Panik
25.02.2008 20:58 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Wir mussten irgendwie von diesem verdammten
Schrottplatz runter. Henriette gab Gas und donnerte
um einen Haufen rostiger Astras herum. Mist! Der
Eingang war versperrt. Henriette trat auf die Bremse.
Die beiden Phillipinos hinten im Wagen schrien laut
auf und wir hingen alle in den Gurten. Ein offener
LKW kippte seine Ladung direkt in die Einfahrt.
Fässer polterten zu Boden, einige platzten auf. Der
Wagen wollte nicht mehr anspringen, also stiegen wir
aus. Ein scharfer Geruch lag in der Luft. Mein
komisches Gefühl wurde Gewissheit, als ich sah, dass
der LKW-Fahrer eine Gasmaske trug. "Weg!" brüllte ich
"Ab ins Gebäude!"
Wir rannten in das kleine Haus, in dem das Büro des Schrottplatzes untergebracht war. Tür auf! Rein!
Ich schob meine Leute in den hinteren Teil des Hauses. Hoffentlich kam das Gas nicht bis hier hin. Einer der Phillipinos rannte durch die Hintertür wieder nach draussen und starb am Zaun. Wir versteckten uns im Bad. Henriette hatte etwas an der Hand abbekommen und ich wusch sie mit einer Reinigungspaste, die beim Waschbecken lag.
Vielleicht reichte es ja.
Wir hatten uns alle etwas beruhigt, da riss jemand die Badezimmertür von aussesn auf. Ich erkannte den LKW-Fahrer, beziehungsweise, das, was noch von ihm übrig war. Die Gasmaske klebte wie zerlaufenes Wachs in seinem Gesicht, Haut und Hemd hingen in Fetzen. Sein rechter Arm endete in einem grün schimmernden, schleimbedeckten Stumpf. Henriette schrie, der Philipino schrie und der Mann wankte zu in den Raum. Der Senfgeruch war überwältigend. Ich spuckte in meine rechte Hand. Die Spucke begann natürlich sofort zu brennen. Lustig züngelten die Flämmchen in meiner Hand. Ich warf die Feuerkugel dem Fahrer direkt ins Gesicht. Sein Kopf loderte auf und er taumelte zurück in den Flur. Wir schlossen die Tür und verrammelten sie mit allem, was wir fanden. Sogar mit Frauenzeitschriften.
Am Ende des Tages hatte sich das Gas verflüchtigt und wir verflüchtigten uns auch. Erst zwei Städte weiter hielten wir an und gingen in ein Brauhaus. Wir tranken schweigend auf unseren toten Kameraden und wir aßen eine Kleinigkeit.
Frikadellen.
Ohne Senf.
Wir rannten in das kleine Haus, in dem das Büro des Schrottplatzes untergebracht war. Tür auf! Rein!
Ich schob meine Leute in den hinteren Teil des Hauses. Hoffentlich kam das Gas nicht bis hier hin. Einer der Phillipinos rannte durch die Hintertür wieder nach draussen und starb am Zaun. Wir versteckten uns im Bad. Henriette hatte etwas an der Hand abbekommen und ich wusch sie mit einer Reinigungspaste, die beim Waschbecken lag.
Vielleicht reichte es ja.
Wir hatten uns alle etwas beruhigt, da riss jemand die Badezimmertür von aussesn auf. Ich erkannte den LKW-Fahrer, beziehungsweise, das, was noch von ihm übrig war. Die Gasmaske klebte wie zerlaufenes Wachs in seinem Gesicht, Haut und Hemd hingen in Fetzen. Sein rechter Arm endete in einem grün schimmernden, schleimbedeckten Stumpf. Henriette schrie, der Philipino schrie und der Mann wankte zu in den Raum. Der Senfgeruch war überwältigend. Ich spuckte in meine rechte Hand. Die Spucke begann natürlich sofort zu brennen. Lustig züngelten die Flämmchen in meiner Hand. Ich warf die Feuerkugel dem Fahrer direkt ins Gesicht. Sein Kopf loderte auf und er taumelte zurück in den Flur. Wir schlossen die Tür und verrammelten sie mit allem, was wir fanden. Sogar mit Frauenzeitschriften.
Am Ende des Tages hatte sich das Gas verflüchtigt und wir verflüchtigten uns auch. Erst zwei Städte weiter hielten wir an und gingen in ein Brauhaus. Wir tranken schweigend auf unseren toten Kameraden und wir aßen eine Kleinigkeit.
Frikadellen.
Ohne Senf.
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