Weihnachtsmärkte

Es ist wieder Weihnachtsmarkt-Zeit und wie jedes Jahr bin ich hin- und hergerissen, wie ich die sich in die Innenstädte der Republik ergießenden Buden finden soll.
Einerseits ist das ein furchtbares Kommerzding: Fahrende Händler frittieren Abfälle und verkaufen sie zu überteuerten Preisen an die von ekligem Glühwein willenlos gemachten Leute.
Alles macht Lärm und ein Gemisch aus ,,Last Christmas” und ,,Rudolph, the Red Nosed Reindeer” schwappt in die Ohren.
Von diesen Märkten bleibt nichts Gutes, außer dem eigenen Namen auf einem Reiskorn.

Andererseits ist der Dezember eine so trübsinnige Jahreszeit. Das Tageslicht ist trüb und grau und schnell wird es dunkel. Es ist kalt und häufig regnet es.
Das drückt auf die Stimmung und ist es da nicht schön, wenn man einfach in die Stadt gehen und die vielen bunten Lichter sehen kann?
Wenn man einfach mal unter fröhliche Leute kommt?

Ich bin jedes Jahr unschlüssig: Mal nerven mich die Weihnachtsmärkte, mal bin ich froh, dass es sie gibt.