Feb 2008
Epidemie
29.02.2008 06:54 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Der Virus verbreitete sich rasend schnell. Er sprang
über von Mensch zu Mensch. Pendler steckten sich als
erste an und brachten den Erreger nach Hause zu ihre
Familien. Innerhalb von zwei Wochen waren alle
infiziert.
Seitdem trägt fast jeder ein Kirschkernkissen mit Bärchen drauf mit sich herum. Im Fernsehen kommt höchstens mal "Die Sendung mit der Maus" oder "Löwenzahn". Politik und Wirtschaft sind vergessen. Die Menschen sind fröhlich, sie essen Eis und Kirschlutscher. Abends wird gekuschelt.
Seitdem trägt fast jeder ein Kirschkernkissen mit Bärchen drauf mit sich herum. Im Fernsehen kommt höchstens mal "Die Sendung mit der Maus" oder "Löwenzahn". Politik und Wirtschaft sind vergessen. Die Menschen sind fröhlich, sie essen Eis und Kirschlutscher. Abends wird gekuschelt.
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Veränderungen beim Podcast
28.02.2008 20:22 Abgelegt in: Über dieses
Blog |
Podcast
Ach, immer diese Bahn!
28.02.2008 06:15 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Ich saß gemeinsam mit C. im Zug nach Düsseldorf. C.
füllte gerade seine Reisekostenabrechnung aus. Die
Reise nach Ghana war teuer gewesen - aber irgendwer
musste ja schließlich die Zeitschriften von dort
besorgen.
Nach der Unterschrift malte C. noch rote Kringel auf die Abrechnung, damit sie schneller bearbeitet wird.
Plötzlich schreckte ich hoch. Düsseldorf! Ich musste raus! Schnell Rucksack und Reisetasche gepackt und nichts wie raus! Die ältere Dame machte noch gerade rechtzeitig Platz und schon stand ich auf dem Bahnsteig. Der Zug fuhr ab und ich sah ihm hinterher.
Ich stand am falschen Bahnhof. Ich war zu früh ausgestiegen. Statt am Hauptbahnhof war nun in Düsseldorf-Krummer Baum.
Bis der nächste Zug kam, hatte ich noch etwas Zeit. Ich sah mich um. Auf der einen Seite des kleinen Bahnhofs standen junge Birken. Die Mauer einer Ruine - vielleicht stand dort mal ein Gehöft - versperrte den Blick auf die Wälder dahinter.
Auf der anderen Seite sausten Autos hin und her. Ein Stück weiter floss der Rhein.
Ein Bote auf einem Motorrad kam angeknattert. Sein goldener Mantel flatterte hinter ihm her, seine goldene Maske war ohne Ausdruck. Er wendete auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Kies spritzte. Dann donnerte er quer über die Fahrbahn und fuhr einen kleinen Pfad zum Fluß hinunter.
Ich wandelte unter den Birken. Oberhalb der Ruine war ein kleines Werk und eine japanische Pommesbude. Asiaten mit dem Haarschnitt der Samurai saßen dort und aßen Fleischwurst und Burger.
Vielleicht sollte ich mal in der Mittagspause einen Ausflug hier hin machen.
Doch jetzt musste ich meinen Zug kriegen. Ich hatte Mathe in der ersten Stunde.
Nach der Unterschrift malte C. noch rote Kringel auf die Abrechnung, damit sie schneller bearbeitet wird.
Plötzlich schreckte ich hoch. Düsseldorf! Ich musste raus! Schnell Rucksack und Reisetasche gepackt und nichts wie raus! Die ältere Dame machte noch gerade rechtzeitig Platz und schon stand ich auf dem Bahnsteig. Der Zug fuhr ab und ich sah ihm hinterher.
Ich stand am falschen Bahnhof. Ich war zu früh ausgestiegen. Statt am Hauptbahnhof war nun in Düsseldorf-Krummer Baum.
Bis der nächste Zug kam, hatte ich noch etwas Zeit. Ich sah mich um. Auf der einen Seite des kleinen Bahnhofs standen junge Birken. Die Mauer einer Ruine - vielleicht stand dort mal ein Gehöft - versperrte den Blick auf die Wälder dahinter.
Auf der anderen Seite sausten Autos hin und her. Ein Stück weiter floss der Rhein.
Ein Bote auf einem Motorrad kam angeknattert. Sein goldener Mantel flatterte hinter ihm her, seine goldene Maske war ohne Ausdruck. Er wendete auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Kies spritzte. Dann donnerte er quer über die Fahrbahn und fuhr einen kleinen Pfad zum Fluß hinunter.
Ich wandelte unter den Birken. Oberhalb der Ruine war ein kleines Werk und eine japanische Pommesbude. Asiaten mit dem Haarschnitt der Samurai saßen dort und aßen Fleischwurst und Burger.
Vielleicht sollte ich mal in der Mittagspause einen Ausflug hier hin machen.
Doch jetzt musste ich meinen Zug kriegen. Ich hatte Mathe in der ersten Stunde.
Jugendkultur
27.02.2008 19:54 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Ich höre in der letzten Zeit immer über so eine
komische neue Jugendsubkultur. Die nennen sich Emus
oder so. Komisch - ich find den
Vogel ja auch ganz nett, aber eine ganze
Jugendkultur darauf aufbauen?
Disclaimer:
Ja, ich weiss ...
Disclaimer:
Ja, ich weiss ...
Zooomr wieder ganz da
27.02.2008 19:54 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Übrigens sind wohl alle Bilder wieder da. Zooomr hat wohl wieder
alle Server beisammen.
Spannung!
27.02.2008 05:37 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Heiner stieg mit großen Schritten ein in die Bahn.
Zum Glück war die fast leer. Jacke auf, hingesetzt.
Den Rucksack auf den Schoß legen und den
Reißverschluß aufziehen waren eins.
Der dicke Schinken flog fast von alleine in Heiners Hand. Fiebrig fingerte er sich zum Lesezeichen vor.
"Die Verschwörung der dunklen Mönche und ihr dunkles Geheimnis, das seid Jahrhunderten in den Archiven des Vatikans bewahrt wird" von John Smithjohnsmith.
Das letzte Kapitel.
Der dicke Schinken flog fast von alleine in Heiners Hand. Fiebrig fingerte er sich zum Lesezeichen vor.
"Die Verschwörung der dunklen Mönche und ihr dunkles Geheimnis, das seid Jahrhunderten in den Archiven des Vatikans bewahrt wird" von John Smithjohnsmith.
Das letzte Kapitel.
Aktienkultur
26.02.2008 05:38 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Todesmutig stand der Prinz von Mammon-Raffersbach im
feindlichen Feuer. Rings um ihn schlugen Bad News
ein. "BMW auf 70,03!" Zischte ein Halbpfünder nur
knapp an ihm vorbei, nicht viel weiter ein "Bayer auf
93,09!" ins Parkett.
Der Prinz hielt stand. In seinem Herzen schlug laut die Liebe zu seinem Vaterland. "Wir dürfen nicht weichen!" rief er seine Kameraden zur Geschlossenheit auf "Wir müssen investieren! Es ist unsere patriotische Pflicht, die Kurse hoch zu halten! Seid tapfer! Verliert nicht den Mut!"
Und alle kamen. Alle Deutschen sammelten Ihr Geld und brachten es in die Börse. Männer lösten ihr Sparbuch auf, Frauen plünderten die Haushaltskasse. Selbst Kinder zerbrachen ihre Sparschweinchen. Sie kamen alle und die Kurse, eben noch im freien Fall, fingen sich. Sie zitterten noch leise, dann begann sich das Blatt zu wenden. Die Kurve stieg an, zeigte wieder gen Himmel.
Jubel brach aus. Die Menschen ließen ihren Freudentränen freien Lauf.
Der Prinz von Mammon-Raffersbach sah sich um, schaute diese lieben Leute an und ein Gefühl von Dankbarkeit durchströmte ihn. Lächelnd legte er die eine Hand in die andere.
Und verkaufte.
Der Prinz hielt stand. In seinem Herzen schlug laut die Liebe zu seinem Vaterland. "Wir dürfen nicht weichen!" rief er seine Kameraden zur Geschlossenheit auf "Wir müssen investieren! Es ist unsere patriotische Pflicht, die Kurse hoch zu halten! Seid tapfer! Verliert nicht den Mut!"
Und alle kamen. Alle Deutschen sammelten Ihr Geld und brachten es in die Börse. Männer lösten ihr Sparbuch auf, Frauen plünderten die Haushaltskasse. Selbst Kinder zerbrachen ihre Sparschweinchen. Sie kamen alle und die Kurse, eben noch im freien Fall, fingen sich. Sie zitterten noch leise, dann begann sich das Blatt zu wenden. Die Kurve stieg an, zeigte wieder gen Himmel.
Jubel brach aus. Die Menschen ließen ihren Freudentränen freien Lauf.
Der Prinz von Mammon-Raffersbach sah sich um, schaute diese lieben Leute an und ein Gefühl von Dankbarkeit durchströmte ihn. Lächelnd legte er die eine Hand in die andere.
Und verkaufte.
Panik
25.02.2008 20:58 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir mussten irgendwie von diesem verdammten
Schrottplatz runter. Henriette gab Gas und donnerte
um einen Haufen rostiger Astras herum. Mist! Der
Eingang war versperrt. Henriette trat auf die Bremse.
Die beiden Phillipinos hinten im Wagen schrien laut
auf und wir hingen alle in den Gurten. Ein offener
LKW kippte seine Ladung direkt in die Einfahrt.
Fässer polterten zu Boden, einige platzten auf. Der
Wagen wollte nicht mehr anspringen, also stiegen wir
aus. Ein scharfer Geruch lag in der Luft. Mein
komisches Gefühl wurde Gewissheit, als ich sah, dass
der LKW-Fahrer eine Gasmaske trug. "Weg!" brüllte ich
"Ab ins Gebäude!"
Wir rannten in das kleine Haus, in dem das Büro des Schrottplatzes untergebracht war. Tür auf! Rein!
Ich schob meine Leute in den hinteren Teil des Hauses. Hoffentlich kam das Gas nicht bis hier hin. Einer der Phillipinos rannte durch die Hintertür wieder nach draussen und starb am Zaun. Wir versteckten uns im Bad. Henriette hatte etwas an der Hand abbekommen und ich wusch sie mit einer Reinigungspaste, die beim Waschbecken lag.
Vielleicht reichte es ja.
Wir hatten uns alle etwas beruhigt, da riss jemand die Badezimmertür von aussesn auf. Ich erkannte den LKW-Fahrer, beziehungsweise, das, was noch von ihm übrig war. Die Gasmaske klebte wie zerlaufenes Wachs in seinem Gesicht, Haut und Hemd hingen in Fetzen. Sein rechter Arm endete in einem grün schimmernden, schleimbedeckten Stumpf. Henriette schrie, der Philipino schrie und der Mann wankte zu in den Raum. Der Senfgeruch war überwältigend. Ich spuckte in meine rechte Hand. Die Spucke begann natürlich sofort zu brennen. Lustig züngelten die Flämmchen in meiner Hand. Ich warf die Feuerkugel dem Fahrer direkt ins Gesicht. Sein Kopf loderte auf und er taumelte zurück in den Flur. Wir schlossen die Tür und verrammelten sie mit allem, was wir fanden. Sogar mit Frauenzeitschriften.
Am Ende des Tages hatte sich das Gas verflüchtigt und wir verflüchtigten uns auch. Erst zwei Städte weiter hielten wir an und gingen in ein Brauhaus. Wir tranken schweigend auf unseren toten Kameraden und wir aßen eine Kleinigkeit.
Frikadellen.
Ohne Senf.
Wir rannten in das kleine Haus, in dem das Büro des Schrottplatzes untergebracht war. Tür auf! Rein!
Ich schob meine Leute in den hinteren Teil des Hauses. Hoffentlich kam das Gas nicht bis hier hin. Einer der Phillipinos rannte durch die Hintertür wieder nach draussen und starb am Zaun. Wir versteckten uns im Bad. Henriette hatte etwas an der Hand abbekommen und ich wusch sie mit einer Reinigungspaste, die beim Waschbecken lag.
Vielleicht reichte es ja.
Wir hatten uns alle etwas beruhigt, da riss jemand die Badezimmertür von aussesn auf. Ich erkannte den LKW-Fahrer, beziehungsweise, das, was noch von ihm übrig war. Die Gasmaske klebte wie zerlaufenes Wachs in seinem Gesicht, Haut und Hemd hingen in Fetzen. Sein rechter Arm endete in einem grün schimmernden, schleimbedeckten Stumpf. Henriette schrie, der Philipino schrie und der Mann wankte zu in den Raum. Der Senfgeruch war überwältigend. Ich spuckte in meine rechte Hand. Die Spucke begann natürlich sofort zu brennen. Lustig züngelten die Flämmchen in meiner Hand. Ich warf die Feuerkugel dem Fahrer direkt ins Gesicht. Sein Kopf loderte auf und er taumelte zurück in den Flur. Wir schlossen die Tür und verrammelten sie mit allem, was wir fanden. Sogar mit Frauenzeitschriften.
Am Ende des Tages hatte sich das Gas verflüchtigt und wir verflüchtigten uns auch. Erst zwei Städte weiter hielten wir an und gingen in ein Brauhaus. Wir tranken schweigend auf unseren toten Kameraden und wir aßen eine Kleinigkeit.
Frikadellen.
Ohne Senf.
Countdown
24.02.2008 10:05 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
13. Er lief im gestreckten Galopp durch den engen
Gang, der zum Hangar führte. 12. Die dünne Tür mit
dem kleinen Glasfenster rannte er einfach über den
Haufen. 11. Die klare Nachtluft, das kalte Licht der
Scheinwerfer im Hangar. 10. Er sah das Aufblitzen der
Waffe, noch bevor er den Knall hörte. 9. Mit einem
Hechtsprung suchte er Deckung hinter einem dieser
Elektrofahrzeuge, auf denen normalerweise Material zu
den Fliegern geschafft wurde. Noch im Fallen zog er
seine Hundertwasser aus dem Holster am Oberschenkel.
9. Noch bevor er hinter dem Fahrzeug verschwand,
feuerte er eine Salve auf den Wachmann ab. Die
Hundertwasser ruckelte kurz auf und der Wachmann mit
dem Gewehr wurde von einer Handvoll
Flechette-Geschossen getroffen. Sie zerfetzten seinen
Oberkörper. 8. Kurz aufgeblickt, dann schnell weiter.
7. Die Waffe jetzt im Anschlag. Dort war die vordere
Hangaröffnung. 6. Mit seinen langen, starken Beinen
holte er weit aus, lief ganz an der Seitenwand des
Hangars entlang. 5. Auf dem Rollfeld wirbelten Staub
und Papierblätter auf. 4. 3. Zwei Rücken tauchten
auf. Die Wachmänner schossen in die Dunkelheit. Er
rotzte den Rest seines Magazins in die Soldaten. 2.
Er warf sich hin. 1. Hände in den Nacken. Augen zu.
0. Der Blitz drang ihm trotz der geschlossenen Augen
bis ins Hirn. Er widerstand dem Reflex, jetzt
aufzuspringen, denn kurz nach dem Licht kam die
Druckwelle und der Hammer des Lärms.
Er lag noch immer da. Unverletzt. Dann sprang er auf, schob ein neues Magazin in die Hundertwasser und lief, jetzt etwas langsamer, ins Freie.
Der Kopter setzte gerade zur Landung an.
Er lag noch immer da. Unverletzt. Dann sprang er auf, schob ein neues Magazin in die Hundertwasser und lief, jetzt etwas langsamer, ins Freie.
Der Kopter setzte gerade zur Landung an.
Macht
23.02.2008 21:55 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Torquemada rutschte unruhig auf seinem Thron hin und
her. Von allen Seiten kamen schlechte Nachrichten aus
dem Reich: Hier fehlten Facharbeiter und Ingenieuere,
dort war Titti Klatschis Leben im Dschungelcamp
bedroht. Ständig trampelten Boten in seinen roten
Saal. Börsencrash! Tote Eisbärbabies!
Torquemada wedelte mit den Händen, als wolle er Fliegen verscheuchen.
So viele Probleme! Das hatte er sich anders vorgestellt, als er die Weltherrschaft übernahm!
Torquemada wedelte mit den Händen, als wolle er Fliegen verscheuchen.
So viele Probleme! Das hatte er sich anders vorgestellt, als er die Weltherrschaft übernahm!
Die Situation
22.02.2008 05:05 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir saßen im Garten, die Liebste, J. und ich. J.
hatte köstlichen Blätterteigkuchen gebacken. Wir aßen
und überlegten, wie es weiter gehen solle. Die
Liebste hatte an Engagement in New York und ich
sollte mich bei der Armee zum Einsatz in Ägypten
melden. Wir schwiegen ratlos.
Die Sonne schien, der Kuchen schwand dahin.
Die Sonne schien, der Kuchen schwand dahin.
Pornoguckers Heimweg
21.02.2008 05:25 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Da gehst Du dahin, Pornogucker! Gehst gar nicht wie
Deine Väter, die sich einst mit hochgeschlagenen
Mantelkrägen Atemwolken vors Gesicht pusteten. Du
gehst selbstbewusst und forsch über den Gehweg. Ein
bisschen zu forsch allerdings. Federnder Tritt.
Was hast Du da in der Hand, Pornogucker? Eine Videokamera? Mitschnitt für daheim?
Deswegen hast Du es also zu eilig!
Was hast Du da in der Hand, Pornogucker? Eine Videokamera? Mitschnitt für daheim?
Deswegen hast Du es also zu eilig!
Jabber
20.02.2008 20:54 Abgelegt in: Über dieses
Blog |
Aus dem
Leben
So! Nun habe ich mir auch einen Jabber-Account zugelegt.
Meine Adresse lautet:
flusskiesel@jabjab.de
Für Macuser:
Man kann sehr einfach iChat für Jabber einrichten. Das ganze (inklusive Account-Anlegen) dauert höchstens 5 Minuten.
flusskiesel@jabjab.de
Für Macuser:
Man kann sehr einfach iChat für Jabber einrichten. Das ganze (inklusive Account-Anlegen) dauert höchstens 5 Minuten.
Aussichten
20.02.2008 19:24 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Sie war schön, sie war blond und sie war irgendwie
berühmt - und sie zog die linke Augenbraue hoch.
Ein Kleriker! Was sollte sie jetzt mit einem Kleriker? Der junge Mann vor ihr trug die schlichte Rüstung eines Novizen, an seiner Seite ein leichtes Schwert. Nur das Ankh-Symbol auf seiner Brust war aus Gold.
"Nun," sprach sie leise "warum hat man Dich zu mir geschickt?"
Der Mönch sah ihr in die Augen und sie blickte in einen Schlund. Schattenarme umwirbelten ihren Geist, ein Dämon, ein lästerlicher Fluch.
Gowannhinn zuckte zurück. Sie seufzte. Das konnte ja heiter werden!
Ein Kleriker! Was sollte sie jetzt mit einem Kleriker? Der junge Mann vor ihr trug die schlichte Rüstung eines Novizen, an seiner Seite ein leichtes Schwert. Nur das Ankh-Symbol auf seiner Brust war aus Gold.
"Nun," sprach sie leise "warum hat man Dich zu mir geschickt?"
Der Mönch sah ihr in die Augen und sie blickte in einen Schlund. Schattenarme umwirbelten ihren Geist, ein Dämon, ein lästerlicher Fluch.
Gowannhinn zuckte zurück. Sie seufzte. Das konnte ja heiter werden!
Nervspam
19.02.2008 20:37 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Geile Bilderserie
19.02.2008 20:36 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Ganz heiss! Ganz scharf!
Ganz geil, diese Bilderserie!!
Geschäfte
19.02.2008 20:25 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Hagebutte ergaunerte sich sein Geld mit gefälschten
Göring-Zitaten. Im Moment saß er in der Küche auf der
Bank und versucht, mir eine Art Kindergedicht
anzudrehen:
Erbsenkönig, Erbsenkönig,
pupst so viel und isst so wenig.
Ich tippe mir laut an die Stirn und goss weiter Kaffee auf.
Hagebutte stand auf und ging auf den Balkon. Eine Rauchen.
Erbsenkönig, Erbsenkönig,
pupst so viel und isst so wenig.
Ich tippe mir laut an die Stirn und goss weiter Kaffee auf.
Hagebutte stand auf und ging auf den Balkon. Eine Rauchen.
Ein Ausflug zum Schloss Broich in Mülheim
17.02.2008 09:02 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Es war ein regnerischer Tag im Januar. Wir wollten
eigentlich ins SeaLife nach Oberhausen, aber da war
es so voll, dass wir eine Stunde auf den Eintritt
hätten warten müssen.
Also sind wir ein bisschen mit dem ÖPNV durch die Gegend gefahren (der Kleine liebt das ja) und dann bei Schloss Broich gelandet.
Wenn es nicht so fieselig gewesen wäre ... wäre es noch richtig schön geworden. Der Kleine hat auf dem Spielplatz in der MüGa gespielt, wir haben uns den Ringlokschuppen angesehen und das Schloss bewundert.
Vielleicht im Sommer noch einmal ... Lesen Sie mehr...
Also sind wir ein bisschen mit dem ÖPNV durch die Gegend gefahren (der Kleine liebt das ja) und dann bei Schloss Broich gelandet.
Wenn es nicht so fieselig gewesen wäre ... wäre es noch richtig schön geworden. Der Kleine hat auf dem Spielplatz in der MüGa gespielt, wir haben uns den Ringlokschuppen angesehen und das Schloss bewundert.
Vielleicht im Sommer noch einmal ... Lesen Sie mehr...
Fund-Pferd / Pferde-Fund
15.02.2008 05:53 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Behütet
14.02.2008 21:33 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Visier
14.02.2008 08:01 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Das Verhängnis steckt im Lauf. Ich nehme die Waffe
hoch. Es ist so einfach. Das Zielen geht schnell, das
Auge stellt sich scharf und fast automatisch bringen
die Arme Kimme, Korn und das Ziel in Einklang. Der
grüne Lack des Gewehres erinnert einen an einen
Spielzeuglaster, daheim in der Kiste. Der Geruch des
Waffenöls steigt in die Nase. Den Abzug reisst man
nicht durch, man zieht ihn. Kraftvoll, aber ohne
Gewalt. Dann macht es "Rammpamm". Natürlich sehr
laut. Die Waffe rappelt im Arm und drückt sich in die
Schulter. Anders kann man es nicht beschreiben.
Kaum Rauch. Das Ziel liegt jetzt im Gras.
Es ist so einfach.
Kaum Rauch. Das Ziel liegt jetzt im Gras.
Es ist so einfach.
Safari
13.02.2008 06:34 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Der Stern am Horizont ist aus Neon. Wir setzen die
Zähler zurück auf Null und warten ab. Die Maschine
zieht leicht an. Die grüne Landschaft draussen sieht
so friedlich aus, doch wir sind in den
Außenbereichen. Wild ist hier die Welt, die Natur
ungezähmt. Doch in der Maschine sind wir sicher. Uns
kann nichts passieren. Die Maschine ist gepanzert,
hat Waffen. Ausserdem beschützen uns unsere Bots.
Wir nehmen die Schneisen, welche die Patroullien in den Boden gefahren haben. Nicht mehr auffallen als nötig.
Ich gehe nach hinten, zur Toilette. Als ich fertig bin, sehe ich noch durch ein Bullauge am Heck. Die Stadt liegt hinter uns. Sie wird unmerklich kleiner. Immer kleiner.
Wir nehmen die Schneisen, welche die Patroullien in den Boden gefahren haben. Nicht mehr auffallen als nötig.
Ich gehe nach hinten, zur Toilette. Als ich fertig bin, sehe ich noch durch ein Bullauge am Heck. Die Stadt liegt hinter uns. Sie wird unmerklich kleiner. Immer kleiner.
Wünsche
12.02.2008 05:23 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Gerhartplatz
11.02.2008 14:19 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Der Spielplatz am Gerhartplatz in Duisburg-Meiderich ist sehr schön. Relativ ruhig, relativ groß. Lesen Sie mehr...
Der kleine Mann
10.02.2008 09:54 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Klappe im Asphalt geht auf. Der Mann ohne Gesicht
kam aus dem Loch gekrochen und er ging von Mensch zu
Mensch. Er nahm den Leuten die Worte aus dem Mund.
Sie sagten danach nur noch "Bababababa" oder
garnichts. Das war gut.
Der Mann ohne Gesicht nahm all die Worte mit in seine Welt unterhalb der Welt. Er ging auf der Rückseite der Straße, wanderte zum eisernen Hammer. Über Kabel und Röhren sprang er leicht, die U-Bahntunnel mied er.
In der Ebene am Ende der Welt ließ er die Kleinen frei. Sie tollten im Staub herum.
Der Mann ohne Gesicht nahm all die Worte mit in seine Welt unterhalb der Welt. Er ging auf der Rückseite der Straße, wanderte zum eisernen Hammer. Über Kabel und Röhren sprang er leicht, die U-Bahntunnel mied er.
In der Ebene am Ende der Welt ließ er die Kleinen frei. Sie tollten im Staub herum.
Ein Gruß nach Bremen
09.02.2008 21:17 Abgelegt in: Geknipst!
| Aus dem
Leben
Bis Duisburg hat es ein Kalender des Shopbloggers immerhin schon
geschafft!
Einen schönen Gruß nach Bremen!
Einen schönen Gruß nach Bremen!
Wir sind nicht auf der Flucht
09.02.2008 07:16 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Ich will doch nur meine Arbeit machen! Jeder von uns
hat doch seine Aufgabe, sein Päckchen zu tragen.
Aber immer, wenn ich durch die Gänge meiner Behörde laufe, hockt sie irgendwo im Schatten, versteckt sich in einem leeren Büro, steht hinter eine Tür. Gerade, wenn ich am Kopierer stehe, springt sie mich an, die Freiheit. Diese Freiheit! Kann die nicht mal ruhig bleiben? Immer muss sie stören! Ich habe doch schon genug zu tun!
Hoffentlich hat das bald ein Ende!
Aber immer, wenn ich durch die Gänge meiner Behörde laufe, hockt sie irgendwo im Schatten, versteckt sich in einem leeren Büro, steht hinter eine Tür. Gerade, wenn ich am Kopierer stehe, springt sie mich an, die Freiheit. Diese Freiheit! Kann die nicht mal ruhig bleiben? Immer muss sie stören! Ich habe doch schon genug zu tun!
Hoffentlich hat das bald ein Ende!
Sie ham' da nen Platten!
08.02.2008 20:44 Abgelegt in: Geknipst!
| Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Kategorie umbenannt!
08.02.2008 20:36 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Über dieses
Blog
Hoffnung
08.02.2008 05:41 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Lange kann es jetzt nicht mehr dauern. Ich kann es
kaum erwarten. Am Horizont wird es langsam hell.
Die ganze Nacht hat der Schatten auf meiner Schulter gehockt und mir böse Dinge eingeflüstert. Still und starr habe ich gelegen und gelauscht. Es knackte, es knarrte. Ständige Angst. War das ein Türenklappen? War da etwa jemand? Kalter Schweiss auf der Stirn, der Mund trocknete aus. Der Alp setzte sich auf meine Brust.
Doch jetzt kommt der lichte Tag. Endlich kommt die Sonne und vertreibt die Nacht.
Endlich.
Die ganze Nacht hat der Schatten auf meiner Schulter gehockt und mir böse Dinge eingeflüstert. Still und starr habe ich gelegen und gelauscht. Es knackte, es knarrte. Ständige Angst. War das ein Türenklappen? War da etwa jemand? Kalter Schweiss auf der Stirn, der Mund trocknete aus. Der Alp setzte sich auf meine Brust.
Doch jetzt kommt der lichte Tag. Endlich kommt die Sonne und vertreibt die Nacht.
Endlich.
Zooomr rumpelt
07.02.2008 21:12 Abgelegt in: Über dieses
Blog |
Geknipst!
Spam
07.02.2008 21:07 Abgelegt in: Über dieses
Blog
Ärgerlich! Da benutzt jemand eine meine
E-Mail-Adressen als Absender für seinen Spam-Müll.
Der Spam-Ordner läuft über und über voll mit irgendwelchen Mailserver-Meldungen.
Kann das jemand bitte mal abstellen? Danke!
Den Kueperpunk nervt das auch schon.
Der Spam-Ordner läuft über und über voll mit irgendwelchen Mailserver-Meldungen.
Kann das jemand bitte mal abstellen? Danke!
Den Kueperpunk nervt das auch schon.
Morgenduft
07.02.2008 05:59 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Nachgegeben
06.02.2008 06:59 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Heiner Kahput lief den Grünstreifen entlang und
versuchte, die leere Bierflasche in den Manteltaschen
verschwinden zu lassen. Gleich würde sein alter Herr
mit dem Auto neben ihm halten und ihn abholen.
Verdammt! Es war erst zehn Uhr morgens! Heiner hatte
irgendwie an diesem Stand gestanden und dann hatte es
Bier gegeben. Alles ging ziemlich schnell und nun war
er wieder fast voll. Heiner schämte sich - obwohl er
sich auch leicht und beschwingt fühlte. Die Flasche
passte nicht in die Taschen hinein und so ließ er sie
ins Gras fallen. Wenn nur der Vater nichts bemerkte!
Ärger stieg ihn ihm hoch. Ärger über sich selbst,
über den alten Herrn und über die Frau in dem Kiosk
eben. Sechs Euro Zwanzig für eine Flasche
Mineralwasser!
Heiner blieb aprupt stehen und sah sich um. Die kleine Straße mit den Marktständen sah so verlockend aus. Er zuckte mit den Schultern und machte sich auf den Weg.
Heiner blieb aprupt stehen und sah sich um. Die kleine Straße mit den Marktständen sah so verlockend aus. Er zuckte mit den Schultern und machte sich auf den Weg.
Klassen
05.02.2008 18:21 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir zogen die Vorhänge vor, denn draussen war der
Pöbel. Schmutzig und dumm standen sie da, die Mäuler
schlaff geöffnet. Der Pöbel!
Die Limousine fuhr langsam an. Gleich würden die Gardisten kommen und die Leute wieder an die Arbeit treiben. Diese Unterschichtler brauchten einfach eine harte Hand, eine kurze Leine! Sonst hängen die doch nur herum, Saufen und stopfen Chips in ihre Münder. Ohne Zahl ist ihr Nachwuchs, schlecht von Geist und Blut.
Es hatte viele Jahrzehnte gebraucht, bis wir die Wahrheit erkannt hatten und man den Proleten endlich den Zugang zu den Eliteuniversitäten verbot. Was muss ein Prolet schon können? Etwas Lesen, etwas Schreiben und Rechnen bis ungefähr hundert - das reicht!
Auch begann man, in der Schule das gute vom schlechten Blute zu trennen. Auch kürzte die Regierung den Unterschichtlern ihre Alimente. Da kam das ganze Elend zutage.
Ich kann Euch nur sagen: Die Prekarier sind so! Faul, dumm und ungezogen.
Es hängt eben doch nur davon ab, ob man aus einem guten Stall kommt!
Die Limousine fuhr den breiten Weg zur Villa hinauf. Die Wachmänner schulterten die Gewehre.
Die Limousine fuhr langsam an. Gleich würden die Gardisten kommen und die Leute wieder an die Arbeit treiben. Diese Unterschichtler brauchten einfach eine harte Hand, eine kurze Leine! Sonst hängen die doch nur herum, Saufen und stopfen Chips in ihre Münder. Ohne Zahl ist ihr Nachwuchs, schlecht von Geist und Blut.
Es hatte viele Jahrzehnte gebraucht, bis wir die Wahrheit erkannt hatten und man den Proleten endlich den Zugang zu den Eliteuniversitäten verbot. Was muss ein Prolet schon können? Etwas Lesen, etwas Schreiben und Rechnen bis ungefähr hundert - das reicht!
Auch begann man, in der Schule das gute vom schlechten Blute zu trennen. Auch kürzte die Regierung den Unterschichtlern ihre Alimente. Da kam das ganze Elend zutage.
Ich kann Euch nur sagen: Die Prekarier sind so! Faul, dumm und ungezogen.
Es hängt eben doch nur davon ab, ob man aus einem guten Stall kommt!
Die Limousine fuhr den breiten Weg zur Villa hinauf. Die Wachmänner schulterten die Gewehre.
Fundamentalkritik
04.02.2008 16:23 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir drängelten uns in die Landungsboote wie schwarze
Ameisen. Die Rüstungen glänzten matt, die Waffen
trugen wir eng an den Körper gepresst. Unsere
Implantate pumpten den Blutkreislauf voll mit Drogen.
Wir schwebten auf einem Kissen aus Adrenalin runter
zur Oberfläche. Es war, als würde das Landungsboot
uns auskotzen. Wir stürmten vor und wurden sofort
eingewiesen. Dann begann der Sturm auf die Stadt. Das
Abwehrfeuer war gering, wir rannten einfach hindurch.
Wir feuerten im Laufen und sangen unsere Lieder. Wir
brachten den Bürgern dieser Stadt Gnade. Die Gnade
Gottes.
Sonntagsromantik
03.02.2008 16:24 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Sonniger Sonntag. Beim Spaziergang kamen und Jecken
auf dem Weg nach Hamborn entgegen.
Der Kleine ist auf dem Roller gerollert.
Jetzt sehen wir uns Züge in Japan an.
Sonntagsruhe.
Jetzt sehen wir uns Züge in Japan an.
Sonntagsruhe.
Wir waren jung
03.02.2008 09:13 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir waren unruhig. Würde die Polizei bald kommen? Die
Party dauerte nun schon drei lange Wochen und jetzt
hatte Heini den Rockerkönig angeschossen. Der Rocker
lag jetzt sterbend auf dem Wohnzimmertisch. Wir
räumten eilig auf. Wenn nur die Eltern nichts
merkten!
Irgendwann ging ich nach draussen, um dort nach dem rechten zu schauen. Ich traf das Brunnenmädchen und sie umgarnte mich mit ihrem sanften Wesen. Schlank war sie, mit rabenschwarzem Haar und dunklen Augen, tief wie die Seen des Mondes. Sie bot mir an, Wasser zu suchen. Mit dem Bohren des Brunnens würde das alles nicht mehr als vier Euro kosten.
Wir fingen an, doch die Bagger kamen und zuvor und stapelten Betonklötze im Garten. Ich ging wieder hinein, gefolgt vom Brunnenmädchen.
Der Rockerkönig lag jetzt auf dem Sofa und konnte sich schon wieder unterhalten.
Die Polizei kam dann doch nicht.
Irgendwann ging ich nach draussen, um dort nach dem rechten zu schauen. Ich traf das Brunnenmädchen und sie umgarnte mich mit ihrem sanften Wesen. Schlank war sie, mit rabenschwarzem Haar und dunklen Augen, tief wie die Seen des Mondes. Sie bot mir an, Wasser zu suchen. Mit dem Bohren des Brunnens würde das alles nicht mehr als vier Euro kosten.
Wir fingen an, doch die Bagger kamen und zuvor und stapelten Betonklötze im Garten. Ich ging wieder hinein, gefolgt vom Brunnenmädchen.
Der Rockerkönig lag jetzt auf dem Sofa und konnte sich schon wieder unterhalten.
Die Polizei kam dann doch nicht.
Was man so alles im Garten findet
02.02.2008 08:58 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die Nachbarsjungen ließen Papierflieger zu uns
rübersegeln. Ich sammelte sie auf und warf sie
zurück. Später dann Fussball. Dann fanden wir die
Baugrube. Sie war nicht groß, aber tief. An ihrem
Grund sahen wir Mauern und Möbel. Wir gingen und
rutschten hinunter - und staunten nicht schlecht:
Eine Küche im Stil der 50er Jahre war hier unten.
Sogar eine dieser seltenen Sofa-Herd-Kombinationen
stand hier herum! Ein altes Radio, Schränke - alles
da!
Durch Milchglasscheiben konnte man sehen, dass es noch weitere Räume gab. Wer hatte diese unterirdische Wohnung vor Jahrzehnten angelegt? Warum? Geheimversteck? Angst vor dem Weltkrieg?
Plötzlich fing ein Schrank an, herumzuwanden. Panisch kletterten wir wieder nach oben, ins Sonnenlicht.
Durch Milchglasscheiben konnte man sehen, dass es noch weitere Räume gab. Wer hatte diese unterirdische Wohnung vor Jahrzehnten angelegt? Warum? Geheimversteck? Angst vor dem Weltkrieg?
Plötzlich fing ein Schrank an, herumzuwanden. Panisch kletterten wir wieder nach oben, ins Sonnenlicht.
Schlacht
01.02.2008 08:41 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wie lange dauerte das schon? Zwei, drei Stunden? Die
Sonne brannte auf die Ebene, Staub und Schweiss waren
überall. Und sie waren so viele. Immer mehr, schien
es, strömten auf uns ein. Meine Linie hielt sich noch
ganz gut, andere konnten kaum noch aufgefüllt werden.
Ab und an konnten wir nach hinten, etwas Luft holen.
Irgend jemand gab mir einen Becker Wasser. Ich hatte
ihn kaum gelernt, da schlug mir der Feldwebel auf die
Schulter. Ab nach vorn! Dort eingereiht. Linker Mann,
rechter Mann. Auf dem Staub vor uns kommen die ersten
Gestalten. Wie Maschinen arbeiten wir, wie gut geölte
Maschinen. Der jahrelange Drill zahlt sich aus. Immer
die selben Bewegungen. Schild, Schwert. Schnell muss
man sein. Heisses Blut spritzt auf meinen rechten
Arm. Es ist nicht meins. Wieder sinkt einer von denen
zu Boden. Doch es sind so viele. So viele. Es kommen
immer mehr und ich bin schn so müde. Ich mache einen
Fehler und beinahe hätte mich ein Feind aufgespiesst,
doch ein Kamerad schlägt ihm die Waffe aus der Hand.
Ich zittere überall.
Dann höre ich etwas. Posaunen? Die nächste Welle des Feindes bleibt aus. Zeit, den Hals zu recken. Alle reckten die Hälse. Dann sehen wir die Banner auf den Hügel. Die grüne Legion! Die müssen ein Portal direkt an der Flanke des feindlichen Heeres geöffnet haben und nun kommen schon die ersten grün-goldenen Krieger herab. Die Feinde lassen in ihrer Verwirrung die Waffen fallen und fliehen. Wir heben die unseren und rufen laut: "Die grüne Legion! Die grüne Legion!"
Die Schlacht geht zu Ende.
Dann höre ich etwas. Posaunen? Die nächste Welle des Feindes bleibt aus. Zeit, den Hals zu recken. Alle reckten die Hälse. Dann sehen wir die Banner auf den Hügel. Die grüne Legion! Die müssen ein Portal direkt an der Flanke des feindlichen Heeres geöffnet haben und nun kommen schon die ersten grün-goldenen Krieger herab. Die Feinde lassen in ihrer Verwirrung die Waffen fallen und fliehen. Wir heben die unseren und rufen laut: "Die grüne Legion! Die grüne Legion!"
Die Schlacht geht zu Ende.


