht schwer.

Das Restaurant (Pssst! Ich würde den Laden ja eher als ,,Imbiss’’ bezeichnen, aber sagt niemandem, dass Ihr das von mir habt!) bietet zwar eine Bestellmöglichkeit über das Internet an, aber das läuft dann über so eine Plattform ähnlich wie Lieferando oder Foodora und ich habe mal gehört, wie unverschämt viel diese Plattformen doch von den Lieferdiensten verlangen.
Falls nun jemand zufällig mehr darüber weiß (und vielleicht sogar über den konkret von meinem ,,Lieblingsinder’’ genutzten Dienst), würde ich mich über einen Kommentar oder eine Mail sehr freuen!

PS: Ich kriege nichts dafür, das Restaurant hier zu verlinken! Falls man mir aber ein Angebot machen möchte, wäre ich für eine Onion Bhajji-Flatrate durchaus zu der einen oder anderen Lobeshymne bereit! 😉


Notlüge | Ein Anruf aus Süddeutschland. Ein Weinhändler (nein, nicht der hier!), bei dem wir vor Jahren mal was bestellt hatten, klingelte durch:

WH: ,,Guten Tag! Hier Weingut Dingdong! Sie hatten doch mal bei uns etwas bestellt! Wollen Sie nicht wieder was von dem leckeren Grauburgunder blablabla zu Ostern blablabla Prosecco blablabla Lieferung zusammenstellen?’’

Ich: ,,Danke sehr, aber trinke aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol mehr.’’

WH: ,,Oh … ja … haha … ähm … das tut mir leid … ähm … aber je nachdem, wie man es sieht … dann Ihnen noch alles Gute!’’

Ich: ,,Danke! Ihnen auch!’’

(Wobei das streng genommen ja nicht einmal eine Lüge war, weil ich ja wegen der oben erwähnten Bronchitis ja wirklich keinen Alkohol mehr trinke … zumindest nicht bis ich keine Medikamente mehr nehmen muss.)


Blaues Licht | Ich sitze auf dem Krankensofa und schaue meine Youtube-Später-Ansehen-Liste durch. Beim Video von Mai über Handylicht muss ich doch ganz schön Grinsen (Anti-Blue-Light-Cremes!!) und erwarte die ganze Zeit … na, was wohl?


29.03.2019

Oje Marie, die Birken blühn!Oje Marie, die Birken blüh’n!

Vor einem wichtige Telefongespräch heute entspanne ich mich mit einem Tee auf dem Balkon

Ich denke, ich werde bei WordPress wieder auf den klassischen Editor umsteigen. Gutenberg ist ja eine gute Idee, nur ist das Handling der Blöcke einfach unter aller Kanone: Will ich einen Block verschieben, dann komme ich nicht mit der Maus bis zu der passenden Schaltfläche, weil sich ständig entweder eine andere Schaltfläche vor sie schiebt (und dort bleibt!) oder die Schaltfläche verschwindet einfach zugunsten einer anderen.
Meiner Meinung nach ist Gutenberg ein Schnellschuss.

Wer den klassischen Editor weiter benutzen möchte, dem sei das offizielle Plugin von WordPress dafür benutzen: Classic Editor

Auch deswegen praktisch, weil ich dann auch weiter den Offline-Editor BlogJet benutzen kann. Auch die


 

 Das Projekt “Auf dem Gaskocher Sardellen fritttieren” war ein Erfolg! Die Dinger haben geschmeckt und hoffentlich vertragen wir sie auch gut. Der Miniwok ist ein bisschen zu groß und aus Sicherheitsgründen würde ich stattdessen doch lieber die Fritteuse benutzen, auch wenn das aufwändiger ist.


Abends dann Doku-Gucken (,,Hitler und Ludendorff”).

 

28.03.2019

Heute mal wieder viel Angst wegen der Masterarbeit. Die Panik kriecht mir über die Schultern kalt in den Kopf und dort wird sie dann ganz heiß. Eine Art Paranoia macht sich in mir breit; es ist, als wären dunkle Mächte im Hintergrund am Werk und keine Erlösung in Sicht.
Ich werde heute Abend wohl besser wieder mein Mittelchen nehmen, um Schlafen zu können.

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So gegen 11 Uhr: Ich habe mir eine Art Ablaufplan für die Arbeit gemacht und das hat mich ein wenig beruhig. Außerdem habe ich den Gatekeeper der Shivering Isles erschlagen und das hebt natürlich auch die Stimmung.
Nun schreibe ich erst einmal weiter und die vielen Todos für Masterarbeit sind einem Evernote-Dokument gut aufgehoben. Ich habe ja noch genügend Zeit (bis Juli!!) und muss nicht alles auf einmal machen.

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Hustenarbeitsrythmus

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Google-Konto gesperrt

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Abends Husten, Husten, Husten, Husten, Husten und wunder Hals und wunde Brust und wunde Seele und alleine in der Küche sitzen und Tee trinken und sich wünschen, dass alles bald vorbei ist und dann kommt dieses schöne Lied daher:

27.03.2019

Hust! Hust! Schnief! Schnief! Aua Kopf!
Eine Erkältung baut sich drohend vor mir auf und ich überlege um 7 Uhr morgens, ob ich mich nicht besser wieder ins Bett legen sollte.

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Udo Vetter berichtet über einen geplanten Schniedelvergleich der ganz besonderen Art und darüber muss ich trotz Kopfweh lachen.

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Elisabeth Bauer spielt schon mal ein Kundengespräch zum Thema Uploadfilter durch.

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Im Laufe des Vormittags öffne ich die Balkontür und werde zweier Jugendlicher gewahr, die unauffällig hinter ein paar Büschen stehen, unauffällig und leise Rapmusik hören und dabei ganz unauffällig einen Joint rauchen.
Ich habe die Jungs gerochen, bevor ich sie überhaupt gehört, geschweige denn gesehen habe!

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Abends dann die Doku ,,Die Subway-Falle”.