Ach, immer diese Bahn!
28.02.2008 06:15 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Ich saß gemeinsam mit C. im Zug nach Düsseldorf. C.
füllte gerade seine Reisekostenabrechnung aus. Die
Reise nach Ghana war teuer gewesen - aber irgendwer
musste ja schließlich die Zeitschriften von dort
besorgen.
Nach der Unterschrift malte C. noch rote Kringel auf die Abrechnung, damit sie schneller bearbeitet wird.
Plötzlich schreckte ich hoch. Düsseldorf! Ich musste raus! Schnell Rucksack und Reisetasche gepackt und nichts wie raus! Die ältere Dame machte noch gerade rechtzeitig Platz und schon stand ich auf dem Bahnsteig. Der Zug fuhr ab und ich sah ihm hinterher.
Ich stand am falschen Bahnhof. Ich war zu früh ausgestiegen. Statt am Hauptbahnhof war nun in Düsseldorf-Krummer Baum.
Bis der nächste Zug kam, hatte ich noch etwas Zeit. Ich sah mich um. Auf der einen Seite des kleinen Bahnhofs standen junge Birken. Die Mauer einer Ruine - vielleicht stand dort mal ein Gehöft - versperrte den Blick auf die Wälder dahinter.
Auf der anderen Seite sausten Autos hin und her. Ein Stück weiter floss der Rhein.
Ein Bote auf einem Motorrad kam angeknattert. Sein goldener Mantel flatterte hinter ihm her, seine goldene Maske war ohne Ausdruck. Er wendete auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Kies spritzte. Dann donnerte er quer über die Fahrbahn und fuhr einen kleinen Pfad zum Fluß hinunter.
Ich wandelte unter den Birken. Oberhalb der Ruine war ein kleines Werk und eine japanische Pommesbude. Asiaten mit dem Haarschnitt der Samurai saßen dort und aßen Fleischwurst und Burger.
Vielleicht sollte ich mal in der Mittagspause einen Ausflug hier hin machen.
Doch jetzt musste ich meinen Zug kriegen. Ich hatte Mathe in der ersten Stunde.
Nach der Unterschrift malte C. noch rote Kringel auf die Abrechnung, damit sie schneller bearbeitet wird.
Plötzlich schreckte ich hoch. Düsseldorf! Ich musste raus! Schnell Rucksack und Reisetasche gepackt und nichts wie raus! Die ältere Dame machte noch gerade rechtzeitig Platz und schon stand ich auf dem Bahnsteig. Der Zug fuhr ab und ich sah ihm hinterher.
Ich stand am falschen Bahnhof. Ich war zu früh ausgestiegen. Statt am Hauptbahnhof war nun in Düsseldorf-Krummer Baum.
Bis der nächste Zug kam, hatte ich noch etwas Zeit. Ich sah mich um. Auf der einen Seite des kleinen Bahnhofs standen junge Birken. Die Mauer einer Ruine - vielleicht stand dort mal ein Gehöft - versperrte den Blick auf die Wälder dahinter.
Auf der anderen Seite sausten Autos hin und her. Ein Stück weiter floss der Rhein.
Ein Bote auf einem Motorrad kam angeknattert. Sein goldener Mantel flatterte hinter ihm her, seine goldene Maske war ohne Ausdruck. Er wendete auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Kies spritzte. Dann donnerte er quer über die Fahrbahn und fuhr einen kleinen Pfad zum Fluß hinunter.
Ich wandelte unter den Birken. Oberhalb der Ruine war ein kleines Werk und eine japanische Pommesbude. Asiaten mit dem Haarschnitt der Samurai saßen dort und aßen Fleischwurst und Burger.
Vielleicht sollte ich mal in der Mittagspause einen Ausflug hier hin machen.
Doch jetzt musste ich meinen Zug kriegen. Ich hatte Mathe in der ersten Stunde.
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