Unheil in dern Straßen
29.05.2008 05:48 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir sind zu Gast in einer Familien-WG. Viele kleine
Kinder gibt es hier.
Die schlafen jetzt, denn es ist tiefe Nacht. Der Morgen will schon kommen, doch noch ist seine Zeit nicht gekommen. Wir stehen im Zimmer, da höre ich Geräusche von draussen. Ich gehe zum Fenster und sehe auf die leere Straße hinunter. Da sehe ich Lichter. Fackeln. Die Soldaten des Todes kommen und reiten auf ihren Pferden durch die Stadt. Ich erkenne Uniformen der unterschiedlichen Epochen. Viele sind blutverschmiert. Alle sind tot.
Der Tag ist gekommen, die Toten stehen auf aus ihren Gräbern. Ich suche fieberhaft nach einer Waffe. In der Küche finde ich ein großes, langes Messer. Das stecke ich mir in den Gürtel. Dann wecken wir den Kleinen. Ich sage ihm, dass wir ihn lieben und dass er ab jetzt immer - immer! - bei uns bleiben soll. Langsam kommt Leben in die Wohnung. Junge Mütter wollen mit ihren Kindern zur Spielgruppe. Ich renne durch die Zimmer und spähe nach draussen. Ist es soweit?
Draussen bricht der neue Tag an. Alles scheint normal, nur sehr ruhig. Dann luge ich durch den Türspion und erschrecke: Im Hausflur wabert eine dunkle Masse aus Armen und Gesichtern. Sie stehen vor der Tür!
Die Mütter wollen jetzt los, ihre Babies krähen. Ein alter Opa kommt in die Diele. Er meint, wir sollten bald die Türe öffnen und die Untoten hereinlassen. Es wäre Zeit. Vorher kriegen aber alle noch die Haare geschnitten. Man will ja ordentlich aussehen.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich jeden Morgen bin, dass die Sonne aufgeht!
Die schlafen jetzt, denn es ist tiefe Nacht. Der Morgen will schon kommen, doch noch ist seine Zeit nicht gekommen. Wir stehen im Zimmer, da höre ich Geräusche von draussen. Ich gehe zum Fenster und sehe auf die leere Straße hinunter. Da sehe ich Lichter. Fackeln. Die Soldaten des Todes kommen und reiten auf ihren Pferden durch die Stadt. Ich erkenne Uniformen der unterschiedlichen Epochen. Viele sind blutverschmiert. Alle sind tot.
Der Tag ist gekommen, die Toten stehen auf aus ihren Gräbern. Ich suche fieberhaft nach einer Waffe. In der Küche finde ich ein großes, langes Messer. Das stecke ich mir in den Gürtel. Dann wecken wir den Kleinen. Ich sage ihm, dass wir ihn lieben und dass er ab jetzt immer - immer! - bei uns bleiben soll. Langsam kommt Leben in die Wohnung. Junge Mütter wollen mit ihren Kindern zur Spielgruppe. Ich renne durch die Zimmer und spähe nach draussen. Ist es soweit?
Draussen bricht der neue Tag an. Alles scheint normal, nur sehr ruhig. Dann luge ich durch den Türspion und erschrecke: Im Hausflur wabert eine dunkle Masse aus Armen und Gesichtern. Sie stehen vor der Tür!
Die Mütter wollen jetzt los, ihre Babies krähen. Ein alter Opa kommt in die Diele. Er meint, wir sollten bald die Türe öffnen und die Untoten hereinlassen. Es wäre Zeit. Vorher kriegen aber alle noch die Haare geschnitten. Man will ja ordentlich aussehen.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich jeden Morgen bin, dass die Sonne aufgeht!
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