Der goldene Ritter
25.10.2007 04:58 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Alle Wächter des Hauses lagen in ihrem Blut. Nur noch
Hans stand zwischen dem Abkömmling und dem goldenen
Ritter. Der Bär stand breitbeinig, das Schwert in
beiden Händen, seitlich die Spitze nach oben. Der
Ritter kam auf ihn zu, sein Schwert locker in der
rechten Hand. Schön war er in seiner goldenen
Rüstung. Das Schwarz des Wamses darunter war
verführerisch wie ein Schatten. Langsam und leicht
tänzelte er auf diesen pelzigen Brocken zu. Noch
dieser hier und der Abkömmling war sein! Nur noch
dieser hier, nur noch dieser hier … dann traf der
Blitz seine Brustplatte. Gleißendes Licht, dann sah
der Ritter nur noch weiss und rot. Kugeln aus Feuer
prasselten auf seine Seite. Blind streckte er das
Schwert nach vorne, doch es wurde einfach
weggewischt. Es flog davon, die Finger seiner rechten
Hand ebenso.
Irgend etwas Hartes traf seinen Helm und er sackte hinten über.
Das letzte, was er spürte, waren schwere Tatzen, die über ihn hinwegstürmten. Dann wurde es dunkel.
Irgend etwas Hartes traf seinen Helm und er sackte hinten über.
Das letzte, was er spürte, waren schwere Tatzen, die über ihn hinwegstürmten. Dann wurde es dunkel.
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