Oct 2008
Heute: Bloggertreffen Duisburg
31.10.2008 12:27 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Aus dem
Leben
Heute! Bloggertreffen! Duisburg! Alle Hingehen!
Infos hier!
Ich kann krankheitsbedingt leider nicht kommen. Trotzdem allen viel Spaß und berichtet darüber! Fotos!!
Ich kann krankheitsbedingt leider nicht kommen. Trotzdem allen viel Spaß und berichtet darüber! Fotos!!
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Familienfeier
30.10.2008 05:37 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Das einzige verbliebene Restaurant im Ort war die
"Lotusblüte". Dort gingen wir alle gerne hin, doch
seitdem der Besitzer und einzige Koch sich in seiner
Küche aufgehängt hatte, verschlechterte sich die
Qualität des Hauses erheblich.
Da sich niemand zuständig fühlte, ließ man den Chinesen einfach in seiner Küche hängen (nach ein paar Monaten fiel er dann runter). Der süssliche Geruch und das Summen der Fliegen gaben den Geburtstagsfeiern von Großtante Fenti nun eine besonders morbide Note.
Wir saßen mal wieder zusammen und warteten auf das Ende des Tages. Großtante Fenti war am Kopfende plaziert, ich hatte mir den strategisch geünstigen Platz an ihrer linken Seite gesichert. Mir gegenüber thronte der dicke Onkel Paul und links von mir der schreckliche Onkel Gonzo.
Weiter hinten saßen noch ein paar andere Leute, aber die waren völlig undeutlich. Dort zappelte auch das dicke Kind herum. Niemand wusste mehr, zu wem es gehörte, aber es kam jedes Mal mit zu den Feiern.
So konnte ich die Zeit hoffentlich gut rumbringen: Einerseits beobachtete ich den immer nervöser werdenden Onkel Paul, andererseits konnte ich vortäuschen, dem senilen Gebrabbel von Großtante Fenti zu lauschen.
Vor dem schrecklichen Onkel Gonzo war ich sicher, denn seit bei den Märzunruhen eine Granate neben meinem Kopf geplatzt war, war meine linke Gesichtshälfte inklusiv des Ohres völlig taub.
Onkel Gonzo war der Schrecken der Verwandtschaft: Er hatte einst in der großen Stadt eine Ausbildung zum medizinischen Fußpfleger gemacht und glaubte nun, eine Art Arzt zu sein. Er gab fürchterlich an und überzog alles und jeden mit seinen guten Ratschlägen.
Besonders der dicke Onkel Paul litt darunter. Ihm ging es schon gehörig auf die Nerven, dass er für mehrere Stunden trocken bleiben musste. Da die Bedienung bereits kurz vor dem Selbstmord des Chinesen verschwunden war, gab es natürlich auch nichts zu Trinken. Dumm wie er war, hatte sich Paul so hingesetzt, dass er die ganze Zeit die verstaubte Theke mit ihren Flaschen ansehen musste. Er war rot im Gesicht und schwitzte. Das Geseier von Onkel Gonzo schwappte an ihm herunter wie die Kotze eines Besoffenen.
Ich wartete darauf, dass Onkel Paul es irgendwann nicht mehr aushalten und er aufstehen, zur Theke schreiten und eine der Schnapsflaschen holen würde.
Bis dahin saßen wir zusammen an Großtante Fentis Geburstag. Fenti brabbelte weiter Unsinn, Onkel Paul schwitzte, Onkel Gonzo gestikulierte mit den Armen, die anderen Leute saßen still und verschwommen und das dicke Kind zappelte.
Zu alle dem summten die Fliegen in der Küche ihr lustiges Lied.
Da sich niemand zuständig fühlte, ließ man den Chinesen einfach in seiner Küche hängen (nach ein paar Monaten fiel er dann runter). Der süssliche Geruch und das Summen der Fliegen gaben den Geburtstagsfeiern von Großtante Fenti nun eine besonders morbide Note.
Wir saßen mal wieder zusammen und warteten auf das Ende des Tages. Großtante Fenti war am Kopfende plaziert, ich hatte mir den strategisch geünstigen Platz an ihrer linken Seite gesichert. Mir gegenüber thronte der dicke Onkel Paul und links von mir der schreckliche Onkel Gonzo.
Weiter hinten saßen noch ein paar andere Leute, aber die waren völlig undeutlich. Dort zappelte auch das dicke Kind herum. Niemand wusste mehr, zu wem es gehörte, aber es kam jedes Mal mit zu den Feiern.
So konnte ich die Zeit hoffentlich gut rumbringen: Einerseits beobachtete ich den immer nervöser werdenden Onkel Paul, andererseits konnte ich vortäuschen, dem senilen Gebrabbel von Großtante Fenti zu lauschen.
Vor dem schrecklichen Onkel Gonzo war ich sicher, denn seit bei den Märzunruhen eine Granate neben meinem Kopf geplatzt war, war meine linke Gesichtshälfte inklusiv des Ohres völlig taub.
Onkel Gonzo war der Schrecken der Verwandtschaft: Er hatte einst in der großen Stadt eine Ausbildung zum medizinischen Fußpfleger gemacht und glaubte nun, eine Art Arzt zu sein. Er gab fürchterlich an und überzog alles und jeden mit seinen guten Ratschlägen.
Besonders der dicke Onkel Paul litt darunter. Ihm ging es schon gehörig auf die Nerven, dass er für mehrere Stunden trocken bleiben musste. Da die Bedienung bereits kurz vor dem Selbstmord des Chinesen verschwunden war, gab es natürlich auch nichts zu Trinken. Dumm wie er war, hatte sich Paul so hingesetzt, dass er die ganze Zeit die verstaubte Theke mit ihren Flaschen ansehen musste. Er war rot im Gesicht und schwitzte. Das Geseier von Onkel Gonzo schwappte an ihm herunter wie die Kotze eines Besoffenen.
Ich wartete darauf, dass Onkel Paul es irgendwann nicht mehr aushalten und er aufstehen, zur Theke schreiten und eine der Schnapsflaschen holen würde.
Bis dahin saßen wir zusammen an Großtante Fentis Geburstag. Fenti brabbelte weiter Unsinn, Onkel Paul schwitzte, Onkel Gonzo gestikulierte mit den Armen, die anderen Leute saßen still und verschwommen und das dicke Kind zappelte.
Zu alle dem summten die Fliegen in der Küche ihr lustiges Lied.
Nachmittag
29.10.2008 16:32 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Prinzessin
23.10.2008 07:32 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Prinzessin sitzt traurig in der Steppe.
Der Herr hat sich ihr abgewandt.
Ihr Haupt vergräbt in zarten Händen,
die schwarzen Augen weinen.
Heisse Tränen rinnen über dunkle Haut.
Dann richtet sich auf.
Stolz und wie wütend wie ein Kind.
Am Himmel steht die Nacht.
Sie sieht dem Stern beim Sinken zu.
Der Herr hat sich ihr abgewandt.
Ihr Haupt vergräbt in zarten Händen,
die schwarzen Augen weinen.
Heisse Tränen rinnen über dunkle Haut.
Dann richtet sich auf.
Stolz und wie wütend wie ein Kind.
Am Himmel steht die Nacht.
Sie sieht dem Stern beim Sinken zu.
Blogbefüllerei
21.10.2008 21:02 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Tapfere Fußballer, aber auch irgendwie dumm
19.10.2008 10:51 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Duisburger Fußballer haben ein paar
Einbrecher in der Umkleidekabine erwischt und
bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten
(das war für die Einbrecher sicher nicht witzig
- hihi). Die Diebe hatten schon Geldbörsen und
Handys stiebitzt.
Eine Frage bleibt noch: Welcher Sportler ist so doof und lässt seine Wertsachen in der Umkleide??
Eine Frage bleibt noch: Welcher Sportler ist so doof und lässt seine Wertsachen in der Umkleide??
Gerade in diesen Zeiten wichtig ...
17.10.2008 06:15 Abgelegt in: Polis
Volker Pispers über
Berufsgruppen, die keiner braucht.
Aqua-Power
16.10.2008 05:54 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Gestern war ich zum ersten Mal beim Aqua-Power. Wegen
Herz-Kreislauf und so. Man darf übrigens nicht
"Wasser-Gymnastik" sagen, weil das machen nur Loser.
Die richtig coolen Leute machen Aqua-Power!
Die Kursleiterin war jung, fröhlich und jovial. Ausserdem scheint dieses Aqua-Power gut für die Silhouette zu sein. Wenn ich das jetzt bis an mein Lebensende jeden Tag mache, sehe ich vielleicht auch irgendwann so aus (also als Mann jetzt). Die Frau (falls sie hier mitliest: Hallo Nicole!) hatte schon mindestens eine Kurseinheit hinter sich und schien es gar nicht erwarten zu können, wieder im Wasser zu sein.
Es ging dann gleich los mit Strampeln. Klappte ganz gut und wenn man sich einmal vom Konzept der persönlichen Würde verabschiedet hat, dann kommt man sich auch nicht mehr so dämlich vor. Um das mal deutlichen zu machen:
Setzt mal einen Orang Otan unter Drogen und schmeisst ihn dann ins Wasser*. Dann die Musik aufdrehen. So ungefähr muss ich ausgesehen haben.
Die größten Schwierigkeiten hatte ich erstaunlicherweise nicht mit der Kondition, sondern mit der Koordination. Und mit den Krämpfen in den Oberschenkeln.
Heute Morgen komme ich mir vor wie ein altern Mann und die Schulkinder in der Bahn bieten mir einen Sitzplatz an.
Ich freue mich schon auf nächsten Mittwoch!
Die Kursleiterin war jung, fröhlich und jovial. Ausserdem scheint dieses Aqua-Power gut für die Silhouette zu sein. Wenn ich das jetzt bis an mein Lebensende jeden Tag mache, sehe ich vielleicht auch irgendwann so aus (also als Mann jetzt). Die Frau (falls sie hier mitliest: Hallo Nicole!) hatte schon mindestens eine Kurseinheit hinter sich und schien es gar nicht erwarten zu können, wieder im Wasser zu sein.
Es ging dann gleich los mit Strampeln. Klappte ganz gut und wenn man sich einmal vom Konzept der persönlichen Würde verabschiedet hat, dann kommt man sich auch nicht mehr so dämlich vor. Um das mal deutlichen zu machen:
Setzt mal einen Orang Otan unter Drogen und schmeisst ihn dann ins Wasser*. Dann die Musik aufdrehen. So ungefähr muss ich ausgesehen haben.
Die größten Schwierigkeiten hatte ich erstaunlicherweise nicht mit der Kondition, sondern mit der Koordination. Und mit den Krämpfen in den Oberschenkeln.
Heute Morgen komme ich mir vor wie ein altern Mann und die Schulkinder in der Bahn bieten mir einen Sitzplatz an.
Ich freue mich schon auf nächsten Mittwoch!
Schimis Jacke
14.10.2008 08:07 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Seltsamer Tag
13.10.2008 17:16 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Die Überschrift des Tages
13.10.2008 06:01 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Bukarest
12.10.2008 07:55 Abgelegt in: Aus dem
Leben |
Geknipst!
Vor kurzem flogen zwei Freunde und ich für ein paar
Tage nach Bukarest. Im Folgenden ein paar Eindrücke
aus dieser faszinierenden Stadt. Lesen Sie
mehr...
Stellenausschreibung Softwareentwickler
12.10.2008 07:50 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Lesempfehlung zur Bankenkrise
11.10.2008 21:29 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste | Polis
Beim Spiegelfechter gibt es einen schönen Artikel zur
Bankenkrise mit besonderem Augenmerk auf Island (wo
gerade alles den Bach runter geht). Titel des
Eintrages: "Der Kanarienvogel in der
Goldmine". Auch die Kommentare dazu sind
interessant!
Suchbild Bundeswehr
11.10.2008 20:28 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Hunde "online"
10.10.2008 06:14 Abgelegt in: Geknipst!
Seltsamer Werbebrief
09.10.2008 20:47 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Mal was Unterhaltsames aus der Rubrik "Pleiten, Pech
und Pannen":
Das Teil hier habe ich heute als Brief (!!!) auf den Schreibtisch bekommen (Unterschlängelung von mir).
Leider scheint die Blinkschrift irgendwie kaputt zu sein ... ob ich mir mal die neueste Brillensoftware installieren sollte?
Das Teil hier habe ich heute als Brief (!!!) auf den Schreibtisch bekommen (Unterschlängelung von mir).
Leider scheint die Blinkschrift irgendwie kaputt zu sein ... ob ich mir mal die neueste Brillensoftware installieren sollte?
Zitat des Tages
09.10.2008 05:37 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Aus einem lesenswerten Telepolis-Artikel über Plagiate:
Die Sache mit dem Attest gefällt mir besonders!
Im April 1818 veröffentlichte Symmes sein "Rundschreiben Nummer 1", das er der Einfachheit halber gleich "AN DIE GANZE WELT!" adressierte. Darin fasste er das Ergebnis neunjähriger Überlegungen zusammen: "Ich erkläre, dass die Erde im Inneren hohl und bewohnbar ist; dass sie eine Anzahl von festen konzentrischen Sphären enthält, eine innerhalb der anderen, und dass sie an den Polen 12 oder 16 Grad breit offen ist." Zur Sicherheit fügte Symmes ein ärztliches Attest an, das ihm seine geistige Gesundheit bestätigte. Er glaubte, dass es hinter einem Eisgürtel rund um die Pole ein warmes Meer gab, das direkt in die Öffnung zum Erdinneren floss. Und er war bereit, seine Theorie zu beweisen, wenn man ihm das Geld für eine Expedition gab. Symmes wollte zum Nordpol, weil seiner Überzeugung nach das Wasser dort in das Loch floss (und im Süden wieder herauskam), man also nur der Strömung zu folgen brauchte.
Die Sache mit dem Attest gefällt mir besonders!
Ein bisschen leiser
In letzter Zeit gibt es hier leider nur kurze
Einträge mit hauptsächlich Bilderchen drin. Sollte
ich Leser haben, die lieber längere Texte von mir
lesen, so bitte ich die hiermit um Entschuldigung.
Ich schreibe nämlich gerade einen richtig
langen Text und die Zeit, die ich bisher für die
"Wirre Träume"-Texte hatte, geht nun für einen Roman*
drauf.
* Das Projekt steht erst ganz am Anfang. Danke der Nachfrage.
* Das Projekt steht erst ganz am Anfang. Danke der Nachfrage.
Pyramidenbau
07.10.2008 05:26 Abgelegt in: Geknipst!
Kleiner Reichstag
06.10.2008 06:28 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Vor Ewigkeiten haben mal Dr. Flause und ich einen Ausflug nach Moers gemacht und auch den "Kleinen Reichstag" besucht.
Wofür ist der wohl bekannt?
Mmh?
Wieder da
05.10.2008 20:20 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Gibt es Leben hinter dem Krefelder Bahnhof?
02.10.2008 20:41 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Jugendlichensitzbank
02.10.2008 05:31 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Eine Sitzbank extra für Jugendliche! Die sitzen ja immer lieber oben auf der Rückenlehne als unten auf der "Sitz-"Fläche! Warum eigentlich? Ich meine, ich habe selbst auch immer lieber "oben" gesessen als unten!
Meine These: Man steht und sitzt ja häufig zu mehreren zusammen auf und um die Bank herum. Da gucken dann die Stehenden auf die Sitzenden runter und die Sitzenden müssen zu den Stehenden aufsehen. Nicht sehr schön!
Sitzt man aber auf der Lehne, ist man mehr oder weniger auf Augenhöhe!
Jetzt fehlen nur noch Jugendliche, die sich absichtlich unten auf die Fußabstellfläche setzen und dann von Meckeropas angepfiffen werden: "Setzt Euch mal richtig hin! Die Bänke sind extra ..."
Kein Kinderspielplatz
01.10.2008 05:56 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
