Mar 2008
Paprika aus Israel
31.03.2008 20:02 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Wolfgang Schäuble sein Fingerabdruck
30.03.2008 15:24 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Der Chaos-Computerclub ist an einen Fingerabdruck von Wolfgang
Schäuble gekommen und hat ihn in ihrer
Zeitschrift "Datenschleuder"
veröffentlicht. Dem aktuellen Heft liegt sogar
eine Schablone bei ...
... ob jetzt gewisse Personen merken, dass technische Maßnahmen wie die Datensammelei der Behörden unserer Sicherheit eher schaden als nutzen?
... ob jetzt gewisse Personen merken, dass technische Maßnahmen wie die Datensammelei der Behörden unserer Sicherheit eher schaden als nutzen?
Jetzt mit Rating
29.03.2008 18:12 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Haloscan, der Dienst, wo man hier drüber Kommentieren
tut, bietet jetzt auch eine Rating-Funktion für die
einzelnen Blogeinträge an. Ich habe das mal
ausprobiert (ging mit einem Klick).
Bitte nutzt diese Funktion, um mir zu zeigen, welche Beiträge Gefallen finden und welche nicht.
PS: Wer mag, kann ja bei diesem Eintrag hier mal üben.
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Rascheln
29.03.2008 11:17 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Klappen an der Wand gehen auf und die Autoren
kriechen heraus. Sie flüstern mir zu von Agenten,
Banditen, rauchenden Colts. Männer mit Flügeln
durchziehen ihre Geschichten, Trolle und Götter. Wenn
sie fertig sind, fallen die Autoren von mir ab wie
totes Laub. Von manchen bleibt etwas an mir kleben.
Ärger
27.03.2008 11:17 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die saugen mir noch mal das Mark aus den Knochen mit
ihrem Scheiss. Kommen angeschissen mit ihrem Krieg,
andauernd kommen sie angeschissen. Immer wieder muss
ich die Riemen straffen und die Trommel rühren.
Ich fahre an der guten Stube vorbei. Sie ist seit Jahren unberührt, traurig schaut die Puppe aus Porzellan. Schon lange wollte ich die Mumien vom Teppich entfernen. Aber die lassen einen ja nicht in Ruhe!
Ich fahre an der guten Stube vorbei. Sie ist seit Jahren unberührt, traurig schaut die Puppe aus Porzellan. Schon lange wollte ich die Mumien vom Teppich entfernen. Aber die lassen einen ja nicht in Ruhe!
Einkauf
26.03.2008 11:16 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Ich fahre um die Ecke. Auf der rechten Seite die
graue Wand der alten Lagerhalle, darin wie ein Mund
der Eingang zum Getränkemarkt.
Links erstreckt sich ein gigantischer Platz zum Parken. Dahinter die Weite der Brache.
Der Parkplatz ist vollkommen leer, trotzdem parke ich akurat wie Zikkurat. Der Wind greift mir an die Hose, während ich zum Getränkemarkt gehe. Frecher Wind!
Der Chef des Marktes ist ein alter Mann. Er und sein tumber Gehilfe lächeln. Ich nehme mir einen der flachen Einkaufswagen und wuchte Kästen auf ihn drauf. Bier, Bier und Bier.
An der Kasse sage ich zu dem alten Mann: "Nicht gerade viel los hier, was?" - "Naja," er wackelt ein bisschen mit dem Kopf während er antwortet "wir machen den meisten Umsatz mit Bestellungen."
Ich nicke verstehend, bezahle und schiebe mein Wägelchen nach draussen. Am Auto hebt mir der tumbe Gehilfe das Bier in den Kofferraum.
Ich gebe ihm Trinkgeld.
Links erstreckt sich ein gigantischer Platz zum Parken. Dahinter die Weite der Brache.
Der Parkplatz ist vollkommen leer, trotzdem parke ich akurat wie Zikkurat. Der Wind greift mir an die Hose, während ich zum Getränkemarkt gehe. Frecher Wind!
Der Chef des Marktes ist ein alter Mann. Er und sein tumber Gehilfe lächeln. Ich nehme mir einen der flachen Einkaufswagen und wuchte Kästen auf ihn drauf. Bier, Bier und Bier.
An der Kasse sage ich zu dem alten Mann: "Nicht gerade viel los hier, was?" - "Naja," er wackelt ein bisschen mit dem Kopf während er antwortet "wir machen den meisten Umsatz mit Bestellungen."
Ich nicke verstehend, bezahle und schiebe mein Wägelchen nach draussen. Am Auto hebt mir der tumbe Gehilfe das Bier in den Kofferraum.
Ich gebe ihm Trinkgeld.
Herr Schmink in Nöten
25.03.2008 12:25 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Geschmeide, überall Geschmeide! Das Büro war festlich
geschmückt und mitten drin stand ein kapitales
Doppelbett. Herr Schmink lag darin und zappelte
nervös. Er versuchte, sich krankhaft auf seine
Notizen zu konzentrieren, während neben ihm die
schöne Frau Meiermüllerschulze lag und in ihr
Mobiltelefon flüsterte.
Er nahm seinen Kugelschreiber und drückte auf den Knopf oben. Wieder und wieder drückte er. Klick. Klick. Klick. Dann versuchte er, zu schreiben. Klick. Krakelkrakel.
Frau Meiermüllerschulze beendete ihr Gespräch und sah ihn an. Augen wie ein Reh, Haut wie Alabaster. Herrn Schmink brach der Schweiß aus.
Er nahm seinen Kugelschreiber und drückte auf den Knopf oben. Wieder und wieder drückte er. Klick. Klick. Klick. Dann versuchte er, zu schreiben. Klick. Krakelkrakel.
Frau Meiermüllerschulze beendete ihr Gespräch und sah ihn an. Augen wie ein Reh, Haut wie Alabaster. Herrn Schmink brach der Schweiß aus.
Ach!
24.03.2008 08:11 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Landschaftspark Duisburg-Nord: Idylle mit Mülleimer
23.03.2008 17:48 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Landschaftspark Duisburg-Nord: Überwuchert
22.03.2008 07:30 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Die Gruft
21.03.2008 07:54 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Treppe hinunter, in die Dunkelheit. Jeder trägt
eine Fackel. Sie rauchen ein wenig und unsere
Schatten tanzen an den Wänden einen irren Tanz.
Überall Zeichnungen. Mischwesen, Dämonen, Götter.
Magische Zeichen. Wir konzentrieren uns auf den Weg.
Stufe um Stufe geht es tiefer in den Fels. Ich starre
gebannt auf den Nacken von Achmed vor mir.
Gekräuselte, schwarze Haare auf brauner Haut. Ich
kann ihn auch ein wenig Riechen, den guten Achmed.
Schweiss, Knoblauch und kalter Zigarettenrauch
übertünchen den muffigen Kellergeruch. Es war ein
langer Tag da daussen. Hinter mir höre ich das
Schnaufen des dicken Earl. Er wollte unbedingt mit in
die Gruft.
Wir durchschreiten das Tor. Gesichert wird es durch ein Katzenauge über dem Giebel.
Die Gruft ist überraschend groß - und hoch. Ein Dom im Fels. In der Mitte des runden Raumes liegt, direkt auf einem Pentagramm, der tote Magus. Sein Skelett sieht aus, als wäre es mit Leder bespannt.Der Earl schnappt nach Luft und Achmed beginnt etwas zu Murmeln, vielleicht ein Gebet.
Der Magus dreht seinen Kopf und sieht uns Eindringlinge an.
Wir durchschreiten das Tor. Gesichert wird es durch ein Katzenauge über dem Giebel.
Die Gruft ist überraschend groß - und hoch. Ein Dom im Fels. In der Mitte des runden Raumes liegt, direkt auf einem Pentagramm, der tote Magus. Sein Skelett sieht aus, als wäre es mit Leder bespannt.Der Earl schnappt nach Luft und Achmed beginnt etwas zu Murmeln, vielleicht ein Gebet.
Der Magus dreht seinen Kopf und sieht uns Eindringlinge an.
Landschaftspark Duisburg-Nord: Noch immer kocht das Eisen
20.03.2008 05:53 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Gladiator
19.03.2008 05:26 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Gesucht!
18.03.2008 06:42 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Kälte
17.03.2008 08:00 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Licht und Schatten
16.03.2008 08:39 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Aaargh!
15.03.2008 21:30 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Rituale
15.03.2008 07:01 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Sie legten Früchte und Nüsse auf den Toten, als
Proviant für die lange Reise. Das Kind bekam ein
Tierchen aus Knochen in die Hand.
Andere bohrten Löcher in die Schädel der Verstorbenen, damit der Kopfgeist entfleuchen kann. In den heissen Gegenden türmten sie Scheiterhaufen auf und verbrannten die Leichen ihrer Angehörigen. Der Rauch stieg auf zu den Göttern im Himmel.
Wieder andere begruben ihre Toten in Hallen aus Stein. Konserviert und eingemullt sollten sie warten auf die Ewigkeit.
In Löchern hocken sie, trocken und verkrümmt. In Tongefässe eingebacken. Im Meer versenkt. Vergraben und verscharrt. Vertrocknetes Fleisch. Knochen über Knochen.
Andere bohrten Löcher in die Schädel der Verstorbenen, damit der Kopfgeist entfleuchen kann. In den heissen Gegenden türmten sie Scheiterhaufen auf und verbrannten die Leichen ihrer Angehörigen. Der Rauch stieg auf zu den Göttern im Himmel.
Wieder andere begruben ihre Toten in Hallen aus Stein. Konserviert und eingemullt sollten sie warten auf die Ewigkeit.
In Löchern hocken sie, trocken und verkrümmt. In Tongefässe eingebacken. Im Meer versenkt. Vergraben und verscharrt. Vertrocknetes Fleisch. Knochen über Knochen.
Frank Goosen im WDR2-Montalk
14.03.2008 19:25 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Fundstücke
aus Omas Kiste
Wer sich für das Ruhrgebiet interessiert, dem sei die
WDR-Montalk-Sendung mit Frank
Goosen empfohlen. Frank Goosen hat ja bei
mir seit Thresenlesen einen mittleren Felsen im
Brett und er spricht über das "Revier" ohne zu
sehr auf der lokalpatriotischen Schiene zu
fahren.
Anhören!
Anhören!
Mal das Zebra Lüften!
13.03.2008 17:26 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Energie am Morgen
12.03.2008 05:30 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Ich möchte nicht im Bett bleiben! Ich möchte
aufstehen, raus in die Welt! Kalter Wind um die
Beine, die Nase schnuppernd in die Luft gereckt! Auf
zu neuen Geschäften! Das Büro wartet. Fort mit den
trüben Gedanken an den Mond und an die Liebe! Schnell
einen Kaffee Togo schlürfen und dann den PC
einschalten. Headset auf und Outbound!
Diese neuen Tabletten sind wirklich gut!
Diese neuen Tabletten sind wirklich gut!
DDSS
11.03.2008 05:20 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Frisch kopfklistiert ließ er sich noch die tiefsten
Falten zuspachteln und ging auf die Bühne, mal eben
ein paar Deppen vernichten. Er sah sich die
Hampeleien dieser Verlierer an und laß dann ein paar
Sprüche vom Teleprompter ab. Einem arbeitslosen
Schwachstromelektriker platzte fast die Rübe und so
einem Hühnchen ohne Ausbildung fing glatt an zu
heulen. Die würde er sich nachher in der Garderobe
vornehmen. Erst, wenn man ihnen auf den Rücken
scheisst, sind sie zufrieden, dachte er irgendwo
hinter seinem Frühlingsrollengesicht und kratzte
seinen alten Knickesack.
Schöner Tippfehler
10.03.2008 21:00 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Stadttheater Duisburg
09.03.2008 09:46 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Cyber
08.03.2008 17:03 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Spielewelt, in der wir uns befanden, war komplett
in einer Sprache programmiert, die "Cola" heisst.
Eine kleine Dampflok zog unseren Wagen durch die Ebene. Die Ebene lag da, grün und und am Rande leicht hügelig.
Die Entwickler erklärten uns ausführlich, wie viel Arbeit die Programmierung sei. Ein fliegender Pinguin zum Beispiel bestand aus hunderten von Einzelobjekten, darunter auch Dinger, die kleine Raketen aussahen.
Der Zug blieb quietschend vor einem Schuppen stehen. Die großen Flügeltüren öffneten sich und das Waffenlager kam zum Vorschein. Wir stiegen aus dem Wagen und bedienten uns. Auf dem Rückweg zogen wir einen Raketenwerfer hinter uns her.
Man weiß ja nie.
Eine kleine Dampflok zog unseren Wagen durch die Ebene. Die Ebene lag da, grün und und am Rande leicht hügelig.
Die Entwickler erklärten uns ausführlich, wie viel Arbeit die Programmierung sei. Ein fliegender Pinguin zum Beispiel bestand aus hunderten von Einzelobjekten, darunter auch Dinger, die kleine Raketen aussahen.
Der Zug blieb quietschend vor einem Schuppen stehen. Die großen Flügeltüren öffneten sich und das Waffenlager kam zum Vorschein. Wir stiegen aus dem Wagen und bedienten uns. Auf dem Rückweg zogen wir einen Raketenwerfer hinter uns her.
Man weiß ja nie.
Düsseldorf: Über den Dächern der Stadt
07.03.2008 22:59 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Die Katze auf dem kalten Blechdach! Mit einem
Kollegen war ich mittags mal Einkaufen am Wehrhahn.
Mit dem Brummbrumm. Das Parken auf dem Dach eines
Hauses war für mich mal was ganz Neues. Lesen Sie
mehr...
Blogblogblog
07.03.2008 22:57 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Schwer
07.03.2008 06:28 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Ausflug nach Bochum-Dahlhausen, Teil 2
06.03.2008 05:59 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Hier der zweite Teil des Ausflugsberichts!
Lesen Sie
mehr...
Physik
05.03.2008 06:10 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Gewaltig wirken die Kräfte des Universums.
Gaseruptionen schießen in den freien Raum. Glühende
Massewolken breiten sich aus, vermischen sich mit
bereits erkaltetem Material. Dann folgt der nächste
Schub. Stossweise wird der endlose Raum gefüllt.
Vielleicht wird sich die Materie verdichten und
dereinst werden Sonnen und Planeten entstehen. Einige
der Planeten können sogar Leben hervorbringen. Doch
bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Der nimmt sich die Dickmadam vor, nie wieder Zwiebelkuchen zu essen.
Der nimmt sich die Dickmadam vor, nie wieder Zwiebelkuchen zu essen.
Ausflug nach Bochum-Dahlhausen, Teil 1
04.03.2008 21:06 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Hier der erste Teil der Ausflugsfotos. Lesen Sie
mehr...
Wölfe
04.03.2008 20:50 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Dieser Winter war kalt, sehr kalt. In der dunkelsten
Zeit wurde es so kalt, dass der Fluss einfror.
Über das Eis kamen sie dann wie die Wölfe. Sie kamen aus dem verlorenen Land. Hundemenschen. Die Miliz versuchte, sie aufzuhalten, doch bei Bringon wurde sie vernichtend geschlagen. Irgendwann kamen sie auch zu uns. Wir verbarrikadierten den Hof, so gut es ging. Eine Gruppe von ihnen umzingelten unser Gut. Wir schossen mit Pfeilen auf sie und ihre Köter. Die Kinder hatten wir ganz oben versteckt und die Gebete der Frauen erfüllte die Halle. Die Nacht kam herab und wir lebten noch. Die Hundeleute zündeten Feuer an. Wir hörten ihr Gejohle und ihr Gekläff.
Wir gingen zu unseren Frauen und küssten sie. Wir gingen zu unseren Kindern und streichelten ihr Haar. Das würde die letzte Nacht sein. Dann gingen wir in die Halle und tranken einen Krug Bier. Jeder einen. Es sollte der letzte Krug sein.
Mitten in der Nacht ertönte ein Geschrei. Ging es schon los? Wir waren verwirrt, denn meist schlafen die Hundemenschen in der Nacht und am Morgen. Vor allem, wenn sie genug zu Saufen dabei haben.
Schreie, Jammern und Feuer.
Wir standen bereit, Bogen, Pfeile, Äxte und Messer bei der Hand. Die Frauen zündeten Kerzen an und riefen die Nothelfer an.
Doch nichts geschah.
Als die Sonne aufging, lebten wir noch immer. Wir sahen durch die Fenster nach draussen. Dort lagen die Hundemenschen und ihre Tiere in ihrem Blute. Erschlagen, zerfetzt, zu schwarzen Statuen verbrannt. In der Mitte des zerstörten Lagers stand ein Bär. Er trug die rote Robe eines Magus, in seiner Rechten hielt er den Eisenstab der Bärenzauberer. Der Bär musste mitten in der Nacht die Hundemenschen erschlagen haben. Er stand ganz still und in seinen Augen war der Tod.
Über das Eis kamen sie dann wie die Wölfe. Sie kamen aus dem verlorenen Land. Hundemenschen. Die Miliz versuchte, sie aufzuhalten, doch bei Bringon wurde sie vernichtend geschlagen. Irgendwann kamen sie auch zu uns. Wir verbarrikadierten den Hof, so gut es ging. Eine Gruppe von ihnen umzingelten unser Gut. Wir schossen mit Pfeilen auf sie und ihre Köter. Die Kinder hatten wir ganz oben versteckt und die Gebete der Frauen erfüllte die Halle. Die Nacht kam herab und wir lebten noch. Die Hundeleute zündeten Feuer an. Wir hörten ihr Gejohle und ihr Gekläff.
Wir gingen zu unseren Frauen und küssten sie. Wir gingen zu unseren Kindern und streichelten ihr Haar. Das würde die letzte Nacht sein. Dann gingen wir in die Halle und tranken einen Krug Bier. Jeder einen. Es sollte der letzte Krug sein.
Mitten in der Nacht ertönte ein Geschrei. Ging es schon los? Wir waren verwirrt, denn meist schlafen die Hundemenschen in der Nacht und am Morgen. Vor allem, wenn sie genug zu Saufen dabei haben.
Schreie, Jammern und Feuer.
Wir standen bereit, Bogen, Pfeile, Äxte und Messer bei der Hand. Die Frauen zündeten Kerzen an und riefen die Nothelfer an.
Doch nichts geschah.
Als die Sonne aufging, lebten wir noch immer. Wir sahen durch die Fenster nach draussen. Dort lagen die Hundemenschen und ihre Tiere in ihrem Blute. Erschlagen, zerfetzt, zu schwarzen Statuen verbrannt. In der Mitte des zerstörten Lagers stand ein Bär. Er trug die rote Robe eines Magus, in seiner Rechten hielt er den Eisenstab der Bärenzauberer. Der Bär musste mitten in der Nacht die Hundemenschen erschlagen haben. Er stand ganz still und in seinen Augen war der Tod.
Überflug
03.03.2008 18:11 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Es war zwei Jahre nach der entgültigen Vereinigung
von Wissenschaft und Wurstbroten, als wir in der
Küche saßen und Glaskugeln über den Tisch rollten.
Mir gegenüber hockte Häuptling "Guten-Morgen-Zwei-Schnitten" und brummelte etwas von Fastenzeit in seinen Federschmuck.
Ich hatte das Bedürfnis, meinen Kopf auf Butter zu betten.
Mir gegenüber hockte Häuptling "Guten-Morgen-Zwei-Schnitten" und brummelte etwas von Fastenzeit in seinen Federschmuck.
Ich hatte das Bedürfnis, meinen Kopf auf Butter zu betten.
Ausflug ins Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen
02.03.2008 20:56 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Nebenan gibt es einen Podcast
zu unserem Ausflug in das Eisenbahnmuseum
Bochum-Dahlhausen. Fotos folgen!
Soldatentum
02.03.2008 20:56 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
An der Ausgabe erhalte ich meine alte Feldmütze
wieder. Wen der Schirrmeister nicht leiden kann, dem
gibt er ein neues, bretthartes Barett.
Mit den anderen zusammen verlasse ich das Gebäude und eile über den Platz zu den Unterkünften. Kopfbedeckung auf, Kopfbedeckung ab. Die neuen Uniformen sind schick - darin sehe sogar ich einigermaßen schneidig aus.
Den Flus entlang gehe ich etwas langsamer und sehe mir meine Feldmütze an. Sie erinnert mich an die Mütze der chinesischen Armee. Nur der rote Stern vorne fehlt.
Ob es wirklich Krieg gibt?
Mit den anderen zusammen verlasse ich das Gebäude und eile über den Platz zu den Unterkünften. Kopfbedeckung auf, Kopfbedeckung ab. Die neuen Uniformen sind schick - darin sehe sogar ich einigermaßen schneidig aus.
Den Flus entlang gehe ich etwas langsamer und sehe mir meine Feldmütze an. Sie erinnert mich an die Mütze der chinesischen Armee. Nur der rote Stern vorne fehlt.
Ob es wirklich Krieg gibt?
Suche und dynamische Podcast-Seite
02.03.2008 20:39 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Zwei Dinge sind noch wichtig: Zum einen ist die
Such-Funktion nicht aktuell (so aktuell wie Google
halt ist) und bei der dynamischen Podcast-Seite gibt
es keine Links. Für die kompletten Shownotes einfach
auf den Titel der jeweiligen Episode klicken. Dann
geht es zur Podhost.de-Seite und dort könnt Ihr auch
kommentieren.










