Traumwanderung

Ich gehe über Land. Über Schwitten und das Dorf, das hinter Schwitten liegt. Zwei ehemalige amerikanische GIs - Brüder - treten als Sänger auf. Man hat ihnen bunte Kleider angezogen, das soll exotisch aussehen. Ihre schwarze Haut glänzt, leuchtend weisse Kauleisten.
Die Bühne steht in der Schützenhalle.
Weiter. Der Kies des Weges knirscht.
Dann die weite Kurve des Dorfes hinter Schwitten. Hier ist der Hof des Bauern, auf den vor fünf Jahren ein Anschlag verübt wurde. Ein Schuss aus der Entfernung. Traf ihn am Arm. Der Täter ist nie gefunden worden. Wieder ist ein Kamerateam da und der Bauer erzählt seine Geschichte. Der Arm ist eigentlich komplett verheilt, man hat ihm aber extra für die Reportage einen Verband umgelegt. Er wedelt mit der rechten Hand herum, den linken Ellenbogen hält er hoch.
Hinter dem Dorf hinter Schwitten ist die Welt dann zuende. Ich stehe am Rand der großen Klippe. Unter mir der Wirbel der Möglichkeiten.
|