09.01.2018: Rücken, Fliesenspiegel, Habeck, Masterarbeit, Petersilienpesto

Die gestrige Nacht war besser als die vorherige, dennoch tat der Rücken noch ganz schön weh. Bin noch einen Tag zu Hause geblieben um ihn zu schonen.

Als ich gestern Abend ein warmes Bad für den Rücken nahm, machte die Wand plötzlich ein Geräusch und der Fliesenspiegel sackte ein Stück ab. Heute dann flugs ein paar Fotos gemacht und an die Hausverwaltung geschickt. Dazu der Gedanke, ob sich eine Mitgliedschaft in einer Mieterschutzvereinigung lohnt.

Der Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, hat sich von Twitter und Facebook verabschiedet und natürlich tröten die üblichen Digital-Dödel herum, ein Politiker habe die Pflicht sich via soziale Medien persönlich und direkt (!) angreifen und beleidigen zu lassen. Sie – die Digital-Dödel – sind dabei besoffen von der Illusion ihrer eigenen Wichtigkeit.

Ich finde es eher gut, wenn ein Politiker mal konsequent ist und seine Zeit mit seiner Arbeit verbringt anstatt zu twittern. Echte Diskurse sind meiner Meinung über solche Plattformen überhaupt nicht mehr möglich.
Eine positive Seite hat der ganze Mist: Herr Habeck muss sich den größten Teil der Aufregung überhaupt nicht mehr antun, weil die ja im Goldfischglas Twitter stattfindet.

Gestern noch ein Anruf des Betreuers meiner Masterarbeit: Ich muss jetzt nur noch auf das ok der Gutachter warten und dann kann ich endlich die Arbeit anmelden und mit dem Schreiben beginnen.

Der Tag plätscherte so dahin, die Schmerzen ließen nach. Abends dann Mathe Lernen mit dem Thronfolger. Abendessen dann Spaghetti mit Petersilienpesto. Wer einmal selbstgemachtes Pesto gegessen hat, der wird niemals wieder das Zeug aus den Gläschen anrühren.