Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Lars berichtet drüben in seinem Blog über das Felgenfest im Weserbergland und erwähnt auch die etwas nervigen Inline-Skater.

Mir ist beim Lesen in den Sinn gekommen, dass ich auf meinen Radeleien bisher kaum oder sogar noch gar keinen Inline-Skatern begegnet bin. Ist das vielleicht wieder aus der Mode gekommen?

Sonst fällt mir auf, dass das Zusammenspiel der Verkehrsteilnehmer in meiner Umgebung eigentlich immer recht gut funktioniert. Wenn man selber acht gibt und freundlich ist, dann sind das die Fußgänger, Autofahrer und anderen Radfahrer meist auch.

Kommen mir in unserer recht engen Straße PKW entgegen und ist rechts neben mir eine Parklücke, so halte ich dort auch mal ganz gerne und lassen den Gegenverkehr durch. Meist werde ich dann von den Fahrer freundlich gegrüßt.

Ich habe mir auch angewöhnt, mich immer höflich zu bedanken, wenn Fußgänger mir Platz machen und Hundehalter ihre Tiere festhalten.

Nur eine Sache nervt mich schon ziemlich:

Wenn ich mit dem Rad auf der Straße fahre und links abbiegen will, strecke ich den linken Arm aus und möchte dann rüber zur Fahrbahnmitte, um mich einzuordnen. Regelmäßig brausen dann jedoch PKW „noch schnell“ an mir vorbei und schneiden mir so den Weg ab. Eigentlich müssten sie doch hinter mir herfahren und mich dann rechts überholen, wenn ich stehenbleibe und auf eine Lücke im Gegenverkehr warte.

Einfach nur den Arm ausstrecken und dann schnell Richtung Fahrbahnmitte rüber zu ziehen, traue ich mich allerdings nicht. Ich möchte ja nicht überfahren werden …

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