12.04.2019 – Der Preis, die Fake-News, der Krieg, das Scheingeile, der Peinliche, der Kummer

1. Die Nacht

Nach der Schreibgruppe war ich dann doch noch ein wenig aufgeregt und vor dem Schlafengehen bekam ich Appetit. Da fiel mir der (selbstgemachte) Krautsalat im Kühlschrank ein, der ,,eh weg musste’’. Das Ergebnis war klar: In der Nacht gärte in meinem Verdauungstrakt der Kohl und in meinem Kopf ein paar Ideen für eine größere Geschichte, die ich für die Zeit nach der Masterarbeit plane.

Die Ideen drangen in die schweren Träume ein und machten sie nicht gerade leichter.

2. Der Preis

Schlecky Silberstein hat für das ,,Browser-Ballett’’[1] den Grimme-Preis bekommen[2].

Herzlichen Glückwunsch! Den Preis habt Ihr verdient!

3. Die Fake-News

Über ein Interview bei Meedia mit Karolin Schwarz[3] bin ich auf die Plattform ,,Hoaxmap’’[4] gestossen, die Fake-News sammelt und geographisch aufschlüsselt.

4. Der Krieg

Wieder ein bedrückender Text von Enno Lenze über den Krieg mit dem Titel ,,Lake Mossul – das Ende der Zivilisation’’[5]:

Kurdistan im Norden des Iraks ist so gegensätzlich. Es ist kaum in Worte zu fassen. Von der Family Mall mit dem „House of Nutella“ und Freizeitpark sind es nur 30 Minuten bis zum Lake Mossul, auf dessen Grund immer noch Leichen der IS-Terroristen und ihrer Opfer liegen. Und daneben spielen die Kinder, die keine Eltern mehr haben.

5. Das Scheingeile

Heiko Postel erklärt das Scheingeile[6] und ich lache mich kaputt.

6. Der Peinliche

Der Peinliche heute ist Joseph Ratzinger, bekannt unter seinem Künstlernamen ,,Benedikt XVI.’’
Christiane Florin findet die passenden Worte dazu.[7]
Ich wundere mich, warum nicht Millionen von Katholiken diesem Haufen den Rücken zukehren.

7. Der Kummer

Heute einen halbwegs fröhlichen Heimscheißertag (vulgo: Telearbeitstag) verbracht und danach ein paar Dinge im Haushalt erledigt: Bad putzen, Treppe putzen (schon wieder zwei Wochen rum!) und die ständig herunterfallenden weil nicht richtig klemmenden Klemmrollos angeklebt.

Am frühen Abend dann ein Schub von Traurigkeit und Kummer ohne ersichtlichen Grund.

Vielleicht hat es ein bisschen damit zu tun, dass ,,RadioZwei’’ – eine meiner Lieblingsradiosendungen – nicht mehr läuft; mutmaßlich wegen eines Zwists zwischen den Moderatoren.

Traurig, traurig.[8]

11.04.2019 – Die Nacht, S-Bahn, Masterarbeit, Fernsehturm, Frieden, Schreibgruppentreffen

1. Die Nacht

Die Nacht verlief mit ein paar wirren Träumen ohne größere Zwischenfälle. Heute um 04:38 Uhr vor dem Wecker aufgestanden. Habe angefangen ein Schlaftagebuch zu führen. Der Husten war noch immer da, aber nicht schlimm. Der Schleimlöser (Mucosolvan) hilft.

2. Die S-Bahn

Ich bin dann zu Fuß zum Bahnhof und wollte eigentlich den RRX um 6:08 Uhr nehmen. Allerdings stand gerade die S1 abfahrbereit auf dem Gleis und ich bin spontan eingestiegen. Mit müden Augen zugeguckt, wie am Horizont das Licht des Tages den Himmel färbte. Plötzlicher Durst. Immer wieder in den Zeiten verrutscht: Soll ich jetzt im Präsens schreiben oder in der Vergangenheitsform?

3. Die Masterarbeit

In den kommenden Osterferien will ich ja einen Schwerpunkt auf das Abfassen der Masterarbeit setzen. Ich bin so sehr zuversichtlich, dass ich mich schon regelrecht auf das Schreiben freue! Das ist ein gutes Zeichen!

4. Der Fernsehturm

Der Fernsehturm räkelte sich in der Frühlingssonne.

5. Der Frieden

Enno Lenze war mit den Peacemakern in Verdun und sein Blogeintrag[1] machte mich sehr nachdenklich.

6. Das Schreibgruppentreffen

Nach der Gruppentherapie ging ich dann zum zweiten Treffen der Neudorfer Schreibgruppe (Gruppen über Gruppen!), diesmal ins WinzigSchön[2]. Allerdings waren nur J. und ich da, also handelte es sich um ein Kleinstgruppentreffen. Wir haben das Beste daraus gemacht und uns sehr gut über das Schreiben und über Literatur unterhalten.

Das WinzigSchön ist ein sehr schöner Laden mit netten Leuten!

10.04.2019 – Urlaub, Listings, Zärtliche Cousinen, Spaziergang

1. Die Nacht

Die Nacht war weitgehend schlaflos. Wieder Unruhezustände. Heute Abend werde ich wohl mal wieder eine Pipamperon nehmen.

Morgen geht es wieder auf die Arbeit. Vielleicht bin ich deswegen so nervös.

2. Urlaub

Tja, kaum bin ich wieder im Büro, werde ich wieder für zwei Wochen in den ,,Urlaub’’ gehen, um weiter an der Masterarbeit zu schreiben. Der Betreuer hat mir letztens in einem Telefongespräch noch mal die Richtung vorgegeben und ich fühle mich ganz gut dabei. ,,Wenn Sie das umsetzen, werden Sie Probleme haben, auf unter hundert Seiten zu kommen!’’ hat er gesagt und das glaube ich auch.

3. Listings

Da ich in meiner Masterarbeit viele Codebeispiele bringe, habe ich mich mit der Listings-Umgebung von TeX befasst und nun bekommen die Codeschnipsel schöne Zeilennummern und einen feinen Rahmen drum herum.

4. Neuer Podcast im Podcatcher

Trotz Frühjahrsputz habe ich mal den recht neuen Podcast ,,Zärtliche Cousinen’’[1] von Atze Schröder und Till Hoheneder (der von Till & Obel) abonniert. Klingt schon mal lustig.

5. Spaziergang

Mit dem Thronfolger im Kaiserberg[2] spazieren gegangen und über bestimmte Dinge geredet, die mir auf dem Herzen lagen. Das viele Grün und das gute Wetter haben bestimmt mitgeholfen, dass es ein gutes, ruhiges Gespräch war. Ich denke, das werden wir bald mal wiederholen.

09.04.2019 – Nacht, Frühjahrsputz

1. Die Nacht

Die Nacht war schleimvoll, aber auch hinreichend schlafreich. Nun bin ich etwas überschlafen. Der Kopf tut ein wenig weh.

Erst einmal einen Kaffee gemacht.

2. Frühjahrsputz im Podcatcher

Um mich weniger abzulenken will ich weniger Podcasts hören und schmeiße jetzt nach und nach diejenigen Podcasts raus, bei denen ich mich nicht freue, wenn eine neue Episode erscheint. Ich habe gemerkt, dass ich manche Podcasts nur mehr oder weniger aus Tradition und einer daraus resultierenden Verpflichtung höre.

Es läuft ganz gut.

08.04.2019 – Nicht viel

1. Stimmung

Heute trübe Stimmung. Müde und traurig und schwach. Die Nacht war weitgehend hustenfrei, aber eine familiäre Sache zieht mich ganz schön runter.

2. Schreibtisch

Immerhin habe ich es gestern geschafft, meinen kleinen Schreibtisch im Wohnzimmer frei zu räumen, um besser ungestört und konzentriert arbeiten zu können. Nun kann ich hier am Schreibtisch sitzen und die Aussicht genießen.

07.04.2019

1. Tropfenlose Nacht

Letzte Nacht bin ich ohne Codein ausgekommen – Yeah! Die Bronchien sind zwar noch immer stark verschleimt, aber ich bin froh, auf das Zeug verzichten zu können.
Es geht aufwärts!
Morgen muss ich mir allerdings neuen Schleimlöser besorgen.

2. Präfaktische Politik

Draußen scheint die Sonne und ich bin noch immer ganz schön schlapp. Eigentlich müsste ich auch mal ein wenig im Haushalt tun (und ganz uneigentlich sogar ne ganze Menge), aber ich hänge ausgelaugt am Rechner herum und lese und höre ,,The Dead South’’[1].
Sascha Lobo schreibt über ,,Präfaktische Politik’’[2] und ich denke, das einzige Mittel dagegen ist, den Politikerinnen und Politikern auf die Finger zu schauen und ihnen gegebenenfalls mit dem ,,Wahlzettel drauf zu klopfen’’, wie es Max Goldt mal ausgedrückt hat.

3. Chromebook-Verschönerung

Ich nutze den Sonntag, um mein Chromebook etwas zu Verschönern:

4. Wetterwetterwetter

Herrliches Wetter! Warm! Balsam für die Seele! Balsam für die Lunge! In den letzten Tagen (ich jammerte ja bereits zur Genüge) war mir immer kalt und nun war es mir angenehm warm draußen. Eine ganze Stunde mit meinem guten Freund O. telefoniert und vielleicht kann ich mich auch noch ein wenig auf den Balkon setzen.
Der Frühling ist da! Der Frühling ist da? Ist der Frühling wirklich da? Geht er auch bestimmt nicht wieder weg? Bittebittebitte!!

Nebenbei: Sisalseifensäckchen bestellt[3].