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Donnerstag, Februar 08, 2007
» Neuer MP3-Player
By Flusskiesel at 16:53
Mein alter MP3-Player (128 MB - wirklich!) von Acer hat seinen Geist aufgegeben. Also ging die Suche nach einem neuen Gerät los. Wichtig ist mir dabei vor allen Dingen eine vernünftige Mac-Unterstützung. Dabei geht es weniger um iTunes, sondern darum, dass der MP3-Player als Laufwerk erkannt wird und sich nicht an den Metadaten verschluckt, die OS X ja immer anlegt.
Ein iPod kam für mich nicht in Frage, weil man bei dem den Akku nicht wechseln kann. Ich würde mich schwarz ärgern, wenn ein so teures Gerät (selbst ein Shuffle ist in meinen Augen recht teuer) nach einer gewissen Zeit einfach kaputt geht, weil der Akku sich verabschiedet hat. Akkus gehen nun halt nach einer gewissen Zeit und Nutzung in die ewigen Jagdgründe ein.
Nun habe ich mich für einen Creativ ZEN Nano plus mit einem GB Speicher entschieden. Kurzer Minitest:
- Zusammenarbeit mit OS X klappt gut. Wird von iTunes als "Nomad Muvo" erkannt
- Kopfhörer sind ganz gut.
- Lautstärke auch für die Straßenbahn ausreichend
- Sehr schön: Man kann mitten im Lied ausschalten. Wenn man vorher auf "Pause" gedrückt hat, geht es beim nächsten Einschalten an dieser Stelle weiter. Praktisch für Podcasts und Hörbücher. Eigentlich keine Sensation, aber mein "Alter" konnte das nicht. War nervig.
- Die AAA-Akkus (bzw. -Batterien) halten recht lange (gefühlt).
- Das Umhängebändchen wird nur an einem winzigen Löchlein drangepfriemelt. Das Löchlein im Gerät ist bei mir schon durchgebrochen.
- Bestückt wird der Player über einen Mini-USB-Anschluss und einem entsprechenden Kabel. Die USB-Schnittstelle wird durch so eine komische Gummiklappe verschlossen. Ich glaube, dass ist der nächste Kandidat fürs Kaputtgehen.
- Es gibt ein eingebautes Mini-Mikrophon. Die Qualität ist natürlich grauselig, aber für Sonderpodcasts von unterwegs evtl. geeignet. Allerdings nur, wenn der Krieg ausbricht oder so.
- Es gibt eine Line-In-Schnittstelle (ein entsprechendes Kabel liegt bei). Habe ich noch nicht ausprobiert. Ob man da wohl auch ein kleines Mikrophon anschliessen könnte? Kennt sich da jemand aus?
- Handling, Menueführung (über ein Rädchen an der Seite) ist ganz ok. Komme auch mit meinen Wurfstfingern damit klar.
Sonst ist für mich sehr schön, endlich relativ viel Platz auf dem Stick zu haben. Ein ganzes Hörbuch passt da drauf, ich muss mich nicht mehr zwischen mehreren, größeren Podcasts entscheiden.
Fazit: Gutes Gerät mit ein paar Macken, ich bin damit bisher zufrieden. Die Sache mit dem Mikro würde ich gerne mal ausprobieren. Gibt es vielleicht kleine Mikros mit eigener Stromversorgung (ich vermute mal, dass die sein muss), die man an so einem Line-in-Teil anschließen kann?
Der eine Stecker des Line-In-Kabels sieht genau so aus wie der des Kopfhörers. Das andere Ende (also jenes, welches in den Player gesteckt wird) ist auch so geformt, nur ein Stückchen kleiner.
Weiß da einer Rat? Vielleicht wäre das ja eine schöne Möglichkeit fürs mobile Bloggen!
Nachtrag:
Ah! Erst Suchen, dann Bloggen! Man benötigt ein Mikrofon
und einen Vorverstärker, da das Signal eines normalen Mikros zu schwach
ist. Es gibt wohl auch Mikros mit Vorverstärker. Mal gucken, wie
groß und teuer die sind.
Mittwoch, Februar 07, 2007
» Am Rhein
By Flusskiesel at 16:08
Wieder ein schöner Mittagsspaziergang. Ein bisschen trüb, mächtige Pfützen am Rheinufer in Düsseldorf.
Zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken
Eine Riesenpfütze am Düsseldorfer Rheinufer
Freitag, Januar 26, 2007
» Mit der DVG ins Mittelalter
By Flusskiesel at 9:05
Eingangsfrage: Wieviele MP3-Player gibt es wohl auf der Welt? Hundetausende? Millionen?
Nach einem herrlichen Abend (wir hatten "kinderfrei") mit Freunden in Düsseldorf fahren wir abends heimwärts nach Duisburg. Natürlich mit der Bahn. Die 903 Richtung Dinslaken ist - wie fast immer - gut gefüllt, auch um kurz vor elf. Wir stehen irgendwo vorne im ersten Wagen.
Kurz nachdem die Bahn den Duisburger Hauptbahnhof verlassen hat, kommt plötzlich eine Durchsage. Eine weibliche, schlecht gelaunte Stimme quakt*:
Sehr geehrte Fahrgäste! Der Betrieb von Tonwiedergabegeräten ist hier verboten. Bitte schalten Sie die Geräte aus!"Die Fahrgäste gucken sich verwirrt an. Tonwiedergabegeräte? Steht hier irgendwo ein Grammophon oder eine Stereoanlage herum? Vielleicht der GEZ-Mann mit einem Ghettoblaster? Fehlanzeige. Allerdings hat ungefähr ein Drittel der Fahrgäste Kopfhörer auf, bzw. in den Ohren. Einigen beginnt es zu dämmern, dass sie gemeint sein könnten und nesteln nervös an den MP3-Playern herum. Auch eine ältere Sitzgruppe kommt auf diese Idee. "Wieso das denn? Heutzutage hat doch jeder so ein Dingen auf!" fragt sie laut. Nach Duissern, auf dem langen Marsch unter der Ruhr durch, dann wieder die laute Quakstimme, diesmal deutlich übellauniger:
Ich wiederhole: Schalten Sie die Tonwiedergabegeräte aus, oder Sie müssen an der nächsten Haltestelle aussteigen!Die verwirrten Blicke wandern leicht ins Ungläubige. Ein Mann, der in einem Buch liest, schüttelt den Kopf.
Der Weg unter der Ruhr durch ist lang. Also noch reichlich Gelegenheit, schlechte Laune zu verbreiten und uns glauben zu machen, wir wären beim BDM:
Schalten Sie sofort die Tonwiedergabegeräte aus! Oder Sie müssen aussteigen!Die Leute wissen nicht, was sie tun sollen. Ist das wirklich ernst gemeint?
An der Haltestelle "Auf dem Damm" kommt dann eine schlecht uniformierte Frau aus dem Fahrerkästchen, stapft zu einem jungen Mann und pampt ihn zusammen:
Ich habe Sie dreimal gewarnt! Steigen Sie aus! Steigen Sie sofort aus!Dann folgt von ihr noch ein schlechter Spruch in der Art "Dreimal gesehen, auf Wiedersehen!" oder so (ich kann mich daran nicht mehr so genau erinnern). Der Junge Mann ist völlig perplex, steigt dann tatsächlich wortlos aus. Dann stapft die Vorkämpferin für Recht und Disziplin wieder in ihr Kästchen und die Bahn ruckelt weiter.
Was sollte das? Warum ist das MP3-Hören in Duisburger Bussen und Bahnen eigentlich verboten? Warum musste der Mann aussteigen? Warum nur er?
Bei der Klärung dieser Fragen hilft vielleicht ein Blick auf den Aufkleber, der in vielen Duisburger Bahnen klebt: Ein roter Verbotskreis, darin durchgestrichen ein Walkman. Ein Walkman. Die Dinger mit den Kassetten. Aus den 80ern. So alt sind dem Anschein nach auch die Aufkleber. Irgendwann vor 20 Jahren hat die DVG also beschlossen, Walkmans (Walkmen?) zu verbieten. Wahrscheinlich, weil die Teile damals neu waren und man sowas früher ja auch nicht gehabt hat ("Sowas hatten wir auch nicht gehabt! Verbieten!"). Das Verbot blieb dann bestehen und die mit allem unzufriedene Fahrerin konnte sich mit einer Disziplinierungsmaßnahme den kleinen Kick verschaffen, den sie für ihre jammervolle Existenz braucht ("Dem habe ich es aber gezeigt!").
Wenn man mal die Internetseite der DVG besucht, wundert man sich nicht, dass dieser Verkehrsbetrieb irgendwo in den 80er Jahren stecken geblieben ist:
Berufspendler, die sich nach dem Orkan "Kyrill" darüber informieren wollten, ob und wie sie mit der U- und Straßenbahn zur Arbeit kommen würden (ja liebe DVG, sowas macht man im 21. Jahrhundert! Wirklich!), sahen nur eine Pressemitteilung über den tollen Silvesterfahrplan 2006/2007 (war wohl ein bisschen zu spät beim Jahreswechsel, was?). Es gab nicht einmal die Info "Wir fahren weitgehend normal!"
Man schafft es also nicht einmal, bei einem "Jahrhundertorkan" wie Kyrill ein oder zwei kleine Meldungen auf die Startseite zu bringen?
Noch schlimmer aber finde ich, dass man im 21. Jahrhundert, in den Zeiten von MP3-Handys, iPods und von mir aus auch Zunes bei der DVG nicht still und leise für sich Musik oder Podcasts (oder Walgesänge - was weiss ich) hören darf, ohne gleich von einer Pampelmuse in Menschengestalt der Bahn verwiesen zu werden!
Kleine Umfrage: In welchen Städten gibt es noch solche MP3-Verbote in
der Bahn? Ich meine, ausser in Bayern?
Antworten bitte in die
Kommentare! Danke!
* Die Zitate sind aus dem Gedächtnis und stimmen nicht hunderprozentig mit den gesprochenen Worten überein. Der Duktus stimmt aber.
Dienstag, Januar 23, 2007
» Lücke
By Flusskiesel at 18:32
In der Nähe meiner Arbeit steht verkehrumtost ein Hochhaus aus Glas. Es ist - von oben her gesehen - oval und sehr modern. Es heisst auf deutsch "Lücke". Im 2. OG scheint eine Wirtschaftsberatung oder eine Kanzlei oder so untergebracht zu sein. Auf jeden Fall haben die eine Bibliothek.
Schön zu sehen, dass in selbst so flexiblen Häusern noch Bücher stehen. Die Menschen dort oben laufen emsig hin und her in weißem, kaltem Licht.
Die Fenster gehen bis zum Fußboden und man kann alles sehen.
Die Frauen tragen alle Hosen.
Donnerstag, Januar 18, 2007
» Orkanzwischenstand
By Flusskiesel at 20:59
Wir haben uns ganz entspannt auf das ungemütliche Wetter eingestellt: Morgens noch schnell eingekauft und den Balkon aufgeräumt. Mehr war ja nicht.
Gegen 7 Uhr wurde es dann plötzlich dunkel. So richtig dunkel. Stromausfall (was sonst?). Zum Glück hatte ich ein Feuerzeug in der Nähe (und das als Nichtraucher), meine Frau hatte den Kleinen bei sich auf dem Sofa. Der Blick aus dem Fenster war wundervoll: Erst war es völlig dunkel, der Stromausfall hatte wohl ganz Meiderich erwischt. Dann, nach und nach, erschienen kleine Kerzenflämmchen in den Fenstern. Die Autos unten krochen ganz vorsichtig über die Straße, wir stellten auch ein paar Kerzen auf.
Nach knapp einer halben Stunde war der Strom wieder da. Fast Schade.
Nachtrag:
Die NRZ berichtet.
» Es stürmt!
By Flusskiesel at 9:59
Was ein Wetter! Der Wind peitscht den Regen über die Stadt, im Radio sagen sie, man solle heute besser nicht vor die Tür gehen.
Gestern habe ich mir übrigens mit dem Käsehobel in den Daumen gehobelt. Nicht zur Nachahmung empfohlen.
Samstag, Januar 13, 2007
» Zugfahrt nach Köln
By Flusskiesel at 15:06
Im Zug auf dem Weg nach Köln-Ehrenfeld ohne Umsteigen. Köln. Altes Köln. Schöne Köln. Köln, mein Köln. Das Licht des Wintermorgens kriecht über die Welt. Der Zug ist voll. Weihnachtsmarkttourimus.
Wann war ich das letzte Mal in Ehrenfeld? Ist schon viele Jahre her. Wann bin ich da weggezogen? 1998 muss es gewesen sein, als das Studium zuende war.
Aber erst durchqueren wir Düsseldorf. An einem Haus in Flingern hängt eine riesenlange Lichterkette. Mir ihr steht geschrieben: "Fürchtet Euch nicht". Guter Hinweis! Gerade jetzt!
Der ICE neben mir steht weiss und schlank. Fernweh. Der Weisse fährt nach Dresden. Da waren wir während unserer Hochzeitreise. Wien, Budapest, Bratislava, Prag, Dresden. Berlin haben wir dann geknickt, weil ich so Heimweh hatte. Man hat immer das Andere.
Ich rausche durch Oberbilk. Da hat mal ein guter Freund von mir gewohnt. Wir hatten weiter runter in Holthausen unsere Bude. War schön da, wenn auch unter dem Dach. Altes Haus. Der Vermieter war ein alteingessener Fliesenmeister. Eine Wand im Wohnzimmer war gefliest. Mit Prachtfliesen. Wir mochten es. Das Wohnzimmer war es super. Alles hatte seinen Platz. Es gab eine schöne Computerecke eine gemütliche Fernsehecke und man konnte an einem großen, runden Tisch vor den Büchern sitzen. Es gab viele freundliche Menschen in Holthausen. Gestern habe ich im Radio gehört, dass dort eine Bank ausgeraubt worden ist. Da muss ich an die Junkies und Alkies denken, die dort immer auf dem großen Platz rumgelungert haben. Die waren nicht so nett gewesen. Wenn Eltern mit ihren Kindern auf den Spielplatz wollten, mussten sie erst mal alles nach Spritzen absuchen - und wenn die Alkies zu voll waren, sind ihre Riesenhunde herumgelaufen und haben auch ab und an jemanden gebissen.
Nächste Station Benrath. Mein Schwiegervater hätte gerne gehabt, dass wir dort wohnten. Gute Gegend! Wir brauchen mehr gute Gegenden in Deutschland! Einmal bin ich betrunken aus Köln gekommen und in Benrath ausgestiegen. Eine Straßenbahn nach Holthausen fuhr nicht mehr, da wollte ich mir ein Taxi rufen. Doch ich kannte keine Nummer. Da sah ich auf einer Säule ein Schild "Taxiruf" und eine Telefonnummer. Ich das Mobilofon raus und gewählt. Geklingelt hat die Säule. Bin dann zu Fuß gegangen.
Keine Ahnung, wo wir gerade sind. Aber an den Kneipen am Schienenrand sieht man schon Kölsch-Schilder. Durst.
Eine der Weiden ist eingezäunt und mit Wohnwagen und -Mobilen zugestellt. Vielleicht ein Verkauf oder Verleih. Sieht ein bisschen aus wie ein Campingplatz für Leute mit Platzangst.
Gleich kommt Köln-Mülheim. Da bin ich immer eingestiegen, wenn es zur Arbeit nach Bonn ging. Von Kalk aus mit dem Bus nach Mülheim und dann mit dem Zug weiter. An Altweiber bin ich mal ziemlich betrunken zu Fuß nach Kalk gelaufen, um drei Uhr morgens. Das Veedel war wie ausgestorben. Ich gerade über eine kleine Seitenstraße getorkelt, da hielt ein grün-weisses Auto vor mir. Polizei. Die beiden Polizisten blieben im Wagen sitzen und schauten zu mir hinauf. Ich sei bei rot über die Straße gegangen und so weiter. Ich tat verlegen. Ich war verlegen. Die Polizisten verwarnten mich und fuhren weiter. Muss Spaß machen, eine Sonnenblume zu verwarnen, die fast 1,90 groß ist. Sie ist groß, dick, grün und völlig betrunken. Und verlegen.
In Kalk haben wir in einer ziemlich bruchigen Bude gewohnt. Das Haus hatte im Weltkrieg einen Bombentreffer abgekriegt und war komplett ausgebrannt. Es stand nur noch zu Hälfte und im Treppenhaus konnte man noch die Brandflecken sehen. Nette Leute wohnten da. Auf unserer Etage wohnte eine alte Frau in ihrem eigenen Museum. Gigantische Riegel schützten ihr Reich. Oben gab es ein altes Ehepaar das schon seit dem Wiederaufbau des Hauses da war. Die konnte man immer fragen, wo die Sicherungen waren und so. Unten im Haus hatte die PDS ein Büro, daneben ein Büdchen. Das konnten wir auch über den Hof erreichen. Kölschmässig sehr praktisch. Wenn ich morgens zum Bus ging, standen auf der Straße die Italiener und liessen sich zur Arbeit abholen. Dann gab es noch viele Türken, Russen und einen Haufen Siks. Die Männer trugen Trubane wie im Film und aus ihrer Weste guckte unten ein prächtiger Dolch heraus. Einmal im Jahr haben die so eine Prozession gemacht mit Wagen, Blumen auf der Straße, die Frauen in bunten Gewändern und die Männer mit blankem Säbel. Wir haben gerne in Kalk gewohnt.
Deutz. Auch so ein Umsteigebahnhof. Platt gedrückt unter dem "Henkelmännsche" (oder so ähnlich). Die Köln-Arena mit ihrem Parkhaus drückt die Gegend um den Bahnhof herunter.
Gleich Köln. Danach, glaube ich, Ehrenfeld. Dann ich höre ich mal bald auf. Diese Reise macht die Erinnerungen lebendig. Ich halte die Erinnerungen gerne lebendig. Sie sitzen in meinem Kopf und setzen Staub an. Besser, sie wachen ab und an auf. Denn richtig tot gehen sie eh nicht.
Donnerstag, Januar 11, 2007
» Kopf leer
By Flusskiesel at 9:28
Da ist es wieder. Dieses komische Ding. Diese komische Sperre. Ich soll was Ausfüllen. In so einer Datenbank. Projekte. Wie so oft leert sich mein sonst so voller Kopf und ein Gefühl der Widerspenstigkeit füllt den Hohlraum zwischen den Ohren aus.
Es ist kein gutes Gefühl. Es tut sogar ein bisschen weh.
- Projektziele
- Aufgabenstellung
- Arbeitergebnisse
- Meilensteine
- ...
Was wollen die nur von mir?
Montag, Januar 01, 2007
» Frohes Neues Jahr
By Flusskiesel at 20:32
Hallo, alle Ihr da draussen!
Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr!
Dienstag, Dezember 19, 2006
» Die gute Nachricht!
By Flusskiesel at 21:51
Heute gesehen: Bei Plus gibt es jetzt wieder richtige Pfandflaschen. Aus Glas! So richtig mit zum Zurückgeben! Im Sechserträger!
Endlich mal eine gute Nachricht! ;-)
Donnerstag, Dezember 14, 2006
» Wichtige Änderungen
By Flusskiesel at 10:22
Wir leben in schwierigen Zeiten. Alles verändert sich und wir können uns nicht mehr auf vorgefertigte Meinungen und auf Autoritäten verlassen. Eigeninitiative ist gefragt, wir müssen unser Leben selbst in die Hand nehmen.
Deswegen habe ich kurzfristig den Wochenplan geändert. Es gibt heute statt der Lauch-Käsesuppe das Möhrendurcheinander.
» Waffenstillstand
By Flusskiesel at 7:36
Heute Morgen aufgewacht nach erquicklichem Nachtschlaf - der Kopfschmerz war nicht wie weggeblasen. Er hatte sich aber in die hinterste Ecke des Kopfes verzogen, so als müsse er seine Wunden lecken. Der Rest der Hirnschale ist aber frei.
Noch ist es dunkel und der Wind im Treppenhaus heult so, als sei er Nebendarsteller in "Alien".
Mittwoch, Dezember 13, 2006
» Schädel
By Flusskiesel at 22:06
Die dumme Erkältung klammert sich an mir fest. Diese dämliche Erkältung! Der Schädel breit wie ein Rathaus, dazu noch die Stirn voll von festem Schleim. Ich hätte so viel zu tun, so viel Lust auf Denkarbeit - doch bald garnichts geht.
Dank der Erzeugnisse der deutschen Pharma-Industrie kann ich wenigstens arbeiten.
Sponsored Eintrag ;-)
Nachtrag:
Sicherheitshalber mal einen Smily eingefügt.
Dienstag, Dezember 12, 2006
» Vernupft
By Flusskiesel at 9:14
Die Krankheit zieht ihre Kreise. Die Nacht mit dröhnendem Kopf auf dem Sofa verbracht, der Kleine hat geschnarcht wie ein Sägewerk (Nase zu). Wenn also in den nächsten Tagen ein paar Beiträge ein bisschen vernupft klingen - nicht wundern!
Montag, Dezember 11, 2006
» Montags zum Kinderarzt
By Flusskiesel at 13:29
Der Kleine ist erkältet und wir sind heute Morgen zum Kinderarzt. Knapp drei Stunden gewartet. Alles voller kranker Kinder. Die Arzthelferinnen wie Felsen in der Brandung. Volle Windeln, müder Schatz.
Aber alles in Ordnung.
Mittwoch, Dezember 06, 2006
» Nikolausi!
By Flusskiesel at 7:14
Der Kleine hat heute das erste Mal seinen Nikolausstiefel voller Süssigkeiten gefunden. Er war schon am Abend vorher sehr aufgeregt ("Der Nikolaus kommt? Wann kommt der Nikolaus? War der Nikolaus schon da?") und ist heute Morgen so wie in dem bekannten Lied zu seinem Teller, resp. zu seinen beiden, gut gefüllten, Stiefeln gelaufen. Nun nimmt er ein kleines Schoko-Frühstück, die Süssigkeiten habe ich mal zwischenzeitlich in Sicherheit gebracht. Bauchweh und Übelkeit müssen an Nikolaus auch nicht sein.
Dienstag, Dezember 05, 2006
» Wir drücken für A.
By Flusskiesel at 17:23
Lieber A.!
Du hast heute den Wolf auf dem Rücken, in Deinen Hals beisst sich der Affenkönig. Du hast heute Prüfung. Die ganz wichtige.
Wir sind bei Dir, wir denken an Dich und drücken die Daumen! Sogar eine Kerze habe ich angezündet.
Und falls es nicht klappt - die Welt wird höchstwahrscheinlich nicht untergehen. Ausserdem sind dann immer noch für Dich da!
Nachtrag:
Gratulation! Jubel! Feuerwerk! Bestanden! Trotz des
Affenkönigs!
Freitag, Dezember 01, 2006
» Liebes OTC Financial network
By Flusskiesel at 21:45
Und wenn Ihr mir nochmal hundert (!) von Euren Werbe-E-Mails schickt:
Ich will kein Dingsbums financial Environmental Engineering Penny Stocks oder was auch immer!!
Donnerstag, November 30, 2006
» Was müssen das für Bäume sein ...
By Flusskiesel at 16:38
Im Moment rotiert in unserem CD-Spieler "Was müssen das für Bäume sein ..." der Gruppe Füenf. Der Kleine ist ganz begeistert und auch die Großen hören die Kanons und A Capella-Stücke ganz gerne.
Mittwoch, November 29, 2006
» Heisse Wut
By Flusskiesel at 10:01
Heute Morgen einen Anruf bekommen, der mich an die Decke gehen ließ. Bin wie ein Pingpong in der Bude herumgesprungen. Meine Frau konnte mich am Telefon nur mit Mühe davon abbringen, in den nächsten Zug zu springen und ein paar Zähne auszuschlagen.
Langsam verfliegt die Wut. Einatmen. Ausatmen.