Insel
29.08.2007 19:47 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Das Boot legte an der verlassenen Insel an. Blauer
Himmel, blaues Meer, leichtes Rauschen. Ich ging mit
den anderen an Land, die Kinder schwammen in der Nähe
des Bootes. Ich schaute mit die Gegend an. Die
Terasse, die Garage, das Haus - alles lag verlassen
da. Überall Pokale und Medallien mit deutschen Worten
drauf. Waren also Deutsche gewesen, die hier gewohnt
hatten. Die Steine der Terasse waren heiß.
Ich dachte immer wieder an den Riesenwal, den wir gesehen hatten. Wie eine Masse von zweitausend Tonnen Fleisch die Wasseroberflöche durchbrochen hatten. Zuerst hatte ich an die schrecklichen Riesenkalmare gedacht, die seit einigen Jahre ab und an nach oben kamen und ganze Schiffe in den Abgrund zogen. Doch dies hier war ein Riesenwal, das größte Tier aller Zeiten. Friedlich und doch schrecklich wie ein Gott.
Die Kinder planschten im warmen Wasser, auch das Baby schwamm und gluckste vor Freude. Nicht weit zogen Haie ihre ruhigen Bahnen. Keine Angst. Es wird nichts passieren. Es ist ja eine Fernsehkamera dabei.
Ich dachte immer wieder an den Riesenwal, den wir gesehen hatten. Wie eine Masse von zweitausend Tonnen Fleisch die Wasseroberflöche durchbrochen hatten. Zuerst hatte ich an die schrecklichen Riesenkalmare gedacht, die seit einigen Jahre ab und an nach oben kamen und ganze Schiffe in den Abgrund zogen. Doch dies hier war ein Riesenwal, das größte Tier aller Zeiten. Friedlich und doch schrecklich wie ein Gott.
Die Kinder planschten im warmen Wasser, auch das Baby schwamm und gluckste vor Freude. Nicht weit zogen Haie ihre ruhigen Bahnen. Keine Angst. Es wird nichts passieren. Es ist ja eine Fernsehkamera dabei.
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