02.01.2018: Pillenschlaf, Arbeit, VIVA, plärrende Webseiten, Überschriften, Kellerkind, Schlafhygiene

Pillenschlaf

Wegen meiner Stimmungsschwankungen hat mir mein Psychiater ein leichtes Neuroleptikum verschrieben, dass ich zum Einschlafen nach eigenem Bedarf nehme. Es handelt sich nicht um ein Schlafmittel, sondern das Medikament beruhigt einfach.
Gestern Abend war es mal wieder so weit und ich habe in der Nacht relativ ruhig und fest geschlafen. Dummerweise bin ich nach der Einnahme immer auch am nächsten Tag ziemlich durcheinander, aber daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Ab und an bekomme ich von dem Mittel auch leichte Kopfschmerzen.

Arbeit

Es geht wieder nach Düsseldorf zur Arbeit. Straßen, Züge und Bahnsteige sind relativ leer. Ich hoffe auf eine recht ruhige Zeit im Büro. Leider war es ,,zwischen den Jahren” ziemlich stressig.

VIVA

Carsten nimmt auf seine Art Abschied von VIVA – ein Verbleichen, das von mir vollkommen unbemerkt geblieben ist. Das macht aber nix, da auch in meinem Leben VIVA keine Rolle gespielt hat. MTV war da wirklich wichtiger.

Losplärrende Webseiten

Beim Lesen eines ZEIT-Artikels über Computerspiele und die Stasi muss ich feststellen, dass inzwischen selbst in Pocket geöffnete Webseiten mit Sound losplärren können.

Überschriften

Die einzelnen Einträge hier bekommen jetzt ,,richtige” Überschriften (technisch gesehen sind das WordPress-Blöcke).

Kellerkind

Ich nutze die relativ ruhige Zeit im Büro für eine kleine Exepedition: Mit aufgesetzter Anstoßkappe erforsche ich die umfangreichen Kellergewölbe unseres Dienstgebäudes. Habe ich mich nach dem Umzug hierhin bisher nur an wenige bekannte Wege gehalten und mich trotzdem häufig verirrt, konnte ich nun mit der Zeit eine gewisse Vorstellung von der Struktur des Kellers entwickeln und sogar einen geheimen Weg in die Kantine finden.
Nun sitze ich hier und trinke einen Kaffee.
Diesen Text schreibe ich übrigens in mein Notizbuch und tippe ihn später ab.
Das Leben ist schön!

Schlafhygiene

Da ich ja relativ schlecht schlafen, nehme ich mir jetzt vor, besser auf die Schlafhygiene zu achten. Das bedeutet: Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen Bildschirme und andere elektronische Spaßmacher ausschalten (wird mir schwerfallen), Etablierung eines Schlafrituals (Hinweise werden gerne angenommen) und vielleicht mal wieder Meditieren oder einfach was Lesen.


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