28.02.2019

Weiberfastnacht. Die Kolleginnen haben sich kostümiert und geschmückt und gehen feiern. Ich muss wegen der Gruppe heute nüchtern bleiben und bin auch sonst nicht in Stimmung für Karneval. Zu müde, zu erschöpft.

Nun sitze ich hier alleine in der Bibliothek und halte die Stellung und nichts geschieht. Die Ruhe tut gut.

Ich sehne das Wochenende herbei und hoffe auf Erholung.

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Der Fernsehturm ist heute melancholisch:

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Ich lese das Wort ,,Busenblitzer” und klicke nicht auf den Link.

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Ausgestempelt. Sitze in der Bahn und warte auf die Abfahrt. Draußen an der Haltestelle drei angetrunkene verkleidete Frauen. Es gibt Sekt. Sie belagern das Wartehäuschen und stolzieren herum. Blaue Perücke, goldene Strumpfhosen.

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Vor der Gruppe noch einen großen Kaffee gegen die Müdigkeit. Die italienische Kaffeebude ist immer gut besucht. Man hört eine seltsame Coverversion von Eye in the Sky. Die Sonne scheint, Menschen lachen. Der Kaffee schmeckt bitter wie ein stark gehopftes Bier, ein Panzerknacker läuft am Schaufenster vorbei. Es riecht nach Hund. Die Menschen sollten sich häufiger die Hände waschen. Der kleine Marienkäfer draußen grinst. Mir brennen die Augen.

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