Unfreiwillige Blogpause
Mich hat nämlich eine dumme Krankheit flach gelegt. Erst hatte ich ja die Befürchtung, mein Untermieter wäre daran schuld - es handelt sich aber "nur" um eine Magen-Darm-Grippe. Allerdings habe ich es tagelang nur an den Rechner geschafft, um meine Krankmeldungen zu schreiben. Bloggen war absolut nicht drin.
Jetzt bin ich ganz, ganz leer.
Fühlt sich komisch an.
Ich leg mich wohl besser wieder hin.
Offizielle Inbetriebnahme der Kläranlage Menden-Bösperde
Bitte nicht wundern!
Es scheint wieder zu gehen.
Mein Fotodienst Zooomr hat wohl im Moment einige Probleme. Deswegen kann es sein, dass falsche Bilder angezeigt werden.
Ich hoffe, die reparieren das bald.
Tanz
Die schöne Frau im roten Kleid tanzte. Dunkle
Locken flogen, hin und her drehte sie sich. Die
Männer nahmen keine Notiz von ihr, tranken weiter und
riefen nach den Kellnern. Sie waren Besseres gewohnt,
Härteres. Sie wollten Schreie hören, sehen, wie sich
das Fleisch von den Knochen löste. Peitschen, Zangen
und zerbrechende Unschuld - das konnte sie noch
erregen. Aber eine schöne Frau in einem Kleid, dass
sogar bis zu den Knien ging - so etwas langweilte
sie.
Ich jedoch saß da und hatte mein Bier schon lange nicht mehr angerührt. Ihre schwarzen Augen, die olivenfarbene Haut, die fröhliche Bewegung. All das fesselte mich.
Ich saß noch da, als der Kellner zum Abkassieren kam.
Tierpark Hamm: Komischer Vogel
Tierpark Hamm: Stachelschweine
Tierpark Hamm: Nutrias
Tierpark Hamm
Es handelt sich um einen recht kleinen, familiär-gemütlichen Tierkpark der etwas altertümlichen Art. Leider sind die Gehege z.T. erschreckend klein. Besonders für die Großkatzen muss das Leben eine Qual sein, so wie sie durch die Käfige (!) tigern.
Ich habe einen Haufen Bilder gemacht, die ich jetzt nach und nach hier veröffentlichen werde. Leider kam meine Kamera nicht so gut mit den vielen Gitterstäben zurecht und das neue Gerät hat sich mir noch nicht ganz so erschlossen. Ausserdem hatte ich zum Knipsen nicht viel Muße, da ich ja nicht alleine im Tierpark war.
Trotzdem ist da vielleicht das eine oder andere nette Bildchen dabei.
Idylle
Morgens
Der Mann mir gegenüber nickt im Schlaf. Ein anderer Mann, gewandet in beflecktes Weiss, beisst in eine Papiertüte. Draussen zieht ein Villenviertel vorbei. Wo will es wohl hin
Im Hotel haben sie die Tische wohlig gedeckt für das Frühstückskaffee. Der Regen malt Striche an die Scheiben.
Wenn Johnny Cash singt, dann sind alle anderen still.
Kröterich
Kröterich stand am Straßenrand. Er war auf Kundschaft aus. Seinen Laich hatte er zu Hause angekettet, denn er wollte in Ruhe seinem Gewerbe nachgehen. Eine kleine Gaunerei hier, ein bisschen Drogenhandel da und jeden Mittwoch streckte er sein Hinterteil dem Zahlungswilligen hin.
Heute war ein schlechter Tag - niemand war scharf auf Kröterich. Heute Morgen hatte sich ein „Herr“ nach Laich erkundigt. Spezielle Bedürfnisse habe er damit. Viel Geld hatt er geboten. Kröterich hatte den „Herrn“ wütend fortgeschickt.
Doch jetzt dachte er an das Geld, das viele Geld.
Duisburg lag in Sachsen
Darin wird erwähnt, dass Duisburg damals zu Sachsen gehörte. Dass meine Heimat mal sächsisch war, wusste ich ja schon. Aber bis ins Ruhrgebiet ...?
Mosaik im Ehrenhof Düsseldorf
Froschenteich
Wir sitzen nebeneinander im brackigen Wasser. Der Tümpel hat sich wieder beruhigt. Der eine Frosch sieht mich an, ich schaue zurück. Dann bewege ich mich langsam um die eigene Achse und sehe die anderen Frösche. Ein verhaltenes Quaken. Eine Mücke nähert sich dem Tümpel, alle verharren gespannt.
Gestern ist ein Mann im Anzug zum Tümpel gekommen. Er torkelte und fiel zu uns hinein. Nun hat sich die Tümpel wieder beruhigt. Wir sitzen auf des Mannes Brust und Gesicht und warten auf die Fliegen.
Das Paradies liegt in Duisburg-Meiderich!
Wachstum!
Mehr Wachstum am Nordkap! Als großer Freund von Umsatzsteigerungen bin ich gefragt. Hart am Markt, den Blackberry locker an der Hüfte. Macht Euch mal stromlinienförmig, ihr knorrigen Bäume! Denkt immer daran: Wer sich nicht anpasst, kommt in den Kamin der Geschichte!
In der Geschichte werde ich sicher einen Platz haben. Als Visionär, als Führer, als Elite. Wenn ich Kacken gehe, staubt es Gold.
Die anderen betrügen sich selber, ich bin völlig ehrlich mit mir! Ich könnte auch jederzeit mit dem Zeug aufhören! Jederzeit!
Powerbook Blog ist ein Lesbenforum!
Die BILD-Zeitung denkt, das Powerbook Blog sei ein Lesbenforum!
Gnihihi.
Andere Generation
Die Frau vorne ist aber bitte blond. Ich habe „bitte“ gesagt!
Man hilft sich. Man kennt sich. Man empfiehlt sich. Gegenseitig.
Überflieger sammeln. Geld, Firmen, Frauen. Man kennt sich. Man betrügt sich.
Duisburg-Meiderich: Morgenröte
Rasen
Margaretenhof
Belgier! Immer diese Belgier!
Der Belgier will sich trennen. Trennen will er sich, der Belgier. Ob sich der Belgier trennt? Er mag sich nicht mehr, der Belgier. Mag sich nicht mehr sehen.
Pommes und Rotwein passen doch nicht zusammen! Ruft der Belgier. Deswegen will er sich trennen. Trennung ist es Belgiers neues Hobby.
Jetzt trennt er sich, der Belgier.
In Dings und Bumms.
Exzellenzinitiative
Ich ging die herbstliche Straße entlang, bog rechts ein und die energiegeladen die wenigen Stufen bis zum Büro. Dort holte ich sie ab - die Exzellenzoffensive. Sie fühlte sich seltsam an, eine Kugel mit schuppigen Tentakeln, die sich langsam über ihre Oberfläche bewegten. Warm in der Hand. Auf dem Weg zum Bahnhof hielt ich sie erst in der Hand, doch die Menschen sahen mich immer so komisch an. Irgendwann steckte ich die Exzellenzoffensive in die Jackentasche. Da rekelte sie sich genüsslich. Wahrscheinlich gefiel es ihr dort im Dunkeln.
Am Bahnhof begegnete ich Frau Hentla. Sie wurde von einer mir unbekannten Dame zum Hauptausgang geleitet. Dabei schrie Frau Hentla im Wahn. „HALLO!! HALLO!! HALLO!!“ brüllte sie. Ich ging schnell weiter. Frau Hentla hatte vor mir auf die Exzellenzoffensive aufgepasst.
Männer entsorgen Müll, um mehr Platz für Schrott zu schaffen.
Stille Wasser sind tief
Die Welt war von Untoten überrannt. Ob die Menschen, die sich in der alten Lagerhalle verbarrikadiert hatten, die letzten Lebenden waren, wussten sie nicht. Beim Kampf gegen die Zombies hatten sie sämtliche Munition verschossen und nun vegetierten sie hinter Holzbalken und Eisenstangen. Nur ein paar Oberlichter ließen Licht herein.
In der Lagerhalle hatte sich eine kleine Gesellschaft gebildetet, mit Hackordnung und allem. Da war zum Beispiel die Hure, die sich Essen und Sicherheit mit ihrem Körper erkaufte. Da war der kleine, warzige Intrigant, der Herr der letzten Drogen war. Und da natürlich der starke Mann, der ein Messer trug und sich nahm, was er wollte. Ganz am unteren Ende der Leiter war der kleine Herr Meyer in seinem Kordanzug. Er versteckte sich im Schatten der Container und fraß heimlich die Reste von den Tellern der anderen. Auch aß er Müll.
Einmal jedoch, als der starke Mann den Inhalt einer Büchse genoss, kam die Hure an ihn an. Sie hatte großen Hunger und verführte ihn. Damit er besser in sie hineinstossen konnte, legte der starke Mann sein Messer auf den Tisch. Das sah der kleine Herr Meyer. Blitzeschnell griff er sich die Waffe und stieg auf den Tisch. Bevor noch einer reagieren konnte, geschah ein Wunder: Herr Meyer, der kleine Meyer erhob sich in die Luft! Ein Vogel! Herr Meyer war ein Vogel! Erst mühsam flatternd, dann immer kräftiger schlug mit seinen Flügerln und flog durch ein geborstenes Fenster nach draussen. Dort sah er den überwucherten Park, die im Schlaf liegende Stadt. Und die Sonne! Die Sonne!
Der Vogel Meyer drehte eine Runde und sah eine Herde Rentner über die Wiese laufen. Weiter und weiter zogen sich seine Kreise und mit scharfen Augen besah Vogel Meyer die Welt.
“Leben! Die Menschen leben!“ rief Herr Meyer vom Dach der Lagerhalle. Die Menschen dort unten vernahmen die Sensation. „Die Untoten sind fort! Lebende Menschen erwarten uns! Die schlimme Zeit hat ein Ende!“ Da erfasste Mut und Lust die Menschen und sie begannen, die schwerzen Balken von den Toren zu nehmen, sie rissen die Barrikaden nieder und öffneten die Türen. Richtige Menschen würden sie erwarten! Keine verfaulenden, staksigen Untoten! Hoffnungsvoll stürmten sie ins Freie.
Herr Meyer saß auf dem Dach der Halle und sah zu, wie die Hure, der Warzenzwerg und alle anderen von den Zombies zerfleischt wurden. Der starke Mann starb zuletzt.
Hier war mal der Irish Pub von Duisburg
Baustelle Innenstadt Duisburg
Rindfleischsuppe
Freundliche Übernahme
Das Kindchen war ungefähr drei Jahre alt, als seine
Mutter starb. Kindchen und sein Vater waren nun
alleine. Kindchen weinte lang und oft. Da auch die
Betreuung des Kindes gewährleistet sein musste,
bestellte der Vater ein Replikat der Mutter. Es wurde
drei Monate später geliefert. Kindchen freute sich
sehr und der Vater konnte sich wieder voll auf den
Beruf konzentrieren. Die Replikantenmutter versorgte
das Kind, spielte mit ihm, herzte und tröstete. Das
Kind wurde vier.
Der Vater arbeitete viel, aber gab seinem Kind so viel Liebe, wie nur möglich. Das war dann wohl irgendwann zuviel und er erlag einem Herzinfarkt.
Sein Replikant stand sogar schon nach zwei Monaten vor der Tür. Das Kindchen freute sich und ließ sich von seinen Eltern ins Bettchen bringen, den Teddy im Arm.
Der kleine Park
Der kleine Park liegt still und friedlich da. Bewacht wird er vom Ulanen.
In seinem Schutz räkelt sich die Schönheit aus den fernen Landen. Bitte nicht zu nahe treten! Sie ist ein bisschen in die Jahre gekommen und auch Vögel haben auf sie drauf gekackt. Irgend etwas fehlt ihr. Die Heimat?
Der kleine Park macht sich bettfertig für den Winter. Seine Beete liegen wie Gräber.
Hackmann
Dann kam ihm eine Eingebung. Er verließ den Bahnhof und lief hinaus in die Nacht. Er lief und lief. Irgendwann hatte er die Lichter der Stadt hinter sich gelassen und blickte hinauf in den Sternenhimmel. Millionenfach glitzerte es zu ihm hinab. "Freundlich, diese Sterne!" dachte Hackmann und "Ob da oben noch andere sind wie wir?"
Hackmann kratzte sich die Kinne. Nachdenklich schnüffelte er an seiner Hand und überlegte, was der große Bär wohl für Schenkel habe.
Fernsehgucken 2: Neo-Liberal-Sendungen
Fernsehgucken 1: Kochsendungen
Seitdem wir einen DVBT-Stick am großen Rechner haben, gucken wir auch ab und an in die Glotze. Jetzt gucken wir "Unter Volldampf". Da kochen ein paar Amateure in der "Olive" in Erkrath-Hochdahl für die Stammgäste des Restaurants.
Für uns lustig, dass wir ja mal in Erkrath gewohnt haben und bei einer Veranstaltung im Lockschuppen auch an der Olive vorbeigestapft sind.
Die Sendung finde ich übrigens langweilig.
Klimper-Klamper zwischendurch
Der Prospero ist übrigens kränkel-krank. Gute Besserung auch auf diesem Wege!
Was täten die Kranken nur ohne Internet ...
Ethno-Brunnen in Düsseldorf
Meergott
Über dem Schaum des Meeres schweben sie, die Schönen. Sie singen vom Anfang, von der kalten, nassen Mutter allen Lebens. In ihrer Mitte entsteigt der König dieses Meeres der Flut. Tentakel sind seine Arme, von Algen sein Haar.
Hans steckt halb im Wasser. Sein Fell saugt sich voll. Er schaut auf das Meer hinaus, auf den grünen Herrn.
Der spricht. Wie Rauschen war seine Stimme.
"Nun hast Du mich also endlich gerufen." Sagte er.
"Ich bin gekommen, um meine Schulden einzutreiben." Sagte Hans. Leise.
Feierlaune oder Frustsaufen? Der Kontoauszug verrät es!
Neue Kategorie: Geknipst!
Affenkönigs Diener
Mit den Füssen nach oben hängt der Diener des Affenkönigs. Die Hände auf dem Rücken zappelt er wie ein Wurm am Haken. Was schneiden wir zuerst ab? Oder lieber Feuer?
Wir entscheiden uns für einen schnellen, klaren Schnitt.
Versaute Säcke
Ekelwesen
Doch seine Stimme war süss, süss wie Milch und Honig. Die Menschen gaben ihm Geld, die Richter ließen sich erweichen.
„Lasst die Kinder zu mir kommen!“ sagte er leise und lächelte. Der Rattenfänger von Pornohausen.
Duisburg Hauptbahnhof
Erleuchtung am Morgen
Das ist der Buddismus der Müdigkeit.
Very Unimportend Persons
Ich stand langsam auf, ging zum Kühlschrank holte eine weitere Runde Bier. Dabei fiel mein Blick auf die staubige Stelle, wo mal der Fernseher stand.
Werner ärgerte sich, dass „Paris Hilton“ nicht im Duden steht.
Geschäftsideen
Der eine Mann drehte sich zu dem anderen Mann um. „Gehen wir,“ sprach er weiter „unser Heli hubt bald ab!“
Am frühen Morgen
Die wenigen Menschen, die so früh in der frostigen Stadt unterwegs waren, gingen schnell, schnell zum Bäcker, schnell zur Bude, schnell nach Hause.
Rattenklatscher knisterte in den Taschen mit seinem Tabaksbeutel. An der roten Ampel drehte er sich flugs eine Zigarette. Er inhalierte tief. Der Rauch reizte den Morgenschlund. Rattenklatscher ließ den Qualm entweichen, guckte zum roten Männlein.
Das war sein Morgen! Das war seine Stadt!
Vorzeichen!
Mein Lieblingszitat
Ich glaube, dass hatte ich schon mal irgendwo. Gefällt mir aber so sehr, dass es auch hier hin gehört:
Im Juni 2003 fand ein Sicherheitsbediensteter des Stuttgarter Flughafens im Handgepäck der Band einen 45 cm langen Dolch, der in den Spazierstock des Sängers eingearbeitet war. Obwohl der Dolch nach Angaben der Band zum Bühnenoutfit gehörte, ließ sich ein Freund der Band ersatzweise verhaften und später gegen Kaution wieder freilassen. Happy-Tom kommentierte den Vorfall wie folgt: „In was für einer Welt leben wir, in der Männer mit langem schwarzen Haar und langen schwarzen Bärten keine 45-cm-Dolche mehr in Flugzeuge mitnehmen können?"
Quelle: Wikipedia
Ein komischer Automat
Treffen am See
So musste es also im Paradies gewesen sein: Einfache Möblierung, Bier, schnelle Bedienung, große Schnitzelportionen, guter Ausblick auf den See. Die Athmosphäre war schrammelig-warm.
Das Bier kam an den Tisch. Ich bestellte auch nach. Der liebe Gotte nahm einen ordentlichen Zug. Mir gefiel, wie der Schaum in seinem Bart hängen blieb. Ich fragte ihn, ob er wohl Harry Rowohlt nach seinem Ebenbild erschaffen hätte. Der liebe Gott hob eine Braue, dann lachte er schnaufend.
Dann sang er leise: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht, um uns zu verderben …“
Ich bestellte Aquavit für uns beide.
DVB-T
Bahnhof
Nächtlicher Besuch
Ich sprach ihn an, was er in unserer Wohnung treibe, so mitten in der Nacht. Er entschuldigte sich für die Störung, es täte ihm sehr leid, aber er müsse nun mal nachts hier hin, um seine Post abzuholen. Die Post sei sehr wichtig, denn er sei Vorsitzender des Verbands der Berufskommentatoren. Man wolle die Kommentarszene endlich auf eine professionelle Grundlage stellen und sich von diesen Hobbykommentatoren absetzen.
Das sei ja schön und gut, entgegnete ich ihm, doch ich müsse am nächsten Tag früh raus und brauche meinen Schlaf.
Der Mann verneigte sich und balancierte fort in die Dunkelheit.
Der schönste Tag ihres Lebens
Der Kutscher lachte brüllend und hieb mit seiner Peitsche auf die Pferde ein. Die schrien vor Schmerz, roter Schaum floss aus ihren Mäulern. Sie fuhren auf der Mittelspur. Ein Touran überholte sie, Kinder klebten an den Scheiben und lachten die Kutsche an. Der Kutscher wandte sich ihnen zu. Seine Zähne gebleckt wie ein Totenschädel, die Augen nur noch schwarze Murmeln. Dann schaute er wieder nach vorne und ließ seine Peitsche sprechen.
Die Kinder lachten dann nicht mehr.
Die Kutsche beschleunigte weiter und wechselte auf die linke Spur, dem Touran hinterher.
Es sollte der schönste Tag ihres Lebens werden.
Heimweg-Gedicht aus der vollen Bahn
Im Dunkeln
Die alte Mutter Beimer gefiel mir besser. Die taugte nicht zwar nicht für den Spind, aber im alten Deutschland blieb der Mann zu Hause.
Herbst in Duisburg-Meiderich
Begegnung
Ich rollte mich auf den Rücken und schnappte nach Luft. Geschafft! Noch dieses eine Mal!
Später im Supermarkt traf ich dann den Mann mit der blauen Nase. Er holte sich seine tägliche Ration aus sieben Dosen Weizenbier.
Ich konnte ihn gut verstehen.
Panzer
Das Ende
Ich atmete schwer, einen Triumph im Herzen. Ausgesaugt hatte er mich, von meiner Energie gelebt wie ein Vampir. Stunden um Stunden um Tage hatte er mich in seinen Bann gezogen.
Doch jetzt war Schluß damit! Ich stieß den Fernseher um, er krachte zu Boden. Dann wandte ich mich um, stürmte durch die Tür nach draussen. Nach draussen, in eine neue Welt.



















