05.02.2019

Ich freue mich schon wie Bolle auf die Netflix-Verseriellung (klingt ein bisschen wie Sellerie … was soll’s …) von ,,The Witcher”. Thilo Nemitz erklärt in einem Blogeintrag sehr gut die Faszination, welche Geralt von Riva ausüben kann – und welche Bedenken man als Fan angesichts der Serie verspüren kann.

Doris Anselm macht sich in ihrer Kolumne über die Weinerlichkeit der AfD lustig. Ich habe im persönlichen Umfeld auch schon bei eher mals als Rechtskonsevatien einen gewissen Hang zur Larmoyanz entdeckt. Eigentlich seltsam, wo doch klassisch eher ,,linke” oder ,,liberale” Menschen als überempfindlich gelten.
Sind wohl doch alle gleich.

In der Bahn gegenüber ein Mann. Er erinnert mich an einen alten Bekannten und für einen Moment denke ich, er ist es wirklich. Doch dann fällt mir ein, dass er sein Dorf ja niemals verlassen würde. Außerdem soll er auch schwer krank sein. Vielleicht ist er auch schon tot. Getrunken hat er immer zu viel und wenn er dann so richtig voll war, fing er an, Geschichten zu erzählen: Erfundene Geschichten von unheilbaren Krankheiten und wie er als Unteroffizier der Bundeswehr seine halbe Einheit in den sicheren Tod geschickt hatte. Auch hatte er in Afghanistan als Scharfschütze seinen eigenen Sohn erschießen müssen. Später hatte er dann geglaubt, seine große Liebe gefunden zu haben. Museumsdirektorin war sie gewesen: Intelligent, schön und reich.
Doch sie hatte ihn nur ausgenutzt, sich über ihn einfachen Mann auf Vernissagen und Empfängen lustig gemacht. Dann hatte sie ihn verlassen.
Wie gesagt: Die Geschichten von ihm waren alle erlogen.
Trotzdem waren sie sicher ein guter Grund zum Saufen.

Lied-Idee für einen Schlager:
Sänger in der Art von Freddy Quinn trällig launig und rau:

Beim schmierigen Griechen ums Eck,

da sitzen die Nutten und Saufen.

Denn beim schmierigen Griechen ums Eck,

raucht man nicht

da raucht man nicht

Quelle: Gehirn