Mir träumte … (2)
Traumkiesel
Mir träumte des nachts ein wirres Zeug. Hermes Phettberg war zu Besuch in einer sehr schmutzigen Stadt. Der jungen Frau aus Osteuropa wurde von einem Installateur erklärt, wie sie die Toilettenspülung selbst anbringen könne. Das Abwasser würde dann aus einem Loch im Türrahmen direkt in den Fluss gespült. Ausserdem würden “komische Aale” die Leitungen frei halten. Hermes Phettberg schüttelte sich und lief davon. Er ging zu einer langjährigen Freundin, eine Jungbäuerin mit flammend rotem Haar. Sie ließ sich von ihm überreden und so kletterte er auf einen Heuhaufen und sie pieckste ihn mit der Mistgabel. “So teure Wurst! Viel zu teure Wurst!” rief sie ihm zuliebe. “Gut und fett war das Fleisch, ja verdammt! Doch zu teuer! Viel zu teuer!” Bei jedem Pieksen quiekte Hermes vor Vergnügen.
Meine Frau und ich hatten mit der Sache nichts zu tun und gingen Einkaufen in den großen Supermarkt. Leider war dort die Diebstahlsicherung kaputt und es gab andauernd Fehlalarme. Bei jedem Fehlalarm fuhren von der Decke Eisengitter herunter, welche die Kassen sichern sollten. Auch die schweren Rolltore versperrten die Eingänge. Der Einkauf war sehr anstrengend.
Zuhause angekommen, fielen wir in einen schwerbetraumten Schlaf, in dessen Verlauf unser Bett Schlagseite bekam. Am nächsten Morgen wurden wir von der jungen Frau aus Osteuropa geweckt und sie warnte uns vor einer Invasion aus dem All. Sie konnte gar nicht glauben, dass wir noch bei offenem Fenster schliefen - bei der Gefahr!
Wir hörten ein Wühlen im Wandschrank. Dort fanden wir dann, zwischen alten Koffern verborgen, ein kleines Alien. Es war flauschigweich und süss, hatte aber unangenehme Reisszähne. Es blieb bei uns und wir haben es dann wohl später adoptiert.
Notiz an mich: Vor dem Einschlafen nicht so viel im Internet surfen!!!