Betrachtungen zur Sprache
21.12.2007 17:48 Abgelegt in: Aus dem
Leben
Wie schön unsere Sprache doch ist. Sie hat das Wort
"Erbschaft". Das klingt so nach "Kundschaft" oder
"Komplizenschaft" - ein Wort der Aktendeckel und
Gesetzbücher. Erbschaft ist ein Vorgang.
Dann gibt es noch das "Erbe". Einmal natürlich das ganz profan pekuniäre Erbe: Geld, Häuser, Briefmarkensammlungen. Erbe ist aber auch etwas Altes, etwas, das aus dem Blute singt. Die Nazis glaubten ja sogar, die Ahnen hätten uns etwas vererbt. Deswegen gruben die Nazis alles Mögliche aus und meinten, dass wären die Ahnen. Hätten sie statt Krieg und Mord nur nach den Ahnen gesucht, uns allen wäre viel erspart geblieben.
Erben tut man, indem eine kalte Stimme aus der Gruft zu einem spricht.
Dann gibt es noch das "Erbe". Einmal natürlich das ganz profan pekuniäre Erbe: Geld, Häuser, Briefmarkensammlungen. Erbe ist aber auch etwas Altes, etwas, das aus dem Blute singt. Die Nazis glaubten ja sogar, die Ahnen hätten uns etwas vererbt. Deswegen gruben die Nazis alles Mögliche aus und meinten, dass wären die Ahnen. Hätten sie statt Krieg und Mord nur nach den Ahnen gesucht, uns allen wäre viel erspart geblieben.
Erben tut man, indem eine kalte Stimme aus der Gruft zu einem spricht.
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