Endlich Regen

Als der Wind die ersten schwarzen Wolken über den Himmel schob, ging ich nach draussen.Ich sah vom Balkon hinunter. Die Straße war eng und heiss. Autos brausten, als hätten sie es eilig, vor dem Guss nach Hause zu kommen. Da spürte ich ein paar Tropfen. Der Regen malte Striche auf die Fenster meiner Wohnung. Ich ging auf das Dach. Der Wind trieb seine dunklen Schafe zusammen. Sie drückten sich aneinander und regneten sich aus. Der Regen prasselte auf die Welt und alles sog gierige das Wasser auf. Ich breitete die Arme aus. Das Moos auf meinen Armen jauchzte glückselig, als es das Regenwasser trank. Meine Zehen bohrten sich in den Kies der das Flachdach des Hauses bedeckte. Meine Haare richteten sich auf - bald würden sie blühen.
Nach einer halben Stunde war der Schauer vorbei und ich ging wieder in meine Wohnung.
Abendbrot: Kunstdünger.
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