May 2008
Grau
30.05.2008 09:12 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Reif liegt auf den Dächern. Grau ist die Farbe der
Saison. Grau ist friedlich. Die Siedlung erwacht und
hinter Glas rühren die Mütter im Kakao. Die Kinder
versuchen sich anzuziehen.
Das ist die Erotik des Waschbetons.
Das ist die Erotik des Waschbetons.
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Unheil in dern Straßen
29.05.2008 05:48 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir sind zu Gast in einer Familien-WG. Viele kleine
Kinder gibt es hier.
Die schlafen jetzt, denn es ist tiefe Nacht. Der Morgen will schon kommen, doch noch ist seine Zeit nicht gekommen. Wir stehen im Zimmer, da höre ich Geräusche von draussen. Ich gehe zum Fenster und sehe auf die leere Straße hinunter. Da sehe ich Lichter. Fackeln. Die Soldaten des Todes kommen und reiten auf ihren Pferden durch die Stadt. Ich erkenne Uniformen der unterschiedlichen Epochen. Viele sind blutverschmiert. Alle sind tot.
Der Tag ist gekommen, die Toten stehen auf aus ihren Gräbern. Ich suche fieberhaft nach einer Waffe. In der Küche finde ich ein großes, langes Messer. Das stecke ich mir in den Gürtel. Dann wecken wir den Kleinen. Ich sage ihm, dass wir ihn lieben und dass er ab jetzt immer - immer! - bei uns bleiben soll. Langsam kommt Leben in die Wohnung. Junge Mütter wollen mit ihren Kindern zur Spielgruppe. Ich renne durch die Zimmer und spähe nach draussen. Ist es soweit?
Draussen bricht der neue Tag an. Alles scheint normal, nur sehr ruhig. Dann luge ich durch den Türspion und erschrecke: Im Hausflur wabert eine dunkle Masse aus Armen und Gesichtern. Sie stehen vor der Tür!
Die Mütter wollen jetzt los, ihre Babies krähen. Ein alter Opa kommt in die Diele. Er meint, wir sollten bald die Türe öffnen und die Untoten hereinlassen. Es wäre Zeit. Vorher kriegen aber alle noch die Haare geschnitten. Man will ja ordentlich aussehen.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich jeden Morgen bin, dass die Sonne aufgeht!
Die schlafen jetzt, denn es ist tiefe Nacht. Der Morgen will schon kommen, doch noch ist seine Zeit nicht gekommen. Wir stehen im Zimmer, da höre ich Geräusche von draussen. Ich gehe zum Fenster und sehe auf die leere Straße hinunter. Da sehe ich Lichter. Fackeln. Die Soldaten des Todes kommen und reiten auf ihren Pferden durch die Stadt. Ich erkenne Uniformen der unterschiedlichen Epochen. Viele sind blutverschmiert. Alle sind tot.
Der Tag ist gekommen, die Toten stehen auf aus ihren Gräbern. Ich suche fieberhaft nach einer Waffe. In der Küche finde ich ein großes, langes Messer. Das stecke ich mir in den Gürtel. Dann wecken wir den Kleinen. Ich sage ihm, dass wir ihn lieben und dass er ab jetzt immer - immer! - bei uns bleiben soll. Langsam kommt Leben in die Wohnung. Junge Mütter wollen mit ihren Kindern zur Spielgruppe. Ich renne durch die Zimmer und spähe nach draussen. Ist es soweit?
Draussen bricht der neue Tag an. Alles scheint normal, nur sehr ruhig. Dann luge ich durch den Türspion und erschrecke: Im Hausflur wabert eine dunkle Masse aus Armen und Gesichtern. Sie stehen vor der Tür!
Die Mütter wollen jetzt los, ihre Babies krähen. Ein alter Opa kommt in die Diele. Er meint, wir sollten bald die Türe öffnen und die Untoten hereinlassen. Es wäre Zeit. Vorher kriegen aber alle noch die Haare geschnitten. Man will ja ordentlich aussehen.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich jeden Morgen bin, dass die Sonne aufgeht!
Siebtes Duisburger Bloggertreffen
28.05.2008 20:17 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Die Planungen laufen. Kommt zu Prospero und seht,
Leute!
Brigitte
28.05.2008 07:11 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Hä? Was pflückt die da? Fliegenpilze?
"Das Glück hat 24 Stunden mit der
Brigitte-Fliegenpilz-Diät"?
Steht der Fliegenpilz nicht unter Naturschutz?
Ausserdem ist er ziemlich
giftig!
Fischchen
27.05.2008 06:29 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Der Blick ins Aquarium ließ mich erschauern: Die
beiden Fische hatten Nachwuchs bekommen und nun
fraßen sie nach und nach ihre eigenen Kinder auf.
Fett und groß wurden die beiden, träge schwammen sie
durch den engen Glaskäfig. Das wurde ihnen zum
Verhängnis. Einige ihrer Nachkommen nämlich
verschlangen nämlich schnell einige ihrer Geschwister
und fraßen dann die Elternfische. Dann stürzten sie
wild kopulierend in den Kies.
Ströme von neuen Fischen ergossen sich ins Wasser. Einige schillerten farbig bunt, andere waren schwarz-weiss, so wie Kühe.
Was tun?
Ströme von neuen Fischen ergossen sich ins Wasser. Einige schillerten farbig bunt, andere waren schwarz-weiss, so wie Kühe.
Was tun?
Im Pool
25.05.2008 13:22 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Das Wasser war angenehm kühl. Wir saßen im Pool, F.
und ich, und genossen kaltes Bier. Da draussen
brannte die Sonne auf den Rasen. Kleine Kinder
streiften ihre Windeln ab und Mütter liefen
kreischend hinter ihnen her, die Sonnenmilch im
Anschlag.
F. machte uns noch zwei Bier auf. Wir prosteten uns zu und ich sank bis zum Kinn ins Wasser. Dann tranken wir.
Sommerträge.
F. machte uns noch zwei Bier auf. Wir prosteten uns zu und ich sank bis zum Kinn ins Wasser. Dann tranken wir.
Sommerträge.
Am Leben bleiben
21.05.2008 07:13 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Morgens ...
20.05.2008 06:16 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wenn Sie nichts tun wollen, dann tun Sie es nicht hier.
19.05.2008 21:04 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Pfingstmontag in Meiderich
17.05.2008 09:13 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Es ist früh am Morgen. Kaum jemand ist unterwegs. Die
Autos schlafen noch. Nur ein paar Frauen führen ihre
Hunde Gassi. Warum nur Frauen? Liegen die Kerle noch
besoffen im Bett?
Die Straßen sind leer ... Lesen Sie mehr...
Die Straßen sind leer ... Lesen Sie mehr...
Großstadt
16.05.2008 06:46 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Reingelegt!
15.05.2008 06:22 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Pflicht
14.05.2008 06:40 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Ketten rasselten. Es roch nach Schweiß und Urin.
So war das eben im Sicherheitsbereich Gewahrsam 3.
Ein Mann lag in der Ecke und wimmerte. Seine Haut war
schwarz, sein Blut war rot. Meyer ging zu ihm hin und
schlug in wieder mit dem Stock. Hart und schnell.
Meyer konnte das gut. Bald würde der Mann am Boden
sein Geständnis ablegen. Er musste. Immerhin mussten
wir unser Soll erfüllen. Befehl ist Befehl. Meyer
redete auf den Mann ein, leise und sanft. Dann schlug
er wieder. Das war seine Masche.
Ich war nicht ganz bei der Sache. Ich dachte an die kleine Linke, die man uns auch noch gebracht hatte. Die würde uns nachher mehr Spaß machen.
Ja, so ging es zu, damals, im Sicherheitsbereich Gewahrsam 3.
Irgendeiner musste den Job ja machen.
Ich war nicht ganz bei der Sache. Ich dachte an die kleine Linke, die man uns auch noch gebracht hatte. Die würde uns nachher mehr Spaß machen.
Ja, so ging es zu, damals, im Sicherheitsbereich Gewahrsam 3.
Irgendeiner musste den Job ja machen.
Nachtrag Industriedenkmal
13.05.2008 06:09 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Wenn man mal zusammen sitzt
12.05.2008 08:21 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir saßen allesamt in der Küche. Ich stritt mich mit
den Älteren über Chinesische Pflaster. W. schwörte
auf die "Streifen", die man im China-Restaurant
kaufen konnte. Da sei Cummin drin. Ich spielte mal
wieder den Skeptiker und hielt dagegen, was ich
letztens im Deutschlandradio gehört hatte: Die
Wirkung von Cummin sei umstritten und auch die Dosis
in den Chinapflastern sei viel zu gering. W. bestand
aber auf der Wirkung, er habe vor kurzem mit einem
"Lappen" erfolgreich Kopfschmerzen bekämpft.
"Placebo!" zischte ich ihn an.
Abends waren die Älteren gegangen und ich musste meine Nerven beruhigen. Also defragmentierte ich die Festplatte meines Rechners. Zugriffsrechte reparieren, alte Dateien löschen. So, jetzt lief der Rechner wieder schneller!
"Placebo!" zischte ich ihn an.
Abends waren die Älteren gegangen und ich musste meine Nerven beruhigen. Also defragmentierte ich die Festplatte meines Rechners. Zugriffsrechte reparieren, alte Dateien löschen. So, jetzt lief der Rechner wieder schneller!
Aussenseiter
10.05.2008 07:40 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Duisburg-Meiderich: Industriedenkmal - Kein Spielgerät!
09.05.2008 08:36 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Gaaaanz früh
08.05.2008 06:13 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Obwohl ich doch so schwer bin, erfasst mich eine
Leichtigkeit. Es hat geregnet, der Parkplatz glitzert
im Licht der Laternen. Ein Bully steht da mit
laufendem Motor. Sein Aufpuff lässt Dampf in die
Kälte aufsteigen. Der Fahrer ist schnell ins Büro,
sich eine Unterschrift zu holen.
Wieviel Uhr haben wir?
Es müsste nach vier sein.
Wieviel Uhr haben wir?
Es müsste nach vier sein.
Duisburg-Meiderich: Leerstand
03.05.2008 19:16 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Duisburg-Meiderich: Sitzgelegenheit hinter Gittern
02.05.2008 18:19 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr