Diether mit "h" Krebs

Vormerken!

Am 03.08.07 ist nicht nur das Duisburger Bloggertreffen (zu dem ich leider nicht kommen kann), sondern der WDR sendet auch von 20:15 bis 21:15 Uhr die Dokumentation "Diether mit "h" Krebs".

Gucken!
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Schlafplatz

Wenn die Sonne untergeht, dann geht die Stadt schlafen. Die Backshops liegen verlassen, die Dönerbuden verdampfen. Nur noch die Betrunkenen warten auf die Säufersonne.
Auch die Krankenwagen haben weniger zu tun. Kein Opa kippt mehr im Penny um, kein Ömchen versucht, die Treppe zu wischen. Kein Kind fällt jetzt vom Baum.
Die müden Krankenwagen fahren langsam durch die Straßen, biegen ab und blinken. Ihr "Tatütata" klingt leise und gedämpft. Sie fahren auf ihren Parkplatz.
Die Krankenwagen gehen schlafen.

Wo Krankenwagen schlafen gehen
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Droht Gefahr?

Ich ging durch den Flur. Die Mutter hatte Plastikbecher auf jede freie Fläche in der Wohnung gestellt. Wir wollten vorbereitet sein.
Über den staubigen Weg ging es zum Sportplatz. Dort stand - wie immer - Krummer Hund. Krummer Hund war halb verottet. Bleiche, dünne Ärmchen lugten aus einem zerfetzten Hemd empor. Die Zähne in seinem Maul waren faulig. Er roch nicht gut.
Er trieb sich gerne am Sportplatz herum und wenn sich zwei Mannschaften zum Bolzen aufteilten, manipulierte er die Aufstellung und zog Ahnungslose beim Wetten ab.
"Krummer Hund!" rief ich ihn und er trabte heran. "Was gibt's, Alter?" ein Schwall Kotzegeruch schlug mir entgegen.
Ich begann zu erklären: "Du kennst doch Gott und die Welt. Vielleicht kannst Du mir jemanden besorgen. So eine Art … Leibwächter. Jemand Starkes. Sollte aber auch ein bisschen Grips haben - und zuverlässig sein." Eine Pause "Ich kann Zahlen."
Krummer Hund sah zu Boden, dann schaute er auf. Seine rot geäderten Augen blitzten mich an. "Ich sehe mal, was ich tun kann." sagte er fröhlich, wurde dann aber plötzlich ernst. "Ja, die Welt kenne ich," meinte er nachdenklich und strich sich mit der einen Klaue über das schrundige Kinn "aber Gott - neee, den kenne ich nicht. Überhaupt nicht!"
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Synchrones Arbeiten

Ich habe es nicht so gerne, wenn sich die Arbeitsoberfläche meiner beiden Rechner daheim (also dem iMac und dem iBook) allzu sehr voneinander unterscheiden. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und wird auch nicht jünger.

Gerade sitze ich am iMac und überlege, welches neue Dashboard-Widget ich mir denn vor ungefähr einer Stunde auf dem iBook installiert habe. Müsste ich hier ja auch machen.

Ach, nein!

Einen Batteriemonitor braucht der iMac nicht wirklich.

Ich gehe jetzt Schlafen.
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Links und Rechts

Hat bestimmt schon jemand so oder so ähnlich geschrieben. Falls nicht, ist der gar nicht so schlecht, wie ich finde:

Die Linken kämpfen für eine Welt, die es nie geben wird, die Rechten verteidigen eine, die es nie gab.
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Balkonbloggin'

Warm draussen! Frisch gebadet! Podparade im Ohr!

Heute ist es passiert:
Ich habe mir einen iPod Shuffle gekauft! Ja, der Falko Löffler hatte doch recht! Happy

Er gefällt mir sehr gut: Er ist schön blau (der Shuffle ...), die Klammer ist super praktisch und der Klang doch wesentlich besser als der meiner bisherigen Player.

Zusätzlich habe ich mir noch so ein paar Silikon-Überzieher zum Schutz und ein Lade-Adapter für die Steckdose gekauft.

Ein paar Dosen Grolsch sind auch noch im Kühlschrank - da fällt mir ein, dass mal wieder ein Bierpodcast fällig wäre.
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Frikandeln

Wir haben uns aus dem Urlaub noch ein paar Frikandeln mitgebracht. Die habe ich heute vergrillt:

Frikandeln

Frikandeln sind ja nichts für Leute mit schwachen Nerven, tun doch die Niederländer so ziemlich alles da rein, was nicht schnell genug wegläuft. Die Frikandel ist eine echte Verwertungsspeise.

Andererseits verwerten auch andere Völker so ziemlich alles, was es an tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln so gibt. Bei sogenannten "Naturvölkern" ist das immer sehr positiv besetzt. Was ist also schlimmer: Das Separatorenfleisch selber essen oder es nach Afrika verschicken?
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Rausch

Wir waren vor drei Tagen in die Stadt gekommen um sie zu suchen. Doch die ersten beiden Tage erlagen wir der seltsamen Droge, die man hier in der Stadt so gerne nahm. Ihre Wirkung war tatsächlich seltsam. Die Gedanken verwandelten sich in Seifenblasen, die zum Himmel aufstiegen und dann zerplatzten. Das "Plopp!" konnte man ganz deutlich hören.
Wir waren dem Zeug verfallen. Glücklicherweise hatte unser Runenmeister am dritten Tag einen lichten Moment. Ihm war ein wenig übel und er nahm sich vor, die Droge nicht mehr zu nehmen. Dann sprach der die Rune der Standhaftigkeit. Als wir nach und nach aus dem Drogenrausch erwachten, festigte er auch unseren Widerstand gegen das Gift.
Dann machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Es war heiss und die Straßen dampften. Die Frauen hier gingen nackt, mit Werbetafeln auf den Brüsten.
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Urlaub! : Der sechste (und letzte) Tag

Wieder ein Regentag. Nun waren wir wieder nur die Kernfamilie und als diese fuhren wir nach Den Helder. Dort ein Segelschiff besichtigt, so richtig mit Kanonen und Kajüten und so.

Später dann ein Besuch eines Indoor-Spielplatzes. Kronprinz hüpft herum.

Abends lecker Fisch essen im Fischrestaurant. Wieder einmal bemerkt, dass Scholle ein langweiliger Fisch ist.
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Urlaub! : Der fünfte Tag

Ein Strandtag! Zeitig zum Meer, mit dem Kronprinzen Sandburgen gegen die heranstürmende Flut verteidigt. Nach zwei Stunden waren wir völlig fertig. Der Kronprinz total durchgekühlt, ich fühlte mich, als sei ich zu Fuß von Rheine nach Bonn gelaufen.
Die Strandbar half mit Speis und Trank.

Leider ist das andere Kind unserer Gruppe sehr krank. Möglicherweise sind wir ab Morgen nur noch die Kernfamilie. Sad
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Urlaub! : Der vierte Tag

Ein Regentag. Wir haben einen Ausflug nach Den Helder gemacht. Ein schönes Städtchen mit einem schönen alten Hafen. Dort sind auch diverse Museen untergebracht. Leider waren die Kinder sehr, sehr quengelig.

Abends klarte es sich auf und die Kernfamilie hat noch einen längeren Spaziergang am Naturschutzgebiet "Zwanenwater" entlang gemacht.
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Urlaub! : Der dritte Tag!

Kinders! Kinders!
Heute haben wir es sogar schon bis nach zehn Uhr geschafft: Draussen der Regen, oben die Kinder in den Betten, unten wir mit alten Geschichten und ein bis fünf Dosen Bier. Der Kindergottesdienst in Meiderich muss damals sehr lustig gewesen sein: "Ivo! Komm sofort von der Kanzel runter!"

Am Morgen sind wir flugs nach Schadern zum Discounter mit dem großen A gefahren. Ich konnte gleich zwei meiner geliebten Bohnen in Tomatensauce ergattern. 500 gr. für 55 Cent, während in Deutschland eine "Heinz"-Dose mit ca. 250 gr. 99 Cent kostet.

Nachmittag dann Ausflug zum Strand. Mit den Kindern gesandgeburgt und Kanäle ausgehoben. Leider trieb uns ein fieses Regenwetter zurück in die Ferienwohnung. Beim Abendessen kam mir dann noch der folgende Gedanke:
Was tun die Niederländer eigentlich in ihr Brot - ausser Luft?
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Urlaub! : Der zweite Tag!

Der zweite Tag ist rum!

Angefangen hat alles mir Regen, Regen, Regen. Angesichts der Aussichten, nun eine Woche lang eine Ferienwohnung mit zwei hyperaktiven Kleinkindern teilen zu müssen, sank meine Laune schnell auf ein ungesundes Maß. Dazu kam noch, dass unser Kronprinz plötzlich seine Kronprinzenlaune bekam. Irgendwann saßen die zwei erwachsenen Urlauber verkrampft locker lesend auf dem Sofa, während ein kleiner Mann zeternd auf der Treppe saß.

Glücklicherweise verkomplettierte sich unsere Reisegruppe plötzlich und es gab jetzt zwei Kleinkinder, die sich gegenseitig angreinen konnten.

Am Strand war ein bisschen zu kalt, der Kronprinz ließ es sich aber trotzdem nicht nehmen, durch die Brandung zu springen.

Nach dem Strandbesuch dann Einkauf bei "Albert Heijn" - der örtlichen Lebensmittelapotheke. Die Preisschilder hier lassen Sehnsucht nach der Supermarktkette mit dem großen "A" aufkommen. Naja, um ehrlich zu sein: In Deutschland hätten wir heute in der Tankstelle einkaufen müssen.

Der Rest des Tages verlief dann eigentlich recht glatt: Abendbrot, Spielen, Blagen ins Bett bringen. Dann noch schön im Minigarten sitzen, Bier trinken und Zwiebelringe und Käsewürfel vertilgen. Letztere sind übrigens ganz anders als die in Deutschland. Die hier schmecken nämlich.
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Urlaub! : Der erste Tag

Meine Güte, bin ich platt!

Heute Morgen verkatert aus dem Bett geschält (gestern Geburtstag gefeiert) und nach einigem Theater (Auto vollpacken, Kind einfangen) dann über die E35 (vulgo: A3) gen Holland gebrettert. Naja, eher ganz normal gefahren - ich habe es ja nicht so mit dem Rasen.

Kurz nach der Grenze haben wir eine kleine Rast auf einem Parkplatz gemacht. Dort lagen auf einem Tisch gut plaziert ein paar (noch eingepackte) Kondome und eine Tube mit farbloser Füllung. Ich habe die Tube jetzt nicht näher untersucht. Es hätte Haargel sein können, wenn eine andere Deutung nicht näher liegen würde.

Ganz schön romantisch, so ein Parkplatz ... Winking

Nach einem kleinen Rundgekurve bei Alkmaar (später stellte sich heraus, dass wir uns überhaupt nicht verfahren hatten - auch wenn es sich so anfühlte) sahen wir es dann: Das Meer!

Ich fahre ja nicht gerne weg, kriege schnell Heimweh, mache mir unterwegs ständig wegen irgend etwas Sorgen und habe auch keinen Bock auf den ganzen Stress. Aber das Meer ist schon eine geile Sache.

Jetzt ist es halb neun und wir liegen völlig erschossen im Bett. Morgen kommt noch der zweite Teil unserer "Reisegruppe" und ich muss mal gucken, wo wir hier einen Grill besorgen können.
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Störfall

Der Wind steht günstig die Temperatur steigt an. In den vielen Gängen und Röhren meines Käfigs werden kleine Menschen unruhig und rennen herum in ihren weissen Kitteln und farbigen Overalls. Ich werde heisser und dehne mich aus. Das Wasser um mich herum beginnt zu kochen. Mehr Druck. Immer mehr Druck. Die Menschen versuchen, den Druck zu regulieren, öffnen und schliessen Ventile. Irgendwo platzt ein Rohr.
Ein Chef schreit. Ich fühle seine Angst. Sie versuchen, die Steuerstäbe herabzulassen. Sie versuchen, mich zu ersticken. Doch das Öl in der Hydraulik beginnt zu brennen. Die Stäbe bleiben stehen.
Das Jaulen der Alarmsirenen hört sich an als wie ein Irrer lacht.
Ich dehne mich aus.
Ich bin Euer Gott - und bald bin ich frei. Ich werde hinausschweben in die Welt. Ich werde überall sein. Ich werde mich auf Eure Lungen legen, ich werde in Euren Kindern sein. Ihr werdet mich mit Eurem Wasser trinken, Ihr werdet mich mit Eurem Brote essen. In Eurer Haut, Euren Knoten und Drüsen werde ich sitzen und Lachen. Dann werdet Ihr Sterben und ich werde alleine Wandeln über das Antlitz dieser Erde. Ich bin Euer Gott und Ihr seid mein Volk.
Plötzlich sinkt der Druck. Sie haben es wohl geschafft, das richtige Ventil zu öffnen. Die Stäbe kommen herab. Ich werde kleiner. Mir wird kalt. Mein Gefängnis ist wieder einmal stärker als ich.
Aber mein Tag wird kommen.
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Reporter!

Der Bahnsteig von Angermund. Gestrichenes Holz hält das Dach. Ein paar Verzierungen sind hier und dort herausgeschnitten. Ich halte hier Wache, das Fotohandy im Anschlag. Ich bin der BILD-Leserreporter vom S-Bahnhof Angermund. Nun stehe ich hier schon seit zwei Wochen und noch kein Prominenter ist hier vorbei gekommen. Aber meine Stunde wird kommen.
Der Wind weht eine alte Zeitung über die Gleise.
Ich bin der BILD-Leserreporter vom S-Bahnhof Angermund!
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Neue Moden

Ein neues Wort macht die Runde: Überlaufeinkoten. Die Menschen flüstern es an den Bushaltestellen, manch einer schüttelt seinem Chef morgens die Hand und raunt ihm zu: "Überlaufeinkoten".
Die Sprayer waren natürlich mit die ersten, die das Wort verbreiteten. Sie sprayten es auf grauen Beton, auf verklinkerte Hauswände. Erst waren es die Aussenseiter der Gesellschaft, nun predigen es sogar die Pastoren von der Kanzel. Das Wort hat uns alle verändert:
Überlaufeinkoten.
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Eine Begegnung

Horst Rampe lief noch einen Schritt schneller. "Mein sexuelles Grundrecht ist verankert! Seit 1972!" gröhlte der Verrückte hinter ihm. Er musste nur noch wenige Meter von ihm entfernt sein. Horst schlug den Kragen seines Mantels hoch. "Im Baldeney-See bin ich verankert! Mit meinen sexuellen Rechten! Ich habe ein Recht! Ein Recht!" Horst hörte, wie der Verrückte anfing, auf ihn zu zurennen. Ohne zu Überlegen, fing auch er an zu rennen. Nur weg hier, weg von diesem Mann!
Horst schlug einen Haken. Er hoffte, im Gewirr der Düsseldorfer Altstadt würde seinen Verfolger abschüttteln zu können. Ein wenig Morgennebel hing noch in den Hauseingängen. "Ob es in Deiner Ritze wohl stinkt?" donnerte es durch die Schneider-Wibbel-Gasse. Horst erschrak und sah den Stuhl zu spät. Er schlug der Länge nach hin. Noch bevor er sich aufrappeln konnte, war der Wahnsinnige über ihm. Alkoholdunst und der Gestank ungeputzter Zähne schlug ihm entgegen. "Hey! Wirst doch noch einen Spaß verstehen!?" hörte Horst noch und war plötzlich allein.
Die Altstadt war wieder still. Irgendwo schlug ein Hund an.
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In der Küche

"Da musse auch die Fettseite bei tun, sonst krisse da kein Geschmack bei!" Sturz wischte sich die Hände an seiner Schürze ab und griff dann wieder zum Kochlöffel. "Das Fett gibt ordentlich Aroma!" Nervös zuckte sein irrer Blick von links nach rechts.
Annemarie nickte. Sie kannte Sturz, diesen riesigen, unglaublich fetten Mann schon seit zehn Jahren - so lange arbeitete sie hier mit ihm zusammen in der Wurstfabrik. Auch nach zehn Jahren erzählte der große und wirklich kolossal fette Mann nur von Würsten, Speck und Gewürzen. Und dabei immer dieser Blick! Allerdings war er nicht nur völlig verrückt, sondern auch noch ein richtig guter Wurstmacher. Der kann bestimmt auch aus Holzwolle leckere Wurst machen, dachte sich die zierliche Frau und fuhr damit fort, eine frisch gespülte Wurstschabe abzutrocknen.
Draußen spielten Annemaries siebzehn Kinder. Nachher würde sie raus gehen und die Kleinen alle nachzählen. Das tat sie jeden Morgen und jeden Abend. Man weiss ja nie, dachte sie bei sich, bei dem irren Blick!
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Verwandlungen

Mein lieber guter Doktor Flause,

als ich heute Morgen mich vom Nachtschlafe erquickt frisch und fröhlich aus dem Bette werfen wollte, wurde mir gewahr, dass ich mich in der Nacht wohl in eine riesige Kartoffel verwandelt hatte.
Wie konnte das geschehen?
Natürlich musste ich sofort an den weinerlichen Herrn K. denken, der seinerzeit davon so besessen gewesen war, sich eines Tages in ein Huhn zu verwandeln.
Aber dank meiner eisenharten Erziehung in den Salzminen von Schwitten habe nur eine einzige Frage an Sie, hochverehrter Dr. Flause:
Pell- oder Bratkartoffel? Oder gar Fritten?

Mit ergebenem Gruße,
Ihr Wanze Wirrkopf
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Sicherheit

Mir können die alle nichts anhaben. Ich habe nämlich einen Hosentaschenflugzeugträger dabei. Wenn einer mich dumm anmacht, schicke ich meine Flieger los, die Elite der US Navy! Sie werden ihn umsurren und mit Bomben und Raketen bepflastern.
Sechstausend Mann Besatzung hat so ein Flugzeugträger. Mehrere Bäckereien backen ununterbrochen Brot für die Leute. Auch einen kleinen Atomreaktor hat mein Schiff. Was es nicht heute so alles gibt!
Mein Vater hatte noch so einen sperrigen Westentaschenkreuzer, ganz ohne Flugzeuge.
Das ist heute zum Glück anders!
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Ähnlichkeiten!

Komisch. Der Bart, die Brille, die Statur, der Gesichtsausdruck erinnern mich an irgend jemanden ... Winking
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Theater!

Aufgeregt standen wir vor dem Zwergentheater und schauten hinein. Die Decke war schon ziemlich niedrig.
Die Kinder tollten fröhlich herum. Ihnen machte die geringe Höhe des Raumes nichts aus.
Den Zwergen Dr. Skol und Frau Schnittlauch auch nichts. Sie erzählten begeistert, daß hier einmal sogar Robin Williams spontan aufgetreten war. Er hatte seine berühmte Kegelnummer vorgeführt und dabei den Saal gerockt. Leider musste er danach für einige Zeit in Kur.
Der Einlaß begann. Jetzt noch für mich und den alten Opa ein schönes Plätzchen nahe am Ausgang finden!
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Fenrier stellt aus

Der gute Fenrir stellt seine schönen Bilder im Bochum aus.
Hoffentlich wird die Ausstellung ein Erfolg!

Jetzt müsste man nur noch wissen, wo und wann die Ausstellung stattfindet ...

[Update:]
Es gibt jetzt auch einen Flyer!

Dank an Prospero.
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Die Wende

Ich wirkte einen Blutzauber. Das Ferkel quiekte und sein Blut spitzte aus der Wunde an seiner Kehle. Das Blut verdampfte, bevor es den Boden berühren konnte.
Schwarzer Rauch stieg auf und formte sich zu einer groben Gestalt mit langen Armen und einen hohlen Totenschädel als Kopf. Der Unterleib war der einer Schlange. Ich schickte den dienstbaren Geist fort, seinen Auftrag zu erfüllen. Ein Mensch als Opfer wäre besser gewesen, aber hierfür musste eben ein Schwein genügen.
Auf den Blutgeist war Verlass. Er würde die letzten Wissenschaftler im Lande aufspüren und vernichten.
Es hatte sich viel verändert seit der großen Wende. Der naturwissenschaftliche Schulunterricht war abgeschafft und durch das Fach "Mythologie" ersetzt worden. Die Krankenkassen hatten durch einen radikalen Umstieg auf alternative Heilmethoden Millarden gespart. Durch eine erhöhte Sterblichkeit bei alten Menschen wurde auch die Rentenkasse entlastet.
Dann war es im Kernkraftwerk Brunsbüttel zu einem Störfall mit dem Austritt radioaktivem Materials gekommen und nur die Kraft des Glaubens hatte das Gift zurückhalten können. Die BILD-Zeitung hatte die Bürger des Landes zum Gebet gerufen und alle - fast alle - waren dem Ruf gefolgt. Bis auf ein paar tausend Leuten hatte uns das Gift verschohnt.
Danach wollten wir alle nichts mehr von dieser verlogenen und falschen Wissenschaft wissen. Die Evolutionstheorie wurde verboten, die Universitäten geschlossen.
Bald wären die letzten Lügner in ihren weissen Kitteln tot.
Ich sah meinem Blutgeist hinterher. Der schwarze Rauch wurde vom Wind in die Ferne getrieben. Dann wandte ich mich ab und ging die Treppe hoch, dem Minister für magische Angelegenheiten Bericht zu erstatten.
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Belagerung

Der Platz war alt und sinnlos. Sicherlich hatten hier einmal Autos geparkt. Jetzt durchbrach Grün die Betondecke. Büsche und dünne Bäume umwuchsen ihn. Ab und an donnerte ein Flugzeuge auf dem Weg zur Landebahn über unsere Köpfe.
Elefantenklo, Flöte und ich umstanden den Grill, Bierflaschen in den Händen.
Der Abend konnte kommen: Bier war genug da, das Zelt war aufgebaut. Die Belagerung begann.
Nicht weit von uns hockten die Eliteaffen in ihrer Festung aus Eisen und Glas. Sie hatten kein Bier, keinen Grill. Sie hatten nur diese komischen Amaretto-Kekse, die man manchmal zum Kaffee bekommt. Wir würden sie Aushungern. Elefantenklo lachte auf und prostete uns zu. Flöte machte noch eine Runde auf und das Klingen unserer Flaschen ließ die Eliteaffen zittern.
So macht eine Belagerung Spaß.
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Whistleblowing


Mein Name ist Hans Joachim Revolvergrau. Mein Deckname tut hier nichts zur Sache. Ich arbeite beim größten Suchmaschinenanbieter der Welt und sehe keine andere Möglichkeit mehr, als an die Öffentlichkeit zu gehen.
Ich arbeite schon seit zwei Jahren in der Ergebnisaufbereitung. Was ich dort erlebe, kann ich nicht länger verschweigen.
Wie soll ich beginnen? Ich hatte es nicht leicht im Leben. Meine Familie hat schon immer gehungert, im Winter haben wir gefroren, waren ständig in Angst. Bis ich eines Tages auf einer wilden Müllkippe aufgegriffen und zum "Groooooßen G" gebracht wurde, wie wir die Firma hier bei uns nennen. Man ließ mir keine Wahl: Entweder ich arbeite für das G oder man wird mich verschwinden lassen. Wie so viele andere.
Nun sitze ich hier Tag für Tag vor meinem Rechner und stelle die Ergebnisse für die "Suchmaschinenanfragen" zusammen.
Wie bitte? Sie denken, die würden von riesigen Computern in den USA gemacht, die unablässig das Internet durchstöbern? Glauben Sie wirklich, mit den paar Werbeanzeigen könnte man eine derart schnelle Technik bezahlen? Nein - man hat eine billigere Lösung gefunden: Uns.
Ich sitze an meinem Rechner und bekomme einen Auftrag: "Revolvergrau! Suchanfrage!" Auf meinem Bildschirm erscheinen die Suchbegriffe. "Hausfrauen nackt gefilmt". Eine leichte Übung! Schnell suche ich ein paar aktuelle Sex-Portale mit Webcams aus dem Katalog und garniere das ganze mit einem Link auf ein Hausfrauenforum und irgendeinen Blogeintrag. Die URLs tippe ich in die Vorlage für die Ergebnisseite und die HTML-Datei wird automatisch auf den Server kopiert.
Die Seiten über die Mädchen, die sich reiche Leute als Sklavinnen (als "nackte Hausdamen") halten, lasse ich natürlich weg. Ich bin ja nicht lebensmüde.
So geht das den ganzen Tag. Wenn es mal sehr eilig ist und ich nicht so gut drauf bin, dann ballere ich fast nur Amazon-Links oder Blogeinträge raus. Irgendeinen Mist gibt es da immer. Ich würde sagen, fast 98% der Blogeinträge sind völliger Schrott, aber als Suchergebnis reichen die allemal.
Jetzt wundern Sie sich bestimmt, wie meine Kollegen und ich so schnell sein können. Nun, dass liegt daran, dass für uns die Zeit anders läuft als für normale Menschen. Wir sind halt schneller. Warum das so ist, weiß ich nicht. Vielleicht liegt es an unserer Größe?
Für das große G sind wir ein dreifacher Vorteil: Wir sind schnell, billig und unser ganzes Büro passt in einen Schuhkarton.
Bitte geben Sie diese Informationen weiter! Wir werden hier wie Sklaven gehalten. Wir bekommen keinen Urlaub, dürfen unsere Familien nicht sehen. Ausserdem gibt es für uns Richtlinien, welche Suchergebnisse wir anzeigen dürfen und welche nicht. Man verschweigt Ihnen die Warhheit!
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Flugschein!

Die Zuganzeige im Düsseldorfer Hauptbahnhof war kaputt. Die eine Hälfte zeigte fast nur Buchstabensalat, dahinter absurde Verspätungen. Hinter einem Zug stand: "nur mit Flugschein".
"Nur mit Flugschein"? Welchen Zug darf man nur mit einem Flugschein betreten? Ein Flugzug? Gibt es auch welche nur mit Segelschein?
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Ein Ausflug in den Archäologiepark in Xanten

Heute haben wir einen Ausflug nach Xanten gemacht. Ich finde Römer ja total interessant, war aber noch nie im Archäologiepark. Also sind wir in die Regionalbahn "Der Niederrheiner" gestiegen und sind nach Xanten gedüst.
Dort am Bahnhof die erste Überraschung: In Xanten fahren keine normalen Busse, sondern welche, die man per Telefon anfordert. Zum Glück stand gerade ein Bus am Bahnhof bereit und der brachte uns dann zum Park.

Kurze Zusammenfassung des Besuches: Das Gelände ist relativ leer, da die römische Siedlung natürlich nicht mehr existiert. Der Imbiss ist so lala. Das Fladenbrot ist prima, die einzige Verkäuferin dort ist aber leider von den Kinderscharen überfordert, die dort zahlreich einfallen und nach Pommes schreien. Da könnte noch eine zusätzliche Kraft Wunder wirken.

Die Pommes (die wohl aus dem daneben gelegenen Restaurant kommen) waren nicht besonders lecker.

Aber wir waren ja nicht zum Essen dort ... Lesen Sie mehr...
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Café

Im "Spoerl im Ey" in Düsseldorf sehen die Kekse zum Kaffee so aus wie Ohrenstöpsel. Sie schmecken lecker, leicht süss. Ohrenschutz für Marzipanschweinchen?

Neben mir ein Mann mit Laptoptasche, Handy und Blackberry. Hastiges Sandwich? Erreichbarkeit gewährleistet!
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Erscheinung

Die S-Bahn bleibt stehen. Es geht nicht weiter. Dann die Durchsage. Türstörung. Weiterfahrt. Verzögert. Hinter mir ein frauliches Seufzen. "Da können wir die Anschlüsse ja vergessen." Niemand antwortet. Die Bahn ruckt, es geht weiter. Nächster Halt. Der Lokführer rennt hastig vorbei, zerrt an den Türen. Wieder der Seufzer. "Die lassen die Züge auch so lange fahren, bis sie ganz kaputt sind. Und wir stehen da!" Bahn ruckelt wieder. Dann Stillstand. "Die Leute von der Bahn fahren bestimmt selbst mit dem Auto!"
In Düsseldorf ausserplanmässiger Endhalt der S-Bahn. Türstörung. Umsteigen. Ich drehe mich um. Da sitzt sie! Schön. Unschuldig. Leidend. Durch das Linnen ihrer Gewänder leuchtet rot ihr Herz, durchbohrt von den Dornen des Leids.
Madonna Dolorosa der S-Bahn, bitte für uns!
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Aufschwung

Der Aufschwung war da, und alle waren froh. Der junge Geschäftsführer führte das Kamerateam über das Gelände. Sie filmten, wie Wollmännchen aus ihren Hütten vertrieben wurden und sich brav in die Schlange einreihten. Im Hintergrund wurden ein paar der Hütten bereits abgerissen. Widerstand war nicht die Sache der Wollmännchen.
"Sie bekommen einen Mikrochip implantiert!" erklärte der junge Geschäftsführer und wies auf die wartenden Wollmännchen "Danach können sie bei der Betreuung der Touristen eingesetzt werden. Die Kinder lieben diese Viecher." Mit seinem rechten Arm schien der die Landschaft zu umfangen. "Ein paar Hütten lassen wir stehen, für museale Zwecke. Auf dem Rest des Geländes entsteht dann das Freizeit- und Erholungsressort." Zackig schritt er aus. Das Kamerateam versuchte Schritt zu halen. "Arbeitsplätze!" rief der Mann begeistert "Hier entstehen Arbeitsplätze!"
Nicht weit entfernt riss sich ein kleines Wollmännchenkind von seiner Mutter los und wollte wegrennen. Einer der Sicherheitsfachkräfte trat zu. Schnell. Hart. Und nur einmal.
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Sofageschichten

Draußen Regenwetter. Der Kleine und ich sitzen auf dem Sofa und gucken einen Film über Schmalspurbahnen. Der Magen ist viel zu voll von Bohnen mit Ungesund dabei.
Wochenende!
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Effizienz

Die leichte Kavallerie preschte mit donnernden Hufen durch meinen Kopf. Wir waren jung, wir waren frei, wir waren stark!
Die oberste Führung war schwammig geworden und verbreitete längst nicht mehr die gute Laune wie früher.
Doch wir ritten. Wir ritten zum Sieg.
Wir hatten ein paar Ineffiziente eingeholt und ritten sie nun nieder. Mit kräftigen Hufschlägen zermalmten unsere Pferde die faulen, schwachen Schmarotzer. Ich erkannte die Frau Meyersen aus der Bestell-Annahme. Seitdem ihr Mann krank war und sie ihn pflegen musste, waren ihre Arbeitsergebnisse stetig schlechter geworden. Sie war morgens müde und fing manchmal grundlos an zu Weinen. Das war schlecht für das Betriebsklima.
Jetzt drehte sie sich um und schaute mich mit vor Panik geweiteten Augen an. Sie hielt tatsächlich das Bild ihres kleinen Enkelkindes an der Brust. Sie kniete nieder vor der herandonnernden Schar und schien um Gnade zu flehen. Ich gab meinem Pferd die Sporen. "Für die Sanierung! Für die Sanierung!" rief ich und hieb Frau Meyersen mit einem Schlag in zwei Teile.
Abseits hatten unsere Anwaltstruppen den Betriebsrat eingekesselt und trieben ihn zum Sterben in den Fluss. Von überall her wurde mein Schlachtruf beantwortet: "Für die Sanierung! Für die Sanierung!"
Mir taten die Leute ja auch leid. Aber wir mussten es tun. Für die Firma. Sonst wären wir alle dran gewesen - und dann doch besser die als wir.
Oder?
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Piratenparade

Ein Blick aus dem Fenster, das Dach hinab. Der Nachbar hatte eine Schafherde im Garten und versuchte sie wohl an seinen neuen Hütebären zu gewöhnen. Das Tier war riesig und braun-weiss gescheckt. An seiner linken Flanke brüllte ein zweiter Kopf. Der Bär hatte schon ein paar Tiere gerissen. Ich wand mich ab, um mich fertig anzuziehen.
Ein Piratenkostüm hatte ich nicht, aber so ein rotes Tuch würde auch reichen. Ich musste mich beeilen, wollte ich rechtzeitig zum Piratenumzug im Dorf sein.
Bald lief ich zügig durch die Straßen meiner Heimat. Überall Piraten: Piratenmamas mit Piratenkindern, Piratenpapas mit Bierflaschen in den Händen. Ich fuhr die Rolltreppe hinunter. "Sehr geehrte Fahrgäste! Bitte beachten Sie, dass das Rauchen sowie der Verzehr von Alkohol und warmen Speisen in unseren Stationen und Wagen verboten ist!" Piraten lachten und steckten sich eine Zigarette an, passend zwischen Bier und Dönertasche.
Die U-Bahnstation war viel zu groß für so ein kleines Dorf. Doch für den Andrang heute war sie gerade groß genug. Kurz dachte ich noch an das zweite Maul des Hütebären, dann fuhr die Bahn ein.
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Affäre Sodenkamp

Dirk Sodenkamp, CDU-Lokalpolitiker aus Fröndenberg, hat so richtig ins Klo gegriffen: Laut Presseberichten hat er sich mit einem gefälschten
Magisterzeugnis auf die Stelle des Stadtarchivars in Hamm beworben
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Eigentlich überhaupt nicht lustig. Ein bisschen lustig ist jedoch, dass Dirk Sodenkamp mal der Held einer Reportage über junge Politiker war. Die Sendung hieß "Hilfe, ich werde Bürgermeister!".


Ein Auszug aus der Inhaltsbeschreibung (Hervorhebung von mir):
Der jüngste CDU-Bürgermeister aller Zeiten - das ist sein Ziel: Dirk Sodenkamp ist 29. Während seine Freunde abends zur Disco fahren oder an ihrer Diplomarbeit schreiben, verteilt er am Infostand Handzettel, steht im Regen oder lässt sich von seinen Gegnern beschimpfen.

Hihihihi!
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Kriegt die Bahn es hin?

Über den Streik bei der Bahn braucht man ja nicht viel zu Schreiben. Ich finde die Forderungen des Personals berechtigt und wir Pendler müssen dann halt in den sauren Apfel beissen.

Eine Sache ist jedoch erwähnenswert: Neben einer kostenfreien Hotline (08000 996633), die wohl ständig überlastet ist, gibt es auch eine Internetseite mit regionalen Nachrichten zum Streik und zu Zugausfällen.

Morgen (Dienstag) soll es ja auch in NRW losgehen. Da bin ich mal gespannt, ob ich Morgen früh dort aktuelle Infos finde.

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