Bibliothekskongress 2007 in Leipzig - dritter und (für uns) letzter Tag

Die Heimfahrt ...
Bibliothekskongress Leipzig 2007 - der dritte (und für uns letzte) Tag

Scheiße! Ich habe die Aufzeichnungen für heute aus Versehen gelöscht! Kacke!

Mal im Schnelldurchlauf (man hat ja sonst nichts zu tun, wir sitzen im Zug):
Früh aufgestanden, gefrühstückt (Pappbrötchen), dann zum Kongress. Themen für uns nicht so interessant und irgendwann mittags haben wir die Biege gemacht. Ich hatte ja bereits gestern meinen informativen Overkill.
Emmpfehlung von mir für Euch: Moritzbastai (Universitätsstraße). Kellergewölbe, freundliches Personal, freundliche Preise, freundliches Essen. Studentisches Publikum.

20:44
Jetzt sitzen wir im ICE und erreichen gleich Hamm. Dort wird der ICE geteilt, was mir ein bisschen Angst macht. Ob da ein Fallbeil den Zug in zwei Hälften teilt? Hoffentlich sitzen wir richtig!
Schräg links von uns sitzt ein Mann im schwarzen Anzug und tippert schon die ganze Zeit auf einem recht neuen DELL-Laptop herum. Excel-Sheets, Powerpoint, Outlook, Spezialanwendungen - er hat ungefähr fünftausend Programme offen. An der rechten Seite des Laptops ist ein roter Knubbel, der leuchtet rot oder blau. Die UMTS-Steckkarte. Schon cool, so etwas. Aber wenn ich so etwas hätte, müsste ich bestimmt auch so fleissig arbeiten, statt auf meinem AlphaSmart rumzuklappern und im ICE-Radio Chris Howland (ja, der!) zu hören.

20:51
Müde. Müde. Bigband im Ohr. Bei mir schwingt da überhaupt nichts. Der Laptopmann ist immer noch voller Energie bei der Sache. Nimmt der irgendwas?

21:00
Kein Wunder, dass wir Chris Howland hören. Da läuft WDR 4 auf dem Bahnradio. Warum spielen die nicht auch Podcasts im Bahn-Radio? Wäre doch mal eine Idee.

21:02
Vor uns sitzt eine Blackberry-Nutzerin. Ein tolles Gerät. Teuer und wichtig. Sie spielt darauf Breakout.

21:03
Happy Hour im Bordbistro! Dass ich das noch erleben darf! Die Preise sind zwar immer noch hoch, aber allein die verkrampft-launige Ankündigung des Zugführers erhellt die Laune beträchtlich.
Kanalwechsel. Jetzt dreschige Gitarrenmusik.

23:02
Daheim! Natürlich haben wir in Duisburg unsere Bahn verpasst und hätten eine halbe Stunde auf die nächste Warten müssen. Also haben wir uns ein Taxi gegönnt.
Zuhause angekommen, fischten wir einen Brief aus dem Stapel, der für meinen Schatz eine schlechte Nachricht enthielt.
Jetzt liege ich frisch geduscht im Bett und mache gleich die Augen zu.
Die Reise war anstrengend, aber auch sehr schön. Fein auch, dass fast alles wie am Schnürchen geklappt hat.
Gute Nacht!
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