13.01.2019: Gedankenkette, Aufgabenliste

Freitag und Samstag bin ich nicht zum Schreiben gekommen: Die Arbeitstage waren für mich ganz schön anstrengend und auch der Rest der Welt hat mich in Trab gehalten. Freitagabend hat mich dann F. besucht und wäre er nicht extra aus Hamm angereist – ich hätte abgesagt und mich ins Bett gelegt. Aber zum Glück habe ich das nicht getan und so hatten wir einen schönen Abend. Dafür habe ich den Samstag erschöpft und verkatert vergammelt.

Heute Morgen im Bett hatte ich dann eine lustige Gedankenkette: Erst dachte ich an die mobile Festplatte, die ich gestern wiedergefunden habe. Dann fiel mir ein, dass dort mal der Film ,,Fury – Herz aus Stahl’’ drauf war, der mich seinerzeit schwer beeindruckt hat. Von diesem Film (in dem der Sherman-Panzer ,,Fury’’ eine zentrale Rolle spielt) kam ich dann zu einem historischen Foto, dass ich zur Bundeswehrzeit in einer Zeitschrift sah: Der Fotograf hatte über die Schulter eine deutschen Soldaten ein Bild gemacht. Der Soldat hockte in einem Schützenloch, links im Bild sah man einen Teil des Stahlhelms, rechts lagen mehrere Panzerfäuste. Im Hintergrund des Bildes sah man aus dem Nebel feindliche Panzer auf den Soldaten zufahren. Mich ist die Fotografie in Erinnerung geblieben, weil sie garantiert nicht gestellt war und man die Anspannung des Soldaten förmlich hat spüren können.

Nutze den Sonntag für etwas Arbeit im Haushalt. Die letzten Tage hat sich so einiges angesammelt. Auch für die Hausarbeit nutze ich meine Aufgabenliste. Das mag übertrieben klingen, aber ich wenn ich meine Aufgaben nicht einzeln aufschreibe, sortiere und abhake, vergesse ich immer die eine Hälfte und die andere Hälfte verursacht bei mir einen immensen Stress, weil ich meine, alles auf einmal erledigen zu müssen. Doch jetzt schreibe ich brav alles in eine Liste ,,geplant’’ und ziehe mir die nächste und übernächste Aufgabe nach oben in den Status ,,nex Action’’ (ich habe mich hier von Getting Things Done inspirieren lassen). So kann ich mich auf die aktuellen Todos konzentrieren und die Liste mit den geplanten Aufgaben wird Stück für Stück kleiner. Was ich am aktuellen Tag nicht schaffe, wird halt auf den nächsten verschoben.

Abends dann Hackbällchen Toskana mit selbstgemachten Spätzle. Dazu Papierkram.