Kutschfahrt beim Ruhrorter Hafenfest

Die Bilder sind schon ein bisschen älter, war trotzdem ein schöner Tag.








|

Abrarion

Die goldene Stadt lag im Sterben. Der Putz blätterte von den Wänden, ganze Fassaden lösten sich. Die Flüchtlinge waren nach und nach aus den Straßen verschwunden, nur die verzweifelsten Bettler blieben noch hier. Zermatschte Robodrohnen lagen überall herum. Einst glaubte man, ohne die Kleriker auskommen zu können und man sie erschaffen, um die lästigen und gefährlichen Butan-Geister zu bekämpfen. Die Robodrohnen konnten sich selbst vermehren und griffen die Geister an, wo sie sie trafen. Doch irgendwann griffen sie nicht nur diese an und entwickelten sich zu einer mindestens genauso großen Plage wie die Geister selbst.
Federnden Schrittes ging ich den Weg zum Wassertempel, in der Tasche einen Brief des Priors der Feuerbruderschaft, im Herzen diese Frau, die vom Himmel gefallen war. Sie war so ... anders. Anders als die Menschen hier unten in Abrarion. Wild und stolz war sie, hart, kämpferisch und doch auch ein wenig verletztlich.
Die Menschen machten mir Platz, viele verneigten sich respektvoll. Die Tempel waren immerhin die einzige wirkliche Macht, die in Abrarion noch für Ordnung sorgen konnte. Der Drachenpalast war längst verschlossen und die Wächter ließen keinen ein noch aus.
Bald wäre ich an meinem Tempel angekommen - da hörte ich ein leises Wimmern aus einem der Ruinenhäuser. Kurzentschlossen ging ich hinein. Dunkel war es hier, muffig und feucht. Es roch noch Urin. Ein großer, leerer Raum. Links von mir kauerte eine Frau in Lumpen, ein Kind in den Armen. Von ihr kam das Wimmern. Von rechts ein roter Schlimmer. Butan-Geister, ein ganzer Schwarm von ihnen. Butan-Geister sind meist klein. Sie sind durchscheinden rot und sehen aus wie Seifenblasen mit einem verdrehten Schwanz und Zähnen. Bösen Zähnen.
Ich ging in Ausgangsstellung. Als Kleriker fürchtete ich keinen Geist dieser Welt. Einfache Übung. Mit beiden Händen formte ich eine imaginäre Kiste. Mit der linken Hand hielt ich sie, mit der rechten öffnete ich den Deckel. Ein schwarfer Gedanke und die Geister kamen zischend nächer. Sie wollten nicht in die Kiste, aber sie mussten. Sie konnten nicht anders. Ein leiser Aufschrei und sie verschwanden strudelnd in der Kiste. Schnell machte ich sie zu und verstaute sie in meinem Gürtel (imaginäre Kisten brauchen nicht viel Platz).
Zufrieden trat ich wieder auf die Straße. Einen Haufen diesbarer Butan-Geister konnte man immer gebrauchen. Vielleicht würden sie ja die Frau von den Sternen beeindrucken.
Vielleicht.
|

Mischwetter

Das Wetter ist wechselhaft mit Tendenz zum guten Willen. Die Seenähe haben wir leidlich genutzt und die Kleinen hatten ihren Spaß. Heute fahren wir noch nach Werdum ins Brauhaus und trinken das örtliche "Watt'n Bier". Zwei Flaschen habe ich mir vorab im Supermarkt "Markant" gekauft. Die werden zu Hause noch in Ruhe für den Podcast verköstigt.
Morgen geht es heim - wie schnell doch eine Woche vergeht!
|

Sonnenwetter

Gestern Abend mit alle Mann im einzigen Restaurant des Dorfes - dem "Bauernstuben". Ein bisschen gediegen, der Laden. War sehr voll (der Laden, nicht ich), das Essen hat sehr gut geschmeckt. Ich hatte den "Seelachs Smutje" mit Krabben und Speckwürfeln, dazu Röstkartoffeln. Die Krabben hätte man durchaus weglassen können (die wurden komplett vom Schinkenspeck überdeckt), auch etwas weniger Speck wäre noch besser gewesen. Aber die Grundidee des kross gebratenen Fischfilets mit einer salzigen Schinkenwürze finde ich sehr gut. Getrunken wurde Jever und das schon erwähnte örtliche dunkle Landbier. Friesengeist (brennender Schnaps zu dem auf friesisch irgend ein Sprüchlein gemumpft wird) wurde auch probiert. Schmeckt auch ganz gut, der Schnaps ist aber ein geborener Einzelgänger, will meinen, man sollte nur einen davon trinken.
Heute Deich und Wasser und Hafen und Matjes und Eis.
Jetzt Mittagsschlaf.
|

Regenwetter

Urlaub im Regen. Der zweite Tag in Neuharlingersiel und es regnet ohne Pause. Zum Glück verteilen wir uns auf zwei Wohnungen und die Kinder (der kleine Mann und der kleine F.) verstehen sich gut.
Die Hauptsache ist wohl, dass man sich die Laune nicht vermiesen lassen sollte. Trotzdem ist dieser Dauerregen schon ein bisschen frustrierend. Wengistens habe ich mein iBook mit und kann ein bisschen Bloggen. Was gibt es bereits jetzt zu berichten?
  • In der Fischhandlung/Fischbraterei Albrecht in Carolinensiel gibt es hervorragende Matjes und besonders lecker war der Streml-Lachs. Tipp: Am besten den ohne Pfeffer usw. nehmen. Er schmeckt herrlich mild und ist auch nicht so ölig wie sonst so häufig.
  • "Penny" heisst hier oben "Netto". Ist wirklich günstiger als "Brutto".
  • Bei "Netto" gibt es auch sogenannten "Nomadenkäse" zu kaufen. Der steht aber jeden Tag in einem anderen Regal.
  • Beim "Friesenbuffet" gibt es mitnichten Einheimische zu essen!

So, es schlafen alle und ich werde jetzt ein bisschen iPod hören. Bis die Tage!
|

Der Screenshot des Tages




Irgendwie ... unvorteilhaft ...
Gesehen in der Berliner Zeitung.
|

Cuil

Heute habe ich mal wieder ein bisschen mit der neuen Suchmaschine Cuil gespielt:





Da hat wohl der Weltgeist wieder zugeschlagen ...
|

Buchempfehlung: "Nato-Geheimarmeen in Europa"

Ganser, Daniele
Nato-Geheimarmeen in Europa
Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung
ISBN: 978-3-280-06106-0
29,80 Euro

Das Standardwerk zum Thema "Gladio" ist endlich auf deutsch erschienen. Das Buch hat mich sehr erschüttert. Der Gladio-Skandal hat mir nämlich gezeigt, wie zynisch die Mächtigen (egal von welcher Partei) mit uns umgehen. Beispiele dafür sind das Massaker von Brabant oder der Anschlag auf das Oktoberfest in München.
Wenn es gegen "links" geht, dürfen halt auch gerne mal ein paar unschuldige Bürger dran glauben, nach dem Motto "Lieber tot als rot!" - wobei sich das "tot" natürlich nicht auf die Regierenden, sondern auf irgendwelche Zivilisten im eigenen Land bezieht.
Wer weiß - falls die Linkspartei weiterhin erfolgreich ist - gibt es dann wieder neue Anschläge?
|

Interview mit Georg Schramm

Georg Schramm wurde in der Sendung "Zwischentöne" des Deutschlandfunk interviewt. Hier die beiden Teile (MP3-Direktlink):
Teil 1
Teil 2
|

König Pilsener wird 150

Die Brauerei König Pilsener wird 150 Jahre als und verschenkt am 09. August 2008 an jeden Duisburger Haushalt ein Sixpack KöPi (wahlweise auch Lemon oder alkoholfrei). Der Meldung dazu bei derwesten.de kann man die Abholstellen entnehmen. Weist man den Kauf von zwei Kisten KöPi zwischen dem 31.07. und dem 09.08.2008 nach (Kaufbeleg), kriegt man sogar noch eine 0,5-Liter-Partydose obendrauf. Bei fünf Kästen gibt es drei Fässchen.
Na, dann mal Prost!
|

Danke, Apple





Nach einem Update. "Bei Auswahl dieser Option wird die S"
"S"?
Ob das wohl wichtig ist? Ich habe auf jeden Fall auf Ignorieren geklickt ...
|

Baldur's Gate

Eines meiner Lieblingsspiele (läuft leider nicht mehr auf dem G5) wird in der PC-Welt "Hall of Fame" gewürdigt. Recht haben die! Die Steuerung, ja das ganze System war relativ einfach zu verstehen. Die Charaktere waren sehr lebhaft, manchmal witzig und die ganze Ausstattung - obwohl noch ohne 3D - sehr liebevoll. Die Grafiken (vor allen Dingen die Hintergründe!) waren gemalt!
Man ließ seine Heldentruppe durch einen Wald im Frühling laufen und die Bäume blühen, Vögel zwitschern, usw. Im Winter dann ein Windgeheule sowie Schnee und Eis.
|