Raddtour von Duisburg ins Sauerland Teil: 2

Nach einer erquicklichen Nacht im Parkhotel Witten sind wir nach dem Frühstück zeitig los Richtung Dortmund gefahren.

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Witten vom Frühstücksraum in der 9. Etage aus.

Der Radweg trägt den schönen Namen “Rheinischer Esel” und lässt sich gut fahren. Allerdings hatten wir die fast 50 Kilometer vom Tag davor noch ziemlich in den Knochen und zumindest für mich war das alles ganz schön anstrengend.

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Rheinischer Esel!!

Deswegen habe ich diesmal nicht so viele Fotos gemacht. Ein bisschen geärgert hat mich, dass ich den Wegweiser zum “Naturbad Froschloch” nicht fotografiert habe – so ein Name für ein Naturbad klingt ja allzu verlockend …

Dummerweise hat uns unser Navi ein klein wenig in die Irre und über den Burgberg der Hohensyburg geführt – das hat uns einige Schweißtropfen gekostet. Danach ging es allerdings mit einem lauten “Hui!” die Syburger Dorfstraße wieder nach unten und wir konnten endlich auf dem Ruhrtal Radweg weiterfahren. Hier war die Strecke angenehm flach – allerdings auch sehr gut von anderen Radfahrern besucht. Die Abfahrt war teilweise aber ganz schön steil und uns taten die Knie vom Bremsen weh.

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Haus Ruhr in Schwerte

Kurz darauf fuhren wir fast nur noch die Ruhr entlang und mein Herz weitete sich zu einem blutigen Steak, denn die Landschaft war die meiner Heimat:

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Fühlt sich an wie zu Hause

Allerdings hatten wir noch gute 20 Kilometer vor uns und die haben sich für mich dann doch noch ganz schön gezogen. Vielleicht auch deswegen, weil ich das Gefühl hatte, schon bald zu Hause zu sein.

Irgendwann durchquerten wir dann aber doch plötzlich Dellwig und wir waren so gut wie da. Während der letzten Kilometer zwischen Halingen und meinem Elternhaus hatte ich die ganze Zeit “Chariots of Fire” im Kopf. Zwinkerndes Smiley

Die Ankunft im Kliff war schön.

Wunderschön.

Meine Eltern haben sich rührend um die müden Krieger gekümmert und wir saßen auf der Terasse hinter dem Haus und schauten dem Sonnenuntergang zu.

Insgesamt haben wir in zwei Tagen fast 90 km geschafft – als ungeübte Radfahrer mit einem Spartacus-Hollandrad (7 Gänge) und einem Gazelle-Hollandrad (3 Gänge, Torpedo) können wir durchaus stolz auf unsere Leistung sein.

Die effektive Fahrtzeit betrug (ohne Pausen) ungefähr etwas unter 8 Stunden.

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