Die Gruft

Die Treppe hinunter, in die Dunkelheit. Jeder trägt eine Fackel. Sie rauchen ein wenig und unsere Schatten tanzen an den Wänden einen irren Tanz. Überall Zeichnungen. Mischwesen, Dämonen, Götter. Magische Zeichen. Wir konzentrieren uns auf den Weg. Stufe um Stufe geht es tiefer in den Fels. Ich starre gebannt auf den Nacken von Achmed vor mir. Gekräuselte, schwarze Haare auf brauner Haut. Ich kann ihn auch ein wenig Riechen, den guten Achmed. Schweiss, Knoblauch und kalter Zigarettenrauch übertünchen den muffigen Kellergeruch. Es war ein langer Tag da daussen. Hinter mir höre ich das Schnaufen des dicken Earl. Er wollte unbedingt mit in die Gruft.

Wir durchschreiten das Tor. Gesichert wird es durch ein Katzenauge über dem Giebel.

Die Gruft ist überraschend groß - und hoch. Ein Dom im Fels. In der Mitte des runden Raumes liegt, direkt auf einem Pentagramm, der tote Magus. Sein Skelett sieht aus, als wäre es mit Leder bespannt.Der Earl schnappt nach Luft und Achmed beginnt etwas zu Murmeln, vielleicht ein Gebet.

Der Magus dreht seinen Kopf und sieht uns Eindringlinge an.
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