Im Thinktank mit Kevin Spacey

Mir träumte, ich würde einen Job bei einem neu gegründeten Thinktank für die US-Regierung antreten. Es war der erste Thinktank überhaupt und der Traum spielte irgendwann in den Siebzigern.

Wir neuen Mitarbeiter saßen alle in einem großen Raum, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Klassenzimmer hatte – nur gab es hier Alkohol zu trinken.

Man erzählte uns, wir würden von nun an die US-Regierung beraten und auch PR-Arbeit machen. Außerdem riet man uns, wir sollten die Nase nicht so hoch halten und uns nicht für superschlau halten. Ich duckte mich derweil weg. Nicht etwa, weil ich mich für besonders schlau halte, sondern gerade, weil ich nicht die geringste Ahnung hatte, was ich hier eigentlich tun sollte.

Mir gegenüber saß ein Typ, der aussah wie der junge Kevin Spacey und man munkelte, er habe unglaublich viel Ahnung vom Geschäft. Er war auch der Einzige hier, der keinen Alkohol trank. Beides machte mir Mut.

Später gab es eine große Gartenparty des Institutsgründers. Seine Familie paradierte an uns vorbei in den Raum und wir gingen nach draußen, um ihr Platz zu machen. Alle lächelten, alle waren freundlich. Eine junge Frau mit roten Haaren und fröhlichen Sommersprossen lachte mich und gab mir die Hand. Ich war sofort in sie verknallt, bin jedoch schnell den anderen nach draußen gefolgt.

Im Garten wurde gegrillt und getrunken und es gab Fleisch und Würstchen und Pfannkuchen.

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