🔒
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Heute — 05. Dezember 2022Haupt-Feeds

Wisst ihr noch vor zwei Jahren, als es den bundesweiten ...

05. Dezember 2022 um 14:40
Wisst ihr noch vor zwei Jahren, als es den bundesweiten Sirenentesttag gab? Und keiner eine Sirene hörte, weil die alle außer Betrieb waren?

Nun, seit dem sind ja zwei Jahre vergangen. Sicher genug, um die Infrastruktur zu reparieren.

Nun, liebe Leser, ihr müsst jetzt sehr tapfer sein!

Am bundesweiten Warntag an diesem Mittwoch wird es in Berlin noch keine Warnung über Sirenen geben. Zum einen stehen von den 400 Sirenen, die aufgebaut werden sollen, bisher erst sehr wenige zur Verfügung. Zum anderen können sie nicht angesteuert werden, weil die Technik für die Anbindung an das Modulare Warnsystem vom Bund entwickelt werde und noch nicht betriebsbereit sei, teilte der Senat im Internet mit.
Ja gut. Dann ist das ein Softwarefehler. Dann kann man da nichts machen.

Update: Lacher am Rande: Der Katastrophen-Testtag ist Donnerstag, nicht Mittwoch :-)

Noch ein Nachgedanke dazu, dass wir die Machtergreifung ...

05. Dezember 2022 um 16:30
Noch ein Nachgedanke dazu, dass wir die Machtergreifung der AI Overlords vielleicht sabotieren können, indem wir ihre Trainingsdaten jetzt mit Müll fluten.

Nach dem Siegeszug von MP3 hat man in Hörtests eine faszinierende Beobachtung gemacht. Die Jugendlichen, die mit mp3 aufgewachsen waren, hielten in Hörtests die mit mp3 komprimierte Version für besser. Die hatten sich an die Artefakte gewöhnt.

Ich befürchte jetzt, dass wir bei der sich schon abzeichnenden KI-Flutung unseres Wahrnehmungsraumes einen ähnlichen Effekt haben werden. KIs mit Müll fluten ist gleichzeitig auch ein Angriff auf uns selbst, den ner zerstört auch unsere eigenen Traditionen und Spracharchive. Leute können sich heute schon kaum noch gewählt ausdrücken.

Schlangenwiesen und neue Reihenhäuser

04. Dezember 2022 um 15:59
Von: The Glumm

Führende Kindheitserinnerungen hängen eng mit dem Weltraum und der Tiefsee zusammen. meinen schwarzen Träumen. Und dann war da noch die Schlangenwiese. Schlangen waren mir von klein auf suspekt. Schlangen hatten keine Arme, keine Beine, ja, sie hatten nicht einmal einen Hintern, die feinen Schlangentiere. In der Nachbarschaft an der Hasseldelle gab es eine hohe Wiese, die niemals gemäht wurde und immer höher wurde, wo Nachbarskinder im Sommer eine Schlange gesichtet hatten. Seither hieß die Wiese nur noch „die Schlangenwiese“ und war tabu. Kein Mensch betrat die Wiese mehr, jedenfalls kein Kind, aber Erwachsene liefen eh nicht auf Grundstücken herum und spielten Verstecken. Die Schlangenwiese bestand nur aus Gras. Kein einziger Baum, abschüssiges Gelände. Dann geschah einen Sommer lang gar nichts, und im nächsten Sommer trauten wir Kinder aus der Hasseldelle uns wieder, die Wiese zu betreten. Es waren viele fremde Kinder zu Besuch an diesem Tag, vielleicht fiel das Tabu auch deshalb. Es war Ostern 1965.

..neun, zehn! Ich komme!

Wir spielten Verstecken. Dann hörte ich es, und andere hörten es auch. Keinen Meter von mir entfernt, hörte ich es – ein Zischeln. Es raschelte.

„Eine Schlange!“ schrie Patrizia, die gern fesche Sommerkleidchen trug, auch wenn sie erst 7 war und ständig die Knie aufgeschlagen hatte. Um mich herum war augenblicklich der Teufel los. Alles rannte um sein Leben. An meinen nackten Beinen spürte ich diese Bewegung, etwas kroch auf mir herum, obwohl ich im hohen Gras verschwand. Hohes pieksendes Schlangengras. In kurzen Lederhosen rempelte ich fremde Jungs an. Dann: Am Boden eine hechelnde Bewegung, ein Hinschnappen. Störrische Halme knickten um, beim Wegrennen, Gräser rissen, Schürfwunden. Natterngetrappel. Die große Flucht.

Ich war der erste, der die Straße erreichte.

*

Sie hieß Karina. Ich wusste, wo sie wohnte. Es war nicht weit von daheim, vielleicht hundertfünfzig Schritte. Ich hätte die Schritte zählen können, aber daran dachte ich damals nicht. Vielleicht dauerte es eine Minute von mir bis zu dem Haus, in dem die kleine Karina wohnte.. Waren hundert Schritte eine Minute? Nachmittags spielte ich nicht mehr Fußball, nachmittags saß ich jetzt auf der Mauer gegenüber Karinas Haus und wartete, dass sie am Fenster erschien. Ich war verliebt, und sie wusste nichts davon. Sie war ein bisschen älter als ich, nicht viel älter, ein Jahr vielleicht. Aber wenn die Frau, die man liebt, neun ist, und man selber ist erst acht, dann ist ein Jahr ein Haufen Zeit.

Der Sommer 1969 war unser letzter Sommer an der Hasseldelle, im Herbst zogen wir um zur Schillerstrasse. Ich saß wie auf Zündplättchen, wenn ich vor dem Reihenhaus auf Karina wartete. Filmaufnahmen und Fotos aus dieser Zeit zeigen Straßenschlachten in Berlin und Wasserwerfer, doch davon wusste ich nichts, in meiner Erinnerung ist da nur ein kleines Mädchen mit dunklem Haar und blasser Haut. Sie trägt weiße Strümpfchen und ein weißes Lackmäntelchen mit großer Gürtelschnalle. Immerzu saß ich gegenüber auf der Mauer und blickte zu ihrem Fenster hoch. Ich wartete auf ein Zeichen von ihr, auf eine Bewegung hinter der Gardine. Noch heute seh ich mich dort sitzen, doch sie zeigte sich nie. Sie war ein Engel im weißen Lackmäntelchen, ein ferner Engel. Sie war mein kleines Geheimnis. Ich erzählte niemandem davon. Niemand wusste etwas. Nicht mal Karina. Das Haus lag ruhig da.
Niemals geschah etwas.

Einmal kam ihr Vater von der Arbeit. Er parkte sein Auto, und als er mich sah, blieb er kurz stehen. Er schien zu überlegen, wo er mich hinstecken sollte, ob er mich vielleicht schon mal gesehen hatte, dann ging er schnell weiter, den knirschenden Kiesweg hinauf. Ich war nur ein kleiner Junge, der auf dem Mäuerchen saß und seinen Kleine Jungs-Wünschen nachhing. Er schloss die Haustür auf. Niemand begrüßte ihn. Seine Frau nicht, nicht die Tochter. Nicht mal ein Hund kam angesprungen. Als die Haustür einen Moment offenstand, verrenkte ich mir den Kopf, um etwas sehen zu können, doch es gab nichts zu sehen. Karina und ihre Eltern waren ins Neubaugebiet Hasseldelle gezogen, das man mitten ins Grüne gesetzt hatte: Flachdachbungalows und Reihenhäuser mit Vorgärten, in denen dürre Bäumchen und Sträucher, gerade erst angepflanzt, dem Wind nichts entgegenzusetzen hatten. Der Staub strich um die Häuser, nahm Bauschutt und Splitter mit. Karinas Reihenhaus war das erste in einer Reihe von fünf Häusern, die alle gleich aussahen, wie Bastelarbeiten aus Beton lehnten sie aneinander, während unsere Familie im alten Teil der Hasseldelle wohnte, einer in den Zwanzigerjahren gebauten Siedlung mit weiten Wiesen und Feldern. Damit sollte bald Schluss sein, es sollten große Hochhäuser gebaut werden, deswegen zogen wir weg. Die Mauer, auf der ich die Nachmittage verbrachte, lag geschützt in einer Ecke, und sobald Bewegung ins Haus kam, schnurrte und bubbelte mein kleines Herz, als hätte es jemand angehoben und mit weißer Munition unterfüttert: alles bereit zur Sprengung.

Das Haus lag ruhig da.

 

glumm

Man macht Fehler

05. Dezember 2022 um 17:35

Ich habe einen ausgesprochen anfängerhaften Fehler gemacht, wirklich dumm und eigentlich unbegreiflich, ich habe nämlich, als ein Sohn am Wochenende zu einem Geburtstag irgendwo vor den Toren der Stadt zog und der andere in sein eigenes Zimmer verschwand, um dort irgendwas vor einem Bildschirm zu machen, was auch sonst, ich habe da also kurz gedacht, ich hätte gleich freie Zeit, sogar mehrere Stunden nacheinander. Und zwar dachte ich das auf dem Weg zu meiner kranken Mutter, für die ich rotkäppchenmäßig einkaufen war, und ich dachte dann noch mit einer Zufriedenheit, die mich sofort hätte misstrauisch machen sollen: „Gleich alle versorgt“, denn die Einkäufe für die eigene Familie hatte ich auch schon dabei und ich plante genüsslich, nach der großen Versorgungsaktion zur Bücherei zu gehen, alleine und entspannt, wobei das Wort sicherlich so etwas von falsch war, denn das darf man nicht sagen und nicht denken, nicht solange die Kinder noch im Haus sind, auch wenn es schon Teenies sind, sich da bloß nicht irreführen lassen, ganz wichtig, wo war ich.

Ich zog also den Hackenporsche in Richtung Mutter, Sie müssen sich das etwas droschkengaulmäig vorstellen, denn das Ding war tatsächlich randvoll und ich zog also wirklich, wobei man sich ja stets etwas vorbeugt, nicht wahr, man legt sich ins Zeug, und zwar immer nach vorne. Ich zog und dachte also Obiges, als prompt das Handy klingelte und ich ranging, wobei man wiederum, Sie kennen das, sich unwillkürlich eher nach hinten beugt, es war also eine bewegungstechnisch eher überkreuzte Situation, eine körperliche Darstellung der Konflikte der Sandwichgeneration, schon von daher also tendenziell unglücklich, aber auch sonst. Denn ich erfuhr, dass der eine Sohn vor den Toren der Stadt in einem Schwimmbad einen Unfall gehabt hatte, einen leichten nur, wie schon feststand, aber eben doch einen, und dass er auf dem Weg ins Krankenhaus am wiederum anderen Ende der Stadt war, wo ich dann also auch gefragt war.

Du sollst Dich nicht entspannen, das dreizehnte Gebot, vielleicht aber auch das erste in der Religion aller Eltern, ich weiß es nicht.

Nebenbei gelernt, weil man ja immer etwas lernt: Diese großen Schwimmbrillen, die junge Menschen heute so gerne benutzen, die haben echtes Glas drin. Hätte ich nicht gedacht, wirklich nicht. Und wenn man mit so einem Ding in der Hand nach dem Duschen ausrutscht und dabei auf es fällt, rammt man sich eventuell zahllose Splitter, auch größere, ins eigene Fleisch, von wo sie dann von Fachleuten mit chirurgischer Ausbildung wieder entfernt werden müssen, die dabei wiederholt murmeln: „Nochmal Glück gehabt, ne.“

Aber es war schon ein okayer Unfall, also im Unfallvergleich jedenfalls, die meisten anderen Vorkommnisse, auf die man spontan so kommen kann, sind wesentlich schlimmer, was man auch daran sieht, dass der Sohn nach vollbrachter Behandlung sofort weiter feiern ging, darin sicherlich ganz Teenager, comme il faut.

Den Rest des Wochenendes verbrachte ich dann allerdings eher unentspannt. Sicherheitshalber.

***

Sie können hier Geld in den allerdings nur virtuell vorhandenen Hut werfen, herzlichen Dank! Sollten Sie den konventionellen Weg bevorzugen und lieber klassisch etwas überweisen wollen, das geht auch, die Daten dazu finden Sie hier. Wer mehr für Dinge ist, es gibt auch einen Wunschzettel. Merci!

Ukraine/Russland/NATO – der Sammler am 5. Dezember 2022

05. Dezember 2022 um 17:43
Von: T.Wiegold

Erneute russische Luftangriffe auf die Infrastruktur der Ukraine, Explosionen auf zwei russischen Militärbasen: Zum andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine der Sammler am 5. Dezember 2022:

• Russische Luftangriffe haben am (heutigen) Montag erneut die Energie-Infrastruktur der Ukraine ins Visier genommen. Aus der Übersicht der New York Times:

Russia launched a volley of missiles at Ukraine’s energy grid on Monday, knocking out power in several regions, officials said, in the latest in a monthslong campaign of strikes by Moscow targeting civilian infrastructure.
Ukrainian air defense systems fired into the sky in multiple areas of the country but not all missiles were intercepted, as officials reported damage to electrical systems. Following a grim routine, Ukrainians headed for bomb shelters in Kyiv and other cities. (…)
By midafternoon, multiple reports surfaced in Ukraine of inbound missiles. A New York Times reporter south of Kyiv saw a cruise missile in flight traveling toward the capital. The extent of damage, and of casualties, was not immediately clear.

• Von zwei russischen Luftwaffenbasen tief in Russland wurden Explosionen gemeldet – unklar blieb zunächst, ob ukrainische Angriffe dafür verantwortlich sind:

Two Russian military airfields, at least one of which Moscow uses for airstrikes on Ukraine, were reportedly hit by explosions Monday morning.
According to footage published on Russian and Ukrainian social media, a drone apparently hit the Engels-2 air base in the Saratov region, more than 600 kilometers to the east of Ukraine. (…)
Russian media also reported that another blast hit an airfield outside the city of Ryazan, around 200 kilometers southeast of Moscow. The explosion occurred in the parking area at the airfield, three people were killed and five were injured, Russian state news agency TASS reported.

• Das britische Intel Update:

In recent months, the number of sorties conducted by Russian tactical combat aircraft over Ukraine has reduced significantly. Russian aircraft now probably conducts tens of missions per day, compared to a high of up to 300 per day in March 2022.
Russia has now lost over 60 fixed-wing aircraft in the conflict, likely including an additional Su-24M FENCER fighter-bomber and a Su-25 FROGFOOT ground attack aircraft last week.
The decrease in sorties is likely a result of continued high threat from Ukrainian air defences, limitations on the flying hours available to Russian aircraft, and worsening weather.
With Russia’s ground attack tactics largely reliant on visual identification and unguided munitions, the Russian air force will likely continue a low rate of ground attack operations through the poor winter weather.

• Das Morgenbriefing des ukrainischen Generalstabs:

Operational update of General Staff of the UAF regarding the russian invasion as of 06:00, on December 5, 2022
The two hundred eighty-fifth (285) day of the heroic resistance of the Ukrainian people to a russian military large-scale invasion continues.
Over the past day, units of the Defence Forces have repelled attacks by russian invaders in the areas of the settlements of Ploshchanka and Bilohorivka in the Luhansk oblast and Berestove, Bilohorivka, Yakovlivka, Soledar, Bakhmutske, Bakhmut, Opytne, Klishchiivka, Andriivka, Maryinka and Novomykhailivka in the Donetsk oblast.
Over the past 24 hours, the enemy launched 7 rocket and 32 air strikes, as well as launched more than 50 MLRS attacks on the positions of our troops and settlements along the contact line.
There is still a threat of missile strikes on the objects of the energy system and critical infrastructure throughout the territory of Ukraine.
In the Volyn and Polissya directions, the situation has not changed significantly, and no signs of the formation of enemy offensive groups have been detected.
The republic of belarus continues to support the russian federation’s armed aggression against Ukraine, providing territory and airspace for launching missile and air strikes. Certain units of the Armed Forces of the republic of belarus continue to perform tasks in the areas bordering Ukraine.
In the Siverskyi direction, the enemy carried out mortar attacks on the settlements of Sopych, Svarkove and Zarutske of the Sumy oblast.
In the Slobozhanskyi direction, the areas of the settlements of Timofiivka, Strilecha, Starytsa, Buhruvatka, Ohirtseve, Vovchansk, Bochkove, Mala Vovcha, Dvorichna, Tavilzhanka and Bohdanivske of the Kharkiv oblast were hit by artillery fire of various calibers from the enemy.
The enemy is defending in the Kupyansk and Lyman directions. Fired from tanks and artillery in the areas of Kislivka, Kotlyarivka, Tabaivka, Krokhmalne, Berestove and Vyshneve settlements of Kharkiv oblast; Novoselivske, Myasozharivka, Makiivka, Ploschanka in the Luhansk oblast, and Yampolivka and Andriivka in the Donetsk oblast.
In the Bakhmut and Avdiivka directions, the occupiers are concentrating their main efforts on conducting offensive actions and trying to improve their tactical position. Areas of the settlements of Soledar, Chasiv Yar, Bakhmutske, Bakhmut, Kostyantynivka, Klishchiivka, Opytne, Kurdyumivka, Zalizne, Avdiivka, Pervomaiske, Vodyane, Vesele, Krasnohorivka, Maryinka, and Novomykhailivka of the Donetsk oblast were shelled by tanks, mortars, barrel and rocket artillery.
The enemy is defending in the Novopavlivsk and Zaporizhzhia directions. Areas of the settlements of Novosilka, Neskuchne, Zolota Nyva and Prechystivka in the Donetsk oblast and Novoandriivka, Novodanilivka, Zaliznychne, Hulyaipole, Chervone and Dorozhnyanka in the Zaporizhzhia region were affected by the fire.
In the Kherson direction, the enemy shelled the areas of more than twenty settlements along the right bank of the Dnipro River with artillery. The russian occupiers do not stop the fire terror of the civilian population of the city of Kherson.
According to available information, in the Skadovsky district of the Kherson region, the enemy strengthened the administrative and police regime and introduced a curfew. Movement between settlements is prohibited 24 hours a day, movement within settlements is permitted only during the day.
It has been confirmed that the Defense Forces destroyed the concentration of enemy manpower in the Yakymiv district of the Zaporizhzhia region. The losses of the enemy are up to 30 servicemen wounded and more than 10 dead.
During the past day, the Ukrainian aviation made 18 strikes on the areas of concentration of personnel, weapons and military equipment, as well as 1 strike on the positions of the enemy’s anti-aircraft missile systems.
At the same time, our soldiers shot down an enemy Ka-52 helicopter and 4 UAVs of the occupiers.
The units of missile troops and artillery of the Defense Forces hit 2 control points, an ammunition depot, an area for the concentration of personnel and military armament and technics, as well as one other important object of the enemy.

• Das Briefing des russischen Verteidigungsministeriums:

Russian Defence Ministry report on the progress of the special military operation in Ukraine (5 December 2022)
Russian Federation Armed Forces continue the special military operation.
In Kupyansk direction, a company tactical group of the Armed Forces of Ukraine (AFU) near Tabayevka (Kharkov region) has been hit by gunfire. In total, 65 Ukrainian servicemen were neutralised, as well as two infantry fighting vehicles, and two pickup trucks.
In Krasny Liman direction, the Russian troops‘ decisive actions thwarted an attempt by two AFU company tactical groups to attack in the direction of Chervonopopovka and Zhytlovka (Lugansk People’s Republic). Moreover, two Ukrainian sabotage and reconnaissance units were annihilated near Raigorodka (Lugansk People’s Republic).
During the day, over 60 Ukrainian servicemen have been killed or injured; the enemy also lost three infantry fighting vehicles, an armoured vehicle, and four pickup trucks.
In Donetsk direction, Russian units continue successful offensive. As a result of the fire damage, more than 70 Ukrainian personnel, two tanks, four armoured combat vehicles, and four pickup trucks were annihilated.
In South Donetsk direction, the AFU units made an unsuccessful attempt to counterattack in the direction of Nikolskoye (Donetsk People’s Republic). As a result of the fire damage, the enemy was thrown back to the original positions. Up to 30 Ukrainian personnel, two armoured fighting vehicles, and three pickup trucks were eliminated.
Operational-Tactical and Army Aviation, Missile Troops and Artillery struck seven enemy command posts in the areas of Kruglyakovka, Kislovka, and Krakhmalnoye (Kharkov region), Tonenkoye, Torskoye, Ivano-Dayevka, and Vodyanoye (Donetsk People’s Republic), and 72 AFU artillery units at their firing positions, manpower and military equipment in 193 areas.
Temporary locations of foreign mercenaries were hit close to Kramatorsk and Dibrova (Donetsk People’s Republic).
One US-made AN/TPQ-37 counterbattery radar station was destroyed near Paraskoviyevka (Donetsk People’s Republic).
One radar of Ukrainian S-300 air defence system was destroyed near Rai-Aleksandrovka (Donetsk People’s Republic).
A munition depot was annihilated close to Kamenskoye (Zaporozhye region).
Fighter aircraft of the Russian Aerospace Forces shot down a Su-25 aircraft of the Ukrainian Air Force in the air close to Yuryevka and a Ukrainian MiG-29 was shot down near Zverevo (Donetsk People’s Republic).
Air defence facilities have shot down 1 Mi-8 helicopter of Ukrainian Air Force near Maryinka (Donetsk People’s Republic).
In addition, ten unmanned aerial vehicles were destroyed during the day in the areas of the settlements of Vishnevoye, Kirillovka, and Stepnoye (Donetsk People’s Republic), Krasnoselovka and Tokmak (Zaporozhye region).
Two HIMARS MLRS rounds were also intercepted near Novoluganskoye (Donetsk People’s Republic).
In total, 339 airplanes and 180 helicopters, 2,628 unmanned aerial vehicles, 391 air defence missile systems, 6,996 tanks and other armoured combat vehicles, 910 combat vehicles equipped with MLRS, 3,657 field artillery cannons and mortars, as well as 7,477 units of special military equipment have been destroyed during the special military operation.

(wird ergänzt)

 

5.12.2022 – last #wmdedgt 2022

05. Dezember 2022 um 18:10
Von: jawl

#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

8:05 Uhr:
Nach ein paar Aufwachern aus konfusen Träumen um vier, fünf & sechs und gestört vom Weggehen der Liebsten um sieben richtig aufgewacht und festgestellt, dass die Konstante bei all dem wirklich und nicht nur geträumt die Kopfschmerzen waren. Na supi.

9:30 Uhr:
WasManHaltSoMorgensTut getan, gefrühstückt, Internet gelesen, Acetylsalicylsäure eingeworfen und mal an den Schreibtisch gesetzt. Mal sehen, wie lange das klappt. Nach dem Wochenende die Inboxen von 142 auf 8 runtersortiert und -gelöscht. Weiterhin vollkommen ignoriert, dass draußen weiße Flocken fallen – wissen Sie: Schnee macht mich nämlich wirklich schlcht gelaunt. Zu lange auf das Wörtchen „schlcht“ im letzten Satz gestarrt und versucht herauszufinden, was da fehlt. Ach ja. E.

Auf mein launiges Geschreibsel hier insgesamt geschaut und daran gedacht, dass es gestern Abend jemand als „gut“ bezeichnete und in seiner Kontinuität auch wohl recht beeindruckend fand. Ob es gut ist müssen Sie beurteilen – ich hoffe aber, Sie sind nicht hier, um sich Ihre tägliche Dosis Aufreger abzuholen (vor allem nicht, wenn wir uns kennen), sondern, weil Sie es mögen oder sonstwie interessant finden (nein, ich erwarte jetzt hier keine Antworten, bitte nicht).
Ich glaube, dieses Blog setzt sich erst mal zusammen aus der Gewohnheit dass ich schon immer schreibe. Erst halt auf Papier, seit 1997 ins Internet und seit 2001 in ein Blog. Es gehört zu mir.
Außerdem macht es mir einfach Spaß; ich habe Spaß an Sprache, ich habe Spaß daran, meine gesprochene Sprache so weit es geht in Buchstaben zu gießen auch und gerade, wenn ich damit viele Regeln breche. Spaß daran, im letzten Absatz aus der Alltagsbeschreibung innerhalb eines Satzes in die Beschreibung des Schreibvorganges zu kippen und damit vielleicht zu irritieren. Ich mag irritieren.
Nicht zu vergessen: Ich habe immer wieder sehr viel Spaß daran, meine Gedanken fliessen zu lassen und hinterher zu schauen, was ich gedacht habe.
Vogel fliegt, Fisch schwimmt, ich blogge“ schrieb mal wer kluges, der auch sehr fehlt, als Claim über sein Blog und das passt schon sehr gut.
Aber ich gleite vollständig ab; sehen Sie den letzten Abschnitt einfach als verlängerte Antwort auf einen Toot gestern Abend.

Dummerweise gegoogelt, ob es das erwähnte Blog mit diesem Claim noch gibt. Ja, es liegt da, als wäre er noch hier. Fork. Da müssen wir auch alle mal drüber nachdenken: Was mit unserem digitalen Zeugs passiert, wenn wir mal nicht mehr sind.

10:00 Uhr:
Ein schönes Beispiel dafür erlebt, warum die Frage „was kostet denn so eine Website?“ nicht, bzw erst nach vielen Gegenfragen zu beantworten ist – sogar schon in ihrer kleinsten Variante „was kostet es denn, in meine WordPress-Seite ein Kontaktformular zu bauen?“ Diese Frage hatte mir nämlich jemand gestellt und weil ich ungern Leute, vor allem keine kleinen Selbstständigen, abziehe und schnell arbeite, hatte ich gesagt: Halbe Stunde. Hey, ich weiß, welches PlugIn ich benutze, ich weiß, wie es einzubinden ist und was man einstellen muss, also ziemlich reell kalkuliert. Jedenfalls für den Arbeitsaufwand.
Es folgen: Ein Telefonat, in dem ich erstaunlich basic Fragen darüber beantworten muss, was mit dem passiert, was Menschen in das Formular eingeben.
Ein Mailwechsel um zu erklären, welche Zugangsdaten ich brauche, einer, weil ich die falschen Zugangsdaten (Strato, nicht WordPress) bekam.
Ein Mailwechsel, weil die Zugangsdaten mich nicht ins WordPress reinließen.
Eine Mail, weil die neuen Zugangsdaten mich zwar reinließen, aber leider ohne die Rechte, ein PlugIn zu installieren.
Eine längere Mail, die erklärt, was „Rechte“ in diesem Zusammenhang bedeutet.
Überraschenderweise: Die halbe Stunde ist rum.
Tja. Ja, ich hab mich verkalkuliert, kein Problem; ich hatte aus dem ersten Gespräch die Fachkenntnis und den Grad der Vorbereitung der Kundin überschätzt – ich beschwere mich darüber auch nicht, ich will nur sagen: Deswegen antworte ich so verhalten auf die Frage „was kostet?

14:00 Uhr:
Gecodet. Das wird toll – ich freu mich so, wenn ich Ihnen das endlich zeigen kann.
Aus Nackenverspannung-macht-Kopfschmerz-Gründen eine gründliche Pause mit dem Wärmekissen untrem Nacken eingeschoben und dabei Meet Cute geguckt. Ja, eine Rom-Com, ja, auch eine Time-traveller-rom-com, aber durchaus schön gemacht, nicht klamaukig wie das Genre sonst oft ist und hurra, Kaley kann auch was anderes als Penny ohne dabei gleich so künstlich drüber zu sein wie bei The Flight Attendant. Ein schöner Film für Menschen um die 50, die gern mal wieder Kino sehen wollen wie mit 30, ohne dabei zu peinlich berührt zu sein.
★★★☆☆
Lustig zu sehen, wie Kaley, die ausdrücklich Jennifer Aniston als ein großes Vorbild nennt, in diesem Genre ein paar Mal in Mimik und Gestik in eine eins-zu-eins-Kopie von Rachel Green fällt.

15:30 Uhr:
Kopfschmerz weg. Sehr prima. Noch ein bisschen Coden (sagte ich schon, dass es supe… ach ja). Alle Bälle in die anderen Hälfte des Spielfeldes gespielt, die eine Hälfte der Wohnung gesaugt und beschlossen, dass eine heiße Wanne dem Rücken bestimmt auch ganz gut tut.
Zwischendurch zwuschte die Liebste kurz durch und föhnte sich vor dem nächsten Termin den Kopf wieder trocken. Die mag Schnee auch nicht so, vor allem wenn sie Busaufsicht hat.

16:30 Uhr:
Die Dinge haben sich etwas entspannt. Unser Abendbesuch hat abgesagt – wozu habe ich dann gesaugt?? – die Liebste ist heile aus dem Schneechaos wieder da und hatte gute Termine. Und mein Rücken … ach, lassen wir das. Noch ein bisschen Code?

18:00 Uhr:
Ja, noch ein bisschen Code, ein bisschen Internetlesen, ein bissschen dies und das und dann Feuer und Lichterketten anmachen und das leckere Essen, das essen wir gleich dann eben alleine.
Beim Internetlesen einerseits auf ein Sonderangebot gestoßen und jetzt bringt mir Mark Ronson bei, wie er Songs produziert. Wow, ich liebe diese Zeiten.
Beim Internetlesen andererseits noch auf einen Artikel von Antje Schrupp gestoßen und auch wenn ich an #wmdedgt-Tagen sonst kein Zeug verblogge, passt es einfach zu gut zu dem, was heute so war – daher noch ein Lesetipp:
Digitale Trauer: „Du kanntest diese Person doch gar nicht“ von Antje Schrupp in der Zeit:

Auch Internetbeziehungen sind ja „richtige“ Beziehungen und nicht „bloß virtuell“. […] Mit Social-Media-Kontakten hat man persönlich interagiert, hat Postings der anderen kommentiert, sich in kleine Gespräche verwickelt, womöglich hat man sich sogar mal im „Real Life“ kurz getroffen: Selbstverständlich ist es ein Verlust, ein „Trauerfall“, wenn ein langjähriger „Kontakt“ stirbt.

Musikneuzugänge des Tages (Ja, das ist wild durcheinander. Ich weiß doch auch nicht)

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

The post 5.12.2022 – last #wmdedgt 2022 first appeared on hmbl.

Vielleicht auch interessant?

5. Dezember ’22.

05. Dezember 2022 um 22:12
Von: Lynn

Breathe in.

Breathe out.


Nie war durchatmen so wohltuend wie in diesen Tagen.

Daran merke ich, dass ich “Achtsamkeit” gelernt habe / lerne.


Ich atme tief aus und spüre Erleichterung.

Nehme dies wahr und atme bewusst noch einmal ein und aus.


Der Berg an Aufgaben wird nicht kleiner. Ich schaffe es immer nur minimale Stückchen abzubauen, doch dann kommt schon das nächste große dazu.


Freue mich daher sehr auf die Weihnachtsferien.

Ein paar Tage durchatmen.


Heute hat es das erste Mal bei uns geschneit.

Und ja, ich genieße es.

Auch wenn’s kalt ist. Und nass. Ich liebe es.

Ich freue mich. Das innere Kind freut sich.

Mein Highlight des Tages.


Der Partner ist aufmerksam in diesen Tagen. Er kauft ein, er räumt auf, er unterstützt mich.

Brauche ich auch.

Denn trotz meiner 7-8 Stunden am Tag am Schreibtisch kriege ich schlichtweg nichts abgearbeitet 😮‍💨


Also weiter:

Einatmen.

Ausatmen.

  • Es gibt keine weiteren Artikel
❌