Mir träumte … (4)

Wir fuhren auf einem Trecker über das Land. Mit dabei war mein Bruder, der hieß Knolle Prömper, und unser kleiner Teddy mit Namen Napoleon VI. Es ging die Hügel hinauf und hinab. Die Sonne schien und wir waren glücklich. Wir tranken vor Glück ganz viel Kaffee, Apfelsaft, Sprudel und Bier. Irgendwann drückte meine Blase. Doch wo halten?
Ich entsann mich eines verlassenen Gutshofes ganz in der Nähe. Auf dem Gelände des Hofes stand ein alter Baum. Wenn man 50 Cent in den Baum warf, durfte man in den Garten pinkeln. Wir also nichts wie hin. Schnell um die Ecke gefahren und schon knirschte der Kies der Hofeinfahrt unter den großen Rädern unseres Treckers.
Doch wir erschraken: Der Gutshof war längst nicht mehr verlassen. Die Vorderseite war ein Schaufenster geworden und ein jung gebliebenes Ehepaar wollte dort edle Souveniers und handgemachten Einrichtungsnippes wie Körbe, Trockenblumen und solche Dinge verkaufen.

Man sagte uns, der Baum wäre längst gefällt und eine Toilette gäbe es auch nicht. Langsam wurde es eng und ich lief, Napoleon VI. im Arm, um den Hof herum. Dummerweise lebte, wie mir erst jetzt wieder einfiel, auf dem Hof noch ein alter, riesiger Löwenbär, der schon immer was gegen unseren kleinen Teddy gehabt hatte. Also rannte ich in Panik und mit zum Bersten gefüllter über den Hof, gefolgt vom brüllenden Löwenbär.

Dann aufgewacht und aufs Klo gegangen. Die 50 Cent habe ich ins Klo geworfen.

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