Aug 2008
Kutschfahrt beim Ruhrorter Hafenfest
31.08.2008 12:18 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr | Geknipst!
Abrarion
30.08.2008 07:54 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Die goldene Stadt lag im Sterben. Der Putz blätterte
von den Wänden, ganze Fassaden lösten sich. Die
Flüchtlinge waren nach und nach aus den Straßen
verschwunden, nur die verzweifelsten Bettler blieben
noch hier. Zermatschte Robodrohnen lagen überall
herum. Einst glaubte man, ohne die Kleriker auskommen
zu können und man sie erschaffen, um die lästigen und
gefährlichen Butan-Geister zu bekämpfen. Die
Robodrohnen konnten sich selbst vermehren und griffen
die Geister an, wo sie sie trafen. Doch irgendwann
griffen sie nicht nur diese an und entwickelten sich
zu einer mindestens genauso großen Plage wie die
Geister selbst.
Federnden Schrittes ging ich den Weg zum Wassertempel, in der Tasche einen Brief des Priors der Feuerbruderschaft, im Herzen diese Frau, die vom Himmel gefallen war. Sie war so ... anders. Anders als die Menschen hier unten in Abrarion. Wild und stolz war sie, hart, kämpferisch und doch auch ein wenig verletztlich.
Die Menschen machten mir Platz, viele verneigten sich respektvoll. Die Tempel waren immerhin die einzige wirkliche Macht, die in Abrarion noch für Ordnung sorgen konnte. Der Drachenpalast war längst verschlossen und die Wächter ließen keinen ein noch aus.
Bald wäre ich an meinem Tempel angekommen - da hörte ich ein leises Wimmern aus einem der Ruinenhäuser. Kurzentschlossen ging ich hinein. Dunkel war es hier, muffig und feucht. Es roch noch Urin. Ein großer, leerer Raum. Links von mir kauerte eine Frau in Lumpen, ein Kind in den Armen. Von ihr kam das Wimmern. Von rechts ein roter Schlimmer. Butan-Geister, ein ganzer Schwarm von ihnen. Butan-Geister sind meist klein. Sie sind durchscheinden rot und sehen aus wie Seifenblasen mit einem verdrehten Schwanz und Zähnen. Bösen Zähnen.
Ich ging in Ausgangsstellung. Als Kleriker fürchtete ich keinen Geist dieser Welt. Einfache Übung. Mit beiden Händen formte ich eine imaginäre Kiste. Mit der linken Hand hielt ich sie, mit der rechten öffnete ich den Deckel. Ein schwarfer Gedanke und die Geister kamen zischend nächer. Sie wollten nicht in die Kiste, aber sie mussten. Sie konnten nicht anders. Ein leiser Aufschrei und sie verschwanden strudelnd in der Kiste. Schnell machte ich sie zu und verstaute sie in meinem Gürtel (imaginäre Kisten brauchen nicht viel Platz).
Zufrieden trat ich wieder auf die Straße. Einen Haufen diesbarer Butan-Geister konnte man immer gebrauchen. Vielleicht würden sie ja die Frau von den Sternen beeindrucken.
Vielleicht.
Federnden Schrittes ging ich den Weg zum Wassertempel, in der Tasche einen Brief des Priors der Feuerbruderschaft, im Herzen diese Frau, die vom Himmel gefallen war. Sie war so ... anders. Anders als die Menschen hier unten in Abrarion. Wild und stolz war sie, hart, kämpferisch und doch auch ein wenig verletztlich.
Die Menschen machten mir Platz, viele verneigten sich respektvoll. Die Tempel waren immerhin die einzige wirkliche Macht, die in Abrarion noch für Ordnung sorgen konnte. Der Drachenpalast war längst verschlossen und die Wächter ließen keinen ein noch aus.
Bald wäre ich an meinem Tempel angekommen - da hörte ich ein leises Wimmern aus einem der Ruinenhäuser. Kurzentschlossen ging ich hinein. Dunkel war es hier, muffig und feucht. Es roch noch Urin. Ein großer, leerer Raum. Links von mir kauerte eine Frau in Lumpen, ein Kind in den Armen. Von ihr kam das Wimmern. Von rechts ein roter Schlimmer. Butan-Geister, ein ganzer Schwarm von ihnen. Butan-Geister sind meist klein. Sie sind durchscheinden rot und sehen aus wie Seifenblasen mit einem verdrehten Schwanz und Zähnen. Bösen Zähnen.
Ich ging in Ausgangsstellung. Als Kleriker fürchtete ich keinen Geist dieser Welt. Einfache Übung. Mit beiden Händen formte ich eine imaginäre Kiste. Mit der linken Hand hielt ich sie, mit der rechten öffnete ich den Deckel. Ein schwarfer Gedanke und die Geister kamen zischend nächer. Sie wollten nicht in die Kiste, aber sie mussten. Sie konnten nicht anders. Ein leiser Aufschrei und sie verschwanden strudelnd in der Kiste. Schnell machte ich sie zu und verstaute sie in meinem Gürtel (imaginäre Kisten brauchen nicht viel Platz).
Zufrieden trat ich wieder auf die Straße. Einen Haufen diesbarer Butan-Geister konnte man immer gebrauchen. Vielleicht würden sie ja die Frau von den Sternen beeindrucken.
Vielleicht.
Mischwetter
28.08.2008 16:07 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Das Wetter ist wechselhaft mit Tendenz zum guten
Willen. Die Seenähe haben wir leidlich genutzt und
die Kleinen hatten ihren Spaß. Heute fahren wir noch
nach Werdum ins Brauhaus und trinken das örtliche
"Watt'n Bier". Zwei Flaschen habe ich mir vorab im
Supermarkt "Markant" gekauft. Die werden zu Hause
noch in Ruhe für den Podcast verköstigt.
Morgen geht es heim - wie schnell doch eine Woche vergeht!
Morgen geht es heim - wie schnell doch eine Woche vergeht!
Sonnenwetter
24.08.2008 14:07 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Gestern Abend mit alle Mann im einzigen Restaurant
des Dorfes - dem "Bauernstuben". Ein bisschen
gediegen, der Laden. War sehr voll (der Laden, nicht
ich), das Essen hat sehr gut geschmeckt. Ich hatte
den "Seelachs Smutje" mit Krabben und Speckwürfeln,
dazu Röstkartoffeln. Die Krabben hätte man durchaus
weglassen können (die wurden komplett vom
Schinkenspeck überdeckt), auch etwas weniger Speck
wäre noch besser gewesen. Aber die Grundidee des
kross gebratenen Fischfilets mit einer salzigen
Schinkenwürze finde ich sehr gut. Getrunken wurde
Jever und das schon erwähnte örtliche dunkle
Landbier. Friesengeist (brennender Schnaps zu dem auf
friesisch irgend ein Sprüchlein gemumpft wird) wurde
auch probiert. Schmeckt auch ganz gut, der Schnaps
ist aber ein geborener Einzelgänger, will meinen, man
sollte nur einen davon trinken.
Heute Deich und Wasser und Hafen und Matjes und Eis.
Jetzt Mittagsschlaf.
Heute Deich und Wasser und Hafen und Matjes und Eis.
Jetzt Mittagsschlaf.
Regenwetter
23.08.2008 14:00 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Urlaub im Regen. Der zweite Tag in Neuharlingersiel
und es regnet ohne Pause. Zum Glück verteilen wir uns
auf zwei Wohnungen und die Kinder (der kleine Mann
und der kleine F.) verstehen sich gut.
Die Hauptsache ist wohl, dass man sich die Laune nicht vermiesen lassen sollte. Trotzdem ist dieser Dauerregen schon ein bisschen frustrierend. Wengistens habe ich mein iBook mit und kann ein bisschen Bloggen. Was gibt es bereits jetzt zu berichten?
So, es schlafen alle und ich werde jetzt ein bisschen iPod hören. Bis die Tage!
Die Hauptsache ist wohl, dass man sich die Laune nicht vermiesen lassen sollte. Trotzdem ist dieser Dauerregen schon ein bisschen frustrierend. Wengistens habe ich mein iBook mit und kann ein bisschen Bloggen. Was gibt es bereits jetzt zu berichten?
- In der Fischhandlung/Fischbraterei Albrecht in Carolinensiel gibt es hervorragende Matjes und besonders lecker war der Streml-Lachs. Tipp: Am besten den ohne Pfeffer usw. nehmen. Er schmeckt herrlich mild und ist auch nicht so ölig wie sonst so häufig.
- "Penny" heisst hier oben "Netto". Ist wirklich günstiger als "Brutto".
- Bei "Netto" gibt es auch sogenannten "Nomadenkäse" zu kaufen. Der steht aber jeden Tag in einem anderen Regal.
- Beim "Friesenbuffet" gibt es mitnichten Einheimische zu essen!
So, es schlafen alle und ich werde jetzt ein bisschen iPod hören. Bis die Tage!
Der Screenshot des Tages
14.08.2008 20:10 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Cuil
08.08.2008 06:57 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Heute habe ich mal wieder ein bisschen mit der neuen
Suchmaschine Cuil
gespielt:
Da hat wohl der Weltgeist wieder zugeschlagen ...
Da hat wohl der Weltgeist wieder zugeschlagen ...
Buchempfehlung: "Nato-Geheimarmeen in Europa"
07.08.2008 20:31 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Ganser, Daniele
Nato-Geheimarmeen in Europa
Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
ISBN: 978-3-280-06106-0
29,80 Euro
Das Standardwerk zum Thema "Gladio" ist endlich auf deutsch erschienen. Das Buch hat mich sehr erschüttert. Der Gladio-Skandal hat mir nämlich gezeigt, wie zynisch die Mächtigen (egal von welcher Partei) mit uns umgehen. Beispiele dafür sind das Massaker von Brabant oder der Anschlag auf das Oktoberfest in München.
Wenn es gegen "links" geht, dürfen halt auch gerne mal ein paar unschuldige Bürger dran glauben, nach dem Motto "Lieber tot als rot!" - wobei sich das "tot" natürlich nicht auf die Regierenden, sondern auf irgendwelche Zivilisten im eigenen Land bezieht.
Wer weiß - falls die Linkspartei weiterhin erfolgreich ist - gibt es dann wieder neue Anschläge?
Nato-Geheimarmeen in Europa
Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
ISBN: 978-3-280-06106-0
29,80 Euro
Das Standardwerk zum Thema "Gladio" ist endlich auf deutsch erschienen. Das Buch hat mich sehr erschüttert. Der Gladio-Skandal hat mir nämlich gezeigt, wie zynisch die Mächtigen (egal von welcher Partei) mit uns umgehen. Beispiele dafür sind das Massaker von Brabant oder der Anschlag auf das Oktoberfest in München.
Wenn es gegen "links" geht, dürfen halt auch gerne mal ein paar unschuldige Bürger dran glauben, nach dem Motto "Lieber tot als rot!" - wobei sich das "tot" natürlich nicht auf die Regierenden, sondern auf irgendwelche Zivilisten im eigenen Land bezieht.
Wer weiß - falls die Linkspartei weiterhin erfolgreich ist - gibt es dann wieder neue Anschläge?
Interview mit Georg Schramm
06.08.2008 07:27 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
König Pilsener wird 150
05.08.2008 13:10 Abgelegt in: Vater
Rhein und Mutter Ruhr
Die Brauerei König Pilsener wird 150 Jahre als und
verschenkt am 09. August 2008 an jeden Duisburger
Haushalt ein Sixpack KöPi (wahlweise auch Lemon oder
alkoholfrei). Der Meldung dazu bei derwesten.de
kann man die Abholstellen entnehmen. Weist man
den Kauf von zwei Kisten KöPi zwischen dem
31.07. und dem 09.08.2008 nach (Kaufbeleg),
kriegt man sogar noch eine 0,5-Liter-Partydose
obendrauf. Bei fünf Kästen gibt es drei
Fässchen.
Na, dann mal Prost!
Na, dann mal Prost!
Danke, Apple
04.08.2008 13:18 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Baldur's Gate
02.08.2008 09:36 Abgelegt in: Fundstücke
aus Omas Kiste
Eines meiner Lieblingsspiele (läuft leider nicht mehr
auf dem G5) wird in der
PC-Welt "Hall of Fame" gewürdigt. Recht haben
die! Die Steuerung, ja das ganze System war relativ
einfach zu verstehen. Die Charaktere waren sehr
lebhaft, manchmal witzig und die ganze Ausstattung -
obwohl noch ohne 3D - sehr liebevoll. Die Grafiken
(vor allen Dingen die Hintergründe!) waren gemalt!
Man ließ seine Heldentruppe durch einen Wald im Frühling laufen und die Bäume blühen, Vögel zwitschern, usw. Im Winter dann ein Windgeheule sowie Schnee und Eis.
Man ließ seine Heldentruppe durch einen Wald im Frühling laufen und die Bäume blühen, Vögel zwitschern, usw. Im Winter dann ein Windgeheule sowie Schnee und Eis.