Die Schlacht
16.07.2008 19:18 Abgelegt in: Wirre
Träume einer Wanze
Sie kamen schon über Kamm der Hügel, ein wilder
Haufen stürzte auf uns herab. Wie viele? Dreihundert?
Fünfhundert? Hundezähne, Spinnenbeine, nackte
Glatzenköpfe.
Wir griffen an, gegen den Berg. Culmoch und ich an der Spitze unseres kleinen Heeres. Wie eine Sense fuhr mein Schwert in die Menge der Feinde. Culmochs Axt hielt blutige Ernte. Wir rannten und schlugen, rannten und schlugen. Immer den Berg hinauf. Viele erschlugen wir, viele glitten auf uns vorbei, schwarze Schatten mit den Beinen von Weberknechten. Das Heer folgte uns.
Dann waren wir durch und standen auf dem Gipfel. Vor uns lag die Ebene, hinter uns sammelten sich unsere Truppen neu. Wir bedeuteten ihnen, hinter dem Berg in Deckung zu bleiben.
Die Ebene. Weit, grün und braun. Rot das Hauptheer der Feinde. Diesmal waren es keine Spinnenmänner, sondern Hopliten und Legionäre, Mietlinge des Reiches. Zum Glück konnten unsere Leute nicht sehen, welche Übermacht das Reich gegen uns in Stellung gebracht hatte. Verloren stand unser Trüpplein. Die Großkrieger überragten die vielen Kinderchen. Einge trugen Äxte und Lanzen, die Kleinen hielten Spielzeuge in ihren Händen. Ich bedeutete ihnen, ruhig zu bleiben. Unten formierte sich der Angriff. Gleichmässig und disziplinert marschierte die rote Legion zu uns hinauf. Im ersten Drittel hob Culmoch beide Arme nach oben. Im zweiten Drittel senkte er sich nach unten. Die Bauklötzchenwerfer schickten ihre tödliche Fracht auf die Reise. Bunt flog sie über unsere Köpfe hinweg, direkt in die roten Reihen. Kleine Hände ließen Bälle mit Dinosauriern und Häschen darauf rollen. Sie sprangen und hüpfen, um dann zu detonieren.
Ins letzte Drittel kam niemand.
Die Flüchtenden Legionäre des Reiches lief direkt in die Phalanx der nachstürmenden Hopliten. Die ließen wir näher herankommen, bis eine Flut von Kopfkissen und Schnuffeltüchern ihren Ansturm bremste. Dann griffen wir an.
Wie lange dauerte die Schlacht? Ich weiss es nicht. Wir gerieten in einen Blutrausch und hieben und schlugen.
Die Hauptlast des Kampfes trugen die großen Krieger, alles edle Krieger, gestählt durch die Schlachten von Reh und Duhn. Doch auch die Kinder waren tapfer: Ich durchbohrte einen Offizier mit meinem Schwert, da sah ich wie ein kleines Mädchen einem Hopliten den Schild demolierte - mit einer aufblasbaren Wurst. Viele der Kinder hatten ihre Kuscheltiere mitgebracht und diese halfen ihnen im Kampf. Ich sah Knuddelhasen und Teddybären, die den Feinden das Gesicht zerbissen oder ihnen die Beine festhielten.
Inzwischen war der Vormarsch des Reichsheeres vollständig zum Erliegen gekommen, die Hopliten waren eingekeilt zwischen ihren eigenen Leuten und einem Gegner, der mit dem Mut der Verzweifelung kämpfte.
Irgendwann war dann alles vorbei. Ich weiss nur noch, wie ich plötzlich im Sonnenschein stand und eine frische Brise den Gestank des Schlachtfeldes vertrieb. Die Reste des feindlichen Heeres flohen in Panik über die Ebene.
Sieg!
Wir griffen an, gegen den Berg. Culmoch und ich an der Spitze unseres kleinen Heeres. Wie eine Sense fuhr mein Schwert in die Menge der Feinde. Culmochs Axt hielt blutige Ernte. Wir rannten und schlugen, rannten und schlugen. Immer den Berg hinauf. Viele erschlugen wir, viele glitten auf uns vorbei, schwarze Schatten mit den Beinen von Weberknechten. Das Heer folgte uns.
Dann waren wir durch und standen auf dem Gipfel. Vor uns lag die Ebene, hinter uns sammelten sich unsere Truppen neu. Wir bedeuteten ihnen, hinter dem Berg in Deckung zu bleiben.
Die Ebene. Weit, grün und braun. Rot das Hauptheer der Feinde. Diesmal waren es keine Spinnenmänner, sondern Hopliten und Legionäre, Mietlinge des Reiches. Zum Glück konnten unsere Leute nicht sehen, welche Übermacht das Reich gegen uns in Stellung gebracht hatte. Verloren stand unser Trüpplein. Die Großkrieger überragten die vielen Kinderchen. Einge trugen Äxte und Lanzen, die Kleinen hielten Spielzeuge in ihren Händen. Ich bedeutete ihnen, ruhig zu bleiben. Unten formierte sich der Angriff. Gleichmässig und disziplinert marschierte die rote Legion zu uns hinauf. Im ersten Drittel hob Culmoch beide Arme nach oben. Im zweiten Drittel senkte er sich nach unten. Die Bauklötzchenwerfer schickten ihre tödliche Fracht auf die Reise. Bunt flog sie über unsere Köpfe hinweg, direkt in die roten Reihen. Kleine Hände ließen Bälle mit Dinosauriern und Häschen darauf rollen. Sie sprangen und hüpfen, um dann zu detonieren.
Ins letzte Drittel kam niemand.
Die Flüchtenden Legionäre des Reiches lief direkt in die Phalanx der nachstürmenden Hopliten. Die ließen wir näher herankommen, bis eine Flut von Kopfkissen und Schnuffeltüchern ihren Ansturm bremste. Dann griffen wir an.
Wie lange dauerte die Schlacht? Ich weiss es nicht. Wir gerieten in einen Blutrausch und hieben und schlugen.
Die Hauptlast des Kampfes trugen die großen Krieger, alles edle Krieger, gestählt durch die Schlachten von Reh und Duhn. Doch auch die Kinder waren tapfer: Ich durchbohrte einen Offizier mit meinem Schwert, da sah ich wie ein kleines Mädchen einem Hopliten den Schild demolierte - mit einer aufblasbaren Wurst. Viele der Kinder hatten ihre Kuscheltiere mitgebracht und diese halfen ihnen im Kampf. Ich sah Knuddelhasen und Teddybären, die den Feinden das Gesicht zerbissen oder ihnen die Beine festhielten.
Inzwischen war der Vormarsch des Reichsheeres vollständig zum Erliegen gekommen, die Hopliten waren eingekeilt zwischen ihren eigenen Leuten und einem Gegner, der mit dem Mut der Verzweifelung kämpfte.
Irgendwann war dann alles vorbei. Ich weiss nur noch, wie ich plötzlich im Sonnenschein stand und eine frische Brise den Gestank des Schlachtfeldes vertrieb. Die Reste des feindlichen Heeres flohen in Panik über die Ebene.
Sieg!
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