Countdown

13. Er lief im gestreckten Galopp durch den engen Gang, der zum Hangar führte. 12. Die dünne Tür mit dem kleinen Glasfenster rannte er einfach über den Haufen. 11. Die klare Nachtluft, das kalte Licht der Scheinwerfer im Hangar. 10. Er sah das Aufblitzen der Waffe, noch bevor er den Knall hörte. 9. Mit einem Hechtsprung suchte er Deckung hinter einem dieser Elektrofahrzeuge, auf denen normalerweise Material zu den Fliegern geschafft wurde. Noch im Fallen zog er seine Hundertwasser aus dem Holster am Oberschenkel. 9. Noch bevor er hinter dem Fahrzeug verschwand, feuerte er eine Salve auf den Wachmann ab. Die Hundertwasser ruckelte kurz auf und der Wachmann mit dem Gewehr wurde von einer Handvoll Flechette-Geschossen getroffen. Sie zerfetzten seinen Oberkörper. 8. Kurz aufgeblickt, dann schnell weiter. 7. Die Waffe jetzt im Anschlag. Dort war die vordere Hangaröffnung. 6. Mit seinen langen, starken Beinen holte er weit aus, lief ganz an der Seitenwand des Hangars entlang. 5. Auf dem Rollfeld wirbelten Staub und Papierblätter auf. 4. 3. Zwei Rücken tauchten auf. Die Wachmänner schossen in die Dunkelheit. Er rotzte den Rest seines Magazins in die Soldaten. 2. Er warf sich hin. 1. Hände in den Nacken. Augen zu. 0. Der Blitz drang ihm trotz der geschlossenen Augen bis ins Hirn. Er widerstand dem Reflex, jetzt aufzuspringen, denn kurz nach dem Licht kam die Druckwelle und der Hammer des Lärms.

Er lag noch immer da. Unverletzt. Dann sprang er auf, schob ein neues Magazin in die Hundertwasser und lief, jetzt etwas langsamer, ins Freie.

Der Kopter setzte gerade zur Landung an.
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