Vater Winter
21.12.2007 11:18 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Der Schnee kommt und deckt alles zu. Die Filzkappen,
die Bierflaschen. Den Mann mit dem lustigen T-Shirt.
Der Glühwein ist kalt und die Kompakt-Anlage
eingefroren. Von den Lichterketten sieht man auch
nichts mehr in dem Weiß, dem ganzen Weiß.
Vater Winter kommt und breitet sein Laken aus. Das Laken ist dick - es ist eine Winterdecke. Endlich ist Ruhe und alle sind still, meterhoch türmt sich der Schnee. Zärtlich schweben die dicken Flocken zur Erde hinab, zärtlich und unaufhaltsam. Uns erreicht die frohe Kunde: Den Kröterich hat eine Lawine fortgerissen! Der hat sich seinen Winterschlaf wohl anders vorgestellt!
Mit starken Armen schieben wir den Schnee. Schaufeln Wege frei, türmen Wälle auf. Doch Vater Winter gewinnt. Wir kapitulieren und begrüßen den Sieger mit den Fähnchen, die aus unseren Mündern steigen.
Dann gehen wir rein ins Warme.
Vater Winter kommt und breitet sein Laken aus. Das Laken ist dick - es ist eine Winterdecke. Endlich ist Ruhe und alle sind still, meterhoch türmt sich der Schnee. Zärtlich schweben die dicken Flocken zur Erde hinab, zärtlich und unaufhaltsam. Uns erreicht die frohe Kunde: Den Kröterich hat eine Lawine fortgerissen! Der hat sich seinen Winterschlaf wohl anders vorgestellt!
Mit starken Armen schieben wir den Schnee. Schaufeln Wege frei, türmen Wälle auf. Doch Vater Winter gewinnt. Wir kapitulieren und begrüßen den Sieger mit den Fähnchen, die aus unseren Mündern steigen.
Dann gehen wir rein ins Warme.
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