Bierschiss 3: Traugott Simon

Schon lange habe ich keinen Biertest mehr veröffentlicht. Da wir aber
umgezogen sind, haben wir nun einen Trinkgut in der Nähe. Die Folge
sind viele neue preisgünstige und weniger preisgünstige Biersorten in
meinem direkten Zugriffsbereich.

Nun habe ich mich mal an der Hausmarke der Trinkgut-Kette versucht:
"Traugott Simon Pils".

Angeboten wird das Bier in den üblichen 0,5-Liter-"Longneck"-Flaschen
und in kleinen 0,33-Liter-Steinie-Flaschen. Letztere gibt es in für
mich ungewöhnlichen 30er-Kisten. Sehen sehr beeindruckend aus.

Das Bier ist kühlschrankgekühlt und wird aus der Flasche genossen.

Jetzt aber los:

Der Antrunk ist leicht, der Geschmack breitet sich lediglich auf der
Oberseite der Zunge aus und im Nachtrunk bittert das Bier nur ganz
leicht hinterher. Das Bier ist erstaunlich geschmacksarm, was für ein
Getränk in dieser Preisklasse (für die 30er-Kiste so um die 7 Euro,
glaube ich) wohl nicht das Schlimmste ist.

Durch die zurückhaltende Hopfung ergibt sich ein eher süffiger Eindruck.

Fazit: Ein Bier zum Kippen. Lässt sich sicher prima bei Warmwetter kalt
auf dem Balkon geniessen, während die nette Nachbarin von gegenüber die
Blumen giesst und eine Bratwurst auf dem Grill liegt. Aus dem
Kistentest kann schnell ein Kistenfest werden.

Über die Nachwirkungen berichte ich später. :-)

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