Für den Scheiss fällt mir beim besten Willen kein Titel ein

Der Jarl nahm Olaf an die Seite. "Olaf," sprach er leise zu ihm "such zwei gute Männer aus, die den Christenpriester beschützen sollen. Nimm nicht die Besten, nimm aber auch nicht die Schlechtesten!" Olaf nickte, der Jarl klopfte ihm auf die Schulter.
Ich schlich derweil den Abhang herunter, den Weg, den wohl bald auch der Priester nehmen würde. Der fromme Mann saß noch oben vor Angst und Kälte zitternd am Lagerfeuer. Äste streiften mich und vorsichtig schob ich Buschwerk zur Seite, als ich mich langsam nach unten vorarbeitete. Unten ruhte ich einen Moment aus. Sanft lag der Wald im Dunkel. Nebelschaden entstiegen den Sumpf, hießen mich willkommen. Verkrüppelte, kleine Lärchen standen dicht an dicht. Ich ging weiter, in und durch den Sumpf.
Ich war schon seit Jahren nicht mehr hier gewesen, viele der guten Stellen waren nicht mehr da. Mehr als einmal konnte ich meinen Fuß nur noch knapp aus dem saugenden Mund des Sumpfgottes ziehen. Eine riesige Kröte wollte mich verschlingen, doch sie hatte wohl schon einmal Bekanntschaft mit der roten Robe eines Magus gemacht und ließ von mir ab, bevor ich sie mit einer Reihe magischer Geschosse braten konnte.
Sie verschwand gurgelnd im brackigen Wasser.
Im Morgengrauen erreichte ich die Ebene, stapfte durch die Stoppelfelder zum großen Haus. Dort war schon einiges los. Meine Chefin sauste hin und her, beachtete mich kaum. So bekam ich wenigstens die Möglichkeit, mir den Schlamm von der Kleidung zu wischen. Später erzählte sie mir dann von dem ganzen Streß und von einer Fortbildung in der Nähe von Düsseldorf und davon, dass sie danach immer ganz weit nach Hause fahren müsste. Ich sollte sie während der Zeit vertreten und im Geiste stellte ich schon einen Einkaufszettel zusammen. Die Vorräte wollte ich auch überprüfen. Meine Mails hatte ich auch schon wochenlang nicht abgerufen. Die Chefin trank grünen Wodka zum Frühstück und aus Versehen trank ich ein Gläschen mit.
Als der Alkohol mich warm durchströmte, begann ich mich zu ärgen.
Grüner Wodka! Am Morgen!
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