Countdown
24.02.2008 10:05 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
13. Er lief im gestreckten Galopp durch den engen
Gang, der zum Hangar führte. 12. Die dünne Tür mit
dem kleinen Glasfenster rannte er einfach über den
Haufen. 11. Die klare Nachtluft, das kalte Licht der
Scheinwerfer im Hangar. 10. Er sah das Aufblitzen der
Waffe, noch bevor er den Knall hörte. 9. Mit einem
Hechtsprung suchte er Deckung hinter einem dieser
Elektrofahrzeuge, auf denen normalerweise Material zu
den Fliegern geschafft wurde. Noch im Fallen zog er
seine Hundertwasser aus dem Holster am Oberschenkel.
9. Noch bevor er hinter dem Fahrzeug verschwand,
feuerte er eine Salve auf den Wachmann ab. Die
Hundertwasser ruckelte kurz auf und der Wachmann mit
dem Gewehr wurde von einer Handvoll
Flechette-Geschossen getroffen. Sie zerfetzten seinen
Oberkörper. 8. Kurz aufgeblickt, dann schnell weiter.
7. Die Waffe jetzt im Anschlag. Dort war die vordere
Hangaröffnung. 6. Mit seinen langen, starken Beinen
holte er weit aus, lief ganz an der Seitenwand des
Hangars entlang. 5. Auf dem Rollfeld wirbelten Staub
und Papierblätter auf. 4. 3. Zwei Rücken tauchten
auf. Die Wachmänner schossen in die Dunkelheit. Er
rotzte den Rest seines Magazins in die Soldaten. 2.
Er warf sich hin. 1. Hände in den Nacken. Augen zu.
0. Der Blitz drang ihm trotz der geschlossenen Augen
bis ins Hirn. Er widerstand dem Reflex, jetzt
aufzuspringen, denn kurz nach dem Licht kam die
Druckwelle und der Hammer des Lärms.
Er lag noch immer da. Unverletzt. Dann sprang er auf, schob ein neues Magazin in die Hundertwasser und lief, jetzt etwas langsamer, ins Freie.
Der Kopter setzte gerade zur Landung an.
Er lag noch immer da. Unverletzt. Dann sprang er auf, schob ein neues Magazin in die Hundertwasser und lief, jetzt etwas langsamer, ins Freie.
Der Kopter setzte gerade zur Landung an.
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