Kranbagger

Elefantenklo, Flöte und ich standen in der Ebene und starrten ihn an: Kranbagger Baggerkran, den Großen. Sein dickes, turmartiges Vertikalteil war irgendwo hinter uns und der horizontale Schwenkarm reichte bis halb an den Horizont. Er glitt herum und ließ wieder so ein Kettenfahrzeug herab. Es ratterte die Straße entlang, wirbelte Staub auf und verschwand. Der Arm schwang zurück, das nächste Fahrzeug holend.
Ich bekam es mit der Angst zu tun. Würde die Stadt in der Oase diese Panzer aufhalten können?
Brutal mit breiten Ketten und flammenden Rohren würden die Kampfmaschinen alles zermalmen, was ihnen im Wege stände.
Meine Finger schmerzten. Ich hatte sie aus Ekel vor dem faulen Geruch stundenlang mit Seife geschrubbt und nun waren sie rot wie die Schande. Es fühlte sich an, als ob die knochigen Spitzen meiner Finger bloß dem Wind der Ebene ausgesetzt wären.
Elefantenklo meinte, wir könnten hier nicht mehr viel tun. Es wäre vorbei. Flöte und ich sahen ihn nur traurig an und wir gingen gemeinsam fort. Ich verspürte den dringenden Wunsch, mir die Hände zu waschen.
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