Demographiepanik

Selten spreche ich ihn aus, aber jetzt muss es sein:
HÖRBEFEHL!!! (MP3-Direktlink)

Armes, altes Deutschland?
Nach den demografischen Analysen ist Deutschland bald ein Greisenstaat
- ohne Kinder, ohne Rente, ohne Zukunft: eine abgehängte
Industrienation. Solche Schreckensszenarien scheinen für die Politik
ein nützliches Instrument zu sein, um eine verfehlte Politik zu
verschleiern. Die Chancen, die sich durch sozialen Wandel ergeben
können, werden dabei jedenfalls ignoriert. Eine Sendung im Rahmen der
ARD-Themenwoche: Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden
Gesellschaft von Dietrich Brants. SWR2 Wissen vom 23.04.2008.
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Rattenkönig

Ein Mann hält seine Tochter zwanzig Jahre lang in der BILD-Zeitung gefangen und zeugt mir ihr sieben (sieben!) Söhne. Die schickt er aus, den Rattenkönig zu fangen. Der eine geht hier hin, der andere dort hin.
Der eine findet eine Zitrone, der andere stochert im Müll. Mehrere stranden an der Bude und saufen Bier. Einer guckt den ganzen Tag
im Internet Pornos an. Sie scheitern großartig. Nur der kleinste der Söhne steigt in die Grube. Dort, unter einem Stein, findet er den Rattenkönig. Der Junge packt ihn in einen Schuhkarton und bringt in nach Hause ins Verlies. Dort freut sich der Vater und läutet die nächste Runde ein.
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Duisburg-Meiderich: Eisen Schütz





Eisen Schütz in Duisburg Meiderich. Ich glaube, über den Laden habe ich schon was geschrieben. Man kriegt dort von der Schraube bis zum Schließsystem alles, was das Heimwerkerherz begehrt. Auch wenn man mal so Dinger braucht wie Metallscheiben oder kleine Stäbchen oder so, ist man hier richtig. Es gibt auch alles einzeln.
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Duisburg-Meiderich: Heißluftballon über Meiderich





Wahrscheinlich ist der eher über dem Landschaftspark oder über Hamborn.
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Duisburg-Meiderich: Neue Sparkasse





Das Teil haben die in echt kurzer Zeit zusammen gekloppt. Die Geldautomaten hängen auch schon, von einem lustlosen Wachmann bewacht.
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Ruhr hoch n

Über diesen merkwürdigen "Slogan" wurde ja schon genug gezetert. Die ultimative, weil endgültige Antwort darauf hat das Spardosen-Terzett mit Wiglaf Droste und August Zirner gefunden:

Ruhr hoch n

Dank an metropole rhein ruhr.
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Erinnerst Du Dich noch?

Erinnerst Du Dich noch an das weiss gestrichene Haus? Mutter brachte uns früh morgens dort hin. Es war sehr hell dort. Wir saßen am Tisch und warteten. Die alte Frau, die dort arbeitete, gab uns Kakao zu trinken. Sie gab uns auch Stifte und wir malten. Es dauerte halt eine Weile, bis wir dran waren. Dann rief man uns in den Nebenraum. Eine kleine Turnhalle empfing uns. Wir mochten den muffigen Geruch nicht.
Dann zeigte uns die alte Frau die Übungen. Erinnerst Du Dich noch? Ich glaube, wir gingen einmal in der Woche hin.
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Träume, Schäume

Im Eventschloss ist heute Ringelpietz. Allerdings ohne Anfassen. Sonst ist nicht viel mehr los als der Traum eines Kindes. Darin kniet eine Frau mit einem Baby auf der Straße und ein LKW rast heran. Mutter und Kind schreien. Eigentlich sollte heute Nacht eigentlich ein lustiger Traum kommen, aber so ist das nun mal: Entweder kommt Schrott oder nur endlose Wiederholungen!
Aber immer noch besser, als mit dem Mund voller Pappe durch gelben Gelee zu Schwimmen.
Das habe ich nämlich geträumt.
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Kanisterköppe

In den grauen Klötzen wohnten die Kanisterköppe. Sie liefen die Treppen auf und ab und soffen billiges Bier. Manchmal machten sie die Fenster auf und schrien die Welt an. Oder ihre Kinder. Oder ihre Frau.
Kanisterköppe standen manchmal an der Bushaltestelle. Manchmal verkauften sie ihre Tochter und fuhren von dem Geld ins Stadion.
Dort prügeltn sie sich.
So waren sie, die Kanisterköppe.
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Zukunft!

Die Talgdrüsen arbeiteten wieder. Eine Westerwelle spülte die Kommunisten fort und endlich, endlich war Krieg.
Unsere Truppen waren Istbaschkan einmarschiert und hatten über fünfhundert Terroristen erwischt. Ihre Leichen wurden überall im Fernsehen gezeigt. Einige Zeitungen schrieben, es habe sich um unschuldige Zivilisten gehandelt und unsere Soldaten hätten sich Trophäen aus den Köpfen der toten Kinder gemacht. Aber Zeitungen laß eh kein Mensch mehr. Wir guckten alle Bild.tv und freuten uns über den Sieg unserer Armee.
Die Werber hatten guten Zulauf und wir standen fest Seit an Seit mit unseren treuen Verbündeten. Soldatenwitwen gingen voll Trauer, aber auch voller Stolz auf den Markt und baten sich an.
Es ging wieder aufwärts.
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Ein Ausflug ins Straßenbahnmuseum Thielenbruch (Köln)

Am Sonntag haben wir das Straßenbahnmuseum in Thielenbruch in Köln besucht. Lesen Sie mehr...
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Der Tag

Tja, welch seltsame Stimmung. Gestern war ich mal wieder beim Doc und die Nachricht war gut - ich werde meine Untermieter wohl loswerden. Heute bekamen wir eine gute Nachricht, den kleinen Mann betreffend und die Allerliebste bekam eine ganz wunderbare, tolle Nachricht.
Dann bekam ich über einen von mir sehr geschätzten Menschen eine sehr, sehr schlechte Nachricht. Eine regelrecht beschissene Nachricht.
Dazu scheint die ganze Zeit die Sonne.
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Medien

Nach den doofen Eisbären ist jetzt ein Storch modern. Per Webcam. In Argentinien gab es die größte Grillparty der Welt.
Ich bin so müde.
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Die Novizin

Ein atemberaubender Sonnenuntergang tauchte die Kathedrale in rotes Licht. Das Gras am Boden wurde sanft vom Wind gewiegt, der durch die großen Öffnungen ins Innere Kathedrale gelangte.
Die Novizin saß neben mir und erzählte mir von ihrm Traum: Sie wolle Priesterin werden, dann hätte sie mit dem Schlüssel immer die Möglichkeit, in die Kathedrale zu gehen. Sie könne dann immer hier sitzen und träumen.
Ich hatte andere Sorgen. Beim Durchqueren des Waldes hatte ich eine Ladung Sporen mitgekriegt und die Holzkrätze bekommen. Aus meinem linken Arm wuchsen zylinderförmige Noppen, in Farbe und Konsistenz wie erstarrter Klebstoff. Ich war gerade dabei, die Noppen abzureissen. Es tat weh und eine klare, scharf riechende Flüssigkeit trau aus den Wunden aus.
Die Kinder spielten weiter oben. Wenigstens hatten die keine Sporen abbekommen.
Der freche Bursche, der die ganze Zeit meiner Frau nachgestellt hatte, wand sich jetzt als Kriechwurm im toten Laub des Waldes. Ein kleiner, unauffälliger Spruch hatte genügt.
Ich sah die Novizin an. Ich mochte sie. Sie tat mir aber auch ein bisschen leid.
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Entführt

Zack-Zack! Kopp im Sack! Die Männer waren schnell und hart. Sie banden mich und warfen mich auf den Rücksitz eines Autos. Das Leder der Sitze roch neu und nach Pups. Unangenehm.
Wir fuhren Stunden. Niemand sprach. Ich rollte hin und her in diesem Auto.
Dann hielten wir an. Mit Gefluche und Geächze trug man mich in einen Hubschrauber. Obwohl ich nichts sehen konnte, wusste ich: Er war mattschwarz lackiert.
Die Kongregation hatte mich erwischt.
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Besuch

Ich hatte Besuch. Die sieben Todsünden waren da. Die Wollust war ein durchaus angenehmer Gast, die Völlerei wollte ständig zu essen, man konnte aber mit ihr prima übers Kochen reden. Hochmut wollte nicht mit mir reden, Feigheit sagte auch nichts. Vielleicht hatte sie Angst vor dem Zorn. Neid beteiligte sich eh nicht an unserer Runde und saß grün in der Ecke.
Anstrengend waren sie schon, die Todsünden. Aber immer noch besser als die zehn Gebote.
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Billige Arbeitskräfte

Spinnenbeine. Spinnenbeine. Abermillionen Spinnenbeine. Ich stehe am Rande der Produktivhalle. Hundertausende Spinnen sitzen hier hinter Computertastaturen und tippen. Klickediklickediklack. Sie tippen das ganze Gelaber ab, dass die Deutschen die ganze in ihre Telefone abseilen. Das BKA streamt den Mist direkt zu uns und meine Spinnen tippen so schnell wie keiner. Die jahrelange Arbeit an meinen Tippspinnen hat sich gelohnt! Wie beschwerlich war die Arbeit am Spinnengenom, wie viele Rückschläge musste ich einstecken! Einmal entfleuchte mir ein Testexemplar. Es vermehrte sich draussen und löschte eine Kleinstadt aus. Man schob es auf die Terroristen.
Jetzt habe ich einen rustikalen Vertrag an Land gezogen und schon nächstes Jahr rutsche ich in die Gewinnzone. Ich bin ein gemachter Mann - und unter Mückenstichen leider ich auch nicht mehr.
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Schalkönigin

Sie schneiden sich Blech von der Rolle und stellen sich an die Straße. Mit Beigenbögen streichen sie auf den Blechen herum. Das ist die Gewittermusik. Die Schalkönigin bleibt stehen und zuckt zur Musik hin und her. Ihre Wangen sind rot vor Kälte, aber der Rhythmus nagelt sie hier fest.
Später ist die Gewittermusik vorbei und die Musikanten verblassen. Die Schalkönigin geht nach Hause. Sie freut sich auf eine Tasse Tee.
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Raumfähre Buran in Düsseldorf

Buran

Das obligatorische Buran-Foto. Geknipst in Düsseldorf, Höhe Landtag.
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JUploadr funktioniert endlich mit Zooomr!

Hurra! Der Bilder-Uploader Juploadr funktioniert jetzt endlich mit dem von mir genutzten Bilderdienst Zooomr! So geht das Hochladen von Fotos doch viel leichter!
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Live-Blog

Huh! Jetzt gibt es nebenan auch ein kleines Live-Blog. Mal zum Ausprobieren.

Nachtrag:
Es kann sein, dass die Einträge nach Aufrufen der Seite etwas auf sich warten lassen.
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Aussichten 2

Warum habe ich das getan? Hasso hat mich dazu gebracht, er hat mich angestiftet. Hasso und der Hass auf den dicken Onkel. Das ging alles so schnell. Der böse Gedanke, das Fluchbuch, der Name des Teufels. Dieser schlimme, gemeine Name! Kaum hatte ich ihn ausgesprochen, da griff ein Schatten nach meiner Seele. Er fühlte sich klebrig an. Der Schatten wirbelte mit seinen Tentakelarmen durch die Zwischenwelt. Mir wurde übel.

Nun bin ich Kleriker. Kriegermönch. Das heilige Zeichen schützt mich. Die Nähte meiner Hose sind golden und gesegnet. An meiner Seite hängt der Säbel der mittleren Ebenen, bereit zum Kampf gegen das Böse.

Ich stehe vor der Herrin. Sie mustert mich amüsiert. Sie ist so schön und so weit weg. Sie sieht aus, als ob sie mich gleich auslachen wollte.

So tue ich Buße für den dicken Onkel und sein schreckliches Schicksal.

Obwohl - lustig war es schon. Irgendwie.
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U79 - Vandalismus in der U-Bahn

U79 - Vandalismus

Ich glaube, das waren "Fans" von Fortuna Düsseldorf.

U79 - Vandalismus

Zumindest klebten und lagen überall einschlägige Zettel.
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Zischke

Da war die Überraschung groß! Der Postbote brachte ein Paket von Dr. S.! Danke!

Zischke Kellerbier

Das Bier ist für die Ohrentalg-Folge 50 reserviert. Happy
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It's time for the judgement-Dingsbums!

Zwei Bilder vom Amts- und Landgericht Duisburg (Stadtmitte):

Amtsgericht Duisburg

Bei dem Sonnenschein möchte jeder gerne Richter sein!

Amtsgericht Duisburg. Adler, streng

Streng guckt der Adler. Streng und stolz. Allerdings hat er so komische Knoten auf der Brust und an den Armen. Justitia stresst den Flattermann wohl sehr.
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Es ist alles so profan

Die Straßen sind regennass. Die Autos sind wie Würmer, die durch die Stadt kriechen. Die Menschen ekeln sich vor ihnen und gehen schnell über die Straßen. Ihre Aldi-Tüten glänzen im Scheinwerferlicht.
Bei Kamps sind Körnerbrötchen im Angebot.
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TV

Die neue Herrlichkeit im deutschen Fernsehen:
Germany's next Top-Soldier

Ausbilder Dieter Bohlen scheisst die Rekruten ordentlich zusammen, sortiert die Versager aus und schleift unsere Jungs und Mädels zu echten Helden.
Es winkt ein Freiticket nach Afghanistan. Ohne Rückflug.
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Verzweifelter Konsum

Sie liefen durch die Straßen. Trichter in den Kopp, Antennen am Schädel. In den Trichter gossen sie chemische Drogen. Viel. Danach noch mehr.
Sie wollten die Antennen nicht mehr spüren. Unendlichkeit umfing sie.
Kleine, grüne Männchen.
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Hausmeisters Alptraum

Die Dokumentation begann. Der Hausmeister stand vor der Umkleide und sah sich das Foto an, dass ihm die Frauen gegeben hatten. Auf dem Foto waren alle leicht oder fast überhaupt nicht bekleidet. Was sollte er tun?
Die Frauen waren jetzt in der Umkleide. Ob er es noch einmal wagen könnte, seinen "Trick" anzuwenden? Dieses Anhalten der Wirklichkeit, dieses Anpirschen an die zarte Beute ...
Dem Hausmeister wurde warm. Dann schaute er wieder auf das Foto. Warum hatten sie es ihm gegeben? War das Einladung? Oder waren sie ihm auf die Schliche gekommen? Entarnt! Entarnt! Schrie es unter des Hausmeisters Cordhut.
Er ging lieber weg. Der Aufstieg auf den Felsen war wieder beschwerlich, aber der Hausmeister war trotz seines Alters noch fit. Dann die Treppe hinab in die Kellerwohnung. Sie war noch nicht ganz fertig. Wie immer wunderte er sich über den seltsamen Schnitt, die komischen Zimmer. Direkt nach der Treppe kam eine erste kleine Küche, nur durch einen Vorhang vom Treppenhaus getrennt. Kahle Wände geleiteten ihn in die Hauptküche. Dort saß sein Schwager und hatte kein Bier mehr.
Kein Bier mehr! Der Hausmeister lief los, neues zu besorgen. Sein Schwager rief ihm noch hinterher, er solle unbedingt noch eine Königskartoffel besorgen - für die Frauen.
Panik kroch durch Hausmeisters Leib, während er durch die Basarstraße hetzte. Eine Königskartoffel! Um diese Uhrzeit!
Wo sich doch alles heute entscheiden sollte!
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Gestaltend

Gestaltend

Dann gestaltet mal schön!

Eine Einsendung von Doktor Flause.
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Frieden am Grund

Der Traum zog mich tief hinab. Ich durchbrach die Oberfläche und tauchte. Tauchte und tauchte durch Schichten von Wasser. Es wurde kälter, Teilchen strichen an mir vorbei. Unten sah ich den Grund. Felsen, grün von Algen begrüssten mich. "Freund," blubberten sie mir zu "lege Dein Haupt bei uns nieder. Hier kannst Du bleiben. Du kommst zur Ruhe. Kühl wird es sein und die Fische werden Dich lieben. Du wirst die Sonne von hier unten sehen und das Eis im Winter. Lieder werden wir Dir singen und irgendwann bist Du dann ganz wie wir."

Da wurde es mir ganz eng in Brust und Kehle. Ich strampelte nach oben zum Licht. Wieder durchbrach ich die Oberfläche. Den Traum ließ ich hinter mir - und schnappte nach Luft.
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