Endlich Regen
15.05.2007 17:37 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Als der Wind die ersten schwarzen Wolken über den
Himmel schob, ging ich nach draussen.Ich sah vom
Balkon hinunter. Die Straße war eng und heiss. Autos
brausten, als hätten sie es eilig, vor dem Guss nach
Hause zu kommen. Da spürte ich ein paar Tropfen. Der
Regen malte Striche auf die Fenster meiner Wohnung.
Ich ging auf das Dach. Der Wind trieb seine dunklen
Schafe zusammen. Sie drückten sich aneinander und
regneten sich aus. Der Regen prasselte auf die Welt
und alles sog gierige das Wasser auf. Ich breitete
die Arme aus. Das Moos auf meinen Armen jauchzte
glückselig, als es das Regenwasser trank. Meine Zehen
bohrten sich in den Kies der das Flachdach des Hauses
bedeckte. Meine Haare richteten sich auf - bald
würden sie blühen.
Nach einer halben Stunde war der Schauer vorbei und ich ging wieder in meine Wohnung.
Abendbrot: Kunstdünger.
Nach einer halben Stunde war der Schauer vorbei und ich ging wieder in meine Wohnung.
Abendbrot: Kunstdünger.
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