Der goldene Ritter

Alle Wächter des Hauses lagen in ihrem Blut. Nur noch Hans stand zwischen dem Abkömmling und dem goldenen Ritter. Der Bär stand breitbeinig, das Schwert in beiden Händen, seitlich die Spitze nach oben. Der Ritter kam auf ihn zu, sein Schwert locker in der rechten Hand. Schön war er in seiner goldenen Rüstung. Das Schwarz des Wamses darunter war verführerisch wie ein Schatten. Langsam und leicht tänzelte er auf diesen pelzigen Brocken zu. Noch dieser hier und der Abkömmling war sein! Nur noch dieser hier, nur noch dieser hier … dann traf der Blitz seine Brustplatte. Gleißendes Licht, dann sah der Ritter nur noch weiss und rot. Kugeln aus Feuer prasselten auf seine Seite. Blind streckte er das Schwert nach vorne, doch es wurde einfach weggewischt. Es flog davon, die Finger seiner rechten Hand ebenso.
Irgend etwas Hartes traf seinen Helm und er sackte hinten über.
Das letzte, was er spürte, waren schwere Tatzen, die über ihn hinwegstürmten. Dann wurde es dunkel.
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