06.01.2019

Momentan viel Arbeit. Die Freizeit verdampft. Gleichzeitig kann ich wegen der neu gültigen Arbeitszeitvereinbarung nicht so früh anfangen wie sonst. Dumm ist: Fahre ich später zur Arbeit, sind die Züge und Bahnen immer so voll, dass ich das fast nicht ertragen kann.
Also probiere ich etwas Neues aus: Ich fahre so früh zur Arbeit wie sonst und nutze die halbe Stunde bis zum Arbeitsbeginn für mich. Zum Beispiel kann ich jetzt meine Aufzeichnungen im Notizbuch durchgehen und bloggen.
Es ist eigentlich ganz schön, hier in der ruhigen Bibliothek zu sitzen und zu Schreiben, während noch keiner da ist.

,,Pferdedecke” ist nicht gerade das, was ich denken möchte, wenn ich ein Bier trinke – trotzdem sind Sauerbiere sehr fein und zufällig an dem Tag, an dem ich in der Mittagspause einen Spaziergang zum ,,Holy Craft” in Düsseldorf machte, spült mir mein Feedreader diesen Blogartikel über die gute, alte Brettanomyces vor die Augen.
Gekauft habe ich übrigens ein ,,Original Ritterguts Gose”, ein Bier, welches ich mal (wenn mich mein rieseliges Hirn nicht trügt) im Turm auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen getrunken habe.

Ich vermisse die Abende, an denen die untergehende Sonne die Straßenschluchten heizt.

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