Knochen im Wind

Hans und ich lagen nebeneinander im Netz, unter uns ein paar Menschen, in dicken Mänteln vergraben. Züge kamen und gingen, Menschen stiegen ein und aus. Hans war schon weiter als ich - fast ganz durch das Netz gefault. Seine Knochen blieben hier oben bei mir. Musste ein interessantes Gefühl sein: Das Fleisch fällt hinab und klatscht auf den harten Bahnsteig, die Knochen liegen dabei bleich im Mondenschein.
Hans meint, es wäre doch arg kalt an den blanken Knochen.
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